"Exploring where nothing from Earth has flown before"

Die Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 verließen 1977 die Erde. Sie tragen je eine 'Voyager Golden Record' mit Bild- und Audio-Botschaften im Handgepäck - und einer Einladung an Außerirdische mit uns Kontakt aufzunehmen. Was ist uns von diesem offenen, einladenden, positiv-utopischen Denken geblieben? Die Mission war auf 5 Jahre ausgelegt, um die Planeten Jupiter und Saturn zu erkunden. Inzwischen haben beide Voyager Sonden unsere Heliosphäre verlassen und entfernen sich mit 15km pro Sekunde immer weiter. Trotzdem stehen sie immer noch mit der Erde in Funkkontakt, der inzwischen über 20 Stunden in eine Richtung benötigt. Die Voyager-Mission ist zu einer weltumfassenden Mission geworden, die Wissenschaftler:innen zusammen bringt. Nur durch eine globale Vernetzung von Radioteleskopen lässt sich der Funkkontakt aufrechterhalten. Ist diese globale Kooperation Beweis genug, dass die heutigen spaltenden, misstrauischen und kriegerischen Dystopien nicht das unvermeidliche Ende sondern einen Übergang zu Besserem bedeuten?

Shownotes

Mitwirkende

avatar
Micz Flor
Erzähler
avatar
Florian Clauß
Voyager 1

Transcript

Micz Flor
0:00:00–0:00:04
So, hier geht's los. Wir stehen vom Fahrstuhl.
Florian Clauß
0:00:05–0:00:06
Wenn sie dann mal klatschen.
Micz Flor
0:00:08–0:00:13
Ich möchte klatschen, nachdem der Fahrstuhl sagt, wo wir sind. Okay.
0:00:15–0:00:20
Also drücken auf den Knopf. Der Fahrstuhl geht.
0:00:26–0:00:31
Gleich werde ich klatschen.
Florian Clauß
0:00:35–0:00:36
Vierte Etage.
Micz Flor
0:00:35–0:00:36
Vierte Etage.
Florian Clauß
0:00:45–0:00:54
Hallo und herzlich willkommen bei eigentlich Podcast. Und wie ihr schon gehört habt, wir sind in der vierten Etage.
0:00:55–0:01:00
Von was fragt ihr euch? Vom Technikmuseum von Berlin?
0:01:01–0:01:06
Und die vierte Etage beheimatet Luft und Raumfahrttechnik.
0:01:07–0:01:11
Eigentlich. Podcast. Der Podcast, bei dem wir reden und laufen und laufend reden.
0:01:12–0:01:19
Und jetzt ist mir aufgefallen, dass ich noch den Track aufnehme. Also wir sind online on Track.
0:01:21–0:01:25
Hier spricht Flo Florian und zu meiner Linken geht Mitch.
0:01:25–0:01:35
Hallo Mitch, Hallo und mich wird heute auch das Thema bestreiten und ich bin gespannt, weil es wirklich eine Überraschung ist.
0:01:35–0:01:45
Wir sind hier zum Technikmuseum gelaufen und mich hat mir nicht gesagt, worum es geht.
0:01:46–0:01:48
Wir gehen jetzt auf die Terrasse von den Technikmuseum.
Micz Flor
0:01:46–0:01:50
Genau. Genau. Wir sind direkt unter diesem Flugzeug.
0:01:51–0:02:05
Und das Thema heute wollte ich hier ganz, ganz, ganz oben im Technikmuseum anfangen. Es gibt nämlich ganz, ganz oberhalb ein ganz, ganz, ganz kleines Stückchen, wo es um Raumfahrt und Raumfahrttechnik geht. Aber eigentlich gar nicht so viel.
0:02:06–0:02:17
Und dann habe ich aber leider erfahren, als wir ankamen, dass das gerade auch noch gesperrt ist. Das habe ich gedacht. Wenn wir uns schon was leisten und das Ticket irgendwie gekauft haben, dann gehen wir doch wenigstens hier kurz mal raus und gucken.
0:02:19–0:02:24
Und ich kann vielleicht anfangen, dich raten lassen, worüber ich heute sprach.
0:02:26–0:02:35
Und ich fange mal damit an, dass es auch. Mit dem Geburtstag deines Patenkindes zu tun hat.
0:02:37–0:02:40
Es war der 5. September dieses Jahres.
0:02:43–0:02:48
Es hat auch mit meiner allerersten Folge zu.
Florian Clauß
0:02:50–0:02:51
Mit deiner Kontakt.
0:02:53–0:03:03
Deine allererste Folge dem 5. 09.. Ähm. Wir.
0:03:05–0:03:09
Was mit Luft und Raumfahrt, also eher Raumfahrt.
Micz Flor
0:03:12–0:03:19
Es geht um zwei Daten. 1977 einmal der 5. 09. und dann, glaube ich, der 20. August.
Florian Clauß
0:03:20–0:03:23
Und dieses ist das Einstellen des Wohnprogrammes.
Micz Flor
0:03:24–0:03:32
Das war in der Tat da schon eingestellt. Aber wir können jetzt, glaube ich, einfach mal langsam losgehen, weil wir haben hier nicht mehr so viel zu verlieren.
0:03:32–0:03:40
Wir können ja einfach nur mal rum gucken und sehen hier ganz viele Flugzeuge hängen und hier oben das wir eben, das heißt in Anführungszeichen die Luftbrücke auch an.
Florian Clauß
0:03:36–0:03:37
Ja.
Micz Flor
0:03:42–0:03:50
Die spielen dabei natürlich mit dem Wortspiel mit Westberlin, Luftbrücke und so was. Und wenn man da rüber kommt, dann sieht man, die sind so ein ganz klein bisschen so Raketen.
Florian Clauß
0:03:45–0:03:46
Bist du okay?
Micz Flor
0:03:50–0:03:56
Das sind aber hauptsächlich sind das wohl Raketentypen auch aus der DDR noch.
Florian Clauß
0:03:56–0:04:09
Aber geht es jetzt auch um konkrete Raumfahrtprogramme? Ah ja, okay. Ach, Geht es um die Voyager? Ja. Wow. Ja. Das hat aber lange gedauert.
Micz Flor
0:04:00–0:04:01
Ja, Ja, ja, ja, ja.
0:04:05–0:04:12
Ja, Es geht um die Voyager. Voyager eins und zwei. Nein, aber das kann ich auch verstehen, weil die.
Florian Clauß
0:04:11–0:04:17
Natürlich. Aber klar, wir haben ja irgendwie bei Kontext schon ein bisschen ausführlicher drüber geredet.
Micz Flor
0:04:17–0:04:23
Da ging es ja dann auch, speziell eben über Carl Sagan Kontakt und da ist ja die Brücke auch dann zum Voyager Programm.
0:04:24–0:04:32
Was viel über Voyager wissen ist halt eben diese Schallplatte die draussen dran klebt an den Voyager Sonden eins und zwei, die 1977 gestartet sind.
0:04:33–0:04:38
Als erstes startete die Voyager II und als zweites die Voyager eins.
Florian Clauß
0:04:38–0:04:39
Nein. Also unlogisch.
Micz Flor
0:04:40–0:04:48
Genau. Aber das war deshalb so, weil die Voyager eins dann schneller auf die Bahn Richtung und hier gucken.
Florian Clauß
0:04:45–0:04:46
Ich bin auf der.
Micz Flor
0:04:48–0:04:51
Und das ist noch das einzige, was wir jetzt sehen können.
Florian Clauß
0:04:51–0:04:52
Äh, okay.
Micz Flor
0:04:53–0:04:58
Vorstoß in den Weltraum. Pro Stunde haben wir.
Florian Clauß
0:04:57–0:05:06
Und haben die hier die Voyager Sonden irgendwie in Nachbau? Nein, leider gar nicht. Okay, aber das wäre jetzt der Aufhänger gewesen.
Micz Flor
0:05:03–0:05:09
Nee, leider gar nicht. Leider gar nicht. Ja, das Ding ist, um ein bisschen vorwegzugreifen.
0:05:09–0:05:16
Du hast mich ein bisschen gefragt Wo geht die Tour lang, wo musst du hin? Ich habe gewusst, dass wir hier anfangen und den Rest der Tour hast du aber so ein bisschen geplant.
0:05:17–0:05:20
Der Grund, weshalb ich wusste, dass wir anfangen, ist, weil es hier halt Raumfahrt gibt.
0:05:21–0:05:25
Ich wusste aber auch, es gibt hier nichts von der Voyager. Die haben, glaube ich, ganz, ganz wenig. Nur hier.
0:05:25–0:05:38
Okay, aber diese Idee von wegen ich weiß nicht, wo die Reise hingeht, das ist ja auch so ein bisschen Motiv, was die beiden Voyager Sonden gerade begleitet, weil inzwischen kann man ja vorneweg greifen,
0:05:38–0:05:45
fliegen beide Sonden mit 15 Kilometer pro Sekunde von unserem Sonnensystem weg.
0:05:45–0:05:54
Nicht nur von der Erde weg, nicht nur von dem Planeten weg, sondern inzwischen haben sie unser Sonnensystem auch verlassen, schon seit bald zehn Jahren und sind jetzt im interstellaren Raum.
0:05:56–0:05:59
Sie haben die Heliosphäre verlassen.
0:05:59–0:06:07
Die Sphäre ist dieser schützende Raum, den die Sonne um unser Planetensystem spannt und sind dann weggeflogen.
Florian Clauß
0:06:08–0:06:12
Aber an der Stelle muss ich nochmal. Danke schön.
0:06:13–0:06:21
Wir sind im Erdgeschoss und wir sind. Wir sind nicht weggeflogen, aber ich muss nochmal hier an der Stelle den Einwand machen.
0:06:22–0:06:29
Nämlich ein geschätzter, sehr geschätzter Podcast von Florian Freistetter Sternengeschichten, den du auch mit hörst.
0:06:30–0:06:36
Und er hat mehrfach das Thema auch quasi immer wieder behandelt und sich auch darüber aufgeregt, dass es halt,
0:06:38–0:06:46
dass die Voyager Sonden weg von von unserem Sonnensystem sind. Weil das kann man nicht eindeutig sagen.
0:06:46–0:06:54
Es gibt so ganz verschiedene Eigenschaften, wie man das misst, aber Hilfosphäre ist halt auch so ein Ding.
0:06:54–0:07:02
Es gibt dann halt aber den Kuipergürtel. Alles was er das heißt, das ist nicht so eindeutig, weil alle Jahrzehnte oder alle Jahre wieder hat die,
0:07:03–0:07:12
Nachricht, denn die Leute verlassen jetzt unser Sonnensystem und er wieder eine neue Eigenschaft aufgerollt und wir sind hier im Schiffsraum,
0:07:13–0:07:14
viel mehr als Kunde.
0:07:15–0:07:21
Aber das wollte ich nicht noch einwenden, weil es ist nicht eindeutig. Ja, es ist halt irgendwie ein fließender Übergang.
0:07:22–0:07:26
Also so wie die Atmosphäre der Erde, die ja auch quasi nicht eindeutig.
Micz Flor
0:07:26–0:07:38
Wo hört es auf? Genau. Man weiß auf jeden Fall, dass die so viel Geschwindigkeit draufhaben, dass sie nicht mehr zurückkommen und in die Sonne stürzen könnten.
0:07:38–0:07:49
Das wird nicht mehr passieren. Das heißt, sie haben zumindest jeden Einfluss der Schwerkraft unseres Sonnensystems verlassen und fliegen jetzt einfach so weit weg.
0:07:49–0:07:55
Und dieses wichtige Thema nicht bewusst. Aber mir ist es dann irgendwie klar geworden.
0:07:55–0:08:00
Aber ganz nebensächlich, unbewusst, was ich an dem Ganzen nebensächlich begleitet. So mein eigenes Leben.
0:08:01–0:08:08
Vieles von dem, was man halt so weiß über die Planeten, was dann ja irgendwie erst in den 80er Jahren und so was wirklich,
0:08:09–0:08:18
erforscht werden konnte, weil dann die Daten erst von Jupiter Saturn, später Uranus, Neptun von den Monden, IO und so was.
0:08:19–0:08:27
Die kamen erst später an und das war dann immer so, als ob ich meine eigene Biografie Wie ich älter werde, checke ich irgendwie immer so ein bisschen mehr.
0:08:28–0:08:36
Und hatte dann immer so das Gefühl, na ja, das gab dann eben diese Informationen wahrscheinlich schon länger, aber ich habe es einfach nicht gecheckt.
0:08:37–0:08:48
Aber die Tatsache, dass vieles von dem, was dann über Voyager überhaupt erst die den Weg in Schulbücher und ins Wissen gefunden hat, das war mir so ganz unklar.
0:08:50–0:08:57
Da hatte dann so ein Punkt, wo ich dann gemerkt habe ah, okay, jetzt mit dieser Verknüpfung ist noch mal auch so was.
0:08:58–0:09:07
Was mein ganzes Leben so ein bisschen begleitet hat und deshalb eben auch sogar mit eigentlich Podcast. Die erste Episode war ja auch Carl Sagan.
0:09:07–0:09:09
Und der wird jetzt auch wieder vorkommen.
0:09:09–0:09:16
Und worum es mir sehr geht dabei ist, was da für ein Bild über die Erde über.
0:09:18–0:09:28
Menschheit und sowas, was da so drinsteckt und was halt Carl Sagan mit diesem Projekt, was dann außen auf den Voyager klebt. Diese Platte, die hergestellt wurde, ist der.
0:09:31–0:09:37
Ja, ich finde es. Ich finde es irgendwie ganz interessant, wenn man da so draufguckt und schaut wo stehen wir heute und.
0:09:39–0:09:44
Was war man? Was war man damals bereit zu riskieren? So was man heute irgendwie.
Florian Clauß
0:09:47–0:10:02
War das nicht auch das auf Anraten von Carl Sagan, das dann halt die Voyager, sondern sich dann nochmal so rumgedreht hat und dann das Bild von der Sonne gemacht hat und eigentlich von der Erde. Und das ist alles dieses Blue Dot.
0:10:03–0:10:18
Mit Pablo. Und dass das quasi auch. Ich will jetzt mal so pathetisch sein Geburtsstunde von dem schützenswerten Raum Erde, der in so einem Bild dann ausgedrückt hat wie die verletzlich eigentlich die Erde.
Micz Flor
0:10:17–0:10:29
Der da ist. Und ich glaube, das erste Bild, wo das mit der Erde so greifbar wurde, war aber schon bei den Mondmission. Da gab es ja den ersten Fotos aus dem Weltall, die die Erde als.
Florian Clauß
0:10:28–0:10:32
Ganz genau wurde das gegen das Protokoll dann entschieden haben. Wir machen jetzt doch ein Foto.
Micz Flor
0:10:33–0:10:35
Ach, das wusste ich gar nicht. Die haben mir das.
Florian Clauß
0:10:34–0:10:49
Doch die haben mir gesagt, die waren dann so überwältigt wie die Raumfahrer, dass die dann gesagt haben okay, jetzt steht zwar nicht im Protokoll, wir haben hier immer nach Protokoll gearbeitet, aber wir machen jetzt ein Bild davon. Und das ist so das berühmteste Bild der Mission geworden.
Micz Flor
0:10:50–0:10:54
Und das ist total interessant, weil ich gehe es in kleinen Umweg. Das war The Pale Blue Dot.
0:10:55–0:11:01
Das gibt es, glaube ich, sogar als Buch. Aber es gibt vor allen Dingen auch von Carl Sagan so eine Präsentation, wo er dieses Bild,
0:11:03–0:11:10
vorstellt. Und ich finde, das ziehe ich jetzt mal ein bisschen nach vorne. Weißt du, wo sind wir? Okay, wir sind gefangen.
Florian Clauß
0:11:09–0:11:14
Wir sind jetzt hier im Gleisdreieck und ich dachte, wir könnten hier zum.
Micz Flor
0:11:16–0:11:17
Wir müssen, glaube ich, Forderungen.
0:11:20–0:11:23
Ja, das stimmt. Und er hat dann auch das der Presse vorgestellt.
0:11:23–0:11:37
Und dann gibt es auch Otöne im Netz, ganz viel, wo er das halt so sagt, so this blue pixel, it's not a pixel, this is where everyone ever live that you know everybody that we will ever know usw..
0:11:37–0:11:45
Er fasst es auch nochmal so zusammen um dieses Schützenswerte von diesem ganz kleinen Punkt und das ist ja auch immer so ein Thema, dieses Thema.
0:11:45–0:11:53
Humbling, also es macht uns quasi klein. Er Es zeigt uns halt, dass wir nicht wie früher angenommen mitten im Universum stehen usw..
0:11:54–0:11:59
Ja, ich mal ganz kurz so ein bisschen die historischen Daten von dem Voyager Thema abklopfen.
0:12:00–0:12:06
Es gab eben die Mond, das Mondprogramm, das wurde dann irgendwann in Anführungszeichen aufgegeben.
0:12:06–0:12:10
Das war immer auch so ein Thema bei der NASA wohl wie populär das dann auch vom,
0:12:12–0:12:22
von der von den Menschen getragen wurde weil es waren ja eben natürlich Steuergelder die da reingingen So und dann kam irgendwann diese Idee,
0:12:24–0:12:27
mit dieser Voyager wollte wurde dann irgendwie noch umbenannt.
0:12:27–0:12:36
Ich habe vergessen, was vorher der Name war von dem Projekt, weil da gab es ein paar Probleme und da hat man das quasi noch mal ganz neu erfunden. Voyager eins und Voyager zwei.
0:12:36–0:12:46
Man hat damals auch aufgrund von unterschiedlichen Fehlern Dinge immer doppelt gebaut. Eigentlich, weil es kann immer was schiefgehen, da hat man wenigstens noch ein Backup. In dem Fall hat Gott sei Dank.
Florian Clauß
0:12:46–0:12:54
Noch immer üblich in der Raumfahrt. Ja, dass du immer noch so einen zweiten. Also wenn dir eine Seele kaputt geht, dann hast du noch einen zweite.
0:12:55–0:13:08
Ich glaube also sowieso eine System Redundanz mehrfach. Das ist also, dass du halt quasi erst mal nur die abgehängste Hengste technologienimmst da drin und dann halt aber noch alles so zwei bis dreifach gesichert ist.
0:13:09–0:13:15
Und ich glaube dann auch tatsächlich, dass sie noch teilweise. Es gibt auch einige Programme, die dann halt aus diesen,
0:13:17–0:13:25
aus diesem Zwillingsprojekten dann rausgegangen sind, dass ist man dann halt irgendwie ein Spiegel hatte oder so was. Man dann anders verwendet hat und so.
Micz Flor
0:13:26–0:13:36
Also in dem Fall war es auch so ein bisschen vorweg zu greifen. Wieder diese Mission. Die wurde 1972 vom damaligen Präsidenten Nixon noch abgesegnet.
0:13:36–0:13:38
Es war so ein Budget von einer Milliarde.
0:13:38–0:13:45
Es wurde dann wohl noch ein bisschen billiger gemacht, weil Nixon darauf bestand. Okay, dann macht bitte nur nicht vier Planeten, sondern zwei Planeten, also Jupiter und Saturn.
0:13:46–0:13:50
Uranus und Neptun sollten da nicht mehr rein. Dann wurde es ein bisschen billiger.
0:13:50–0:14:01
Aber die Leute der NASA wussten natürlich, dass wenn das Ganze startet 1977, da war Nixon lange nicht mehr im Amt, dann ist er sogar noch früher aus dem Amt ausgestiegen wegen Watergate.
0:14:01–0:14:10
Und die Wissenschaftler haben damals gesagt okay, wir nehmen das kleinere Budget, haben aber Teile verbaut von einer anderen,
0:14:11–0:14:22
die hieß Tops Tops, weiß gerade nicht, für was eine Abkürzung war und zum anderen Projekt hochwertigere Teile verbaut, als eigentlich notwendig gewesen wären, um diese fünf Jahres Missionen für Jupiter Saturn zu planen.
0:14:22–0:14:26
Das heißt, die Wissenschaftler haben schon gesagt Leute, lasst uns das so machen.
0:14:27–0:14:39
Wir, wir, wir, wir machen Jupiter und Saturn, aber lasst uns diese Swing by, also diese Swing Shot Sachen, um die zu beschleunigen, lassen Sie das alles so machen, dass wir danach die anderen beiden Planeten auch noch mitnehmen können.
0:14:40–0:14:53
Und dann haben sie halt bessere Technik verbaut und haben eben auch die Route so abgesteckt, dass man danach dann sich nicht nach Saturn quasi ins Nichts katapultiert, sondern dass man da das noch so steuern kann, dass man.
0:14:55–0:14:57
Uranus und Neptun auch noch besuchen kann.
0:14:57–0:15:11
Und so kam es dann eben auch. Es wurde quasi immer wieder verlängert und das ist auch so Wahnsinn, weil es war fünf Jahre ausgelegt und die Leute, die damals angefangen haben, sind entweder verstorben und Palm gewechselt oder manche sind immer noch in diesem Programm.
0:15:11–0:15:15
Und die erzählen dann auch, wenn man in so einem YouTube guckt, jetzt hin, dann auch so, ja.
0:15:15–0:15:21
Als es losging, war gerade mein Sohn geboren und jetzt sind es die Enkel usw. Also es ist.
0:15:21–0:15:30
Es ist schon, es ist schon irgendwie was, was wie Carl Sagan das auch wollte, was die Leute irgendwie so zusammenbringen kann, das sollte das Integratives haben.
0:15:31–0:15:42
Und Carl Sagan hat den Auftrag bekommen, dieses diese Plakette draußen anzubringen, weil jemand aus der NASA kannte ihn, er war Wissenschaftler, aber vor allen Dingen so ein guter Kommunikator meinte,
0:15:42–0:15:48
man hat den angerufen und hat gesagt kannst du da nicht irgendwas machen, was du da draußen, was wir da irgendwie und.
0:15:48–0:15:54
Karasek Man ja, gib mir 25.000 $, dann mach ich das. Und dann hat er auch 25.000 $ bekommen.
0:15:54–0:16:04
Und dann war es wiederum ein Bekannter von Carl Sagan, der sagte Sag mal, wir können doch eigentlich auch mit der mit den Gewichtsabmessungen, was die uns gegeben haben, Das ist doch eine Schallplatte da drauf machen. Ja.
0:16:05–0:16:13
Später stellte sich heraus, dass die Schallplatte 1971 auch gerade ein hundertjähriges Bestehen irgendwie gefeiert hat. Also es hat da auf einmal ganz gut zusammengepasst.
0:16:14–0:16:22
Und dann haben die wirklich einfach eine analoge Audioplatte an diese Dinger dran geklebt.
0:16:23–0:16:27
Die wurden halt in Gold gemacht, damit die dann auch halten und nicht zerfallen.
0:16:28–0:16:36
Und außen drauf wurde dann auch noch eine Konstruktion mitgegeben, wie man diese Platte abspielen kann.
0:16:37–0:16:43
Und natürlich, das hattest du ja schon bei der allerersten Folge Kontakt erklärt, damit dem Helium den Abstand usw.
0:16:43–0:16:53
Über diese mathematischen molekularen Distanzen usw. Dann wurde kommuniziert, in welcher Dichte die Atmosphäre ist, das heißt damit die Schallwellen usw. und so fort.
0:16:54–0:17:07
Aber diese Übersetzung von der analogen Platte in jedes, jede Zivilisation, jedes intelligenten Lebens, was das was, wie hieß das nochmal, was du gesagt hast, was man mindestens verstehen muss in der Wissenschaft.
Florian Clauß
0:17:07–0:17:20
Nein, das war dieser Übergangs, dieser Übergangs sprung von dem Wasserstoff es. Ich habe ja auch den den Namen nicht mehr parat.
Micz Flor
0:17:20–0:17:25
Aber diese diese. Wenn man diese Distanz versteht, diese Länge, dann kann man alles andere sicher herleiten.
Florian Clauß
0:17:21–0:17:32
Aber dieser, diese Distanz entsteht dann. Genau dann kann man da alles. Genau das kann man berechnen, die Distanzen. Und ich glaube auch Pulsare waren quasi als Positionsbestimmung mit.
Micz Flor
0:17:28–0:17:35
Unsere waren, weil wir. Ja, das ist so ein riesen Kritik würde man heute haben.
0:17:35–0:17:48
So haben die. In den 70er Jahren haben die quasi eine Landkarte ins Weltall geschickt, wo man genau herausfinden kann anhand von unterschiedlichen Pulsieren, wo die Menschheit auf welchem Planeten steht.
0:17:48–0:17:54
Und heute ist ja dann dieses hatten wir auch drüber gesprochen im Rahmen von den drei Sonnen.
Florian Clauß
0:17:55–0:17:59
Der dunkle Wald im Kosmos. Soziologie.
Micz Flor
0:17:56–0:18:06
Heute der dunkle Wald, die die Kosmosoziologie ist jetzt halt irgendwie geneigt alles zu zerstören, was möglicherweise intelligent werden könnte und.
0:18:09–0:18:21
Damals war es halt eher so Auf der Platte sind nämlich auch Stimmen aus aller Welt und der Sohn von Carl Sagan sagte sogar so was wie The Children of the world say Hello!
0:18:21–0:18:24
Sagte also so ganz offen und einladend usw.
0:18:25–0:18:27
Ganz, ganz viele Sprachen der Welt.
0:18:28–0:18:32
Und diese Platte war dann irgendwie natürlich auch so ein Marketing Stunt.
0:18:33–0:18:47
Es war wohl so, also die war insgesamt auf halber Geschwindigkeit und insgesamt waren deshalb zwei Stunden Zeit da drauf und diese zwei Stunden wurden zu eineinhalb Stunden wurden die mit Musik gefüllt und zu drei.
0:18:47–0:18:55
Die restlichen 30 Minuten wurden mit Grußbotschaften, aber eben auch mit codierten Informationen.
0:18:55–0:18:58
Es wurden Bilder quasi codiert über Audio.
Florian Clauß
0:18:57–0:19:03
Und nein, es werden auch Tierbilder usw. Man kann ja völlig selektiv.
Micz Flor
0:19:00–0:19:05
Ja, ja, es ist. Man kann das alles auch. Auf der. Auf der NASA Website, wenn man Voyager NASA googelt.
Florian Clauß
0:19:04–0:19:17
Und man kann die Blätter auch kaufen. Ja, er, ich es war. Vielleicht war es auch so ein Kickstartergeschichte. Aber es gab eine Zeit lang, wo man halt genau diese, diese Pressung dann halt auch kaufen konnte.
Micz Flor
0:19:16–0:19:29
Na spannend. Und es war natürlich so, dass Carl Sagan wurde auf der Pressekonferenz dann auch gleich gefragt Ja, wie wahrscheinlich ist es denn, dass intelligentes Leben diese diese Platte überhaupt findet?
0:19:29–0:19:32
Aber das finde ich halt das Schöne an diesem Denken.
0:19:33–0:19:38
Er meinte dann sofort Ja, es gibt zwei, zwei Arten von Publikum für diese Platte.
0:19:38–0:19:47
Die eine sind natürlich andere intelligente Zivilisationen da, mit denen wir gerne kommunizieren würden. Und wie großartig wäre das, wenn man sich austauschen könnte.
0:19:49–0:19:52
Und das andere Publikum ist natürlich hier auf der Erde.
0:19:52–0:20:03
Und das finde ich halt, was wir vorhin gesagt haben, per Bluetooth. Dieses, diese, diese immer wiederkehrende Motiv von Hey, hier ist alles, was wir haben.
0:20:03–0:20:07
Dieser Planet ist alles, was wir haben, alle Menschen, die wir kennen.
0:20:07–0:20:11
Und wenn wir es nicht hinkriegen, dann.
0:20:11–0:20:21
Und 1977 war natürlich nach dem Vietnamkrieg jetzt in und sowieso in Zeiten des Kalten Krieges jetzt nicht unbedingt.
0:20:22–0:20:32
Die entspannteste Situation, wie es vielleicht zu Anfang der 90er Jahre viele erlebt haben, wo sich so viel entfaltet hat und auf einmal diese ganzen Rückbau von Atomen und so,
0:20:32–0:20:35
aber damals dann irgendwie sie hinzustellen, sagen Leute,
0:20:36–0:20:37
wir können das hinkriegen, wir können es schaffen.
0:20:38–0:20:42
Und es gibt gerade von Carl Sagan eben auch einen Sinn,
0:20:43–0:20:49
mal gucken, wie gesagt, wie in die Shownotes, wo er in den 70er oder frühen 80er Jahren spricht über,
0:20:50–0:20:59
Veränderung des Klimas, wo er sagt so wir, wir sollten das jetzt angehen, wir können es natürlich ignorieren und in die Zukunft schieben, aber es wird immer schwieriger, das einzufangen.
0:20:59–0:21:13
Das Problem ist da, es wird nicht weggehen und wir jetzt sind in charge und wir sollten jetzt die uns dieses Themas annehmen. Ansonsten bauen wir eine immer größere Hypothek für die folgenden Generationen.
0:21:13–0:21:20
Also es ist schon jemand, der wirklich sehr global und auch vorausschauend immer gedacht hat, Du guckst heute auf dein Handy.
Florian Clauß
0:21:20–0:21:34
Entschuldigung. Ich will nicht. Nein, ich wollte nur sicher gehen, dass wir jetzt hier den Track, den ich mir herausgesucht habe, dass wir dem folgen, weil es so ein bisschen schon die Strecke, die wir schon mal gelaufen sind mit so einer Episode ihr's kaum.
0:21:35–0:21:41
Ich will hier mal vermeiden, dass wir sie mal sehen, dass wir die gleiche Strecke noch mal laufen.
Micz Flor
0:21:36–0:21:38
Fürs Kauf kaufe. Zwölfte.
0:21:42–0:21:49
Also Voyager eins, zweite zwei. Wir sind quasi. Wir machen zweimal die gleiche Strecke, aber eben nicht ganz identisch. Da sind wir mitten im Thema.
Florian Clauß
0:21:42–0:21:43
Genau.
0:21:47–0:21:54
Hoegner Wir sind auch quasi der Zeit, quasi. Wir sind schon mal hier lang gelaufen. Das heißt, jetzt sind wir Voyager zwei.
Micz Flor
0:21:49–0:21:51
Alles wiederholt sich, alles passt.
0:21:56–0:22:01
Wir. Wir. Wir haben uns selbst überholt. Wir sind heute Abend.
Florian Clauß
0:22:00–0:22:01
Stimmt. Wir sind uns Voyager eins.
Micz Flor
0:22:02–0:22:12
Also, Voyager eins und Voyage zwei sind beide eben. 1977 gestartet, sind beide so gebaut worden, dass sie, ähm.
0:22:12–0:22:18
Wenn alles so läuft, wie sich das die NASA Menschen gehofft haben, auch verlängern können.
0:22:19–0:22:29
Und dann ist es halt so, dass wir jetzt ja 45 Jahre später immer noch mit diesen beiden Sonden in Kontakt sind.
0:22:29–0:22:35
Und das ist wirklich auch eine Sache, die Funken. Das ist total absurd. Und zwar ist es einfach.
Florian Clauß
0:22:34–0:22:36
Ich dachte, die hätten das irgendwann eingestellt.
Micz Flor
0:22:36–0:22:44
Die haben die Geräte abgestellt, nach und nach und gehen davon aus, dass die Energie noch bis 1905 bis 2035.
Florian Clauß
0:22:44–0:22:49
Nein, ein Zeitloch wohl. Aber die sind mit einer. Die sind atomar betrieben.
Micz Flor
0:22:51–0:22:57
Wir haben Radionuklid, Batterien, Radionuklide, Batterien sind einfach. Es gibt radioaktiver Zerfall.
0:22:57–0:23:01
Genau. Also man würde erst mal denken ah, bestimmt solar, weil die da draußen. Dann kann ich ungefähr.
Florian Clauß
0:23:00–0:23:02
Ja, genau. Da kriegen Sie richtig viel.
Micz Flor
0:23:02–0:23:07
Aber das Ding ist halt so, dass da draußen Schon bei Neptun war es so, dass die kaum noch Fotos machen konnten.
0:23:07–0:23:14
Die mussten die remote haben die die Software auch noch umgeschrieben, damit die optimiert, verändert, optimiert.
Florian Clauß
0:23:12–0:23:15
So optimiert. Ja, Verändert. Ah, okay.
Micz Flor
0:23:14–0:23:17
Die haben dann das kann ich, das ist echt irre, was die da hingekriegt haben.
0:23:17–0:23:31
Und auch jetzt ist es noch so, dass die immer wieder gleich korrigierende Signale die haben immer noch Trusters, also die können sich nicht beschleunigen oder bremsen, aber die können die sich justieren und das wird jetzt immer noch gemacht.
Florian Clauß
0:23:28–0:23:29
Ach, okay.
0:23:31–0:23:33
Und wie lange dauert denn so ein Signal?
Micz Flor
0:23:31–0:23:33
Und wie lange dauert dann so ein Signal?
0:23:33–0:23:37
Das Signal dauert inzwischen glaube ich, über 17 Stunden in eine Richtung.
0:23:37–0:23:46
Okay, weil ich weiß nicht, wie viel die. Wie heißt es noch mal? Die Distanz zwischen Erde und Sonne. Die hat doch so eine astronomische Einheit. Ich weiß nicht, wie viel astronomische Einheiten das sind.
Florian Clauß
0:23:43–0:23:44
Astronomische Einheit.
Micz Flor
0:23:47–0:23:51
Das sind, glaube ich, acht Minuten, die das Licht von der Sonne zur Erde braucht.
Florian Clauß
0:23:51–0:23:53
Das ist eine astronomische Einheit.
Micz Flor
0:23:51–0:23:54
Es eine Genau. Und jetzt sind die, die sind halt.
0:23:55–0:24:07
Es dauert quasi eineinhalb Tage, bis du eine Antwort kriegst und es wird jetzt auch nicht dauernd angefunkt, sondern man muss halt eben befehlen.
Florian Clauß
0:23:58–0:23:59
Mit. Okay.
0:24:04–0:24:08
Paket und Anbefehlen. Schenken Sie einmal rüber.
Micz Flor
0:24:07–0:24:10
Einmal rüber, jetzt machen die auch nicht mehr viel.
0:24:10–0:24:19
Also jetzt ist halt so, es gibt glaub ich noch, die hatten Plasmadetektoren, Partikeldetektoren, die hatten Kameras sowieso drauf.
0:24:20–0:24:28
Magnetfeld. Ich glaube, die können auch Magnetfelder messen und Partikel messen und haben da eben gemessen, dass sie durch diesen.
0:24:30–0:24:42
Durch die Heliosphäre durchgebrochen sind. Es gibt halt dann so kurz vorm Ende der Welt, es gibt es dann diesen Terminationschock oder so heißt das, wo quasi der Sonnenwind ausgebremst wird schon von intergalaktischen,
0:24:43–0:24:46
Strahlung und dann fällt wohl die Geschwindigkeit.
0:24:47–0:24:55
Was mich total verwundert hat. Weißt du vielleicht auch mehr, wenn die Geschwindigkeit des Sonnen Windes auf Schallgeschwindigkeit.
0:24:56–0:24:57
Und da fällt.
0:24:59–0:25:06
Das ist was ganz Besonderes, das heißt Termination shock. Das ist und das finde ich total absurd. Bei Schallgeschwindigkeit dachte ich, ist immer sehr stark gekoppelt an unsere Atmosphäre.
0:25:07–0:25:12
Schallgeschwindigkeit kann aber was sind es 330 Meter pro Sekunde oder so was?
0:25:12–0:25:15
Ja, aber das hat scheinbar auch im Outer Space eine besondere Bedeutung.
0:25:17–0:25:25
Und man kann, das sieht man auch auf Wikipedia. Immer gibt es halt diese Graphen, wo man sieht, was die heute Sonden gemessen haben, wo das dann so anfing zu fluktuieren.
0:25:25–0:25:32
Und selbst da gab es dann wohl noch neue wissenschaftliche Erkenntnisse wie diese äußere Zone der Heliosphäre.
0:25:36–0:25:41
Wie die in Anführungszeichen ist. Die ist nur so ein bisschen gefaltet und so ein bisschen zerrupft.
0:25:42–0:25:45
Es ist kein klarer, abgeschlossener Blase, sondern es gibt halt quasi so..
0:25:46–0:25:53
Es gab wohl eine Zeit lang immer wieder so Momente, wo man das Gefühl hatte, dass die Sonde ein und austritt in diesem Bereich also.
Florian Clauß
0:25:52–0:25:58
Hm. Aber was ist jetzt mit dem Punkt, wenn es auf Schallgeschwindigkeit absinkt?
Micz Flor
0:25:58–0:26:04
Das heißt. Das heißt also, wenn die Sonne drängt, Ja, von innen mit ihren Partikeln nach außen.
0:26:04–0:26:07
Und das ist ja dieser Schutzschild, den sie aufspannt.
0:26:07–0:26:10
Und von außen drängen dann eben andere Sachen in Richtung Sonne.
0:26:10–0:26:23
Und wenn diese, wenn diese, ich nehme an, Partikelströme von außen auf die helle Sphäre treffen, dann bremsen die die Sonnenstrahlung aus oder die nicht Sonnenstrahlung, aber die Partikelstrahlung.
0:26:23–0:26:36
Und da wird, hab ich an mehreren Stellen gesehen, wird halt explizit formuliert in dem Moment, wenn die Geschwindigkeit der Sonnenstrahlung abgebremst wird bis auf Schallgeschwindigkeit.
Florian Clauß
0:26:36–0:26:39
Aber das passiert dann nur in Interaktion mit einer Atmosphäre.
Micz Flor
0:26:36–0:26:38
Aber das passiert dann nur in Interaktion mit einer.
0:26:40–0:26:46
Das ist die erste Grenze vom Ende des der Heliosphäre. Da gibt es die Determination. Ad hoc heißt es, glaube ich.
0:26:46–0:26:51
Dann gibt es die Hellers hier, das ist dieser Zwischenbereich. Und dann gibt es dann das wirkliche Ende.
0:26:53–0:27:05
Und das lässt sich eben in diesem Raum dann passiert, denn dann ist man im interstellaren Raum und das sieht man wirklich auch ganz deutlich in diesen Partikelströmen, die von Voyager noch gemessen werden konnten.
Florian Clauß
0:26:53–0:26:55
Wenn über ihr Lagerraum Quanten.
0:27:04–0:27:19
Also wir haben ja auf der einen Seite die Heliosphäre, wo dann quasi die Photonenstrahlung der Sonne oder die Strahlung der Sonne das noch ausfüllt und dann gibt es halt auf der anderen Seite die Gravitationsbindung, die dann auch irgendwann aufhört, die Raumkrümmung durch die Sonne.
Micz Flor
0:27:05–0:27:07
Wir haben ja, das wäre dann quasi die.
0:27:12–0:27:20
Da gibt es auf der anderen Seite die Gravitationsbindung, die dann auch irgendwann aufhört. Die Raumkrümmung durch die Sonne. Ja.
0:27:21–0:27:27
Ja, das weiß ich nicht. Aber Magnetfelder? Das ist halt so wie die Frage Wo endet das? Wo endet so ein System?
Florian Clauß
0:27:23–0:27:28
Nein, das ist halt so die Frage Wo endet das Sonnensystem? Also da sind.
Micz Flor
0:27:28–0:27:33
Müssen wir diese. Das ist ja so ein fließender Übergang, weil der.
0:27:36–0:27:42
Ja, ist es. Von wegen Raumkrümmung. Einen interessanten Fakt habe ich auch gelesen. Ähm.
0:27:43–0:27:54
Der Swingshot um Jupiter. Von Voyager eins sorgt dafür, weil sie alles miteinander in Beziehung steht,
0:27:55–0:28:00
Das in einer Billion Jahre sich die Geschwindigkeit von Jupiter,
0:28:02–0:28:07
der Position von ihr verändert. Die Position von Jupiter auf seiner Umlaufbahn um 30 Zentimeter in einer Billion.
0:28:09–0:28:12
Wenn man es einfach mathematisch durchrechnet, kommt man auf.
0:28:16–0:28:22
Du bist mir gerade ein bisschen zu viel an deinem Telefon. Ich habe das Gefühl, ich lauf der hinterher und erzähl irgendwie nichts.
Florian Clauß
0:28:22–0:28:32
Ich bin voll bei dir. Ich bin nur eben unsicher wegen der Strecke. Deswegen. Bitte fasst das nie auf. Als ob ich da irgendwie hier.
Micz Flor
0:28:34–0:28:39
Genau für die, die es nicht wissen. Flo ist unsicher wegen der Strecke, weil wir zeichnen immer die Strecke auf.
0:28:41–0:28:44
Weil wir reden beim Laufen und Reden laufend.
0:28:46–0:28:53
Und diese Strecke, damit die heute auch genauso ist, beschleunigt das diese.
0:28:54–0:29:04
Diese rede ich die ganze neben so einem streng guckenden, allen vertrateten Flo.
0:29:07–0:29:15
Drohnen. Ja, genau. Also genießt die Strecke. Sie ist ganz oben auf eigentlich Podcast D abgebildet.
0:29:15–0:29:27
Da sieht man wo wir laufen. Links diese gerade Fleck, das ist Flo und rechts der die ganze Zeit wie ein Hündchen versucht, um ihn rumzulaufen und seine Aufmerksamkeit zu kriegen. Das bin ich.
Florian Clauß
0:29:28–0:29:29
Was auch das Thema.
Micz Flor
0:29:33–0:29:37
Was ich auch nur spannend finde, jetzt jenseits von den ganzen planetarischen Themen.
0:29:37–0:29:52
Also was ich ja vorhin schon mal gesagt habe, es ist wirklich so, dass vieles von dem, was mich in meiner Kindheit auch begleitet hat, an Plakaten, an Postern und Kalendern, an irgendwelchen Linealen, wo halt so Planeten aufgedruckt waren, war natürlich da, wo immer noch Pluto drauf war.
Florian Clauß
0:29:49–0:30:01
Wurde, noch blute drauf war. Ich kenne die ganzen Plakate, weil es gibt noch relativ billig Plakate und dunkelgrau eins Planet. Die kriegt man jetzt recht günstig.
Micz Flor
0:30:02–0:30:14
Es ist auch ein Generationswechsel. Meine Tochter ist acht, und die hat gesagt Papa Pluto, das ist kein Planet mehr. Aber das ist auch okay so, weil es gibt noch so einen anderen Planeten und der wäre sogar noch größer als Pluto. Dann müsste der nämlich auch Planet sein.
Florian Clauß
0:30:15–0:30:21
Genau. Hat sie recht? Deine Tochter? Ja. Ja. Nee. Ich finde, ich finde. Ich finde es total nachvollziehbar.
Micz Flor
0:30:15–0:30:19
So im Sinne, der könnte auch denken. Da könnte ja jeder kommen.
0:30:22–0:30:29
Aber jetzt mal eine Frage an dich Angenommen, die wären damals noch zu Pluto geflogen, meinst du, Pluto wäre heute noch ein Planet, der nicht.
0:30:31–0:30:33
Die hätten damals Fotos von Pluto gemacht.
Florian Clauß
0:30:33–0:30:35
Der werte Herr, der nichts an den Planeten status.
Micz Flor
0:30:36–0:30:45
Da bin ich mir nicht so sicher. Ich habe schon das Gefühl, dass das Pluto ich meine, er hat ja auch hier Disney Charakter. Pluto gibt es ja auch, Der Pluto hat man schon geliebt.
0:30:45–0:30:47
Es war so der Kleine da hinten haben die immer.
Florian Clauß
0:30:46–0:30:57
Nee, das haben die Amerikaner geliebt, weil es der einzige Planet ist, den die Amerikaner entdeckt haben. Planet Deswegen waren die also darauf insistiert, dass es noch ein Planet hier haben kann. Ich meine, was hat Amerika an?
Micz Flor
0:30:50–0:30:53
Bei manchen. Deswegen waren die.
0:30:55–0:30:58
Aber was hat Amerika in Geschichte? Wir haben nichts.
Florian Clauß
0:31:01–0:31:09
Deswegen und deswegen haben die Warner so eine riesen Lobby dagegen, dass der halt quasi als Planet abgewählt wird. Aber das war ja nur Amerikaner.
Micz Flor
0:31:09–0:31:13
Es ist. Deshalb bin ich froh, dass ich solche Themen mit dir besprechen kann. So was weiß ich natürlich.
0:31:15–0:31:20
Ähm. Was mich beeindruckt hat an dieser Voyage, ist, was ich gerade gesagt habe.
0:31:21–0:31:27
Immer noch stehen wir in Funkkontakt mit etwas, wo das Licht fast 24 Stunden braucht, um da hinzukommen.
0:31:30–0:31:35
Lichtgeschwindigkeit? Also, diese Projektionen fliegen mit 15 Kilometer pro Sekunde.
0:31:35–0:31:43
Also, wenn jetzt mal so die Sekunde vorstößt und du guckst einfach mal in die Landschaft und stellst dir mal vor, das ist in einer Sekunde gut, dass das so durch flitzt.
0:31:43–0:31:45
Das würde man fast gar nicht sehen können.
0:31:48–0:31:54
Und die haben eine Parabolantenne montiert, die ist etwa dreieinhalb Meter groß.
0:31:55–0:32:01
Und du hast ja vorhin schon gesagt per Bluetooth. Also, dieses Foto entstand direkt nachdem die Voyager.
0:32:03–0:32:11
Eins war das glaube ich. Oder zwei. Tschuldigung. Das weiß ich jetzt nicht mehr. Ich glaube, die Voyager eins.
0:32:12–0:32:15
Nein, Quatsch muss Voyage zwei gewesen sein. Aber ich glaube, es war hinter Neptun.
0:32:16–0:32:23
Da müssen wir in die Shownotes geben. Der Warums. Warum ich gerade zögere zu sagen, Welche zwei ist bei Voyager zwei? Hat ein Problem.
0:32:24–0:32:35
Nach Saturn hat es ein Problem mit der Kamera Justierung gehabt. Da haben die das dann auch irgendwie über Remote noch wieder hingekriegt, dass die Kameras wieder funktionieren. Aber ich weiß nicht, ob die es noch geschafft haben, diese Drehung zu machen.
0:32:36–0:32:48
Aber ich glaube, dass es Voyager zwei war, weil die ganze Familie, das heißt ja Familienbild, da sind wohl alle Planeten irgendwie drauf, weil die da hintereinander aufgereiht sind und.
Florian Clauß
0:32:43–0:32:44
Okay.
0:32:50–0:32:55
Ich glaube, das war die Constellation der Planeten, die auch so dazu das veranlasst haben, oder?
Micz Flor
0:32:53–0:32:57
So sollst du das aber veranlasst haben. Ja, es war eines der Argumente.
0:32:57–0:33:02
Bei Nixon war wohl das, dass der NASA Typ meinte, so was.
0:33:03–0:33:05
Diese Konstellation.
0:33:06–0:33:09
Kommt nur alle 176 Jahre vor.
Florian Clauß
0:33:09–0:33:11
Und dann hat man dann schon mal eine Position.
Micz Flor
0:33:10–0:33:15
Hat man dann schon mal eine. Das letzte Mal, als die Position so war, war noch Jefferson in ihrem Stuhl.
0:33:16–0:33:20
Also einfach um so die Skalierung auf der Erde auch nochmal so dazu.
0:33:20–0:33:24
Und alle 176 Jahre ist man nur in der Position, Wo?
0:33:25–0:33:30
Das müsste ich mir würde ich auch gerne mal wissen, was du auch. Vielleicht eher, weil die meinten, sie werden alle aufgereiht wie in einer Linie.
0:33:30–0:33:44
Aber ich denke mir vor, dass hatte irgendwie fünf sechs Jahre gedauert, bis man da irgendwie angekommen ist und dann auch wieder weiter nach draußen geflogen ist, weil Jupiter und Saturn sind relativ nah beieinander, dann kommt wieder lange nix und dann kommen Uranus und Neptun.
Florian Clauß
0:33:45–0:33:56
Ja, aber das heißt, die waren ja schon über diese Linie raus, die gucken ja zurück. Wir haben hier ja nur die Ekliptik quasi. Also die guckt dann von der Seite auf die Scheibe drauf, wo die Bewegungsbahn ist.
0:33:57–0:34:01
Das heißt, wenn du dahinter bist, dann kannst du dir alle so in der Ekliptik sehen.
Micz Flor
0:34:01–0:34:05
Genau. Du siehst sie dann. Dann müssen die nicht in einer Reihe sein.
Florian Clauß
0:34:05–0:34:13
Doch, weil die dann halt quasi genau in der Ekliptik sich dann so nacheinander aufhalten. Ja, die sind wir. Natürlich sind die nicht in einer Reihe.
Micz Flor
0:34:05–0:34:10
Doch weil die dann quasi genau in der Ekliptik sich denn so nah aneinander aufhängen. Ja, aber sie sind.
0:34:11–0:34:17
Natürlich sind die nicht in einer Reihe. Sind oben drauf guckt müssen die nicht in einer Reihe sein von der Seite dann.
Florian Clauß
0:34:14–0:34:21
Genau. Genau das ist von der Seite. Dann in der Bahnumlaufbahn quasi.
Micz Flor
0:34:20–0:34:31
Umlaufbahnen. Ja, aber ich hatte irgendwie gedacht, diese 176 Jahre, wenn man drüber nachdenken, muss es doch so sein, dass alle 176 Jahre sich eine Möglichkeit ergibt, in.
Florian Clauß
0:34:31–0:34:33
In irgendeiner Position.
Micz Flor
0:34:32–0:34:46
Irgendeiner Weise durch dieses Swing by Technologie, also dass man was auch ganz neu war, das wurde erst in 70 er Jahren mit Computern Technologie von einem sehr jungen Doktoranden ausgerechnet, dass man die Beschleunigung hinkriegen kann.
Florian Clauß
0:34:43–0:34:46
Dass man dieses als Antrieb nehmen kann.
Micz Flor
0:34:47–0:34:51
Das war nämlich weil es auch ein Drei Körper Problem ist, war das total schwer auszurechnen.
Florian Clauß
0:34:51–0:34:53
Äh, ja.
Micz Flor
0:34:51–0:35:05
Das ging erst mit Computertechnik und da muss es aber doch so sein, weil sich ja alle weiterhin bewegen. Das heißt, du hast da eine Konstellation, wo eben nicht alle in Reih und Glied aufgezogen sind, sondern wo man das so hinkriegen kann, dass die wieder zusammenkommen.
Florian Clauß
0:35:04–0:35:07
Ich weiß nicht genau, was für ein Punkt der gemeint hat.
0:35:07–0:35:17
Vielleicht ist es wirklich so, also der reine Spekulation. Aber klar kann es irgendwo immer einen Punkt geben, wo du alles dann so und so siehst. Nur ist sehr wahrscheinlich nicht greifbar.
0:35:19–0:35:24
Okay. Aber du weißt, bei der Geschwindigkeit ging es glaub ich noch um die Lichtgeschwindigkeit.
Micz Flor
0:35:23–0:35:32
Genau diese. Die Voyager Sonden haben dreieinhalb Meter Parabolspiegel und müssen die halt auf die Erde ausrichten.
0:35:34–0:35:45
Siehst von da wo die Voyager sind. Bei Neptun war das schon so, da war kaum noch Sonnenlicht, das heißt die Sonne war nur noch so ein Stecknadel im Raum.
0:35:45–0:35:50
Das heißt, jetzt sind die noch viel weiter weg. Die haben einen Geier. Osc heißt es, glaube ich.
0:35:51–0:35:56
Das ist. Das wird halt genutzt, um sich in diesem Sternenfeld auszurichten. Das ist auf ein.
0:35:57–0:36:05
Auf ein. Auf ein Canopus. Kann es sein. Gibt es diese zweit hellste, zweit hellste Stern am Himmel?
Florian Clauß
0:36:01–0:36:02
Ein Canopus.
Micz Flor
0:36:06–0:36:16
Allerdings eigentlich nur von der südlichen Halbkugel zu sehen. Aber das ist ja dann dem Voyager egal wo woran die sich ausrichten und.
0:36:17–0:36:21
Also 3,5 Meter ist quasi so ein, so ein Kleinwagen.
0:36:21–0:36:31
Wenn du den Kleinwagen, die müssen den Kleinwagen so parken immer wieder, um Signal von dort auf der Erde empfangen zu können und aber auch die wieder hinschicken zu können.
0:36:32–0:36:35
Und die Sendetechnik benutzt nur 20 Watt Leistung.
0:36:36–0:36:40
Also das ist irre in 20 Watt Glühbirne. Gar nicht jetzt.
0:36:47–0:36:47
Die,
0:36:50–0:36:55
20 Watt für so eine Glühbirne ist ja nicht viel. Du kannst dir vorstellen, du musst halt irgendwie das hinkriegen. Die.
0:36:59–0:37:06
Von der Erde aus den Kontakt herzustellen. Immer wieder dann auch vielleicht Korrektive an.
0:37:06–0:37:11
Little Thruster Movement irgendwie mitzusenden, damit das Ding immer wieder ausgerichtet bleibt.
0:37:12–0:37:21
Und bis zum Jahr 2035 wird die Energie noch reichen in diesen Radionuklidbatterien, die so funktionieren, dass eben Wärme entsteht durch den Zerfall.
0:37:21–0:37:28
Und dann gibt es Wärme in Stromwandler, die anfangs glaube ich fast 500 Watt hatten und die immer noch 250 Watt herstellen.
0:37:28–0:37:36
Also die sind zwar im Zerfall jetzt auf der Hälfte schon runter und die haben deshalb, das hattest du ja auch schon gesagt, immer wieder auch Dinge abgestellt.
0:37:36–0:37:45
Und nachdem sie Neptun verlassen haben zum Beispiel und diesen Pablo Judd Foto gemacht haben, danach haben sie auch die Kameras ausgestellt, die einfach viel technisch viel Strom ziehen.
0:37:46–0:37:52
Und haben jetzt nur noch ganz wenig wirklich drin. Wenn die das Ganze umprogrammieren.
0:37:54–0:38:06
Schicken die den Code eben auch hoch. Es gibt, da habe ich versucht, das irgendwie zu verstehen, das ist totally beyond me, obwohl das halt so Informationstechnologie von vergangenen Zeiten ist.
0:38:06–0:38:14
Aber es gibt so verschiedene Matrizen, Systeme, wie man Code so programmieren kann, dass er sich selbst heilen kann.
0:38:14–0:38:20
Anführungszeichen, wenn es Übertragungsprobleme gibt, also Redundanzen herzustellen, die dann allerdings nicht einfach viermal das Gleiche schicken.
0:38:20–0:38:34
Und dann nimmst du das, wo es drei Mal ist und das einmal schmeiß weg, sondern wo in irgendeiner Matrix in der Darstellung halt über so ein Matrizensystem der Code sich selbst korrigieren kann, sozusagen.
0:38:34–0:38:36
Das wurde da schon mit eingebaut.
0:38:37–0:38:43
Und dann wurden, ich weiß nicht wie viel Meter Magnetband als Storage reingegeben.
0:38:44–0:38:48
Das heißt, es ist alles auf Magnetbändern gespeichert und.
0:38:50–0:39:01
Das war dann ein Riesenthema, gerade bei dem Swing by von Jupiter, weil Jupiter hat immense Magnetfelder, also riesigen Magnetfelder.
0:39:02–0:39:15
Und die haben nachträglich wohl das dann noch kurz kurz vor dem Start haben die mit Aluminiumfolie alles noch mal zusätzlich eingepackt und verlötet und geerdet und alles nochmal neu gemacht, weil die auf einmal gemerkt haben Ah, das ist ein bisschen der.
0:39:16–0:39:27
Der Blick zurück auf die Stromgitarrenfolge In dem Moment, wenn jetzt schwingende Magnetfelder von Jupiter, wenn die Sonne da durchfliegt, dann ist es Induktion, das heißt alles was außen an Metall und Kabeln, was leitend ist,
0:39:28–0:39:35
was magnetisch irgendwie da in diesem elektromagnetischen Feld mitschwingen könnte, das entsteht, entstehen Induktionsströme,
0:39:35–0:39:50
und dann und diese Ströme, die gehen natürlich dann auf die ganze Hardware, die wir drinnen haben und du hast ein Magnetband, was du schützen musst und halt die ganze Technik, die schützen muss, damit die nicht einfach von außen über, wie man das heute kennt, von kabellosen Ladestationen für Handys.
0:39:50–0:39:59
So war das einfach da draußen die ganze Zeit im Magnetfeld gepumpt und die haben in letzter Minute wohl alles noch mal in Aluminiumfolie eingewickelt. Und das haben wir zusätzlich geerdet.
0:40:00–0:40:04
Was passiert ist nach dem Start von Voyager zwei, die zuerst gestartet ist.
0:40:05–0:40:18
Das, ähm Voyager zwei war halt so hergestellt, dass man die komplett eben über diese Funkverbindung steuern konnte begleiten konnte.
0:40:18–0:40:20
Aber die musste komplett autonom funktionieren.
0:40:21–0:40:32
Und das erste Desaster war, nachdem diese Rakete die Startrakete die hochgedrückt hat, da waren die ganzen Fliehkräfte so hoch und die Drehung, die die Rakete gemacht hat, so schnell,
0:40:32–0:40:40
dass die Voyager in dem Moment, wo sie dann entkoppelt wurde, schon gar nicht mehr wusste, wo sie ist und ist erst mal in so ein Freak Out Mode gegangen.
0:40:41–0:40:55
Das heißt wohl Robotik, Vertigo. Also die Sonde ist runtergefahren, hat gesagt Hey Leute, ich habe keine Ahnung, was das war, das war meine Geburt, sozusagen mein Geburtskanal. Das kannte ich nicht, mache ich nicht mit. Ich muss mich erst mal wieder sammeln.
0:40:56–0:41:09
Und die NASA hatte keinen richtigen Kontakt und es gab aber wohl diese kleine Klitsche von Leuten, die diese ganzen Selbstanalyse Sachen geschrieben haben programmiert haben, den man macht euch keinen Stress.
0:41:09–0:41:16
Es ist alles genau nach Plan. Die macht genau das was wir gesagt haben. Wir sind richtig stolz darauf, aber die sagt nicht, sie funkt nicht usw.
0:41:16–0:41:24
Und die hat sich dann wirklich einfach Saturn mehrere Tage gedauert. Aber dann hat sie sich selber hochgefahren, hat sich selber wieder ausgerichtet und war dann eben auf dem Weg zu Jupiter.
0:41:26–0:41:39
Ähm, das haben die dann für die zweite gleich verbessert und die startete dann richtig. Und da war es aber die Trägerrakete, die fast dazu geführt hätte, dass sie nicht genügend Höhe bekommen hätte, um.
0:41:41–0:41:55
Nicht doch wieder zurück in die Sonne zu fallen. Sie musste ja erst mal genug Push bekommen von der Rakete, um sich so weit von dieser Anziehung zu lösen, dass sie zumindest bis zum Jupiter kommt, um da dann im Swing by. Fahrt aufzunehmen.
0:41:57–0:42:06
Das fand ich. Äh. Ja, es sind so diese Sachen, die mich, die mich halt so fasziniert haben, wenn die Menschen, die das mitentwickelt haben, darüber gesprochen haben.
0:42:06–0:42:15
Einer, der hat auch in so einem Interview den Trainer, hat der halt gesagt, so keiner hat mich darauf vorbereitet, was passiert, als ich dann gesehen habe, wie die Voyager II mit dieser Rakete hochgehoben wird.
0:42:16–0:42:22
Auf einmal erst war mir klar, das ist das letzte Mal, dass ich dieses Ding wirklich mit meinen eigenen Augen sehen kann.
0:42:22–0:42:26
Da hat Jahre damit verbracht und jetzt geht es los und er ist noch mal beim Erzählen.
0:42:26–0:42:37
40 Jahre später ist er nochmal in Tränen ausgebrochen. Einfach an diesen Moment sich zu erinnern, an dem dieses Ding die Erde verlassen hat, das war für ihn einfach so,
0:42:40–0:42:42
sehr großes, erhabenes Gefühl.
Florian Clauß
0:42:54–0:42:55
Ähm.
Micz Flor
0:42:56–0:43:02
Ich muss jetzt mal mich selber wieder ein bisschen eichen mit den Triastern. Wir müssen ein bisschen zurückkommen in das Gefühl der Folge.
Florian Clauß
0:43:00–0:43:09
Genau dieses Gefühl, dies, dass ich versuche gerade die Faszination.
0:43:09–0:43:15
Also auf der einen Seite halt diese Technologie, die jetzt rückblickend,
0:43:16–0:43:24
zu dem damaligen Zeitpunkt ja noch sehr einfach war, aber zu solchen Höchstleistungen dann.
0:43:28–0:43:36
Einfach auch die bringen kann und jetzt immer noch bringt. Das ist das. Das höre ich jetzt so ein bisschen bei dir. Das fasziniert dich.
Micz Flor
0:43:36–0:43:41
Das ist eine totale Faszination, das stimmt. Und das zweite Große ist halt eben diese Carl Sagan Story.
0:43:43–0:43:51
Und das ist dann ein bisschen eben auch dieser eigentlich Moment, der dann wir hatten das mal in den ersten Folgen auch immer so ein bisschen dystopisch weil.
0:43:53–0:44:01
Es ist gerade so viel so unsicher. Wir sind irgendwie auch an so einem Umbruch, zum Beispiel was auf der Erde, das diese ganze Energienutzung angeht.
0:44:01–0:44:09
Das sind ja schon richtige Lobbykämpfe und wer weiß, ob es irgendwann auch andere Kämpfe sind, worum es geht. Wie geht man mit fossilen Brennstoffen um?
0:44:10–0:44:13
Wie kann man Energie gewinnen, wer darf die Energie haben usw..
0:44:13–0:44:20
Dann hatten wir also wir hatten so viele Themen, die uns gerade jetzt auch so begleiten, schon lange, aber die sich gerade so verdichten.
0:44:20–0:44:33
Jetzt haben wir auch aktuell eben noch diese super fragile Kriegssituation, die auch wo sich alles gerade wieder so enorm unsicher anfühlt.
0:44:33–0:44:39
Und da hatte ich dann irgendwie mit Carl Sagan Pfeil Blue Dot habe ich dann so gedacht ja, who knows.
0:44:40–0:44:54
Ob wir das alles irgendwie hinkriegen? Weil diese Idee, dass diese Voyager Sonden so weit draußen immer noch mit uns und dieses das muss man ja noch mal sagen, dieses Weltraum, diese Weltraum Forschungsprojekte sind ja inzwischen wirklich globale Projekte.
0:44:54–0:45:08
Das geht gar nicht mehr anders. Auf diese Distanz musst du alle Teleskopen miteinander, das heißt glaube ich, Big vier oder so was. Es gibt diese Möglichkeit, das irgendwie miteinander zu koppeln, um die Signale, um die komplette Erde auszunutzen.
0:45:09–0:45:23
Und so ist auch die Kommunikation mit der Voyager. Die Voyager ist bereit und hat noch die Energie bis 20.035 auf alle Fälle mit uns in Kontakt zu bleiben, uns ganz brav immer Daten zu senden.
0:45:23–0:45:37
Und das ist ein bisschen so wie in dem Film Vallee. Wir sind ja ein Film Podcast, wo ich dann manchmal denke, so ist diese Voyager, dieser Wally, der immer ganz brav sendet, Aber weil wir es nicht hinkriegen, überleben wir unsere eigene Voyager Mission nicht hier und.
0:45:39–0:45:52
Weißt du, Sie meinen also, wir hatten bei 1989, bei diesem Bruch, da gab es ja auch eine Zeit, wo ein Kosmonaut oder Astronaut in der mir saß und nicht genau wusste, wer jetzt für ihn verantwortlich ist, damit er wieder heil auf die Erde runterkommt.
0:45:52–0:45:56
So, das war so eine komische Übergangssituation.
0:45:57–0:45:58
Und jetzt haben wir.
0:46:00–0:46:06
Wahrscheinlich nicht eine der technisch. Großartigsten Projekte.
0:46:07–0:46:22
Der Menschheit, die da draußen ist aber irgendwie was, was jetzt 45 Jahre viele Menschenleben miteinander verbindet, was immer noch auch mit viel Liebe und Erfindergeist, diese uralt Technik neu programmiert. Die mussten zum Beispiel die komplette.
0:46:24–0:46:33
Software für die Fotografie von Uranus und Neptun umschreiben und haben das dann zum Beispiel so gemacht, dass sie mit längeren Belichtungszeiten die,
0:46:33–0:46:41
Plattform, auf denen die Kameras montiert waren, synchronisiert haben, sodass sie beim Vorbeiflug, was enorm schnell schon waren, über eine unglaublich beschleunigt.
0:46:41–0:46:45
Schon dass die dass die Erde sich mitbewegen damit die den.
Florian Clauß
0:46:43–0:46:44
Limit bewegen. Ja, das.
Micz Flor
0:46:46–0:46:54
Die Unschärfe die Unschärfe das heißt da haben die völlig neue Algorithmen da hochgepumpt und haben auch teilweise direkt,
0:46:55–0:47:03
erst als sie wussten wie fliegen wir Jupiter Saturn an haben die dann wirklich entschieden welchen Swing sie machen werden und haben dann über das Raster das irgendwie noch korrigiert?
0:47:03–0:47:06
Also enorme Zusammenarbeiten.
Florian Clauß
0:47:05–0:47:07
Wir haben immer zwei Shots gehabt.
Micz Flor
0:47:07–0:47:08
Ja genau.
Florian Clauß
0:47:09–0:47:13
Und wenn wir erst nicht funktioniert hat, dann konnte der zweite funktionieren.
Micz Flor
0:47:17–0:47:31
Das ist halt auf der einen Seite so eine generationsüberspannender globaler Zusammenarbeit, die halt irgendwie zeigt, Leute, was wir, wenn wir alle zusammenarbeiten, dann noch irgendwie aus so einem Stückchen 70er Jahre Technologie rauskitzeln können, ist schon enorm.
0:47:32–0:47:34
Und auf der anderen Seite dann eben diese.
0:47:36–0:47:41
Worte von Karl Seeligen We have to work together. Wir müssen das irgendwie zusammen hinkriegen.
0:47:41–0:47:56
Und William Shatner, der Captain Kirk von Starship Enterprise, gibt es auch im total lustigen Artikel auf Vanity Fair, wo er über seinen erste der war quasi ich weiß nicht mit welchem Anbieter, aber der war im Weltraum zum Raketenschuß, den.
Florian Clauß
0:47:55–0:47:57
Der eine war mit Peter.
Micz Flor
0:47:58–0:48:04
Ah ja, okay, da hat er drüber geschrieben und hat halt so zitiert auch Kontext und sagt halt super.
0:48:04–0:48:15
In Kontext sagt halt Jodie Foster, sie hätten Poeten. Also sehr schöne Spots, um zu beschreiben, wie ergreifend und großartig das alles ist, was sie da gerade sieht.
0:48:16–0:48:19
Und er sagt Hatsune Leute, das war so traurig.
0:48:19–0:48:30
Also das was ist, was zermürbend ste und erschütterndste Erlebnis was ich jemals hatte, weil das einzige was passiert ist bei mir ist zu merken, hier draußen ist nichts für uns,
0:48:31–0:48:36
aber da unten ist alles, was wir haben und wir müssen uns noch mal darum kümmern. Wir müssen uns kümmern.
Florian Clauß
0:48:35–0:48:43
Ja, ich glaube, das ist genau dieser, diese Erfahrung, die dann halt alle an der Weltraumfahrer irgendwie so auch gemeinsam einigt,
0:48:44–0:48:55
ist diese Verletzlichkeit und auch diese einfach dieses der Weltraum, der als unglaublich brutales Umfeld ja wohl einfach keinen lebenswerten Bedingungen sind.
0:48:57–0:49:03
Das man möchte da nicht draußen sein, das kann ich mir gut vorstellen. Hier auch überhaupt kein Bock in Weltraum.
0:49:04–0:49:06
Der ist Hey, was will man da?
Micz Flor
0:49:08–0:49:11
Aber das ist dann, wenn der Mensch da draußen war, diese.
0:49:13–0:49:24
Es ist also ein bisschen wie die Heldengeschichte bei Herr der Ringe, Der Hobbit, der Mittelerde verlässt, um alles irgendwie wieder hinzukriegen und geradezubiegen und kommt aber eben verändert aus dieser Geschichte zurück.
0:49:24–0:49:31
Ja, und hat dann auch gemerkt, dass mit seiner Veränderung natürlich sein Zuhause sich auch verändert hat. Nicht weil sich irgendwas verändert hat, sondern weil er sich verändert hat.
0:49:31–0:49:38
Aber es ist nicht mehr das Gleiche, da zu sein, wo er losgeflogen ist. Und so war es William Shatner auch ergangen.
Florian Clauß
0:49:39–0:49:40
Ja, Also, ich meine.
0:49:43–0:49:46
Du sprichst von dem Umbruch. Das ist halt.
0:49:48–0:50:00
Es ist wahrscheinlich so Die Generation, die jetzt zum letzten Mal die Erde, wie sie halt in den letzten 20.000 Jahren war, in so einem pseudo stabilen Gleichgewicht jetzt noch so erleben können.
0:50:00–0:50:04
Und dann wird sich halt ein anderes Gleichgewicht einstellen.
0:50:04–0:50:12
Wie auch immer. Aber es wird dann wahrscheinlich nicht mehr so lebensfreundlich sein wie jetzt und nächstes Jahr.
0:50:12–0:50:15
Also diese Katastrophen von wie?
0:50:15–0:50:21
Wie schnell sich die Arktis und Antarktis aufheizt, Wie schnell da quasi der Gletscherschwund ist.
0:50:22–0:50:27
Das ist alles nicht mehr reversibel. Also das ist schon eindeutig.
0:50:28–0:50:41
Da hat dann das Ende schon begonnen. So, und das ist natürlich das Ende von von denjenigen, die es verursacht haben, also dem Menschen, aber der Natur ist es ja. Ich meine, hatten wir auch schon, ist es ja egal.
0:50:42–0:50:48
Also die stellt sich halt auf andere Sachen Gleichgewichte ein, die dann halt wieder irgendwann passieren.
0:50:49–0:50:57
Aber es ist halt auch so, das finde ich auch. Weißt du, dieses außerirdischen Bild, was man was dann auch gleichzeitig dann diesen ganzen.
0:50:58–0:51:05
Wenn wir jetzt eine Karte hinschicken, dann können die das entziffern usw. es ist halt finde ich.
0:51:05–0:51:09
Was wird denn da von Bild von außerirdischen Leben gezeichnet? Es ist.
0:51:11–0:51:19
Es ist glaube ich nur das extrapoliert, was man selber sich so wie man sich selber vorstellt, wenn man sich auf einen anderen Planeten vorstellt.
0:51:20–0:51:28
Aber es kann noch unglaublich reichhaltig so viele Sterne, wie es dann halt irgendwie gibt.
0:51:29–0:51:37
Ja, also viele Planeten kann ja auch völlig anders leben, in dem wir sie uns überhaupt nicht vorstellen können, was auch überhaupt nicht kommuniziert oder so was.
0:51:37–0:51:46
Was dann vielleicht total in einem Einklang lebt mit dem und dann kann er so eine Ressourcenwachstumsgeschichte struggelt wie die Menschen auf Erden.
0:51:47–0:51:51
Also es ist glaube ich so diese Frage, gibt es außerirdisches Leben?
0:51:51–0:52:02
Ich glaube, das kann man mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit mit Ja beantworten, wenn man einfach nur so die, die die Daten, die Statistik dazu anguckt.
0:52:03–0:52:13
Aber wie das sich jetzt ist und was da kommuniziert und was nicht, das kann man glaube ich gar nicht so beantworten. Das wird man auch nicht beantworten können in nächster Zeit.
Micz Flor
0:52:14–0:52:21
Es werden wir sowieso gar nicht mehr mitkriegen, weil ja die Distanzen eben auch so unglaublich groß sind.
0:52:21–0:52:29
Ja, das finde ich auch noch mal interessant, was mir gerade so innerlich als Parallelität aufgekommen ist, was du gesagt hast mit dem, mit dem Klima verändern.
0:52:30–0:52:38
Also jetzt ist es von uns gemacht, aber es gab ja immer Veränderungen. Die Erde war ja auch mal komplett eingefroren, die Erde war mal viel heißer, es gab immer wieder Veränderungen.
0:52:39–0:52:47
Diese wurde von uns gemacht und dazwischen gab es immer so Plateaus, in denen die Sachen relativ gleich sind.
0:52:47–0:52:55
Und wenn man jetzt sich das anschaut, noch mal mit dieser Voyager Tour und das irgendwie so danebenliegt, auch da war es so, dass es dann,
0:52:56–0:53:03
da war der Flyby von vor wenigen Stunden bei Jupiter und Saturn und von wenigen Minuten bei Uranus und Neptun, weil ich schon so schnell war,
0:53:05–0:53:16
in denen das Team komplett all hands on Deck arbeiten musste und danach war dann erst mal nur auswerten, ausschlafen, bis dann das nächste, die nächste Swingby Slingshot Sache kam.
0:53:16–0:53:25
Und auch da ähnlich wie mit diesen Plateaus dieses Gefühl, dass die Zeit, die wir so als linear wahrnehmen, wenn man raussuchen ist sie halt.
0:53:26–0:53:34
Zeit besser beschrieben in Veränderung als in in Durchzählen. Weil die meiste Zeit in kosmischer Zeit nichts passiert.
0:53:35–0:53:42
In so einem. In so einem Forschungsprojekt von NASA. Die meiste Zeit passiert nix. Aber dann 17 Minuten müssen alle das Beste geben.
0:53:43–0:53:56
Und auch mit dem, was jetzt irgendwie an Klimawandel passiert, immer wieder Plateaus von ewigen Zeiten, wo sich natürlich viel verändert. Aber man kann einfach so zugucken. Aber die wirklichen Brüche mit Artensterben, so ist das. Die kommen halt dann immer in sehr kurzen Abständen.
0:53:57–0:54:11
Und das ist ja auch so ein anderes Zeitverständnis, was wohl früher häufiger war, dass Zeit war wie eine Perle von Ereignissen, ist eine Perlenkette aus Ereignissen und wir jetzt natürlich Zeit als kontinuierlichen Teppich wahrnehmen,
0:54:12–0:54:13
der sich vor uns aufrollt.
0:54:15–0:54:17
Da muss ich gerade nochmal dran denken.
Florian Clauß
0:54:18–0:54:18
Dann gewinnt.
0:54:21–0:54:21
Also.
0:54:24–0:54:31
Ich versuchte die Bruchstücke dieses Technologie auf der einen Scheiße.
0:54:31–0:54:38
Auf der anderen, die unsere dystopische Weltvorstellung als eine.
0:54:39–0:54:43
Art von naher Zukunft. Das ist wieder so eine Folge.
0:54:44–0:54:51
Am Ende das Ende der Welt. Dann wieder so fühlen. Aber ich glaub, da kommen wir nicht drumrum.
0:54:54–0:55:00
Da können wir nicht drumrum. Und dann sind halt solche solche blauen Punkte, die ab und zu mal aufploppen, die dann halt auch so eine gewisse.
0:55:00–0:55:04
Ich glaube, ich habe jetzt auch, möchte ich nochmal mal anfügen, weil das so ein bisschen die Richtung geht.
0:55:05–0:55:14
Ich habe ich bin ja auch ein großer Fan von den Dokumentationsfilmen von David Attenborough, der Macht, der Planet usw., Blue Planet und so.
0:55:15–0:55:23
Und jetzt kam auf BBC die Fortsetzung von Frozen Planet raus, Frozen Planet zwei.
0:55:23–0:55:27
Und ja, das ist, was ich vorhin berichtet habe.
0:55:27–0:55:31
Das hat er in unglaublich eindrücklichen Bildern mit Zeit um die letzte Folge von denen,
0:55:32–0:55:42
die ist auch echt total Herz diese echt sehr rührend weil da wird zum Beispiel wenn halt so Forscher begleitet und ein Forscher der seit.
0:55:44–0:55:48
40 50 Jahren eine Pinguinkolonie immer beobachtet.
0:55:48–0:55:53
Ja, der hat dann halt in den letzten Jahren gesehen, wie die alle verenden, die Tiere.
0:55:54–0:55:58
Das Problem ist halt, es regnet viel mehr auf der Antarktis.
0:55:58–0:56:03
Und damit wird das Daunenfelder Pinguine so aufgeweicht, dass die nicht mehr geschützt sind.
0:56:03–0:56:18
Es wird zwar viel wärmer, aber dadurch, dass sie halt so dauernd wieder die Superisolation haben, wenn halt irgendwie ein Wind weht von -35 Grad können die super überleben, aber sobald das nass ist, haben die keine Überlebenschance mehr.
0:56:18–0:56:22
Und der ist dann so lang gegangen und er hatte so Tränen in den Augen, meine ich. Hier waren.
0:56:23–0:56:28
Hier waren Millionen von Brutstätten und da war einfach das war einfach nur eine Mondlandschaft übrig geblieben.
0:56:29–0:56:35
Und das ist so das Bild, was sehr traurig ist, weil ich meine, das ist so ein bisschen wie ein Roboter auf dem Mars Steine.
0:56:35–0:56:48
Es ist total faszinierend, dass wir Steine sehen auf den anderen Planeten, aber gleichzeitig sehen wir halt kein, kein lebendes Umfeld und es passiert gerade so, das ist Artensterben und das ist halt das, was so erschüttert.
0:56:48–0:56:53
So hat es mal. Alles war bunt und schön und jetzt ist da halt nix mehr da.
0:56:54–0:57:00
Und das ist glaube ich das, was so traurig macht, weil das so von der Lebensspanne von einer Person passiert.
0:57:03–0:57:13
Uns machen ja die Bilder vom Mars nicht traurig, weil wir wissen ja nicht, was vorher da war, aber gleichzeitig ist es halt ne, wir haben diesen Vergleich und wir erleben den Vergleich und das ist das was halt.
0:57:14–0:57:22
Und und dann sind halt solche Impulse wie Carl Sagan oder David Attenborough, der sagt auch bitte, please do it, do it, we can do it.
0:57:22–0:57:29
Und das ist, glaube ich, diese Handlungsaufforderung, dass man wirklich auch was ändern kann, auch wenn es sinnlos ist.
0:57:29–0:57:37
Nein, aber ich glaube, es ist einfach total wichtig, dass dieses meint dazu ankommt, dass halt wirklich allen klar ist.
0:57:38–0:57:47
Wir haben noch einen Handlungszeitraum korridor, der ist sehr eng und wir müssen jetzt was tun, sonst sind sonst können wir es lassen.
0:57:49–0:57:58
Und ich glaube, das ist halt dieser Impuls zwischen Technik und Vision und was kann ich sagen auch so somit verkörpert.
Micz Flor
0:58:06–0:58:07
Ja. Tschüss.
Florian Clauß
0:58:06–0:58:06
Ja,
0:58:08–0:58:09
Ja. Also.
Micz Flor
0:58:10–0:58:20
Der letzte macht das Netz aus. Ja, nee, das war eigentlich Podcast. Episode 14 Oder sind wir jetzt schon 14? Ja.
Florian Clauß
0:58:21–0:58:26
14 mehr Informationen auf Podcast D.
0:58:28–0:58:38
Wir hoffen jetzt nicht zu sehr emotional runtergezogen, aber es wird uns freuen, wenn ihr uns auch das nächste Mal hört. Bei eigentlich 15.
0:58:39–0:58:43
Also wir sagen, wir sagen Tschüss und wir sind zwei Wochen.
Micz Flor
0:58:44–0:58:45
Tschüss.
0:58:50–0:58:51
Oh.

Mehr

"Denen, die sie nicht gefällt"

"Eine Autostunde von Großberlin entfernt, liegt an den einladenden Ufern des Müggelsees, unweit der Müggelberge zwischen Schilf und Wald eingebettet, die Zeltkolonie Kuhle Wampe, die älteste Wochenendsiedlung Deutschlands. Die Kolonie wurde 1913 mit 10 bis 20 Zelten gegründet. Nach dem Kriege dehnte sie sich so aus, dass sie heute 93 Zelte umfasst, in denen 300 Personen Unterkunft finden. Auffallend ist die pedantische Sauberkeit innerhalb der Kolonie und ihrer Umgebung. Die Kolonie Interessenverein Kuhle Wampe ist dem Zentralverband der Freibäder Vereine Großberlins e.V. angeschlossen. Das Verhältnis des Vereins zu den Behörden ist im Augenblick ein gutes." So wird in unserem Episodenthema "Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?" im Film der gleichnamige Zeltplatz vorgestellt. Der Film erzählt mit unkonventionellen Mittel die Geschichte einer Arbeiterfamilie, die wegen zahlloser Schicksalsschläge wie Arbeitslosigkeit, Wohnungsverlust, ungewollte Schwangerschaft und Selbstmord eines Familienangehörigen raus aus der Stadt auf den Zeltplatz am Müggelsee zieht. Der Film gilt als einer der einzigen kommunistischen Arbeiterfilme aus Deutschland und ist das Ergebnis einer Kollektivarbeit, an der auch Berthold Brecht mitgewirkt hat. Die Geschichte wird so erzählt, dass sie keinen Platz zum Mitleid lässt, sondern zum Handeln auffordern möchte; zum Handeln, damit sich das einstellt, was die Antwort auf die Frage "Wem gehört die Welt?" verspricht: "Denen, die sie nicht gefällt".

Shownotes

Mitwirkende

avatar
Florian Clauß
Erzähler
avatar
Micz Flor

Transcript

Micz Flor
0:00:06–0:00:11
Flo. Folge 13. Bringt sie dir Glück?
Florian Clauß
0:00:13–0:00:18
Ich. Ich bin hier glücklich. Ich bin hier glücklich. Weißt du, warum ich hier glücklich bin? Mit.
Micz Flor
0:00:17–0:00:21
Nein. Es ist wunderschön hier. Aber warum du jetzt glücklich bist?
Florian Clauß
0:00:21–0:00:25
Weil das mein Radweg ist. Das ist hier.
0:00:25–0:00:30
Wir stehen mitten auf auf dem Radweg am Müggelsee.
0:00:30–0:00:38
Und das ist so eine klassische Strecke, die ich mit einem Rennrad dann halt also ein paarmal im Jahr fahre, einmal um Müggelsee rum.
0:00:38–0:00:44
Und hier ist diese wunderschöne Radstrecke, die dann am Müggelsee Richtung Erkner. Je nachdem, aus welcher Richtung man kommt.
0:00:45–0:00:58
Dann halt durch einen Wald und dies halt hier komplett geteert, asphaltiert, sauberer Belag, kannst du super fahren und das ist halt so, das wäre nämlich die anderen. Weil du hast mich vorhin gefragt, warum mit einem Auto?
0:00:58–0:01:06
Warum sind wir mit dem Auto hingefahren? Das war halt so, wir hätten auch gerne mit dem Rad hin fahren können, aber ist schon ein bisschen weit zu fahren. Deswegen haben wir das Auto genommen.
Micz Flor
0:01:08–0:01:16
Es ist wunderschön hier. Und danke, dass es mit Metall gerne. Nach all den Jahren immer noch voller Überraschungen. Ja.
Florian Clauß
0:01:10–0:01:14
Ja, gerne. Also herzlich willkommen!
0:01:16–0:01:25
Herzlich willkommen bei eigentlich Podcast Folge 13 eigentlich Podcast D D Das findet ihr im Netz.
0:01:25–0:01:29
Mehr Informationen über uns. Und eigentlich ist der Podcast, in dem wir.
Micz Flor
0:01:30–0:01:32
Beim Reden, Laufen und Laufen dreht.
Florian Clauß
0:01:32–0:01:37
Ja, wir sind. Und Florian Claus grüßt euch.
0:01:37–0:01:42
Und heute, wie schon erwähnt, am Müggelsee. Ich bin.
0:01:42–0:01:50
Ich bin ein bisschen aufgeregt, weil ich jetzt ein Thema habe, was natürlich immer ein Thema ist, was ich immer gerne bespreche. Also es geht so viel gesagt.
Micz Flor
0:01:50–0:01:52
Zum Film. Richtig. Okay.
Florian Clauß
0:01:51–0:02:03
Richtig. Aber es geht hier um einen Film, der mich auch schon lange was heißt begleitet.
0:02:03–0:02:11
Aber es gibt so Filme, die guckst du halt mit im jugendlichen Alter, die guckst du dann halt irgendwie Mitte 30 und du guckst später.
0:02:11–0:02:14
Es gibt dann halt Filme, die man immer wieder gerne mal alle paar Dekaden guckt.
Micz Flor
0:02:15–0:02:15
Betty.
Florian Clauß
0:02:17–0:02:22
Hier ist tatsächlich ein Film, deswegen bin ich mit dir hierher gegangen.
0:02:23–0:02:36
Ich versuche das jetzt gerade aufzubauen, weil wir kommen gleich an einen Punkt, wo du dann halt auch den Film sehen wirst sehen im Sinne von da gibt es einen ein Denkmal von dem Film.
0:02:37–0:02:43
Der Film, den habe ich damals, ich glaube mit 19 geguckt in so einem Off Kino in Kassel.
0:02:44–0:02:56
Da war ich auch politisch aktiv bei den Jungsozialisten und da war das quasi so Pflichtlektüre, dass man diesen Film dann gesehen hat und ich hätte auch irgendwie da.
Micz Flor
0:02:56–0:03:06
Es ist ja lustig. Ich bin heute gerade in Berlin an so einer verschenkten Kiste vorbeigekommen mit Büchern und habe mir die Worte des Führers Mao Zedong mitgenommen.
0:03:06–0:03:13
Habe ich nie gelesen. Hat mich fast auch schon ein bisschen verwundert, dass ich das haben will. Aber das ist ja lustig, dass.
0:03:15–0:03:21
Ah, okay. Hier ist der Arbeiter. Zeltplatz, Kohle, Vampir.
Florian Clauß
0:03:16–0:03:16
Oh.
Micz Flor
0:03:21–0:03:24
Von 1913 bis 1935.
0:03:25–0:03:33
Der Film des gleichen Namens ist, glaube ich, Anfang 30, er ist 32. Wurde er fertiggestellt? Genau. Ach, cool.
Florian Clauß
0:03:29–0:03:37
32 wurde er fertiggestellt. Genau. Und du hast ihn nie gesehen. Aber du weißt, wie er ganz heißt.
Micz Flor
0:03:33–0:03:39
Ich habe ihn nie gesehen, muss ich sagen. Du hast ihn nie gesehen. Aber du weißt, wie er ganz heißt. Ähm. Oder wem?
0:03:40–0:03:46
Die Kohle, Wampe oder wem gehört die Welt? Oder wem gehört die Welt? Genau. Und ich?
Florian Clauß
0:03:43–0:03:48
Oder wem gehört die Welt? Genau? Und ich habe jetzt auch noch mal hier auch Premiere in unserem Podcast.
Micz Flor
0:03:48–0:03:51
Mein Haus ist voll verboten. Hier ist mein Tablet.
Florian Clauß
0:03:50–0:03:57
Aber ich wollte ja schon quasi die Einführung von diesem Zeltplatz.
Micz Flor
0:03:59–0:04:13
Eine Stunde von Großberlin entfernt, liegt an den einladenden Ufern des Mittelsees, unweit der Mittelberge, zwischen Schilf und Wald eingebettet, die Zeltkolonie Kuhle Wampe, die älteste Wochenendsiedlung Deutschlands.
0:04:14–0:04:27
Die Kolonie wurde 1913 mit 10 bis 20 Zelten gegründet. Nach dem Kriege dehnte sie sich so aus, dass sie heute 93 Zelte umfasst, in denen 300 Personen Unterkunft finden.
0:04:28–0:04:32
Auffallend ist die pedantische Sauberkeit innerhalb der Kolonie und ihrer Umgebung.
0:04:33–0:04:39
Die Kolonie Interessenverein Kuhle Wampe ist dem Zentralverband der Freibäder Vereine Großberlin e.V. angeschlossen.
0:04:40–0:04:44
Das Verhältnis des Vereins zu den Behörden ist im Augenblick ein gutes.
0:04:53–0:04:57
Er war also gut so.. Soviel zur Einführung.
Florian Clauß
0:04:55–0:05:01
Also jetzt so, soviel zur Einführung des Euro, weil es hat sich dann.
Micz Flor
0:04:57–0:05:05
Ist sehr irre, weil es hat sich dann so viel verändert und trotzdem nicht so viel verändert.
Florian Clauß
0:05:04–0:05:05
Funktioniert.
0:05:07–0:05:19
Und genau das war jetzt so, ja quasi die inhaltliche Einführung zu meinem Thema Coole Wampe, coole Wampe oder wem gehört die Welt?
Micz Flor
0:05:09–0:05:11
Genau das war jetzt so der.
Florian Clauß
0:05:19–0:05:28
Ein Film, der mehrfach wirklich in ganz unterschiedlichen Richtungen spannend ist für die Filmgeschichte.
0:05:28–0:05:33
Spannend vor allen Dingen auch in der Besetzung, wer den Film gemacht hat.
0:05:33–0:05:37
Der Film selber bezeichnet sich auch als einen Kollektivfilm.
0:05:38–0:05:53
Ähm, es ist der Es wird auch gesagt in der Filmgeschichte, dass es der einzige Film ist, der ein echter kommunistischer Film aus der Zeit der Weimarer Republik ist, also kommunistisch sozialistisch in dem Sinne.
0:05:53–0:06:04
Und der Film wurde von einem Kollektiv gemacht und allen voran natürlich der Name Bertolt Brecht. Genau, Bertolt Brecht.
Micz Flor
0:06:01–0:06:05
Bertolt Brecht und Eisler hat die Musik gemacht.
Florian Clauß
0:06:05–0:06:17
Genau. Eisler Die Musik gemacht. Bertolt Brecht hat das Drehbuch geschrieben, obwohl Bertolt Brecht quasi da tatsächlich nicht viele Szenen geschrieben hat.
0:06:17–0:06:22
Er hat eine Schlüsselszene von dem Film geschrieben, Das war die letzte.
0:06:22–0:06:36
Also der Film ist so in sieben Akte sagt man eingeteilt und die letzte Szene, die gucken uns auch noch mal an, weil die glaub ich so ganz genau noch mal diese Message von dem Film ganz kurz zusammenfasst und auch dieses ganze Milieu auch nochmal ganz gut wiedergibt.
0:06:38–0:06:47
Diese letzte Szene hat er selber geschrieben. Slater und Dudoff, das ist der Regisseur von dem Film, der auch mit an anderem Drehbuch gewirkt hat.
0:06:48–0:06:54
Und ähm, und dann gibt es als Darstellerinnen Herta Thiel.
0:06:55–0:06:59
Sagt einem nicht unbedingt was, aber Ernst Busch Ernst Busch ist halt auch.
0:06:59–0:07:03
Also es ist wirklich ein großes Namedropping, was mit diesem Film zusammenhängt.
0:07:04–0:07:15
Alle, eigentlich alle Mitwirkende von diesem Film, haben dann auch einen Bruch in ihrer Biografie während der Nazizeit.
0:07:15–0:07:28
Die meisten emigrieren, sind im Ausland aktiv, kommen dann später wieder zurück in die DDR, haben da auch in der Film und Fernsehgeschichte. Spielen die da eine Rolle?
0:07:28–0:07:38
Also Brecht natürlich, Ernst Busch, Dudow, auch Herta Thiel. Die kommt dann, glaube ich, in den 60er wieder zurück und macht dann viele Fernsehproduktionen.
0:07:39–0:07:45
Also sehr spannend zu sehen, was aus den Darstellerinnen und Mitwirkenden so passiert ist.
Micz Flor
0:07:46–0:07:58
Und Eisler auch, der ja eben als Jude auch emigriert ist und dann zurück in die DDR kommen, sich hat, nie aber einbürgern lassen und dann irgendwie Leiter. Weiß jetzt aber nicht irgendeine Akademie Kunstakademie war.
Florian Clauß
0:07:58–0:08:08
Hanns Eisler war halt Schüler von dem Arnold Schönberg, die der die Zwölftonmusik mitentwickelt hat.
0:08:09–0:08:17
Eisler hat das auch quasi in der Tradition fortgesetzt. Du kannst auch in den Biografien immer lesen, Es gibt dann halt meistens auch so einen intellektuellen, bürgerlichen,
0:08:18–0:08:33
Umgebung und gehen aber irgendwann aktiv und sagen so ja, sie schließen sich quasi den der Arbeiterbewegung oder dieser Avantgarde der Weimarer Republik und eben dieser Bewegung an und,
0:08:33–0:08:37
sehen da halt ihre künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten.
0:08:37–0:08:51
Also Hanns Eisler hat für dieses für für Kohle, Wampe oder wem gehört die Welt auch das Solidaritätslied geschrieben. Das kennt man eigentlich auch. Wir hören es dann später noch mal..
0:08:53–0:09:02
Er hat auch ganz bewusst ja so bestimmte bestimmte, wie soll man sagen, Gewohnheiten gebrochen.
0:09:03–0:09:07
Wir kommen auch auf den V Effekt zu sprechen, den Brecht dann entwickelt hat, den Verfremdungsseffekt,
0:09:09–0:09:17
den Eisler auch in der Musik dann ganz, ganz stark umgesetzt hat, dass tatsächlich, Also wir haben dann diese Szene, die wir eben gesehen haben, als die dann zu Kuhle Wampe,
0:09:18–0:09:24
quasi in den Zeltplatz absteigen dann kommt halt so eine Marschmusik aber die gleichzeitig.
0:09:25–0:09:35
Unglaublich, was in diesem legeren Umfeld passiert. Also so eine militärische Musik, die dann halt auch so eine gewisse Kaiserkultur usw. mit dem verknüpft.
0:09:36–0:09:41
Die wird dann halt da so ein bisschen persifliert, in dem die ihr Zeug der austragen.
0:09:42–0:09:47
Nee, ich glaube, der Inhalt des Filmes ist recht schnell erzählt.
0:09:47–0:09:52
Es ist, wie schon sagt, in sieben Akten geteilt, insgesamt 77 Minuten.
0:09:52–0:09:58
Ich habe auch gesagt, dass sehr viel Filmgeschichte quasi an diesem Film sich aufmacht.
0:09:58–0:10:06
Wie gesagt, es ist einer der einzigen, also der einzige kommunistische Film, der zu der Zeit dann halt so mitgedreht wird.
0:10:06–0:10:18
Es war eine starke Bewegung im deutschen Film, im proletarischen der sogenannte proletarische Film, aber der hat sich so ein bisschen abgesetzt von dem Kohle Wampe. Oder wem gehört die Welt? Der.
Micz Flor
0:10:18–0:10:25
Aber war denn nicht auch gleich verboten irgendwie und musste ungeschnitten werden oder so was? Ja genau, Genau das wollte ich nämlich auch. Genau.
Florian Clauß
0:10:23–0:10:34
Genau, genau, genau das wollte ich nämlich auch genau sagen. Diese ganze Zensur, die auch hinter dem Film liegt, ist extremst gut dokumentiert.
0:10:34–0:10:45
Deswegen ist es auch glaube ich filmgeschichtlich so interessant. Also es gibt dann halt auch von der Deutsche Cinemathek einen ausführlichen Schnittreport und der wurde auch veröffentlicht.
0:10:45–0:10:48
Es war dann halt tatsächlich so, diese Dokumente gab es auch.
0:10:48–0:10:54
Auch die Kritik des Zensors an dem Film.
0:10:54–0:11:05
Die waren halt so zusammengefasst, dass der Film aufwiegelt gegenüber die quasi gegenüber dem Staat und ich kriege den Wortlaut nicht mehr zusammen.
0:11:05–0:11:12
Aber was dann Brecht letztendlich geantwortet hat, war dann halt so ein bisschen zynisch. Aber auch er meinte, der Zensor hat sehr gut den Film verstanden.
0:11:13–0:11:23
Genau darum ging es ihm ja. Der wurde dann halt. Es wurde in und so viele Szenen rausgeschnitten und der wurde tatsächlich dann uraufgeführt. Gar nicht in Berlin.
Micz Flor
0:11:13–0:11:14
Genau darum ging es in.
Florian Clauß
0:11:23–0:11:28
Nämlich der wurde in Moskau uraufgeführt, ich glaube, am 14.
0:11:28–0:11:42
Mai 1932 und dann 14, 15 Tage später in Berlin. Am 30. Mai 1932 wurde der Film gezeigt. Aber wir kennen die Umstände der damaligen Zeit.
0:11:42–0:11:45
Ganz große Wirtschaftsrezession.
0:11:45–0:11:52
Die Nazis kommen dann nach diesem ganzen Hin und her. Mit Papen usw.
0:11:52–0:12:01
Kommt Hitler als Reichskanzler an die Macht in den dreißiger 33 und das erste was die Nazis machen, ist auch diesen Film zu verbieten.
0:12:01–0:12:07
Also das heißt, der ist glaube ich so, das war auch so eine der ersten Amtshandlungen, die gemacht haben, den Film zu verbieten.
0:12:07–0:12:19
Der Film ist im Prinzip eine Erzählung, oder ja, es sind, es ist ein Episodenfilm, möchte ich es fast sagen. Es sind auch allein durch die Dramaturgie Technik.
0:12:20–0:12:32
Von den Filmschaffenden ist es so, dass es nicht hier irgendwie um eine klassische Milieuerzählungen geht, sondern ein ein Episodenfilm, der.
0:12:32–0:12:36
In verschiedenen Szenen bestimmte bestimmte Aussagen macht.
0:12:36–0:12:41
Um das ganz abstrakt zu sagen Ja, die Geschichte, wie gesagt, ist schnell erzählt.
0:12:42–0:12:44
Es geht um um die Familie Bönicke.
0:12:45–0:12:53
Die haben wir auch gesehen, wie die sich jetzt auch gerade mit dem die nach Kohle Wampe rausgezogen sind in die Zeltstadt Familie Bönönig.
Micz Flor
0:12:53–0:13:06
Zu dieser Zeltstadt kann man sich das vorstellen. Müsst ihr auch. Aber ich kenne den Film nicht. Ich weiß ein bisschen was über den Film, aber ich habe nicht gesehen, wie die da auch gezeigt, also wie. Ich habe jetzt nur gelernt, dass da fast 100 Zelte stehen und das dann Was war das? Weil es.
Florian Clauß
0:13:07–0:13:12
Weiter denke ich. So ein Ja, im Prinzip so eine Dutzensiedlung. Kann man sich das vorstellen.
0:13:12–0:13:22
Die Siedlung wurde, das ist jetzt da. Diese Gedenktafel ist ja 100 Jahre, die wurde zur 100-jährigen, das war 1913, wo der Zeltplatz.
0:13:22–0:13:24
Da waren halt eine Handvoll Zelte da.
0:13:25–0:13:34
Der Zeltplatz wurde dann halt die Jahre später wurde er größer. Und das ist auch die Motivation, warum Familie Bönicke dann quasi dann dahin zieht.
0:13:34–0:13:41
Also zu der Zeit 200 bis 300 Zelte ist einfach, dass die Familien in der Stadt nicht mehr das Geld haben, um sich die Wohnung zu leisten.
Micz Flor
0:13:40–0:13:44
Die Wohnung. Ich würde sagen, das war eben. Die hatten kein Geld.
Florian Clauß
0:13:41–0:13:52
Das war ja genau die Rezession. Also es war diese, diese extreme Armut, die die extreme Arbeitslosigkeit und damit fängt der Film an.
Micz Flor
0:13:48–0:13:49
Arbeitslosigkeit. Armut.
Florian Clauß
0:13:52–0:14:05
Der Film fängt auch mit einer, also einer Szene an, die, die ich habe dir vorhin gezeigt gesagt, merk dir dieses Bild, das zeigt jetzt auch gerade mal kurz, und zwar ich zeige gar das Bild.
0:14:05–0:14:16
Ja und das ist das ist tatsächlich hier, wo wir vorhin mit dem Auto drunter durchgefahren sind, das ist das Kraftwerk Klingenberg, was 1927 gebaut wurde, das,
0:14:17–0:14:21
Elektrizitätskraftwerk hier. Ich nenne das jetzt.
Micz Flor
0:14:19–0:14:21
Das war damals schon genauso Alter wie jetzt.
Florian Clauß
0:14:24–0:14:29
Hier sieht man die Fluss Badeanstalt. Deswegen heißt das auch Fluss Badeanstalt. Hier ist die Badeanstalt.
0:14:30–0:14:37
Der Film fängt an mit mit so einem, mit so ein bisschen Panoramaaufnahmen von verschiedenen Industrieanlagen und,
0:14:38–0:14:51
zeigt dann halt auch die diesen extremen Konkurrenzkampf zwischen den Arbeitssuchenden Also man hat dann in der Eröffnungsszene dann die Arbeiter, die dann halt quasi ihre Tagesjobs versuchen abzugreifen.
0:14:51–0:14:58
Du siehst dann halt in so einer Montage Szene, wie die da mit ihren Rädern über den Asphalt fahren.
0:14:58–0:15:08
Über die Pflastersteine wollte ich sagen fahren. Also sie suchen nach Arbeit, sie kommen zu spät, es gibt keine Arbeit, es ist einfach eine extreme Arbeitslosigkeit über 3 Millionen,
0:15:08–0:15:14
damals, also glaub ich 11415 oder sogar fast 20 % Arbeitslose in Deutschland.
0:15:15–0:15:23
Das heißt, es waren wirklich ein massives Problem, dass alle Familien und alle die ganze Gesellschaft getroffen hat.
0:15:23–0:15:37
Und das möchte ich auch nochmal so, kleiner Einschub Diese Inszenierung von Mobilität, also das fand ich auch noch total faszinierend, jetzt im Netz, auch im Nachhinein noch mal gucken.
0:15:38–0:15:48
Also das Fahrrad wurde irgendwann in den 19. Jahrhundert dann quasi soweit erfunden, dass es halt auch recht baugleich zu dem Fahrradyp ist, den wir heute haben.
0:15:48–0:15:53
Also er hat sich nicht mehr so viel getan, da gab es natürlich Material, Entwicklung, Schaltung usw.
0:15:53–0:16:00
Aber letztendlich ist das Fahrrad sieht das halt irgendwie so total vertraut aus, im Gegensatz zu Autos.
0:16:00–0:16:14
Autos haben sich ja komplett von der Oberfläche anders entwickelt. Jetzt so ein Fahrrad sieht halt sehr vertraut aus und das ist wirklich so diese auch diese Schnelligkeit und deswegen auch dieser Bezug zu der Umgebung hier, weil ich auch mit dem Fahrrad raus fahre.
0:16:15–0:16:25
Ich ich habe dann halt auch irgendwie so, diese Strecke kenne ich und die wird auch in einem Film wird die auch ein paar Mal gezeigt, wie die einfach da rausfahren.
0:16:25–0:16:34
Also man kennt jetzt nicht die Straßen, aber man kennt ungefähr kann sich das gut vorstellen, das Familienmitglied, der auch zu der Familie Bönicke gehört.
0:16:36–0:16:44
Der kommt dann halt nach einer arbeitsamen, erfolglosen Arbeitssuche wieder nach Hause und wird von seinem Vater zurechtgewiesen. Wir.
0:16:46–0:17:00
Braucht, der bekommt auch welche. Nein, also die Protagonistin, die Tochter, also die Schwester von dem Arbeitssuchenden, das ist in dem Film Annie und Annie ist die einzige, die in der Familie Arbeit hat.
0:17:00–0:17:07
Sie arbeitet in der Fabrik, macht auch was mit Elektrizität, vielleicht aber irgendwelche Tonabnehmer oder so was?
0:17:07–0:17:15
Keine Ahnung, aber sie ist jetzt diejenige, die halt auch in der Fabrik arbeitet und auch für das und für den Unterhalt der Familie quasi sorgt.
0:17:17–0:17:24
Es ist so eine Küchenszene und dann kommt es halt dazu, dass der Mann, der junge Mann, Selbstmord begeht.
0:17:24–0:17:31
Und das ist aber so dann so inszeniert in so einer jetzt nicht so.
0:17:31–0:17:42
Also das ist dann auch immer so, diese dieser Auftakt des Films geht nicht darum, irgendwie so ein Mitfühlen oder Emotionen zu erwecken, sondern er steht halt für die Kaste der Arbeitslosen.
0:17:42–0:17:46
Und eigentlich begeht jetzt hier gerade ein Teil der Gesellschaft Selbstmord.
0:17:47–0:17:51
Und so will der Film das halt auch. Also eine ganz tolle Montage Szene.
0:17:51–0:18:00
Du siehst ihn halt auch. Es ist still, keine Musik, du siehst ihn am Fenster stehen, wie er seine uhr ablegt, um die dann auch nicht kaputt zu machen als Wert.
0:18:00–0:18:05
Das letzte, was ihm noch als Wert geblieben ist und er stürzt sich einfach so auf aus dem Fenster.
0:18:05–0:18:14
Zur gleichen Zeit kommt seine Mutter die Treppe hoch. Man denkt so, vielleicht könnte sie ihn noch abhalten, aber darum geht es überhaupt nicht, sondern er stürzt sich aus dem Fenster. Die Mutter.
0:18:14–0:18:20
Man hört nur einen Schrei, aber man sieht nicht diese emotionale Konfrontation, sondern man sieht ihn unten auf der Straße liegen.
0:18:20–0:18:29
Es wird dann halt so ein typisches Straßengespräch. Kommt jemand nach Hause und sagt zu der Polizei, die gerade den Leichnam bedeckt, der Ja, was hat mir hier schon wieder gemacht?
0:18:29–0:18:42
Also in diesem typischen Tschiller Slang der Berliner Weimarer Republik zu der Zeit also das heißt das ist auch sehr zurückgefahren von der Emotionalität und es geht halt quasi nur um diese Aussage, dass,
0:18:43–0:18:51
einfach eine unglaubliche Verzweiflung auch bei den Leuten so herrscht, die dann halt, die dann die Leute in den Selbstmord treibt.
0:18:52–0:19:04
Annie ist dann in der Familie die einzige, die dann halt wie gesagt die die verdient und das die Familie muss jetzt gucken, wie sie die Miete bezahlen kann.
0:19:05–0:19:12
Sie bekommen halt quasi sind im Rückstand mit der Miete. Annie geht zu mehreren Behörden, versucht das dann halt irgendwie zu lösen.
0:19:12–0:19:16
Aber es ist klar, die müssen jetzt dann halt ausziehen, die müssen halt,
0:19:16–0:19:31
die können nicht mehr die Wohnung halten und dann kommt es halt zu dieser Szene, dass die dann halt angeboten bekommen von dem Freund von Annie, das ist Ernst Busch, das ist ein ein Monteur, der dann in so einer Autowerkstatt arbeitet,
0:19:32–0:19:37
Der wohnt mit seiner Familie eben hier in Kuhle Wampe auf diesem Zeltplatz.
0:19:38–0:19:39
Übrigens der Name Kuhle Wampe.
0:19:41–0:19:52
Danach hat sich ja auch dann so ein Motorrad Verein gegründet, der auch dann in so einer, ja in so einer Links genau in so einer linken Tradition steht.
0:19:52–0:19:57
Kuhle Wampe hat dann natürlich eine andere Bedeutung. Es ist halt irgendwie die kuhle Wampe, die dann halt auf dem Bike rumgetragen wird.
0:19:58–0:20:08
Aber, aber natürlich. Also es wird gesagt, dass Kuhle Wampe ist spielt. Hier ist der kleine, der große Müggelsee.
0:20:08–0:20:16
Dann hinten kommt aber der kleine Müggelsee und der kleine Buckelsee. Wenn man sich das auf der Karte anguckt, sieht so ein bisschen aus wie so ein Ausläufer, wie so ein Bauch.
0:20:20–0:20:21
Zum Abkühlen.
0:20:25–0:20:30
Ja, aber es ist tatsächlich von dem Kohl, von Kohl hier hier gemeint.
0:20:32–0:20:38
Habe ich gelesen, habe ich gelesen, aber. Ja, ich nehme es mal an..
0:20:39–0:20:45
Also dahinten ist der kleine Müggelsee. Ein bisschen weiter. Also hier.
0:20:46–0:20:49
Die ziehen raus auf den Zeltplatz und.
0:20:50–0:20:54
Ähm. Dann gibt es eben. Äh.
0:20:55–0:21:01
Die das Pärchen Annie und und. Ich weiß gar nicht, wie er dann in der Hauptrolle heißt.
0:21:02–0:21:06
Ähm, die, äh beginnen dann also die.
0:21:07–0:21:12
Es ist so eine. So eine frühlingshafte Szene erzählt. Man sieht halt Naturbilder usw.
0:21:12–0:21:16
Man sieht die Enten schnattern und so, das kriegt man alles mit.
0:21:16–0:21:27
Und dann ist es halt so, dass das ist so eine Übertragung von Sexualität in Landschaft und es ist klar, dass die jetzt dann irgendwie im Freien ihre Liebe praktizieren und sie wird schwanger.
0:21:28–0:21:37
So, und das ist dann halt so auch der Punkt, wo dann halt eigentlich dann gesagt wird ja, bitte, jetzt müssen wir auch heiraten, Aber der.
0:21:38–0:21:47
Der Ernst Busch hat den Namen jetzt vergessen, will sich nicht festlegen und sagt so nee, ich will meine Freiheit behalten und ich will nicht usw..
0:21:47–0:21:56
Dann wird es aber so, dass dann die doch quasi zu einer Verlobung einstimmen und man hat dann auch eine ganz tolle Szene, wie dann,
0:21:57–0:22:02
die Hochzeit, die Hochzeit gefeiert wird und die Hochzeit, das wurde ja auch in der Einleitung gesagt.
0:22:02–0:22:11
Ja, der coole Wampe ist besonders dafür bekannt, dass hier ganz große, ordentlich und sauber, also ordentlich Ordnung und Sauberkeit herrschen.
0:22:12–0:22:18
Und du siehst halt, eigentlich ist es nur so ein bürgerliches Abbild dieser.
0:22:19–0:22:30
Also wenn man übertragen spricht, das ist halt ein bürgerliches Abbild. Sie versuchen hier eine bürgerliche, bürgerliche Existenz aufzubauen, mit einer bürgerlichen sauber, Sauberkeit usw.
0:22:30–0:22:33
Und so ein bisschen die Werte da einfach fehlen.
0:22:34–0:22:44
Und die Verlobung sieht so aus, dass die Leute, die eingeladenen Gäste, die kriegen halt immer haufenweise irgendwas aufgetischt, zu essen, haufenweise Bier, alle werden besoffen, alle.
0:22:44–0:22:58
Es ist eine völlige Völlerei und man sieht dann halt immer von außen, wie dann halt diese Bierpaletten dann reingetragen werden und alle immer so weiter trinken, irgendwann singen. Und als sie dann gehen wollen, fallen alle um, weil sie so betrunken sind. Also.
0:22:59–0:23:06
Und das ist so ein totales Desaster. Eigentlich ist es dann halt auch so der Fritz heißt der genau, der Fritz will dann halt auch gar nicht reingehen.
0:23:06–0:23:18
Und ihre Liebe wird er halt überhaupt nicht zelebriert, sondern es ist einfach nur so ein sozialer Akt, der dann halt geleistet werden muss, der aber eigentlich so ein bisschen zu einem Split führt, von den beiden steht. Eigentlich.
Micz Flor
0:23:18–0:23:26
Abtreibung irgendwann im Gespräch trennen. Genau das hat der Film auch sehr progressiv. Es war nämlich auch ein Einschnitt. Und es gibt dann tatsächlich.
Florian Clauß
0:23:20–0:23:24
Genau. Genau. Und das hat der Film auch sehr progressiv. Es war nämlich auch ein Schnitt.
0:23:24–0:23:33
Und es gibt dann tatsächlich explizit in der ursprünglichen Fassung. Aber die ist verloren gegangen, dass dann Annie abtreibt.
0:23:33–0:23:45
Das ist dann passiert. Dann im Anschluss. Sie findet dann Anschluss zu so einer, zu einem Arbeitersportverein, die dann halt auch so ein Sportfest veranstalten. Und da lebt sie halt in dieser Gemeinschaft. Das erste Mal Solidarität.
0:23:45–0:23:57
Und die ist halt auch wie dann halt auch gemeinsam, dann halt für so einen Arbeiterwettkampf, Sportwettkampf, dann halt Sachen. Transparente werden halt aufgebaut und werden halt gezimmert und alle bereiten sich drauf vor.
0:23:58–0:24:05
Und Annie kriegt dann halt auch durch die durch diesen Arbeiterverein die finanzielle Unterstützung, um die Abtreibung machen zu lassen.
0:24:05–0:24:18
Also das war auch schon damals die zweite 218 Paragraf und das war halt auch alles so eines der progressiven Elemente bei dem Film, dass der das halt auch so ganz explizit gezeigt hat.
Micz Flor
0:24:05–0:24:06
War es schon da.
Florian Clauß
0:24:18–0:24:29
Es wurde dann in der Schnittfassung wurde es nur angedeutet, also da wird es nicht so richtig explizit, aber Annie kann dann halt durch die Unterstützung des Arbeiter Sportvereins dann halt eben die Abtreibung machen.
0:24:29–0:24:35
Und das ist glaube ich so dieses Ideal, diese Idealgesellschaft, die dann halt oder.
0:24:36–0:24:47
Kann man vielleicht so ein bisschen so eine Parallelgesellschaft zu der eigentlich bürgerlichen Gesellschaft, die so ein bisschen verrottet ist ja erfährt sie dann halt in diesem Arbeitersportverein.
0:24:47–0:24:53
Es kommt zum Wettkampf, wo sie selber dann halt auch im Ruderin in einem Ruderboot sitzt.
0:24:53–0:25:06
Und es gibt so verschiedene Disziplinen, natürlich Fahrrad, dann Motorrad, Rudern und so andere Disziplinen werden halt, wo sich die Arbeiter dann untereinander messen. Das war damals sehr üblich.
0:25:06–0:25:19
Also es gab dann halt auch verschiedene Arbeiter Arbeiterorganisation, die gesellschaftlich dann halt auch sich aufgebaut haben, das waren natürlich Gewerkschaften, das waren dann halt auch Arbeitervereine usw.
0:25:19–0:25:30
Aber es war dann halt auch diese Sportvereine, die sich so Ende 19. Jahrhundert gegründet haben und da auch eben sich dann halt auch immer so einen Wettkampf.
0:25:30–0:25:33
Es gab eine Arbeiterolympiade, die wurde auch ausgetragen.
0:25:34–0:25:35
Also das war üblich, dass sich da.
0:25:36–0:25:45
Ich meine, man kann ja immer nur rückblickend dann sehen, so wie dann halt natürlich die DDR mit diesem sozialistischen Gedanken, wie sie sich entwickelt hat.
0:25:45–0:25:57
Ja, aber der Impuls war ja auch irgendwo anders. Also in Russland gab es die Novemberrevolution, also da Oktoberrevolution, wo schon quasi da auch.
0:25:57–0:26:02
Eine gewisse Arbeiterorganisation aufgestiegen ist und Gesellschaft sprengend wurde.
0:26:02–0:26:16
Das war ja, das war ja genau in der Zeit, in den 20er, dreißiger, wo das dann halt so eine gewisse Formbarkeit hatte, ohne dass es jetzt zu diesen Zuständen oder Auswüchsen gekommen ist, was dann später gekommen ist.
0:26:16–0:26:21
Aber es war natürlich, aber der Sportvereine hatten da so eine Rolle.
Micz Flor
0:26:21–0:26:34
Mich würde mal interessieren, weil du hast irgendwie erzählt, es gibt halt diese diese Episoden ähnliche und gleichzeitig hast du aber eine Geschichte erzählt. Also Familie zieht raus, Armut.
0:26:34–0:26:45
Er, der Bruder hat keinen Job, er bringt sich um, die Schwester wird schwanger, die lästern, abtreiben, dann heiraten die trotzdem, dann wird groß gefeiert. Es ist ja quasi eine durchgängige Geschichte.
0:26:46–0:26:52
Und gleichzeitig entsteht für mich in dieser Geschichte so eine komische Spannung.
0:26:52–0:26:56
Würde mich interessieren, weil ich den Film nicht kenne, wie das zusammenhängt.
0:26:56–0:27:00
Also die haben dann was miteinander und sie wird schwanger.
0:27:00–0:27:05
Das heißt, irgendwie hat es da wohl gefunkt. Also es scheint jetzt auch nicht so zu sein, dass sie voneinander loslassen.
0:27:05–0:27:17
Die wollen ja mehr voneinander, Sie lässt dann abtreiben, alles völlig okay, dann heiraten sie aber trotzdem. Aber das ist nicht so, wie er das will. Was ist der? Woran reibt sich das da? Was ist da? Was ist das?
0:27:17–0:27:30
Ist das so was jugendlich romantisches, Aufbrucharbeiterisches, was sich reibt an der Bürgerlichen Wir brauchen Besitz und Wohnung und feste Kultur. Oder wie hängt das?
0:27:30–0:27:39
Wie passt das zusammen, dass die dann heiraten, aber abtreiben? Ich sage jetzt aber dramaturgisch nicht. Nicht, weil es sich ausschließt.
Florian Clauß
0:27:39–0:27:45
Genau. Noch zur Chronologie Es ist so, dass quasi der Bruch kommt mit dieser Hochzeitsfeier.
0:27:46–0:27:57
Da weiß sie, dass sie schwanger ist und dann ist sie quasi zieht sie aus aus dieser Zeltsiedlung, zieht zu einer Freundin und ist da quasi Dann beginnt dieser Kontakt mit der,
0:27:57–0:28:04
mit diesem Arbeitersportverein und dann bekommt sie da eben das Geld zur Abtreibung usw..
Micz Flor
0:28:04–0:28:08
Und ist dann auch nicht mehr mit dem Mann zusammen. Dann kommt es aber wieder zu einer.
Florian Clauß
0:28:06–0:28:09
Ja, und dann kommt es aber wieder zu einer Annäherung während dieses Fests.
0:28:10–0:28:14
Also es kommt wieder eine Anne und du hast mich gefragt, wie passt das alles zusammen?
Micz Flor
0:28:14–0:28:15
Wenn die Geschichte.
Florian Clauß
0:28:14–0:28:17
Die Geschichte ist erst mal sehr episodenhaft erzählt.
0:28:17–0:28:28
Das heißt, dass dieser, dieser Narration sbogen, der klingt relativ geschlossen, aber es wird halt nicht viel erzählt darüber, sondern man hat relativ viele Szenen.
0:28:28–0:28:30
Da gibt es zum Beispiel einen ganze Akt darüber.
0:28:30–0:28:38
Da geht es auch um die ist auch so ein ganz klassisches Ding für so eine Verfremdung seffekt, der dann halt auch in dem Film dann mit aufgebaut wird.
0:28:39–0:28:46
Da liest quasi der Vater von Annie, liest dann einen Artikel über Mata Hari.
0:28:46–0:28:53
Das ist so eine in der Weimarer Republik, so eine Tänzerin, die halt irgendwie so einen schlüpfrigen Tanz auf der Bühne aufgeführt hat.
0:28:53–0:28:56
Also es würde in so einem in so einer Zeitung, wo das.
Micz Flor
0:28:56–0:29:03
Und große Spionin auch damals, oder? Die war ja dann auch eben. Das war ja, glaube ich, dann der Vorwurf an sie, sie sei Spionin.
Florian Clauß
0:29:03–0:29:12
Sie kommt da gar nicht zu Wort. Aber da wird halt detailliert dieser Tanz, wie sich dann quasi die Brust frei gemacht hat und was sie dann alles angehabt hat und was nicht.
0:29:13–0:29:26
Es wird halt in diesem Bericht, es wird halt reportiert und er liest es dann halt so vor in so einem abgehackten Vorlesestil und gleichzeitig sitzt seine Frau daneben und rechnet die ganze Zeit mit irgendwelchen Lebensmittelmarken.
0:29:26–0:29:30
Aber wie viel Geld jetzt ausgegeben hat und macht das ganze Haushaltsbuch und das halt so?
0:29:30–0:29:33
Du hast auf der einen Seite total eine sexualisierte Erzählung.
0:29:34–0:29:38
Auf der anderen Seite siehst du sie dann. Und so ist der ganze Film aufgebaut.
0:29:38–0:29:42
Es wird halt so in Details erzählt, es wird dann immer wieder und da kommt halt genau diese,
0:29:43–0:29:56
das epische Theater, die Theatertheorie von Brecht rein, dass die Erzählung immer wieder gebrochen wird, dass es nicht darum geht, eine Identifikation mit den Figuren aufzubauen, sondern es geht immer darum, dass,
0:29:57–0:29:59
das im Prinzip eine Meinung gemacht wird.
0:29:59–0:30:07
Das ist eine Identität, da irgendwo auch gefunden werden oder eine gewisse Entscheidung auch bei dem Zuschauer herbeigeführt werden soll.
0:30:07–0:30:16
Es soll jetzt nicht irgendwas erzählt werden, wozu der dann sich dann reinfinden kann, sondern es soll quasi die Wachsamkeit auch.
0:30:18–0:30:30
Die ja überhaupt auch das Bedürfnis, da auch was zu lernen raus soll halt angeregt werden und es ist das ist dann halt diese Abgrenzung zu der klassischen Erzählweise oder auch zu der Milieu Erzählweise.
0:30:31–0:30:46
Das wird dann halt quasi als das aristotelische Theater dann im Gegensatz aufgebaut, wo du dann einen Anfang hast, einen Höhepunkt, Niedergang und Ende, so was, das ist man halt so voll drin in der Geschichte.
0:30:46–0:31:01
Aber hier geht es immer um einen Abstand. Ich meine, natürlich hast du und deswegen ist das epische Theater, glaube ich da einer der wenigen Filme, die Brecht dann glaube ich, so im Nachhinein noch gesagt hat, okay, das kann so ein bisschen in dieser epischen Theatertheorie bestehen bleiben.
0:31:02–0:31:12
Du hast natürlich im Medium Film sowieso eine gewisse Verfremdung drin, einfach dadurch, dass man die vierte Wand hat, die sogenannte vierte Wand, die erst mal, dann,
0:31:13–0:31:18
quasi in Abwesenheit des Publikums wird, ja dann halt von den Schauspielern diese,
0:31:18–0:31:29
dieser Film, so wie in so eine Art Puppenhaus dann letztendlich aufgebaut und du hast diese Wand und guckst halt in dieses Haus rein und da gibt es bestimmte Regeln und eine Regel, die hatten wir auch schon mal in anderen Zusammenhängen.
0:31:30–0:31:36
Ist halt niemals direktes Blick ins Publikum. Das Publikum ist immer abwesend beim Film. Man darf nicht direkt das Publikum.
Micz Flor
0:31:34–0:31:38
Man darf nicht direkt das Publikum anblicken, nicht in die Sonne. Bei Rashomon.
Florian Clauß
0:31:38–0:31:45
Oder die Sonne darfst du auch nicht fühlen. Aber in dem Film, in dem Film Kuhle Wampe oder wem gehört die Welt?
0:31:45–0:31:54
Da gibt es auch diesen direkten und das ist jetzt auch der explizite Verfremdungsseffekt, wo dann halt auch direkt das Publikum angesprochen wird und gesagt hat, Ja, das ist aber jetzt hier,
0:31:55–0:32:01
mit den Arbeitslosen ja auch nix oder so, also irgendwas Banales, aber dann direkt in die Kamera geguckt.
0:32:01–0:32:04
Damit hat auch Brecht ein paarmal gearbeitet.
0:32:04–0:32:07
Und wir gucken, wir sehen auch das gleich in dieser Schlussszene.
Micz Flor
0:32:06–0:32:12
Der Abschlussszene. Also ich habe ganz kurze Frage. Dann noch ich. Jetzt wo du erzählst, erinnere ich mich. Ich glaube, ich habe.
0:32:13–0:32:26
Kann es sein, dass der vor zehn zwölf Jahren von X Films oder absolut oder so was neu aufgelegt wurde, neu vertrieben wurde? Weil ich habe den Trailer glaube ich gesehen. Entweder in der Cinemathek oder im Arsenal.
Florian Clauß
0:32:24–0:32:30
Ja, ich glaube, den Cinematheque, den die haben, den wir haben ihn nämlich auch quasi aufbereitet.
Micz Flor
0:32:30–0:32:38
Und ich erinnere mich, nehme ich dann auch. Da habe ich mich dran an diesen Selbstmord, diesen geschnittenen, also so abstrakten Selbstmord.
0:32:38–0:32:51
Da kam dann dieser Sprung und dann habe ich mich erinnert, dass da unglaublich viel dieses Gefühl war bei diesem Trailer, dass dokumentarisches Material drin ist. Also zum Beispiel diese Radfahrer Situation mit diesen langen Schatten auf dem Kopfsteinpflaster Litfaßsäule, so richtig.
0:32:51–0:32:56
Also auch supercoole Leute mit Käppchen und diesen coolen, hochgezogenen Hosen am Fahrrad.
0:32:56–0:33:07
So, und das wurde ja auch noch reingeschnitten, das war ja nicht alles inszeniert. Ich hatte das Gefühl bei diesem Trailer, dass da viel auch wirklich dokumentarisch aufgenommen wurde. Ja.
Florian Clauß
0:33:07–0:33:15
Ja, genau das ist genau diese Mischung, die der Film auch dann wiedergibt, dass es. Auf der einen Seite gibt es natürlich diese inszenierten Szenen.
0:33:15–0:33:24
Auf der anderen Seite gibt es zum Beispiel dieser Wettkampf, diese Wettkampfszene, wo auch mit ganz vielen Statisten gearbeitet wurde.
0:33:24–0:33:27
Da sind ja ganze Massenszenen, wo die quasi.
0:33:28–0:33:43
Da gibt es eine Abschlussveranstaltung. Das ist dann halt auch so ein Theater in der Mitte, wo dann halt bestimmte Sketche, die dann halt auch wieder so, die dann halt auch kritisch sind gegenüber den Kapitalisten usw. aufgeführt werden und musiziert wird und so.
0:33:44–0:33:47
Das ist aber ein Ganzes. Ganz, ganz, ganz viele drumherum.
0:33:47–0:33:54
Das wurde tatsächlich mit 5000 Statisten aus den Arbeitervereinen gedreht. Also der Film hat auch ständig Finanzierungsprobleme.
0:33:55–0:34:01
Der wurde von der Produktionsfirma Prometheus, das war ist halt eine Produktion.
Micz Flor
0:34:00–0:34:07
Eine wirklich Arbeiterklasse geschulte Produktionsfirma. Also genau das haben wir ja auch.
Florian Clauß
0:34:05–0:34:20
Genau das war halt irgendwie auch quasi nach Benennung ein Innenproduktionsfirma, die sich aus dem kommunistischen Umfeld dann halt gebildet hat und dem proletarischen Film quasi die wurde. Die ist dann aber irgendwann pleite gegangen.
0:34:20–0:34:28
Der ganze für das ganze Filmprojekt hat glaube ich 29 angefangen, hat es dann über mehrere Jahre hinweg gezogen und ich meine, da ist ja nicht viel rausgekommen.
0:34:28–0:34:38
Jetzt mal so ganz übertrieben. Das sind halt immer so Schnipsel, sind halt irgendwie so 77 Minuten letztendlich und da merkt man halt einfach, wie mühsam es ist, dann auch so einen Film zu drehen.
Micz Flor
0:34:37–0:34:43
Aber war das nicht ein langer Film? 77 Minuten damals? Ich weiß nicht, wie lang die Filme damals waren. Oder kurz.
Florian Clauß
0:34:41–0:34:50
Nee, ich glaube, das war so vielleicht ein Standardfilm, also dass ich jetzt dann die 90 Minuten als so, als so ein Format abendfüllend eingeschlichen haben.
0:34:50–0:34:59
Das ist, glaube ich, zu einem späteren Zeitpunkt. Aber du hattest natürlich Metropolis. Fritz Lang, also du, Adolf war dann auch, hat auch bei Metropolis mitgearbeitet.
0:34:59–0:35:02
Du hattest viele Stummfilme, die in über zwei Stunden gingen.
0:35:03–0:35:06
Also es gab schon einige abendfüllende Spielfilme.
0:35:06–0:35:13
Und ja, insofern setzt sich der Film auch wieder von der Länge her ab, nicht nur von der Dramaturgie, auch von der Länge.
0:35:14–0:35:21
Und das, was du jetzt gerade gefragt hast, die wollten immer darauf antworten, dass diese Geschichte, dieses on off usw..
0:35:22–0:35:24
Ich finde, was in diesem Film auch so was ist.
0:35:25–0:35:39
Das, was mich total fasziniert hat, war diese, diese, diese Verbindung zur, also zu meiner Erlebniswelt oder zu meiner, also mit den Fahrrädern, mit der Umgebung und aber auch jetzt so vom,
0:35:39–0:35:42
normalen Lebensstil, dass diese Beziehung zwischen.
0:35:43–0:35:45
Fritz und Annie wird sehr modern erzählt.
0:35:45–0:35:48
Das ist eine On Off Beziehung finden sich wieder.
0:35:49–0:35:57
Ja, die haben dann auch wieder so schöne Momente miteinander. Die haben sich auf einer anderen Ebene dann wiedergefunden und können sich dann halt wieder.
0:35:57–0:36:04
Also ich finde, das ist eine sehr moderne Erzählung von einer Beziehung, die dann auch dahinter steckt und sehr offen ist.
0:36:04–0:36:17
Also jetzt nicht irgendwie so, jetzt heiratet ihr und jetzt müsst ihr dann halt irgendwie so in in dem, in dem in der Wohnung in einem Häuschen zusammen mit den Kindern groß werden und die groß sind, sondern es im Zelt oder wie auch immer.
Micz Flor
0:36:15–0:36:17
Zelte ja eigentlich ein Zelt.
Florian Clauß
0:36:18–0:36:23
Ja also das heißt das ist nicht nicht die Erzählung von dem Film, sondern gerade in dieser,
0:36:24–0:36:35
in dieser Umgebung, wo Annie, die also sie wurde von ihrer Freundin Gerda da mitgenommen, wo ich zum Ersten Mal dann auch glaube ich oder was heißt mehr Solidarität erfährt.
0:36:35–0:36:42
So eine gewisse, ja so eine gewisse, so eine gewisse Zone, wo sie sich auch sicher fühlt.
0:36:42–0:36:51
Ja, und in dieser Zone fängt dann halt auch wieder so diese Liebe zwischen den beiden an und das Verständnis, das finde ich auch einfach toll erzählt ohne.
Micz Flor
0:36:51–0:36:59
Es ist interessant, weil natürlich diese Idee von Befreiung, also sie will die Abtreibung, das ist ja eine Form von Abgrenzung und Entscheidung auch.
0:36:59–0:37:06
Und dann diese Verbindung mit den mit dem Arbeiterklub und diese Wettkampfsache Wettkampf hat ja auch immer was mit Identität zu tun.
0:37:06–0:37:15
Dieses mit der Freundin zusammenziehen, Identität. Also in dem Moment, wo sie quasi sich gefunden hat, kann sie auch anders dem Mann wieder gegenübertreten und ist dann eben auch frei.
Florian Clauß
0:37:15–0:37:21
Genau. Ja, und sie ist sowieso vom Typ her so, wie sie gezeichnet wird.
0:37:21–0:37:26
Sie trägt immer eine Krawatte und sieht auch sehr androgyn aus.
0:37:26–0:37:34
Also sie ist jetzt nicht so der Frauentyp, der dann halt so fraulich aussieht, sondern sie wird auch sehr androgyn gezeichnet in dem in dem Stück.
0:37:34–0:37:49
Und auch die Frauen, die halt quasi da eine Rolle spielen, sind sehr gleichberechtigt. Treten die auch für also jetzt nicht in diesem bürgerlichen Arbeitermilieu Kontext und dann eher so bei dieser bei diesem Arbeitersportverein.
0:37:49–0:37:51
Also das ist so was mich.
Micz Flor
0:37:51–0:37:59
Aber wenn wir eine ganz kurze Atempause hier, weil man Meine Frage wäre auch für dich sind wir noch on Kurs, weil du bist so im Thema drin.
0:37:59–0:38:06
Ich bin mir gar nicht sicher, ob du weißt, ob wir noch auf deiner Strecke sind oder weil ich habe das Gefühl, wir gehen immer weiter vom Auto weg. Nein, nein, nein.
Florian Clauß
0:38:02–0:38:09
Ja, ja, klar. Das läuft. Nein, nein, nein, nein. Nein, nein. Wir sind. Wir sind jetzt beim Auto.
0:38:10–0:38:14
Das. Nein. Also, ich glaube auch. Äh.
Micz Flor
0:38:14–0:38:25
Es ist gut zu wissen, wo das Auto ist. Wenn man weiß, was nach dem Film alles in Deutschland passiert ist und der ganzen Welt, dann hat man irgendwie Sorge, dass man dann schon wissen will wie komme ich von hier wieder zurück?
Florian Clauß
0:38:24–0:38:34
Übrigens ja, da gibt es auch diese Szene, wo dann diese dieser Wettkampf ausgetragen ist und du siehst dann auf verschiedenen.
0:38:35–0:38:38
Das ist nun mal zu der Mobilität Mobilität auf verschiedenen.
0:38:39–0:38:46
Mit verschiedenen Fahrzeugen verlassen dann die einzelnen Gruppen diesen diesen Ort und dann siehst, wie Leute ins Ruderboot einsteigen.
0:38:46–0:39:00
Dann zack, dann nein, die mögen sie lang oder du siehst halt, wie die ganzen Fahrradfahrer auf die Fahrräder sich schwingen und dann und und dann siehst die ganzen Biker wie die die, die die Straße lang brettern.
0:39:00–0:39:07
Also es wird denn so, es wird eine unglaubliche Mobilität. Ich glaube das ist auch nochmal so was ich diesen Film.
0:39:07–0:39:18
Also es ist natürlich diese Inszenierung von Mobilität im Futurismus ist ja dann auch eine Stelle, die dann auch ganz viel mit der Ästhetik dann auch aufgeladen wurde.
0:39:18–0:39:29
Aber was ich bei diesem Film portal so als so einen aha Moment empfunden habe, wie da diese Mobilität dann auch inszeniert und wie modern das dann.
Micz Flor
0:39:29–0:39:35
Ich musste sofort natürlich an Berlin Alexanderplatz denken, wo es ja sowohl im Buch als auch im Film Die Elektrische.
0:39:35–0:39:40
Also die wird ja inszeniert, Dass da jemand, der lange im Gefängnis war, kommt auf einmal zurück ins Berlin.
0:39:40–0:39:54
Und dann gibt es diese Trambahn und die ist halt so berauschend schnell, dass er da irgendwie gar nicht mehr mit klarkommt. Also diese Mobilität wirklich auf einmal, das 20. Jahrhundert war damals was für uns, das 21. Jahrhundert, so ein Versprechen von irgendwas.
0:39:54–0:39:59
Und wir reden über den Mars und über um die Welt fliegen und in Ägypten tauchen gehen.
0:39:59–0:40:03
Und damals war es halt einfach die Elektrische und das Bike.
Florian Clauß
0:40:04–0:40:15
Ja, aber auch. Und das ist auch wieder so ein Jetztbezug, dass es genau diese Art von Mobilität, die ich benutze dann gibt es halt gleich diese Abschlussszene in der S Bahn.
0:40:16–0:40:18
Es ist die S Bahn, ist das Fahrrad.
0:40:18–0:40:24
Es ist gar nicht so sehr das Auto, was bei mir im normalen Leben bis auf heute so eine Rolle spielt.
0:40:24–0:40:32
Aber es sind diese diese Sachen, die man heute noch benutzt. Und das finde ich halt schon krass, weil das halt irgendwie so ein 90er Jahre alter Film ist.
0:40:33–0:40:36
Und es ist. Es ist so ein vertrautes Umfeld.
0:40:37–0:40:41
Es ist eine vertraute Mobilität, die man da halt erfährt.
0:40:43–0:40:55
Ja, das hat mich einfach an diesem Film so fasziniert. Und deswegen wollte ich dir den jetzt noch mal so vorstellen und erzählen in unserem Podcast und auch empfehlen.
0:40:55–0:41:05
Den gibt es natürlich auf archiveorg, aber in einer einer Fassung, die nicht so gut ist.
0:41:05–0:41:17
Wir verlinken noch mal auf YouTube eine andere Version, die wesentlich besser ist von der Auflösung her, die auch glaube ich, aus dieser restaurierten Fassung von der deutschen Cinematheque.
0:41:18–0:41:23
Und wie gesagt, ganz viel Material gibt es zu diesem Film. Es gibt.
0:41:24–0:41:39
Es gibt auch ein Kinofenster, das, was ich auch dann in dem, äh, in der Episode zu First Cauha, die auch in diesem Material aufgenommen wurde, auch sehr schön aufbereitet.
0:41:39–0:41:48
Also kann auch sehr gut für für den Einsatz in der Schule herhalten. Der Film Filmanalyse ist dahinter.
0:41:49–0:41:57
Und ja, ich will jetzt auch gar nicht so tief in diese ganzen Theatertheorien einsteigen. Das epische Theater. Es gab halt auch.
0:41:57–0:42:05
Deswegen hat mich vorhin dein Thema oder das letzte Folge dein Thema so interessiert, weil das natürlich auch in so einem Zeitenum ist.
0:42:05–0:42:13
Elektrifizierung 20er, dreißiger Jahre, das ist halt so genau die gleiche Zeit. Und dann diese katastrophale.
Micz Flor
0:42:07–0:42:11
Ja klar müssen wir. Stimmt es eine ähnliche Zeit? So? Genau die gleiche Zeit. Und dann?
0:42:14–0:42:27
Um dann immer anzubinden. Es gibt ja zum Beispiel eine andere Sache von Instrumenten die Wald Zither, die ich gerne nutze, die halt irgendwie um 1900 noch mal so einen Aufschwung mit der ganzen Wanderbewegungen, auch Mobilität.
0:42:27–0:42:30
Eine Gitarre die keinen langen Kopf hat, sondern kurzen.
0:42:30–0:42:34
So ein englisches System, wo man die Saiten so kurzer spannen kann, kann man überall mit hin nehmen.
0:42:35–0:42:46
Wurde dann später von den Nazis verboten, weil das anrüchig war, weil das eben mit der Wanderbewegung, die auch eher kommunistisch angehaucht war, diesem Fall genau das war so und.
Florian Clauß
0:42:43–0:42:48
Ganz genau. Das waren die Falken. Genau das waren diese auch diese Sportverbände.
Micz Flor
0:42:47–0:42:51
Das ist dann immer so ein so eine Brücke hinein in die Musik.
0:42:51–0:42:59
Aber es ist wirklich spannend. Ich habe eine Sache, die mir noch irgendwie hochgekommen ist, die ich total vergessen hatte. Ist auch viele Jahre ja schon her.
0:43:01–0:43:07
Ich habe eine Zeit lang in Manchester gewohnt und da gab es ein Filmarchiv und ich weiß nicht mehr, ob das von den Unions war oder von den Kommunisten.
0:43:07–0:43:20
Ich weiß es nicht, aber es ging auf jeden Fall um Filme, auch die von Arbeitern gemacht wurden, für die Arbeiter auch Geld gesammelt haben in Manchester, was ja auch ein riesengroßes industrielles,
0:43:21–0:43:25
Gebiet war, wo es halt ganz viele gab, die einfach in Fabriken angestellt waren.
0:43:25–0:43:38
Und da gab es wohl. Ich muss es nochmal recherchieren, aber ein Filmarchiv, wo es ganz speziell um Filmproduktionen gibt, die aus der Arbeiterbewegung finanziert wurden, von Arbeitern gedreht wurden, für die Arbeiterbewegung gedreht wurden.
0:43:39–0:43:41
Ich muss mal gucken, weil das wäre nun mal spannend zu gucken.
0:43:42–0:43:49
Deutschland war ja auf alle Fälle so ein Pionier in ganz viel Filmmaterial. Gerade auch in Berlin wurde ja unglaublich viel erfunden und.
0:43:51–0:44:04
Ich meine mich aber zu erinnern, dass in England eben dieses Genre als Film ich weiß nicht, ob man Genre nennen darf, aber diese oder die Motivation, Filme zu machen, da scheinbar vielleicht stärker als hier.
0:44:04–0:44:11
Wenn jetzt dieses coole Vamp als einziger Film aus einem so ein politisch motivierter politischer Film.
0:44:11–0:44:13
Kommunistischer Film gilt.
Florian Clauß
0:44:14–0:44:21
Ja. Also vielleicht. In diesem. In diesem Filmmarkt, der halt quasi weltweit konkurrieren muss.
0:44:22–0:44:27
In dem Umfeld als der einzige. Also es gab natürlich diesen proletarischen Film, da kam auch einige raus.
0:44:27–0:44:31
Aber so rückblickend als der kommunistische Film und,
0:44:32–0:44:43
das was du jetzt beschrieben hast für England, Manchester für die Umgebung, das ist, glaube ich auch noch mal genau diese, dieses Selbstverständnis von Arbeiterbewegungen, die dann halt auch eben dadurch, dass sie selber dann halt,
0:44:44–0:44:46
Finanzierungen geschaffen haben, bestimmte,
0:44:47–0:44:53
Produktionsmittel auch aufbauen konnten und dann halt genau so eine kulturelle Identität entwickeln konnten.
0:44:53–0:45:08
Und ich glaube, das ist halt genau der Punkt, worum es dann halt auch ging, dass die eine Form von Identität und Selbstverwaltung dann halt entwickeln haben, die dann halt genau solche Schritte ermöglicht haben, wurde natürlich alles in,
0:45:08–0:45:11
einem nationalsozialistischen Deutschland zerstört.
0:45:12–0:45:19
Vielleicht hat es deswegen auch eine längere Halbwertszeit in England gehabt, in Deutschland?
0:45:20–0:45:26
Ja, damit ist die ganze Arbeiterbewegung mit dem Aufstieg der Nazis. Also es war auch eine ganz brutale Zeit.
0:45:26–0:45:40
Es gab dann, es gab dann häufig Kämpfe zwischen den Sturmhelmen, zwischen der SA und den Arbeiterverbänden, die dann halt bürgerkriegs bürgerkriegsähnliche Zustände hatten.
0:45:40–0:45:54
Also das kann man sich. Also ich glaube, diese Zeit kann man sich einfach gar nicht so vorstellen wie brutal in dieser Wirtschaftskrise, wie brutal die Politik war, aber gleichzeitig trotzdem noch so ein.
0:45:55–0:46:00
Also wenn man dann die Aufnahmen sieht oder den Film, dann halt in so einem wie so eine Zille Zeichnung.
0:46:00–0:46:09
Also dieses Zille kam ja auch aus diesem hat dann auch als Zeichen Zeichen Gegenstand dann die das ganze Arbeitermilieu gemacht.
0:46:10–0:46:21
Also häufig habe ich das Gefühl ich gehe durch Berlin, wenn man dann halt von der anderen von Stralau oder halt die Treptower Park Seite sehe, dann sieht es halt aus wie eine Zille Zeichnung, nur dass halt mehr tätowiert sind.
0:46:21–0:46:31
Nee, also irgendwie ist dieses Ding von der Berliner Gesellschaft schon noch so drin, dass es mir auch so vertraut ist, weil ich ja dann auch wieder so magister.
0:46:31–0:46:36
Weswegen ich auch diesen Film dann halt auch das so ein bisschen da entdeckt habe.
Micz Flor
0:46:38–0:46:47
Spannend. Und du als 19-jähriger siehst diesen Film zum Ersten Mal. Und jetzt als 19-jähriger nicht.
Florian Clauß
0:46:44–0:46:48
Nelson. Ja, ja, Als 19-jähriger habe ich nicht verstanden.
0:46:48–0:46:55
Ich glaube, der da war mir einfach so.. Was wollen die jetzt? Warum ist jetzt die Szene da? Also ist.
Micz Flor
0:46:49–0:46:50
Weil du mir einfach so.
0:46:55–0:47:01
Und du hast ihn aber dann quasi in dein Herz oder in deinen Kopf aufgenommen, weil das gehörte sich so, oder das muss.
Florian Clauß
0:47:00–0:47:03
Ja. Nein, das musste gut sein. Es ist halt so..
0:47:04–0:47:10
Ich meine, ich habe auch irgendwie damals total viele gute Filme gesehen, die ich nie verstanden habe. Aber gleichzeitig war es halt so, so eine.
0:47:10–0:47:14
So eine Faszination der Ästhetik, die mich da so angezogen hat.
0:47:14–0:47:20
Und ich glaube, das war so ähnlich. Das sind viele Filme, die man wahrscheinlich so als,
0:47:21–0:47:31
junger Erwachsener dann nicht so richtig einsortieren oder dann erst später dann auch so ein intellektueller Prozess ausgelöst wird die diese Du und so komisch.
0:47:32–0:47:43
Aber ich habe. Ich weiß noch wo ich dann so ein bisschen enttäuscht war von dem Film weil ich immer gehofft habe, es wird noch irgendwie vielleicht spektakulärer die Arbeiterbewegung inszenieren,
0:47:44–0:47:48
aber irgendwie ist es schon doch sehr spektakulär. Gerade das Ende.
0:47:48–0:47:57
Ja, das Ende ist schon echt einfach eine tolle Szene. Die würde ich jetzt auch gerne noch mal mit dir. Auch auf der Tonspur funktioniert die sehr gut.
0:47:57–0:48:02
Würde ich jetzt nochmal mit dir gerne so am Ende zum Abschluss anschauen.
Micz Flor
0:48:03–0:48:16
Das können wir machen. Und du kannst es ja rausschneiden. Aber ich meine mich zu erinnern, dass ein Typ, der aussieht wie Nazi, sagt. Wer soll denn die Welt verändern?
0:48:17–0:48:25
Und dann sagt die Any, heißt sie Nee, das ist Gerda. Gerda. Freundin Gerda sagt dann Und da bin ich jetzt wahrscheinlich nicht ohne Text.
Florian Clauß
0:48:19–0:48:21
Nein, das ist Gerda. Das ist die Freundin.
Micz Flor
0:48:27–0:48:31
Die, die sie stört? Nein, die nennen es nicht gefällt.
Florian Clauß
0:48:29–0:48:35
Nein, die, denen es nicht gefällt. Die. Das ist. Das ist genau der.
Micz Flor
0:48:31–0:48:36
Die, denen es nicht gefällt. Viel besser. Das ist. Das ist genau da. Das ist. Genau.
Florian Clauß
0:48:35–0:48:38
Das ist genau der Kernsatz dieses Films.
0:48:39–0:48:43
Es geht genau um die Veränderbarkeit der Welt. Der, der.
0:48:44–0:48:48
Der ist nicht Nazi, sondern das ist der Normalbürger damals. Der Standardbürger.
0:48:49–0:48:56
Der dann halt irgendwie so diesen Satz Ja, aber ich habe mich doch abgefunden mit der Welt. Also wer soll sie denn verändern?
0:48:56–0:49:02
Was? Wer kann denn heute noch Welt verändern? Also damals war es halt irgendwie Welt noch irgendwie Veränderbarkeit.
0:49:03–0:49:11
Hat man natürlich in der Politik dann auch gemerkt. Und der Impuls kommt natürlich von denen, die damit nicht einverstanden sind. Also.
Micz Flor
0:49:11–0:49:19
Also war natürlich dann wirklich prophetisch in eine völlig unerwartete Richtung hinein. Ähm. 32 kam der Film raus.
0:49:20–0:49:21
Ja, 33 war.
Florian Clauß
0:49:22–0:49:26
Die Machtübernahme von. Von Hitler. Ja, und?
0:49:27–0:49:33
Und dann, Ja, vielleicht kann man noch mal sagen, der Film ist auch explizit ein Agitprop Film.
0:49:33–0:49:39
Agitprop ist auch so ein kommunistisches Vokabular, steht für Agitation und Propaganda.
0:49:40–0:49:53
Der Film ist tatsächlich. Er will halt auch genau diese Aufgabe mit erfüllen, dass er dann halt an das Bewusstsein der Arbeiterklasse dann auch entsprechend appelliert, dass sie halt auch diese Veränderungen auch wahrnehmen können.
0:49:54–0:50:02
Das will der Film also, da hat er auch ganz klar ein Sendungsbewusstsein. Deswegen kommunistisch, deswegen nicht jetzt.
0:50:02–0:50:13
Also es gab viele andere proletarische Filme, die aber dann nicht so einen agitatorisch propaganda propagandistischen Anspruch hatten, sondern die dann halt eher so das Milieu beschrieben haben mit dem Ganzen,
0:50:14–0:50:17
mit den ganzen Leiden und mit den Alltagssorgen.
0:50:18–0:50:20
Das gab es ganz viel, ja.
Micz Flor
0:50:20–0:50:33
Ich denke ja gerade prophetischer Weise, dass du auch jetzt vielleicht den roten Teppich ausrollen, den wir langgehen können, um die Essenz von eigentlich Podcast zu finden.
0:50:34–0:50:46
Wer weiß, ob dann in 100 Folgen die Leute sich wundern, warum unsere ersten Folgen so übereinander waren. Aber weil wir nämlich dann einen Podcast sind, der immer an die Locations in Berlin fährt.
0:50:46–0:50:58
Nächste Folge wäre dann Berlin Ecke Schönhauser, an denen Filme entstanden sind. Und mit denen, die verbunden sind, können Musikvideos sein. Kann alles Mögliche sein, kann vielleicht Fernsehaufzeichnung sein.
0:50:59–0:51:01
Ich bin ein Berliner und.
Florian Clauß
0:51:01–0:51:02
Woher wir das genau?
Micz Flor
0:51:04–0:51:12
Und das, dass wir dann eigentlich immer diese Wege gehen, an denen Filme irgendwie in Berlin It's a rap.
Florian Clauß
0:51:11–0:51:14
Also wir müssen, wir müssen gar keinen Podcast mehr draus machen.
0:51:14–0:51:20
Nein, aber natürlich ist diese und es war ja auch so ich wir hatten ja glaube ich. Na gut, die Ameisen.
0:51:21–0:51:30
Aber ich habe auch so ein paar Episoden noch im Kopf, wo dann halt diese drei Bezug zu dem Thema dann halt so begangen werden kann.
0:51:30–0:51:32
Ich finde das eigentlich schon.
0:51:33–0:51:39
Ja, also das ist aber wir müssen es ja auch nicht übertreiben mit mit der Synchronizität.
Micz Flor
0:51:40–0:51:45
Ja, aber es gibt ja trotzdem immer noch. So sind wir auf einer Metaebene von eigentlich Was machen wir hier eigentlich?
0:51:46–0:51:52
Das heißt eigentlich, was machen wir eigentlich? Und da gibt es ja, glaube ich schon immer noch so ein Antasten an dieses.
0:51:53–0:52:01
Diese Transformation aus dem Wandern im Gebirge, wo wir reden und einfach, wo der Kopf auch frei ist, wir sind nirgendwo.
0:52:02–0:52:08
Und jetzt sind wir ja immer irgendwo und finden die Zeit, schaffen die Zeit wo wir aufnehmen.
0:52:08–0:52:15
Vielleicht ist es ja wirklich so, dass wir dann diese Filmthemen, die so urbane, die so orte.
0:52:15–0:52:28
Urban Das kann man ja vielleicht mal versuchen, mal gucken, wir können immer so ein Strich machen, wenn es wenn's hält, dann ist das vielleicht eigentlich der Grund. Eigentlich ja eh.
Florian Clauß
0:52:26–0:52:35
Eigentlich ja eh. Ich würde es jetzt nur nicht so sehr zum Format aushärten lassen. Ich glaube, das ist immer so ein ganz schöner Sidekick, den man jetzt so verbinden kann.
0:52:36–0:52:43
Können wir schauen, wo uns die Episoden demnächst hinführen werden? Wenn es dann wieder heißt Ich.
Micz Flor
0:52:41–0:52:48
Alle Primzahlen. Bei 13 ging es los. Also, okay. Entschuldigung. Abwinde bin. Na ja, ich würde da.
Florian Clauß
0:52:46–0:53:00
Bin da. Ja, also ich würde sagen ja. Zum Abbinden machen wir dann noch die letzte Szene, da setzen wir uns hier noch mal schön auf den Baum am Fahrradweg vom Müggelsee. Und schauen uns das an. Aber ich werde mich jetzt schon so verabschieden wollen.
0:53:01–0:53:08
Danke fürs Zuhören. Hat Spaß gemacht und hört auch wieder rein, wenn es wieder heißt Eigentlich Podcast.
Micz Flor
0:53:08–0:53:15
Reden beim Laufen und laufend reden. Und danke Flo, bevor du jetzt einfach Stopp drückt, das war wirklich toll. Ich danke dir.
Florian Clauß
0:53:15–0:53:19
Sehr schön. Freut mich. Okay. Ich drück nicht Stopp, sondern ich drück Play.
0:53:20–0:53:25
Und zwar hören wir jetzt die letzte Szene von, ähm.
0:53:28–0:53:31
Kuhle Wampe oder wem gehört die Welt?
Micz Flor
0:53:32–0:53:37
Die verdienen noch nicht an dem, was sie wegschmeißen. Sondern an dem, was sie behalten und uns teuer verkaufen.
0:53:39–0:53:50
Es muss immer weniger Ware da sein, als gebraucht wird. Sonst gibt es doch kein Geschäft. Geschäfte kann man noch gut machen, wenn es immer noch Leute gibt, die was brauchen und nichts kriegen.
Florian Clauß
0:53:40–0:53:41
Und immer weniger Ware da.
Micz Flor
0:53:50–0:53:56
Krisen Unterstützung. 17. Aber das ist auch so pfundweise, dass man im ganzen Treffen floriert.
0:53:56–0:54:02
Ich würde gerne sparen, aber ich habe immer zu meinem Mann gesagt wie dann weißt du, das geht dann nicht mit rechten Dingen zu.
0:54:03–0:54:09
Kaffee ist überhaupt Luxus. Früher haben die Leute auch angerufen. Früher sind die Leute ja auch in der Postkutsche gefahren.
0:54:10–0:54:14
Ich verbitte mir die parteipolitische Verhetzung. Was heißt hier Verhetzung?
0:54:14–0:54:18
Was Sie träumen, ist Hetze. Bitte gib mal ruhig Blut, junger Mann. Ich bin nicht hier. Junger Mann.
0:54:20–0:54:23
Merkt man auch, dass sie nicht mehr beim komisch gewesen sind.
0:54:23–0:54:30
Ja, und sie, die sind wir uns auch klar gewesen, was ihre Kinder eine ist? Die wollen doch nach Berlin und schicken den Weißen Haus.
0:54:31–0:54:34
Sie machen das Maul zu, das wollen ihnen Sägespäne aus dem Kopf.
0:54:35–0:54:41
Ich warne Sie, diese Beleidigung kostet 40 M. Aber ich wusste ja nicht, ob das gut für uns ist.
0:54:42–0:54:51
Sobald ich zusammen auf Misthaufen gelegen, wer ich bin, und den Wattenscheid oder Bitburg, wo andere Leute im Kopf haben, da haben die einen Pickel.
0:54:52–0:54:57
Aber, meine Herren, ich muss doch endlich um Ruhe bitten. Sie sind doch nicht allein im Krieg.
0:54:58–0:55:00
Jetzt reden wir dauernd vom Kaffee in Brasilien.
0:55:01–0:55:06
Ja, meine Herren. Ich frage Sie. Was geht Sie der Kaffee in Brasilien an? Sehr richtig.
0:55:07–0:55:09
Überhaupt ist heute Sonntag.
0:55:10–0:55:13
Aber wenn Sie von Kaffee nicht hören wollen, dann würde ich doch auch fragen.
0:55:15–0:55:23
Es ist doch wohl der Nachbar. Was sagen Sie dazu zu dem Weizen, den Sie in Amerika unter Dampfkessel verfeuern? Nein, die Baumwolle.
0:55:25–0:55:29
Wir brauchen ja gar nicht so viel Kaffee. Wir selbst sind ein sparsames Volk.
0:55:30–0:55:37
Und die Hauptsache ist, wir machen uns vom Ausland unabhängig. Wir müssten in Deutschland unseren Kaffee alleine anbauen.
0:55:38–0:55:44
Da wird in Rheinland so viel Wein gebaut dafür ja man sie anbauen.
0:55:45–0:55:52
Wenn wir den Wein in Frankreich kaufen und da wir gleich Sprit in Europa sehen will.
0:55:57–0:56:00
Wir beide. Wir werden die Welt auch nicht ändern.
0:56:04–0:56:05
Sie werden die Welt nicht ändern.
0:56:09–0:56:13
Und die Dame da? Wird auch nicht ändern, daher auch nicht.
0:56:15–0:56:18
Und ein Unparteiischer wie Sie. Solange nicht.
0:56:21–0:56:26
Und dieser Herr hier. Da wird die Welt auch nichts ändern, denn gefestigt. Also wieso ist.
0:56:28–0:56:30
Und wer wird sie ändern?
0:56:34–0:56:37
Hm. Kennen Sie nicht? Gefällt.
0:56:46–0:56:47
Mir so,
0:56:49–0:56:49
toll.
Florian Clauß
0:56:49–0:56:49
Von.
Micz Flor
0:56:52–0:56:58
Hey. Hey. Du bist aus dem Kino gelaufen. Allein die.
Florian Clauß
0:56:52–0:56:57
Den 100.000 kindergeld. Das alleine,
0:57:00–0:57:00
die.
Micz Flor
0:57:00–0:57:08
Solidarität mit mir, die Sonne scheinen auf die Straße. Auf das Fell.
0:57:09–0:57:15
Konnten wir doch niemals meinen, dies sei unsere wahre Welt.
0:57:16–0:57:18
Oh, und nicht vergessen.
0:57:19–0:57:20
So schnell.

Mehr

Die elektrische Gitarre ist das ikonischste Musikinstrument des vergangenen Jahrhunderts. Als Bindeglied zwischen dem Musikinstrumentebau des 19ten und der Digitalisierung Ende des 20ten Jahrhunderts, hat sie die Musikindustrie elektrisiert und gleichzeitig umgekrempelt. Die Gitarre saß nicht mehr in der zweiten Reihe und stand über Nacht ganz vorne auf der Bühne. Lauter, größer und nach anfänglichen, konservativen Designs auch schrill (würde man sagen?) hat sie jede popkulturelle Kurve gekriegt - und sei es nur als Sample.

Shownotes

Mitwirkende

avatar
Micz Flor
Erzähler
avatar
Florian Clauß

Transcript

Micz Flor
0:00:00–0:00:06
Magst du mal klatschen? Ich kann mich nicht länger für das Telefon halten. Apropos, dein GPS ist sensibel.
Florian Clauß
0:00:06–0:00:08
Es ist ein super Hinweis. Danke. Mit.
0:00:12–0:00:14
Wenn wir die Die eigentliche,
0:00:16–0:00:20
Einleitung machen wir, wenn wir über der Straße sind.
0:00:28–0:00:41
Ah ja. Herzlich willkommen bei eigentlich Episode zwölf bei dem Podcast, bei dem wir laufen und reden und reden. Laufend.
0:00:42–0:00:47
Und heute? Wie man schon gesagt hat, haben wir uns eine kleine Tour ausgesucht.
0:00:48–0:00:53
An den Toren von Berlin, hier am Teufelsberg.
0:00:54–0:01:07
Dann gehen wir hoch zum Berg. Die Muggel Berge, das ist, glaube ich, die höchste natürliche Erhebung in Berlin der Teufelsberg. Auf der anderen Seite von der Stadt ist ja quasi ein Schuttberg.
0:01:07–0:01:14
Und hier die Teufel. Er Die Berge sind durch 109 Meter hoch.
0:01:14–0:01:19
Also, wir müssen richtig, richtig nah durch. 30 Meter hoch.
Micz Flor
0:01:20–0:01:22
A1 neun über Meeresspiegel.
Florian Clauß
0:01:21–0:01:29
109 über mehr. Ja, wir sind jetzt schon auf 17 oder so, genau das ist hier nun ganz gewiss ein Abenteuerspielplatz.
0:01:29–0:01:44
Der Teufel C ist auch so ein schöner anderer Punkt, weil wir haben ja auch den Teufel C Auf der anderen Seite von Berlin, da wo die Teufelsberg ist, sind wir so ein kleines Naturschutzgebiet.
0:01:45–0:01:54
Ähm, ja. Hier habe ich früher öfters mal zum sonntäglichen Familienausflug das perfekte Areal dafür.
0:01:57–0:02:01
Somit sind wir natürlich gespannt.
0:02:01–0:02:08
Weil wir diesmal auch eine Episode haben, bei der ich nicht weiß, wo.
0:02:09–0:02:12
Und ich bin gespannt auf dein Thema.
Micz Flor
0:02:13–0:02:21
Ja, Du weißt nicht, was das Thema ist. Und ich weiß auch gar nicht, ob du so viel damit anfangen kannst. Aber es hat sich bei mir, glaube ich, in den letzten Folgen schon so angebahnt.
0:02:21–0:02:25
Das war irgendwie schon von Anfang an klar, dass es irgendwann kommt.
0:02:26–0:02:32
Und jetzt ist es da und es muss irgendwie raus. Und es ist sehr persönlich und hoffentlich aber auch interessant.
0:02:33–0:02:35
Und zwar geht es um Elektro Gitarren.
0:02:37–0:02:44
Ich möchte heute mit dir über Elektro Gitarren und du darfst wenn du willst aber einfach einschlafen, weil laufen ist auch okay.
0:02:46–0:02:56
Aber ja, wir hatten halt irgendwie so diese verschiedenen diese Fische. Es hat für mich halt eben immer auch was kosmisches, die Elektro Gitarre. Deshalb hatten wir halt ich diese Episode mit Contact.
0:02:56–0:02:58
Bei solchen Filmen denke ich immer an Elektro Gitarren.
0:02:59–0:03:05
Dann hatten wir natürlich die eine Folge über die Restauration Videos.
0:03:05–0:03:11
Da ging es ja quasi darum, dass dieser eine Gitarre restauriert habe und Videos gemacht und so kam ich ja zu dem Thema.
0:03:12–0:03:16
Dann in meiner letzten Folge ging es um diese,
0:03:17–0:03:26
diese Schritte hin über Aufnahmetechnik, analoge Aufnahmetechnik, digitale Aufnahmetechnik und jetzt diesen Kipppunkt noch mal in Richtung,
0:03:27–0:03:33
Artificial Intelligence und Content Creation, die halt so bei Text schon da ist. Aber wann ist es für Musik auch verfügbar?
0:03:34–0:03:38
Und irgendwie verbindet sich das alles. Und ja, ich spiele Gitarre.
0:03:39–0:03:43
Ich habe dann natürlich auch diese kleinen Dubs, die du früher reingeschnitten hattest,
0:03:44–0:03:54
eingespielt und habe schon lange, lange e Gitarre gespielt und es ist mir einfach ein Thema, da habe ich nicht mal eine These zu. Das macht so komisch.
0:03:54–0:03:59
Aber ich habe das Gefühl, das ist jetzt vielleicht der Raum, Vielleicht wird es eine Trilogie.
0:03:59–0:04:04
Ich weiß nicht. Mal gucken, wo es hingeht, aber ich möchte es einfach mal eröffnen. Ich habe wirklich auch gar keinen Endpunkt.
0:04:04–0:04:07
Es gibt kein Fazit, was eigentlich ist.
0:04:07–0:04:15
Das ist mir selber unklar, warum ich eigentlich mich so tief mit Instrumenten und vor allen Dingen und E Gitarre verbunden fühle, weil.
Florian Clauß
0:04:15–0:04:23
Weißt du, darf ich hier kurz einhaken? Der Punkt ist, dass ich dich eigentlich nie mit E Gitarre so richtig in Verbindung bringe, weil ich glaube,
0:04:26–0:04:39
immer wenn wir irgendwie in die Situation kommen, dass du Gitarre spielst, dann ist es so, dass wir eigentlich immer nur eine akustische Gitarre oder eine Ukulele oder eine Wander Gitarre da haben, auf der du herumschwirrt.
Micz Flor
0:04:26–0:04:27
Immer, wenn wir irgendwie in die.
0:04:31–0:04:39
Dass wir eigentlich immer nur eine akustische Gitarre oder eine Ukulele oder eine Wander Gitarre da haben, auf der du rumspielt.
Florian Clauß
0:04:39–0:04:50
Deswegen habe ich dich immer so voll analog wahrgenommen und überhaupt nicht mit der Länge. Ich habe dir ja, ich habe dich auf Konzerten gesehen, aber ich war jetzt auch nicht auf so vielen Konzerten.
Micz Flor
0:04:39–0:04:42
Deswegen habe ich dich immer so voll analog.
0:04:43–0:04:48
Ja, Ja. Ich habe dir. Ja. Ich habe dich auf Konzerten gesehen. Ich war jetzt.
Florian Clauß
0:04:50–0:04:57
Deswegen finde ich das eigentlich ziemlich spannend, dass du sagst, dass die E Gitarre so dein Medium sei.
Micz Flor
0:04:58–0:05:07
Sie, dass du das sagst. Weil nämlich. Ich erinnere mich an ein Video, was du mal aufgenommen hast, was ich nicht mehr finde, weil es wahrscheinlich in der siebten Generation von Festplatten gespielt verschollen ist.
0:05:07–0:05:15
Und zwar hatte ich da ein ewig langes Gitarrensolo gespielt, was ich ganz lustig fand. Du hast es aufgenommen.
Florian Clauß
0:05:15–0:05:24
Das ist ein Leser mit Eco, der Auftritt in dieser Buchhandlung ist.
Micz Flor
0:05:16–0:05:20
Mit Teil of Time war das also der Auftritt.
0:05:22–0:05:25
Nein, nicht in der Buchhandlung, sondern das war in so einer Galerie.
Florian Clauß
0:05:24–0:05:28
Dann ist man ja doch das hier in der Galerie. Ja, das stimmt.
0:05:28–0:05:33
Da hatte ich die, finde ich, vielleicht wieder die Hoffnung. Ich glaube, wir müssen.
Micz Flor
0:05:33–0:05:46
Das hätte ich nicht gedacht, dass wir darauf zu sprechen kommen. Aber da habe ich wirklich ab und zu mal dran gedacht, weil wie gesagt, das eigentliche Thema von diesem E Gitarren Thema was dahinter steht, das hoffe ich vielleicht selber ein bisschen rauszufinden.
0:05:47–0:05:48
Und ich bin gespannt.
0:05:51–0:05:55
Was fasziniert mich an der Gitarre? Und dann erst mal so ein bisschen biografisch muss ich das einordnen.
0:05:56–0:05:59
Es gibt ein Werk Buch für Jungen. Kennst du das noch?
0:05:59–0:06:08
Das gab es früher so 600, 700 Seiten. Vorne drauf war auf meiner Ausgabe so ein Junge, der halt ein Flugzeug gebastelt hat. Kennst du das?
Florian Clauß
0:06:08–0:06:13
Aber das, was du neulich auf Twitter gepostet hast mit den Experten. Ja, die hatte ich auch.
Micz Flor
0:06:10–0:06:14
Nee, nee, nee. Das waren die kleinen Experimente. Jetzt du auch.
0:06:14–0:06:21
Dieses Werk, wofür Jung war so richtig dick. Das hatte ich immer auch so, fand ich schon damals. Da war ich irgendwie junger Teenager. Oder vielleicht noch nicht mal Teenager.
0:06:22–0:06:33
Elf, zwölf. Er hatte sich das immer so ein bisschen angefühlt, wie das war aus dieser dunklen Vergangenheit, von der alle immer nicht redeten, sondern es hat so was komisches Werk für Jungen.
0:06:33–0:06:41
Und in diesem Werkbund für Jungen gab es auch eine selbst eine e Gitarre zum selber bauen, und zwar wirklich komplett zum selber bauen.
0:06:41–0:06:54
Und erst später habe ich dann mitbekommen, dass der Gitarrist Brian May von der Band Queen, die ich auch sehr schätzte damals, dass der mit seinem Papa zusammen auch seine Gitarre selber gebaut hat.
0:06:55–0:07:02
Und das habe ich dann irgendwie auch angefangen. Mein Vater hat mir auch so ein bisschen geholfen, aber es hat das überhaupt nicht geklappt.
0:07:03–0:07:09
Es war allerdings wirklich auch so, dass man diese E Gitarre von A bis Z bauen musste.
0:07:09–0:07:12
Du musst es dir selber wickeln, du musst es die Magnete irgendwie zusammen.
0:07:12–0:07:16
Dann hatten die so eine Idee, dass man vielleicht mit kleinen, die haben sich vielleicht auch ausgedacht.
0:07:16–0:07:28
Wenn ich drüber nachdenke, dass man mit Eisenbahnschienen diese Freds machen könnte, dass man die spielen kann, dann ist es halt auch völlig absurd, weil ich habe dann einfach so Tischler Platte genommen, um den Hals aus zu sägen.
0:07:28–0:07:35
Sobald ich dann versucht habe, eine Saite drauf zu spannen, ist natürlich der Hals gebrochen. Sofort gebrochen, weil der einfach unglaublicher Zug auf den Saiten ist.
0:07:36–0:07:41
Langer Rede kurzer Sinn es war mir total wichtig, das Projekt und das ist wahrscheinlich schon längst weg.
0:07:41–0:07:53
Vielleicht liegt es auch noch irgendwo bei meinen Eltern im Keller in irgendeiner Ecke, aber es war mir wirklich so wichtig und ich hatte da schon so einen richtigen Wunsch, mir selber eine e Gitarre zu bauen.
0:07:53–0:08:01
Und das habe ich dann immer wieder gemacht. Also ich habe kann ja mal ein paar Sachen verlinken, ich bin unglaublich oft so am E Gitarren um basteln,
0:08:02–0:08:08
habe dann irgendwann so eine Kuckuck Casta mir ausgedacht, weil die in der Fender Stratocaster wenn man ein paar Sachen weg schneidet,
0:08:09–0:08:16
kann man so eine schnittige kleine Gitarre raus zaubern, weil ich irgendwie kein Bock mehr hatte immer so riesen Instrumente rum zu tragen.
0:08:16–0:08:24
Die habe ich dann Kuckuck Kaste genannt und es ist so ganz viel in dieser E Gitarre drin. Und das ist halt wirklich auch schon lange eben in meiner Biografie.
0:08:25–0:08:29
Und ich versuche irgendwie rauszufinden, was mich daran so begeistert, weil es berührt mich wirklich.
0:08:29–0:08:41
Es macht mich so sentimental. Aber auch schon früher hat es mich sentimental gemacht. Ich hatte schon immer das Gefühl, ich bin mit der Gitarre, bin ich mit der Vergangenheit verbunden. So nicht nur über das Werk Buch für Jungen, sondern auch.
0:08:42–0:08:49
Und eine Sache ist sicherlich, weil so eine e Gitarre ist ja ein komplett passives, analoges Instrument.
0:08:49–0:08:56
Das heißt genauso wie eine Ukulele oder eine Blockflöte, die braucht eigentlich erst mal nichts, um zu sein.
0:08:56–0:09:05
Die braucht dann natürlich ein Verstärker, damit man sie laut hören kann. Aber das Gerät per se braucht keine Batterie, muss nicht aufgeladen werden, hat keine LEDs, ist wirklich passiv.
0:09:05–0:09:11
Das liegt so rum, das sendet gar nichts. Und wenn es einsteigst, dann kann es richtig Krach machen.
Florian Clauß
0:09:13–0:09:16
Du eigentlich durch durch diese Bassline auch so ein.
Micz Flor
0:09:15–0:09:20
Oh, guck mal, hier sind Wildschwein, Huf. Auf alles Dinge kommt es dann.
0:09:21–0:09:27
Sieht so aus, ob so ein Wildschwein in einem in einem nassen Holz eingesunken wär. Und dann vier.
Florian Clauß
0:09:21–0:09:22
Kannst.
0:09:27–0:09:28
Ja interessant.
Micz Flor
0:09:29–0:09:30
Hm. Okay. Tschuldigung.
Florian Clauß
0:09:31–0:09:36
Hast du dich durch diese frühen Basteleien dann auch so einen Zugang zur Elektrotechnik bekommen.
0:09:36–0:09:49
Also war das dann halt schon so, so durch das Basteln, dass du halt schon so ein Grundverständnis für Elektronik damit entwickelt hast, oder war das eher so zufällig? Dann hat deren Vater dir das erklärt.
Micz Flor
0:09:50–0:10:01
Nein, ich habe mich da richtig reingelesen. Es gab früher natürlich, das waren noch Zeiten in den 80er Jahren, wo es kein Internet gab, Da musste man dann zum Beispiel bei der Firma Rockiger sich das rockiger Manual bestellen.
0:10:01–0:10:04
Das war so ein Handbuch, wo alles erklärt war mit der Elektronik.
0:10:04–0:10:12
Und das ist wirklich auch so eine Sache. Diese Elektronik von der Gitarre, die ist beides, dies mechanisch und elektrisch.
0:10:12–0:10:21
Also das kommt da irgendwie zusammen, weil du kannst ja auch bei einer Gitarre, da gibt es da diese Kippschalter, wo man eine unterschiedliche Tonabnehmer Konfiguration einstellen kann.
0:10:21–0:10:24
Das ist halt irgendwie sehr mechanisch klack klack, klack, klack, klack, klack.
0:10:25–0:10:34
Und das andere ist natürlich dann das Induktion Spule, das die elektrische Induktion der schwingenden Saiten über diesen Tonabnehmer.
0:10:34–0:10:40
Das ist natürlich alles elektrisch, das heißt es fließt dann immer ein Strom und dieser Strom wird dann halt.
0:10:42–0:10:48
Der Strom wird dann halt über hauptsächlich Kondensatoren und Dreh Widerstände.
0:10:48–0:11:01
Potis wird ja reguliert und das ist auch irgendwie so, fast schon näher an so ein Duschbad. Weißt du, wo man so ne Therme hat, wo man das Warmwasser mischt und so was?
0:11:01–0:11:07
Du hast bei Du hast bei den Quiring Diagramms, wie die im Internet immer auch heißen.
0:11:07–0:11:15
Du hast dann wirklich meistens Zusätzlich zu diesem einfachen Fluss des Stroms hast du dann immer auch so,
0:11:16–0:11:30
fast eben schon mechanische Denkaufgabe, wie zum Beispiel diesen Kippschalter für Löten, damit du dann aus diesem Hamberger Tonabnehmer der zwei Single Calls hat, also wo zwei Spulen da gleich wieder gehen.
0:11:31–0:11:41
Wie kann man den mit dem Schalter so zusammen löten, dass halt die eine Spule ausgeschaltet wird oder gegen Masse geschaltet wird und damit dann aus diesem Tonabnehmer ein andere Sound rauskommt?
0:11:41–0:11:51
Und das sind dann immer so Aufgaben, wo man auch über den Schalter nachdenken muss, weil die Schalter sind nicht einfach immer An und Ausschalter, sondern manchmal sind es auch so mehr Pole Schalter, wo man dann nach oben zieht.
0:11:51–0:11:56
Dann ist der mittlere rechts mit dem oberen Links verbunden.
0:11:56–0:12:03
Mitte sind dann Also es gibt da so unterschiedliche Konfigurationen, wo du dann so ein bisschen räumlich denkend, gleichzeitig aber auch,
0:12:04–0:12:12
in einem elektrischen Raum, der sich halt irgendwie nicht räumlich anfühlt, dann aber eher oft so denken muss, dass ob du wirklich einen Duschkopf an drehst.
0:12:12–0:12:15
Also du musst dann wirklich gucken, wo läuft dieses Wasser lang?
0:12:15–0:12:22
Kommt es jetzt zuerst durch die Therme und dann von unten in den warmen Hahn oder es ist wirklich.
Florian Clauß
0:12:22–0:12:32
Das ist so! Hast du dein technisch elektronisches Verständnis quasi mitentwickelt und aufgebaut und so als Teenager dann Aha, Erlebnisse bekommen wir.
0:12:32–0:12:42
Es ging mir auch so, ich hätte ja auch so ein Elektro Baukasten, wo ich dann halt nach Bauplan verschiedene Sachen zusammenstecken konnte. Das kennt man ja auch.
0:12:42–0:12:49
Aber da habe ich mich auch total rein, rein vertieft und es hat sehr viel Spaß gemacht, dann halt so das Radio nachzubauen, oder?
0:12:50–0:12:56
Also da versteht man dann so ansatzweise ein Schaltplan und man lernt dann halt, wie Strom fließt.
0:12:56–0:13:10
Und irgendwie ist es auch was für die ganzen Nerds Mit Mathe, Physik, Hacker und Alu Koffer sind es genau die die Spielwiese gewesen, die, die man dann als Teenager so voll ausgespielt hat.
Micz Flor
0:13:10–0:13:24
Hm, ja, wobei ich natürlich. Ich hatte in der Tat Mathe und Bio, hatte aber auch Musik dann noch als Fach, eben auch, weil ich halt auch mit der Gitarre zusammen war und also.
Florian Clauß
0:13:23–0:13:32
Ja. Okay. Also, äh, du wolltest jetzt noch mal ein bisschen tiefer in die in die einzelnen Tonabnehmer Konstellation reingehen, oder?
Micz Flor
0:13:33–0:13:42
Nee, das ist, glaube ich, gar nicht so wichtig. Aber ich glaube, die die Sache, die mich so fasziniert hat, ist kurzer Schritt zur Seite.
0:13:42–0:13:48
Es gibt ja, es gibt ja nur ein Instrument, was man spielt, ohne es zu berühren. Das ist Theremin, das kennst du ja auch.
0:13:48–0:13:51
Da habt ihr mir, glaube ich, zum Geburtstag mal eins geschenkt. Habe da alles zusammengesetzt.
0:13:52–0:14:02
Super. Ist auch auf der einen Platte drauf und da ist es so beim Theremin, da entsteht einfach ein ein elektrostatische Raum quasi.
0:14:02–0:14:17
Und die Distanz zwischen deiner Hand und dieser Antenne, oder ich weiß gar nicht, wie man das nennt, die wird, die sorgt quasi dazu. Diese Distanz sorgt für die Tonhöhe und das ist der einzige.
0:14:17–0:14:19
Das einzige Instrument, was man nicht berührt, wenn man spielt.
Florian Clauß
0:14:20–0:14:28
Also durch die elektromagnetischen Wellen, die dann quasi zwischen den beiden Systemen interagieren.
0:14:28–0:14:32
Das ist ja die Hand und die der die Antenne.
Micz Flor
0:14:33–0:14:44
Und bei der bei der Elektro Gitarre ist es fast das gleiche, weil du musst natürlich die Saiten greifen und so, aber die Saite schwingt und berührt.
0:14:44–0:14:51
Also der Ton entsteht nicht über die schwingende Saite direkt, sondern was die Saite tut, ist das Schwingen dieser.
0:14:52–0:14:58
Seite durch ein Magnetfeld sorgt. Das geht es auch nicht mit Nylon Saiten.
0:14:58–0:15:07
Das sorgt dafür, dass das Magnetfeld eben genau in der Schwingung der Saite verändert wird.
0:15:07–0:15:14
Und diese Veränderung wird über ganz intensiv gewickelte Spulen aufgefangen.
0:15:15–0:15:19
Diese Spulen erzeugen dann so wie ein Fahrrad in die erzeugenden Strom.
0:15:20–0:15:30
Nicht viel, aber genug, um das Ganze dann so weit hinten rauszuholen, dass der Gitarre, dass man es bis zum Verstärker bringen kann. Und da kann man es dann richtig aufdrehen.
0:15:31–0:15:42
Und das ist ja auch so, wenn du ein akustisches Instrument hast, ist ja so, die Saite schwingt es über den Steg. Dort habe ich wieder meine letzte Folge, so eine atemlose.
0:15:43–0:15:54
Wir steigen gerade eine Treppe hoch, die Höhenmeter, die 30 Höhenmeter haben wir schon, gefühlte gefühlte 80 der 30 haben wir schon hinter uns.
Florian Clauß
0:15:45–0:15:50
Die wäre sehr schön. Wir machen jetzt erst einmal zehn. Eine kleine Pause.
Micz Flor
0:15:55–0:16:00
Ja, auf jeden Fall. Es ist bei einem akustischen Instrument ja so, dass die Saite auch schwingt im Nichts.
0:16:00–0:16:13
Aber natürlich ist es die Schwingung, die hinten über den Steg mit diesem Klangkörper verbunden ist und dort verstärkt wird, eben Elektro, nicht elektroakustische, sondern komplett mechanisch verstärkt wird,
0:16:15–0:16:16
was halt den Ton macht.
0:16:17–0:16:24
Und das fand ich, das fand ich wirklich magisch, als ich das als Kind gecheckt habe.
0:16:24–0:16:33
Und du kannst es dann irgendwie ausprobieren und du schraube es dann dran rum und dann fragt dich Was sind das für Geräusche? Weil der Schraubenzieher, wenn du den drehst, der dann an diesem,
0:16:36–0:16:42
an der Schraube rum kratzt, in der Nähe vom Tonabnehmer. Das macht dann alles schon Geräusche und es ist irgendwie so ein ganz.
0:16:42–0:16:46
Das ist so lebendig, obwohl es da so passives in dem Moment ein Verstärker drin ist.
0:16:47–0:16:56
Hast du die ganze Zeit. Irgendwie wird es total sensibel und du kannst aber selber mit deinem Körper da gar nicht viel machen.
0:16:56–0:17:03
Du brauchst halt was, was irgendwie mit dem Magnetfeld interagieren kann, um halt dann Sound zu erzeugen, Schraubenzieher oder sonst was.
0:17:03–0:17:05
Und das hat mich als Kind.
0:17:07–0:17:09
Kurze Schnauf. Verschnaufpausen.
0:17:11–0:17:12
Sind wir schon bei 17 Meter.
Florian Clauß
0:17:13–0:17:17
Das hatte ich als Kind dann so fasziniert.
0:17:17–0:17:30
Ich kann mir vorstellen, so ein bisschen wie die Pioniere, die halt den Strom als Energiequelle oder als physikalische Einheiten entdeckt haben.
0:17:31–0:17:37
Das ist so ein ähnlicher Moment, wo auf einmal irgendeine gewisse Macht entsteht.
0:17:37–0:17:51
Ja, so, so eine Magie auch und mit Geräuschen und Sound. Und dann natürlich, wenn man die Energie beherrscht, dann halt auch mit Rhythmus und Musik.
0:17:51–0:18:02
Dann wird es ja quasi zu so einem Nein, nicht zu einer kultischen Handlung. Aber man kann das ja dann halt quasi kulturell irgendwo ausspielen und domestizieren wieder einholen.
0:18:02–0:18:07
Und ich habe die ganze Zeit diese ich weiß nicht, ob es von Waynes World ist, aber es ist so.
0:18:09–0:18:23
Diese einen Typ, der halt irgendwie mit seiner elektrischen Gitarre vor dem Verstärker steht und dann halt ein Griff macht und der Verstärker ihn dann halt so wirklich an die Wand pustet, weil es so laut ist.
0:18:23–0:18:33
Und er hat dann lauter abstehende Haare und sagt so Wow, so ein bisschen, so die die Geister, die ich rief, diese Entfesselung von, von oder diese.
0:18:33–0:18:48
Das ist das andere, was mir dazu einfällt, ist halt diese Weltuntergangs Szene von Per Anhalter durch die Galaxis, wo dann halt auch die Band dann halt in so ein was kennst du das in so einer Bühne, die dann halt irgendwie hilft,
0:18:48–0:18:57
48 Kilometer weit weg ist von dem Publikum und die müssen dann halt irgendwie mit irgendeiner speziellen Dämmung dann halt spielen und gleichzeitig geht halt die Welt unter.
0:18:57–0:19:09
Also völlig absurd halt potenziert dieses Bild von Strom, Kraft und Macht und gleichzeitig dann halt irgendwie musikalisches Vergnügen, was da dranhängt.
0:19:09–0:19:11
Also ich bin.
Micz Flor
0:19:11–0:19:24
Es gibt auch noch mehr sein diese Mad Max und der letzte Mad Max, wo die in Anführungszeichen bösen auf diesen riesen LKW durch die Wüste donnern und halt irgendwie die e Gitarren den den Ton angeben. So.
Florian Clauß
0:19:21–0:19:32
Stimmt, Die haben ja die, die haben ja den Typen. Na ja, der dann halt auch das Sekret produziert, während er spielt. Und diese Seiten, diese Stäbe, die dann auch immer hin und her schwingen.
0:19:32–0:19:41
Das ist ja auch total viel Napola, also nur für sich, also überhaupt gar nicht mehr sinnvoll bei diesem Film.
0:19:41–0:19:45
Ja, aber es kriegt dann so eine ganz eigene Ästhetik. Großartiger Film, da kann man auch mal drüber reden.
Micz Flor
0:19:50–0:19:54
Okay, war ein bisschen was verloren, aber dafür kann ich noch mal schnipsen.
0:19:58–0:19:59
Ja. Wo waren wir?
Florian Clauß
0:19:59–0:20:12
Wir waren bei Du hast eben berichtet von der Elektrifizierung von Bands in den Dreißigern und die 1.
0:20:12–0:20:19
01. Gitarre, die dann halt quasi elektrisch verstärkt so auf den Markt gekommen ist und die benutzt wurde.
Micz Flor
0:20:21–0:20:30
Also die allererste Gitarre, wenn man so rum guckt, die als e Gitarre identifiziert wird, die heißt Frühling Pan. Das war im Prinzip eine.
Florian Clauß
0:20:31–0:20:34
Also frittierte Pfanne oder was? Okay.
Micz Flor
0:20:32–0:20:38
Falls hier. Genau. Das war ein langer Stiel und unten ein kleines kleiner Kreis. Und das war eine.
0:20:40–0:20:45
Eine Still Gita. Also eine, die man so Hawaiian Gitarre bis zu.
Florian Clauß
0:20:45–0:20:50
Aber man brauchte da noch einen Resonanzraum. Ist das nicht so, dass du eigentlich keinen Resonanzraum brauchst?
Micz Flor
0:20:50–0:20:55
Nein, brauchst du nicht. Deshalb war das ja auch so abstrus. Es war eigentlich nur ein Hals mit einem Knubbel am Ende.
0:20:56–0:21:02
Es war kein, kein Resonanzraum mehr. Und in diesem Knubbel war eben der Tonabnehmer, über dem du dann gezupft hast.
0:21:02–0:21:10
Und die Art von Musik, die war einfach so in und war dann eben auch der Ort, wo diese Sound Innovation passierte.
0:21:10–0:21:23
Also was für uns heute vielleicht nicht so innovativ klingt, war halt für damalige Zeiten schon irgendwie Wahnsinn, dass halt dieses Gitarre auf einmal so dominant im Vordergrund spielen kann, auch leise spielen kann.
0:21:23–0:21:30
Auch wenn ein Flugzeug vorbeikommt, kann man sie noch hören an der Stimme. Das ist so eine Stimme.
Florian Clauß
0:21:27–0:21:28
Im Gegensatz zu deiner Stimme.
Micz Flor
0:21:31–0:21:37
Wir sind also jetzt hier auch schon wieder Nähe von Flughafen Berlin Brandenburg.
Florian Clauß
0:21:37–0:21:37
Ja.
Micz Flor
0:21:39–0:21:53
Und ich muss mal gucken, ob ich das finde. Es gibt auch so ein Video von einem der Hawaii Gitarren Menschen, die das wirklich so vorangetrieben haben. Der hat wusste so, ich bin hier an was dran.
0:21:53–0:22:01
Das war halt das. Also rückblickend sehen die Sachen ja immer ein bisschen fahl aus und 8:00 Spur Tonband vom Auto Deck oder so was.
0:22:02–0:22:08
Rückblickend sieht halt so eine Gitarre und der Sound halt nicht so innovativ aus. Aber damals war das halt genauso wie.
0:22:09–0:22:14
Keine Ahnung. Punk, später Techno. Keine Ahnung, was heute innovativ ist.
Florian Clauß
0:22:14–0:22:28
Ja, man müsste das wahrscheinlich einfach mal so treiben, weil kein anderer auf die Idee gekommen ist, irgendwas Hörbares daraus zu machen. Und dann irgendwann gibt es dann so ein Aha Moment in der Geschichte, wo dann halt alle auf einmal das dann halt machen.
Micz Flor
0:22:27–0:22:32
Das man. Ja. Und du hast natürlich, das ist dann so ein bisschen auch verbunden,
0:22:33–0:22:43
mit wieder in Restauration, wo du meintest so, nachher, Vielleicht machen jetzt alle gerade so Videos, weil der Zeitgeist dem ist danach, dass man nicht wegwirft, sondern wiederherstellt.
0:22:43–0:22:49
Und rückblickend kann so was vielleicht Sinn machen, aber in dem Moment, wenn es passiert, war das halt ein unglaublicher Innovationsschub.
0:22:50–0:23:02
Die Technik war total einfach. Es war eine Spule, ein Magnet und die schwingenden Seiten und die Leute haben dann irgendwie damit experimentiert, haben halt geguckt, was für Magneten, wie stark, wie viel muss man auf diese Spule drauf machen.
0:23:02–0:23:15
Es gibt selbst heute noch irgendwelche ewig langen Blogposts oder in Gitarren und Bass Magazin irgendwelche kleinen Klitschen, die halt jetzt wieder Tonabnehmer nachbauen, die genauso sind wie der Les Paul Tonabnehmer von,
0:23:17–0:23:18
1954.
0:23:18–0:23:30
Und den haben sie nämlich wirklich auseinandergenommen und die Wicklung gezählt. Und dann gab es auch irgendwie habe ich mal gelesen, halt eben die Frage, warum manche von den Tonabnehmer von Gibson aus der Zeit so richtig gut waren und manche nicht.
0:23:30–0:23:45
Manche hatten so richtig Crunch und manche waren eher so ein bisschen schal und dann haben sie wirklich verglichen, wer wann wo wie die Dinger hergestellt hat. Und das waren meistens dann irgendwelche Hausfrauen, die nebenher an so einem Nähmaschinen ähnlichen Gerät saßen, wo dann diese Kabel Dinger gedreht wurden. So.
0:23:46–0:23:50
Es wurden so ganz dünne Kupferkabel und so eine Spule drum gedreht.
0:23:50–0:23:56
Ja, und dann hat halt die eine ein bisschen länger den Fuß drauf gehalten als die andere. Und das war dann der Unterschied. Warum da so ein bisschen mehr?
Florian Clauß
0:23:56–0:23:59
Weil mehr Kabel Windungen haben. Okay.
Micz Flor
0:23:57–0:24:05
Einfach ein paar mehr Windungen draufhaben. Aber natürlich wird dann trotzdem mit irgendwie viel experimentiert. Wird halt geguckt, was wird dann Feld aufgebaut.
0:24:05–0:24:10
Das hat ja was sehr Ästhetisches. Auch dieses Feld wird zerstört von dieser schwingenden Seite.
0:24:10–0:24:15
Und die Frage ist, wie wird diese Zerstörung dann übertragen in elektrisches Signal?
0:24:15–0:24:19
Macht es zum Beispiel einen Unterschied, wenn wir zuerst unten ganz viel wickeln und dann oben?
0:24:20–0:24:25
Oder macht es einen Unterschied, wenn man die Dinger wirklich zu kreuz und quer hoch und runter zieht beim Aufziehen?
0:24:25–0:24:35
Das wird halt alles so ausgelotet. Und gerade in der Zeit wurden dann die Magnete über den Tonabnehmer gehängt oder unten drunter. Oder die Magnete einzeln pro Seite oder ein großer Magnet für alle.
0:24:36–0:24:41
Und das hat sich dann allerdings so turbulent wie bei vielen Sachen hat sich das dann so sehr schnell wieder beruhigt.
0:24:42–0:24:48
Und dann ging es halt eben darum, diese Sachen industriell zu fertigen bzw überhaupt erst mal diese Formen hinzukriegen.
0:24:48–0:24:59
Es gibt ja sogar Klassiker wie zum Beispiel die Telecaster oder Broadcaster, wie sie hieß oder Esquire von Fender zum Beispiel, die Bruce Springsteen spielt. Ist halt so ein Klassiker.
0:25:00–0:25:07
Dann gibt es halt diese andere, die es in unglaublich vielen Variationen gibt, auch von Fender mit diesen beiden Hörnern. Vorne die Stratocaster.
0:25:07–0:25:14
Es gibt dann von dem großen Konkurrenten damals oder erst später Gibson gab es halt die Les Paul.
0:25:14–0:25:23
Das war eine Gitarre, die noch sehr nah an so einer Jazz Gitarre Design dran war und später eine SG.
0:25:23–0:25:31
Die war wirklich dann eher flach. Das ist die, die Angus Young von Set C spielt, so eine SG, die hat auch so zwei Teufels Hörner vorne raus.
0:25:31–0:25:35
Das heißt, da ging dann auf einmal so los, wie dürfen die aussehen?
0:25:36–0:25:50
Es gab zwei große Richtungen, was die Tonabnehmer Konstruktion anging. Das eine war ein Single Kreuz, das heißt eine einfache Spule in der Mitte Magnete und die Seite oben drüber.
0:25:51–0:26:04
Das schöne an diesem einfachen Design war, dass die so sagt man zumindest, das ist ja manchmal auch ein bisschen, wenn sie so Sachen polarisiert sind. Ist ja manchmal auch alles ein bisschen schöngeredet.
0:26:05–0:26:17
Aber Fender hat diese Art von Tonabnehmer gebaut und die haben etwas längere Mensur gehabt, das heißt die Saite, wenn man sie leer angeschlagen hat, die war ein bisschen länger als bei den Les Paul Gitarren, da waren die ein bisschen kürzer.
0:26:17–0:26:24
Das heißt, viele Leute haben lieber Les Paul gespielt, aber viele waren der Meinung gleichzeitig, dass Fender eigentlich besser klingt.
0:26:24–0:26:32
Erst später hat es dann ich glaube, PRS heißt die Firma, die angefangen haben, genau die Mitte zu nehmen, die dann sozusagen versucht haben, von beiden Lagern Leute abzuwerben.
Florian Clauß
0:26:33–0:26:42
Du weißt, ob die die ersten E Gitarren Fabrikanten, ob die dann aus dem klassischen Instrumentenbauer kamen?
0:26:42–0:26:52
Oder waren das dann irgendwelche Garagen Firmen, die dann erst mal zusammengeschraubt haben und dann sich aus so einem elektrotechnischen Umfeld dann gebildet haben.
Micz Flor
0:26:52–0:26:57
Also die Firma Gibson war auf alle Fälle eine alte Gitarren Manufaktur, also die Lust.
0:26:58–0:27:02
Ich weiß gar nicht genau, wie es aus lauteren oder so ist. Nochmal nachgucken.
0:27:05–0:27:12
Der große Konkurrent Fender, das war also ein Start up Leo Fender, der die Fender Brant ist heute auch noch gibt.
0:27:12–0:27:24
Er hat er das Ganze wie ein Startup aufgezogen und hat geschaut, wie kann ich möglichst günstig möglichst hochwertige und vor allen Dingen aber auch Reparatur fähige Instrumente bauen?
0:27:24–0:27:33
Weil bei der Les Paul, die halt ein wichtiges Instrument war, auch sehr geschätzt war, war das Problem, wenn da mal irgendwas abgebrochen ist. Das war alles miteinander verleimt.
0:27:33–0:27:40
Bei Fender war es so okay, flacher Body raus gefräst, wo der Hals reinkommt, der Hals wird rauf gedrückt und von hinten mit vier Schrauben festgemacht.
0:27:41–0:27:48
Und das ging dann auch wirklich. Und zu der Zeit waren dann die Hals die Hälse noch so ein bisschen anfälliger.
0:27:49–0:27:57
Man hat relativ früh schon gemerkt, man muss da mit Stahl arbeiten, man muss da was einlassen unter dem Griffbrett, damit es überhaupt diesem massiven Zug von den Stahlseilen aushält.
0:27:58–0:28:02
Und trotzdem war es so, dass die Leute damals mehr als heute einfach noch Hälse wohl wechseln mussten.
0:28:02–0:28:07
Das war ein Riesenthema und Fender hat dann diesen Markt wirklich so von hinten aufgerollt.
Florian Clauß
0:28:07–0:28:09
So ein Steck System quasi entwickelt.
Micz Flor
0:28:09–0:28:13
Ja, das war so genau. Steck System. Und die Fender Stratocaster.
0:28:13–0:28:18
Das Besondere an der Gitarre war das. Die war die erste, die.
0:28:20–0:28:24
Also was gar nicht so viele Leute nutzen. Das war die erste, die drei Tonabnehmer zwischen.
0:28:28–0:28:32
Das muss da. Ich wollte nur, dass er hier ist. Hier sind.
Florian Clauß
0:28:29–0:28:39
Ja, ich würde nur sagen, hier ist jetzt eine Mountain Bike Route, die ist jetzt aber gesperrt. Hier können kann man halt mit seinem Mountainbike dann hier so einen Trail abfahren.
Micz Flor
0:28:40–0:28:51
Jetzt muss ich aber noch mal die Kurve zurückbringen zum Tonabnehmer. Und Gibson hatte damals die Hamburger Tonabnehmer nicht erfunden, aber salonfähig gemacht in einer Zeit.
Florian Clauß
0:28:50–0:28:52
Sagen wir mal, in welcher Zeit wir uns jetzt ungefähr.
Micz Flor
0:28:52–0:28:56
Also das Ganze ging los in dreißiger Jahren, Da war dann so ein wichtiger Name auch noch Ricken Becker,
0:28:57–0:29:02
der ganz früh auch schon mit Gitarren experimentiert hat.
0:29:02–0:29:07
Und damals war das Verrückte Das ist dann auch wieder die Frage, Wie kommt das Neue in die Welt?
0:29:07–0:29:14
Was wir auch irgendwie immer wieder anschauen, da war das so, das musste alles natürlich noch irgendwie an eine Gitarre erinnern.
0:29:15–0:29:23
Die allererste, die Frühling kann, war eine Hawaii Gitarre. Weil Gitarren waren traditionell jetzt nicht eben mit so einem Korpus ausgestattet, den man auf sein Knie legen kann.
0:29:24–0:29:35
Was ja auch irgendwie die spanische Gitarre ist ja auch eine Erfindung, die einfach gut funktioniert. Vorher gab es eine Laute mit so einem runden Korpus, die man nur im Stehen richtig gut spielen konnte oder halt so zwischen die Beine stecken musste.
0:29:35–0:29:40
Und dann hatte sich die spanische Gitarre durchgesetzt, auch als akustische Western Gitarre.
0:29:41–0:29:48
Und deshalb waren die ersten E Gitarren dann auch dem nachempfunden, damit es einfach nicht fremd ist. Man kennt es ja auch heute noch aus.
0:29:49–0:29:59
Keine Ahnung. App, Design, User Experience. Man muss einerseits innovativ sein und muss irgendwas Neues bringen, dass die Leute Spaß dran haben, Gamification oder Swing oder was auch immer.
0:29:59–0:30:04
Und gleichzeitig muss so konservativ sein, dass die Leute auch wissen Oben rechts komme ich irgendwie zurück.
Florian Clauß
0:30:04–0:30:15
Oder oder. Noch konkreter ist, dass du mit der Einführung des Touch Phones immer noch irgendwie so die Tastaturen dann simulieren muss.
0:30:16–0:30:23
Dass Hartplastik was, was ich eigentlich gespart hat, aber dass man dann trotzdem sagt okay, das ist so, wie du es von früher her kanntest.
Micz Flor
0:30:24–0:30:35
Und immer zwischen dieser Balance zwischen Innovation und und konservativem Denken, so Sicherheit, Heimat, da entstehen diese Produkte.
0:30:35–0:30:42
Und das heißt die ersten Gitarren, die haben als E Gitarren, hätten die wie die Flying Pan einfach mal gucken können. Was braucht es eigentlich?
0:30:42–0:30:51
Aber die sind sehr stark, Gerade Les Paul zum Beispiel. Und auch die Telecaster war schon crazy damals. Da gab es dann schon ein paar Leute, die gesagt haben, dass ist zu hässlich.
0:30:51–0:30:54
Was halt jetzt wirklich so ein Klassiker geworden ist, wie so oft.
0:30:55–0:31:03
Aber da war es dann so, dass diese Innovation das kam dann erst in 70er Jahren, wo es dann wirklich so David Bowie Space mäßig irgendwie durch die Decke ging.
0:31:03–0:31:10
Da hat dann kam eben dann auch viel aus Korea und Japan auf dem Markt und die haben es dann mal so richtig knallen lassen.
0:31:11–0:31:18
Es gab dann eine Reihe von nach, also nach dem Zweiten Weltkrieg, eine Reihe von tschechischen,
0:31:19–0:31:29
DDR Gitarren, auch tschechischen, russischen Gitarren, polnischen Gitarren, die auch crazy waren, aber die manchmal auch aufgrund von materialen Mangel dann nicht so wirklich mithalten konnten.
Florian Clauß
0:31:29–0:31:40
Aber in dem ganzen Zuge also ein Erfolg der der elektronischen Gitarre elektrischen Rechner muss sich ja auch der Musikstil geändert oder gewandelt haben.
Micz Flor
0:31:41–0:31:47
Wir können auch Strom Gitarre sagen. Es gibt so ein paar deutsche Musik, Gesang, immer Strom, Gitarre, aber ich weiß nicht, ob das dann schon in Richtung Aluhüte geht.
Florian Clauß
0:31:42–0:31:45
Strom. Ja, ich weiß.
0:31:47–0:31:57
Meine ist rum. Gitarre ist es. Das passt schon. Also Strom Gitarre hat sich dann auch wundern. Erst mal auch so klassische Stücke.
0:31:57–0:32:04
Bekannte Stücke wurden die dann halt so quasi mit elektrifiziert oder wurde das dann halt?
0:32:04–0:32:13
Oder gab es dann irgendwann so einen Einschnitt? Jetzt wird halt alles. Irgendwie wird der Stil ändert sich. Ich kenn mich da nicht aus der Musikgeschichte. Weiß ich nicht.
Micz Flor
0:32:13–0:32:23
Ja, also der Stil hat sich sicherlich geändert, was schon meint, das war dann so ein Big Band, dass ein Gitarrensolo auch mal emotional zart spielen konnte, weil die auf einmal genügend Wumms hatte über die Verstärkung.
Florian Clauß
0:32:23–0:32:26
Aber es war noch relativ embedded in der bestehenden Spielkultur.
Micz Flor
0:32:27–0:32:37
Ja, es war immer noch auch getrieben von der Aufnahme. Also wurde es halt entweder live mit deinem Stück wahrgenommen oder du wurdest halt live aufgenommen. Das heißt, es gab keine einzelnen Tracks.
0:32:37–0:32:42
Das hatten wir neulich besprochen, das heißt, da musste die Band als ganzer Klangkörper entstehen.
0:32:43–0:32:50
Das heißt, die Gitarre hatte dann zwar eine Verstärkung, aber war von trotzdem so rein gemischt, dass es einfach gut dazu gepasst hat.
0:32:51–0:32:59
Und es gab dann einen, da muss ich mal gucken, es bestimmt auch Videos, der hieß Les Paul, also Country Jazz Gitarrist.
0:32:59–0:33:04
Ich glaube, müsste lügen mit seiner Frau zusammen und der.
0:33:06–0:33:08
War so ein riesen Star, den kennt man heute gar nicht mehr.
0:33:08–0:33:12
Aber die Les Paul Gitarre ist nach dem benannt, weil der hatte seinen Brand.
0:33:12–0:33:26
Also so wie Brad Pitt so oder Cristiano Ronaldo hatte er seinen Brand dieser Firma zur Verfügung gestellt und gleichzeitig eben auch mit dran rumgeschraubt und sich überlegt, wie man die Instrumente weiterbringen könnte.
0:33:27–0:33:31
Und der konnte schon richtig, richtig tolle Sachen spielen.
0:33:32–0:33:45
Hat dann auch so Sachen angefangen, wo man nur mit der linken Hand zupft und gar nicht recht die Saiten anschlägt, weil die elektrische Gitarre auf einmal so was leisten konnte, dass da einfach mit diesem Hämmerchen Effekt so Töne herstellen kannst, hat dann das ist echt schön da.
0:33:46–0:33:53
Das wirkt alles auch wieder altbacken Schwarz Weiß Aufnahmen, aber es ist wirklich innovativ. Das ist schon verrückt.
Florian Clauß
0:33:52–0:33:53
Das ist so 40er. Fünf.
Micz Flor
0:33:53–0:33:56
Ja, ja, ja, das ist 40er Jahre.
0:33:57–0:34:03
Das war sehr amerikanisch geprägt. Das ist auch eine Sache, die. Ja, vielleicht wird das die nächste Folge meiner Trilogie.
0:34:04–0:34:05
Die deutsche Gitarre.
0:34:07–0:34:12
Aber hauptsächlich kam das aus Amerika. Alles. Das war wirklich. Der erste Schub kam aus der.
0:34:13–0:34:26
Und es gab dann später in den Siebzigerjahren auch eine ganze Reihe von Patent Klagen gegen japanische und teilweise koreanische Hersteller, die diese Originale, also die Les Paul und die Stratocaster, kopiert haben und dann wieder,
0:34:27–0:34:31
zurück importieren wollten nach Amerika.
0:34:31–0:34:38
Und gut, das kennen wir auch mit Handys. Jetzt also zwischen Samsung und Apple gab es ja auch ein paar Jahre lang immer so ein Battle.
0:34:38–0:34:47
Ob die Kurve jetzt zu nah, der Radius der Kurve an der Ecke vom Display zu ähnlich ist dem iPhone, als das Samsung das auf den Markt bringen könnte.
0:34:47–0:34:54
Da gab es ja eine Zeit lang genauso einen Knatsch auch auch lustigerweise dann zwischen Asien und Amerika hauptsächlich.
Florian Clauß
0:34:55–0:35:00
Das ist tatsächlich hier noch so ein alter Funkturm quasi.
0:35:01–0:35:04
Was kann ich Fernsehturm funken? Er sieht eher nach.
0:35:07–0:35:08
Nach Abhören aus.
Micz Flor
0:35:09–0:35:12
Ja, aber ich weiß es nicht genau. Man weiß nicht, ob das noch läuft.
Florian Clauß
0:35:11–0:35:16
Diese Echokammern auf dem Teufelsberg. Was will man drin? Die sind auch toll.
Micz Flor
0:35:16–0:35:21
Wie toll. Ich war da mal drin im Teufelsberg, als es eigentlich zu war.
0:35:22–0:35:30
Aber dann wollten die Leute das irgendwie in Appartements umwandeln. Es lagen so Flyer rum, ich bin da so rein eingestiegen und es war total spooky.
Florian Clauß
0:35:24–0:35:25
Ja, das war.
Micz Flor
0:35:30–0:35:39
Also es gab halt schon so ein Modell in der Zukunft, in der man nie sein wird, weil sonst wären diese Flyer nicht zerrissen auf dem Boden und aufgeweicht wollte man da den.
Florian Clauß
0:35:39–0:35:42
Wir sind ein Verein hat das Gelände.
0:35:42–0:35:47
Eine ganze Zeit lang gab es viel Graffiti Zeug und dann hätten wir auch den Hass gemerkt.
0:35:47–0:35:52
Wie denn auch? Ein ganz einfaches mechanisches Prinzip beim Teufelsberg, dass sich diese Kuppel lässt.
0:35:52–0:36:05
Und die wird einfach einen Zaun und der wird dann halt durch diese, durch diese Konzentration des Sounds, durch die Reflektion und halt so konzentriert, dass das halt hören kannst und so, damit haben wir ja quasi den ganzen,
0:36:06–0:36:08
im ganzen Osten abgehört.
0:36:09–0:36:13
Schon echt, aber ich muss mal gucken, was das ist. Jetzt ist glaube ich auch irgendwas.
0:36:15–0:36:21
Ich habe noch eine Frage zu was mehr Also zur Funktion.
0:36:21–0:36:35
Es gibt diesen Tonabnehmer, es gibt die Spulen, da wird halt quasi das elektrische magnetische Feld wird dann halt entsprechend so durch meine Mechanik, die ich dann halt wird, verändert und dann wird diese Veränderung in einen,
0:36:36–0:36:39
Verstärker eingespeist und dann wird es hörbar an dem Moment,
0:36:41–0:36:42
oder was kommt da noch dazwischen?
0:36:42–0:36:45
Gibt es da noch irgendein irgendwas Technik?
0:36:45–0:36:48
Ich meine, du hast noch die ganzen Verzehr Geräte, die Pedalen und soweit.
Micz Flor
0:36:48–0:36:56
Ja, das kam später dazu. Das ist. Das ist ein totales Revival auch hier Chris, der bei dir mit in der letzten Folge war.
0:36:56–0:37:04
Das war mein Bruder oder mein Bruder, der hat ja auch angefangen zu löten. Da gibt es eben wie so um Micro Queries halt, die ihre Bier Rezepte raushauen.
Florian Clauß
0:36:56–0:36:57
Also dein Bruder, oder?
Micz Flor
0:37:04–0:37:11
Sind halt irgendwelche kleinen Boutique. Es heißen die Boutique Pedals, die dann so ein Flanke herstellen.
0:37:11–0:37:18
Ja noch so ein bisschen anders, ein bisschen wenige, die mitten ankratzen und dann der, also dann, wo es dann wirklich fast schon,
0:37:19–0:37:33
kaum vorstellbar, fast schon irgendwie so ist, dass man sagt ja gut, da habe ich ganz tolle Zen Kondensatoren aus Japan nach bekommen, die sind von 74, die waren viel besser als 75, also wobei da bin ich auch wieder so, das kann man alles kritisieren.
0:37:35–0:37:45
Es gab zum Beispiel auch mal von Gibson, glaube ich, sogar Gibson haben eine Zeit lang so alte Kondensatoren der 50er Jahre in Anführungszeichen verkauft, für 100 $ das Stück,
0:37:45–0:37:56
bis jemand das mal aufgekratzt hat und sich herausstellte, da drin war ein ganz neuer Kondensator für 0,05 € und drumherum haben die einfach so ein Plastik.
0:37:56–0:38:00
Das muss ich jetzt also proben. Dann mal Shownotes, ob diese Geschichte stimmt, Sonst haben wir ja eine Klage.
Florian Clauß
0:38:00–0:38:02
Pass auf, dass wir nicht verklagt werden.
Micz Flor
0:38:01–0:38:08
Ja, irgendjemand könnte zufälligerweise so ein Podcast hören und denken Abmahnung geht immer.
Florian Clauß
0:38:06–0:38:09
Und die Übersetzung aus Google dann halt.
Micz Flor
0:38:09–0:38:11
Na ja, du Blindschleiche.
Florian Clauß
0:38:12–0:38:18
Aber ähm. Aber so jetzt ganz grob von der Funktion her Verstärker Sound.
Micz Flor
0:38:18–0:38:21
Bei der Gitarre. Genau. Dann geht es. Die Gitarre kommt raus.
0:38:23–0:38:28
Es gibt dann den, den Hot, also den heißen Draht. Der ist in der Mitte.
0:38:28–0:38:34
Dieser heiße Draht ist ummantelt mit einem Kupfer Netz.
0:38:34–0:38:40
Also ist die Abschirmung. Das ist auch so ein bisschen wie bei diesen Antennen, Kabeln und.
0:38:41–0:38:49
Das geht dann in den Verstärker hinein. Das heißt, über diesen Mantel, über die Erdung wird dann eine ganze Gitarre auch geerdet.
0:38:50–0:39:00
Und das war früher auch extrem wichtig, dass halt alle Verstärker und alles richtig gut geerdet war. Weil wenn ein irgendwo sonst was überspringt, dann konntest du einen richtigen Schlag kriegen.
Florian Clauß
0:39:00–0:39:01
Echt? Okay.
Micz Flor
0:39:01–0:39:13
Die Gitarre war ein war eine organische Verlängerung von einem sehr, sehr hochenergetischen Verstärker Kreislauf. Und das heißt, es gab auch Todesfälle. Es gab auch sicherlich Todesfälle. Wahrscheinlich.
Florian Clauß
0:39:08–0:39:10
Okay. Das heißt, es gab auch Todesfälle.
Micz Flor
0:39:13–0:39:16
Ich musste ja auch noch mal gucken. Also, da habe ich nicht recherchiert.
Florian Clauß
0:39:16–0:39:18
Daher kam wahrscheinlich der Name Fred Penn.
Micz Flor
0:39:20–0:39:25
Das war zwar eher prophetisch als Call it friends pen I have a handschuh.
0:39:27–0:39:41
Aber diese das hat sich jetzt natürlich auch verändert. Wenn ihr zum Beispiel eine Wireless Ton Übertragung zwischen den Gitarrenverstärker hast, dann bist du nicht mehr an diesen potenziellen Tod angekoppelt.
Florian Clauß
0:39:43–0:39:45
Der elektrische Stuhl wurde dann Ende.
Micz Flor
0:39:45–0:39:49
Das war ein wirkliches, wirkliches Thema. Ich kann es noch mal irgendwie recherchieren und dann auch einlenken.
0:39:51–0:40:01
Ich bin mir sicher, wenn ich jetzt, wenn ich anfange zu suchen, dann gibt es bestimmt auch irgendwelche Bands, die man kennt, wo auch jemand gestorben ist, weil die beim Soundcheck nicht dafür gesorgt haben, dass das.
Florian Clauß
0:40:02–0:40:06
Es gab dann so Bands, die dann halt so Streichhölzer ziehen gemacht hat, wer heute die Gitarre spielt.
Micz Flor
0:40:05–0:40:20
Ja, es ist. Es ist nicht ohne. Und oft war es dann eben auch so, dass die Leute an der Gitarre waren und sind ans Mikrophon gegangen, um zu singen. Und das Mikrofon oder Gitarre war dann nicht richtig irgendwie verkoppelt, geerdet oder ground Lift oder was weiß. Ich kenne mich da auch nicht so gut aus.
0:40:20–0:40:26
Und dann hatte ich das halt, sobald du singen wolltest. Und dass es das Mikro berührt, hat mich umgehauen.
0:40:26–0:40:30
Also es gibt halt echt so Storys. Ich hab's nie gesehen, ist mir nie passiert, aber.
Florian Clauß
0:40:29–0:40:34
Okay, so klingt, es klingt spektakulär. Ich will die YouTube links.
Micz Flor
0:40:34–0:40:44
Ja, genau. Und da ist es auch so Es gibt zum Beispiel von der Band The WHO, die einfach Anfang der 60er angefangen haben. Das war alles schon elektrisch damals.
0:40:44–0:40:50
Aber so ganz, ganz früh, da gibt es dann auch so ein Cover von Die Platte heißt WHO are you?
0:40:50–0:40:57
Da sitzen die, Du siehst halt, die bauen halt gerade für ein Konzert auf. Die sind alle noch jung und cool und reich.
0:40:57–0:41:05
Und die sitzen vor so Verstärkern und Kabeln. Und das fragt sie die ganze Zeit.
0:41:05–0:41:16
Also ich als Kind habe mich gefragt, was war, was ist das für ein langweiliges Cover? Man könnte es schon, aber rückblickend ist es halt klar Bands wie The WHO waren die ersten Bands, die mussten von mehreren 10.000 Leuten spielen.
0:41:17–0:41:21
Das heißt, die haben das entwickelt. Vieles von dem, was die an Technik hatten, war einzigartig.
0:41:22–0:41:27
Das waren ja wirklich so Zeiten, in denen konntest du nicht einfach eine PA mieten. Man musste halt irgendwie gucken, wie das geht.
0:41:27–0:41:30
Man muss das die ganze Zeit abstellen, abstellen, abstellen. Die.
Florian Clauß
0:41:30–0:41:36
Die waren halt quasi selber jetzt noch die, die das jetzt so mit gelötet und gebaut haben. Die haben.
Micz Flor
0:41:35–0:41:49
Die haben nicht selber mit gelötet. Aber das Produkt The WHO war darauf angewiesen, als lauteste Band der Welt immer einfach auch einen Tick weiter zu sein, wie es bei dem Preis dann auch mal.
Florian Clauß
0:41:39–0:41:40
Also okay.
Micz Flor
0:41:51–0:41:53
Aber es gibt diesen einen Film Will go to eleven.
Florian Clauß
0:41:54–0:42:04
Ja. Er, ähm. Ja. Ja. Eleven. Ja, ich weiß. Schon vergessen. Okay. Also, das heißt.
Micz Flor
0:42:06–0:42:18
Was ich sagen will ist, dass dieses Thema Innovation war. Halt diese ganzen Jahrzehnte. Mit dem Tonabnehmer ging es los und dann musste das einfach immer wieder wie so Wogen durchgehen.
0:42:18–0:42:21
Also dann hatte man diesen Tonabnehmer, dann brauchte man Verstärker.
0:42:22–0:42:34
Dann war das so, dass die Verstärker dann teilweise nicht laut genug waren, weshalb die Leute das dann wirklich bis auf elf hoch gedreht haben. So wie bei mir der Film nochmal Spinal Tap. Okay, jetzt wollen wir es nochmal.
Florian Clauß
0:42:33–0:42:34
Wiesbaden. Genau.
Micz Flor
0:42:35–0:42:43
Also dieses Integrationsthema war wirklich so, dass das zwischen Tonabnehmer wurde entwickelt und dann wurde der Verstärker dazu entwickelt.
0:42:43–0:42:53
Da war der Verstärker nicht laut genug. Dann haben die angefangen, es wirklich bis auf elf hoch zu drehen, wie in dem Film Spinal Tap on Leven und dadurch hat es dann so an gezerrt.
0:42:53–0:43:00
Und dann haben sie gesagt Ach cool, dieser verzerrte Sound, das ist so ein Crunch. Dann wurde es auch mal emotional, hatte was Aggressives.
0:43:00–0:43:06
Dann hat man geguckt, was passiert. Wenn ich zwei von diesen Tonabnehmer hintereinander schalte. Dann kommt ja auch mehr Signal raus.
0:43:07–0:43:17
Dann wuchsen wir wirklich so und hin und her. Also wie man das jetzt das letzte, was mir einfällt in unserer Technologie Zeit ist halt die dieser Dialog zwischen Bandbreite und Codecs.
0:43:17–0:43:26
Also du musst halt Video immer kleiner machen, damit es durch die schlechten Internet waren durchging und gleichzeitig wurden die Bahnen auch immer breiter, sodass man mehr.
0:43:27–0:43:35
Also viele von diesen Projekten, zum Beispiel von Digitalisierung, von alten Filmen, die waren ja dann fertig digitalisiert, durchfinanziert.
0:43:35–0:43:46
Bild für Bild gescannt an Full HD mit 19 20 einmal zehn 80 und danach ging das gleich wieder in die nächste Runde, weil es auf einmal für 4K dann halt gemacht werden musste.
0:43:46–0:43:59
Das heißt diese dieser Dialog zwischen Begrenzung durch Bandbreite und notwendige Komprimierung im Codec, das war damals eben dieser Dialog zwischen Tonabnehmer und Verstärker.
0:43:59–0:44:10
Und in diesem Hin und Her wurde es halt so, dann gab es halt Innovation. Alles damals noch analog, alles dann wirklich auch mit Strom drauf, weshalb es dann potenziell wirklich auch gefährlich sein konnte.
0:44:11–0:44:16
Und erst später dann hat sich das irgendwie so beruhigt.
0:44:17–0:44:25
Also wenn du dir überlegst, die Beatles haben ja auch gerade diese dieser Film auch da der Dreiteiler von Peter Jackson,
0:44:25–0:44:32
diese restaurierte Beatles Film, da ist ja auch der Schluss, die spielen dann eben auf so einem Haus und dann haben die halt auch ihre Perry aufgebaut.
0:44:32–0:44:35
Das war damals dann schon nicht mehr so ein Riesending.
0:44:35–0:44:37
Ende der 60er Jahre war das irgendwie alles machbar.
0:44:38–0:44:46
Aber die Geschichten natürlich von zum Beispiel Oh Mann, was ist mit Neuem hirnlos heute, sobald wir wandern gehen?
0:44:47–0:44:55
Woodstock. Jetzt fällt mir ein Woodstock. Also die Geschichte von Woodstock ist auch, dass das Konzert wohl viel zu leise war.
0:44:56–0:44:59
Es gibt viele Leute, die da waren, die meinten, es war einfach total leise.
0:44:59–0:45:09
Es gibt einen super Film, super Aufnahmen, alles vorne an der Bühne, aber es war wohl einfach vom Ton Level sowieso nicht für so viele Leute geplant. Aber auch die Technik war nicht da.
0:45:09–0:45:13
Das war jetzt ja auch dann um die gleiche Zeit wie der Beatles werden.
Florian Clauß
0:45:13–0:45:15
Und deswegen muss sie Drogen nehmen. Die ganze Zeit, damit das.
Micz Flor
0:45:15–0:45:21
Was sind das? Das weiß ich nicht. Das kann ich dir nicht sagen. Ich war nicht dabei. Ich kenne nur die Filme und die.
Florian Clauß
0:45:18–0:45:18
Das.
0:45:22–0:45:24
Ja. Interessant.
Micz Flor
0:45:25–0:45:38
Ja, und dann? Ich versuche jetzt mal gerade so ein bisschen zurück zu kommen, weil irgendwie diese Ich habe so das Gefühl, ich habe versucht ganz viel zu erzählen, habe aber nicht so richtig erzählt und versuche auch jetzt wieder, mich so ein bisschen da drin zu finden.
0:45:38–0:45:41
Wo zieht es mich da so hin? Und.
0:45:46–0:45:52
Es ist ein komisches Gefühl, weil ich habe das Gefühl, bei allem, was ich jetzt gesagt habe, geht es gar nicht um mich.
0:45:52–0:45:56
So ganz am Anfang war Buch für Junge, aber dann habe ich mich auch gleich so ein bisschen verloren.
0:45:56–0:45:59
Muss vielleicht wirklich noch mal gucken, was mich daran so wirklich interessiert.
0:46:00–0:46:12
Auf jeden Fall ist es so, dass ich selber in der Zeit natürlich dann mit der Gitarre in Verbindung kam, was schon kurz vor der ersten Welle der Digitalisierung war. Die Idee gab es noch nicht, die kam dann aber auch schon bald.
0:46:13–0:46:16
Effektgeräte, das war alles irgendwie nichts mehr, was man selber gelötet hat.
0:46:16–0:46:22
Die hat man nur noch selber miteinander komponiert. Also im Prinzip so wie Programmieren mit Frameworks.
0:46:22–0:46:32
Du weißt gar nicht genau, wie es geht, aber solange es funktioniert, sich keiner beschwert, benutzen es halt so und dann kam auch schon eine Zeit.
0:46:32–0:46:37
Am Anfang kam die Flying Pan und dann wurden die akustischen Gitarren elektrisch nachgebaut.
0:46:37–0:46:47
In 70er Jahren wurde unglaublich viel dann noch mal so oben draufgelegt, also eigentlich auch schon 60er Jahre, wo dann drei oder vier Tonabnehmer hintereinander geschaltet waren.
0:46:47–0:46:56
Dann waren so kleine Schalter, wo man die in Phase oder gegen Phase schalten konnte, sodass dann zwei Tonabnehmer zwar die gleiche schwingende Saite aufzeichnen, aber.
0:46:57–0:47:03
Falsch rum gepolt sind, sodass einer davon den anderen fast auslöscht.
0:47:03–0:47:09
Aber eben doch nicht ganz. Dann entstanden so ganz komische Soundeffekte direkt schon durch die Kombination von diesen Tonabnehmer.
0:47:09–0:47:15
Dann hat man viel mit drei Widerständen, also Potis und Kondensatoren gearbeitet.
0:47:15–0:47:29
Kondensatoren waren so ein ganz billiger Trick. Ein Kondensator, der hat zum Beispiel hohe Frequenzen einfach gut durchgelassen, tiefere Grenzen nicht und hohe Frequenzen, die durch den Kondensator einfach abfließen konnten.
0:47:29–0:47:39
Da konnte man das dann so mit dem Drehregler so ein bisschen einstellen, wie dumpf der Sound wurde. Also je mehr von dem Kondensator man zugelassen hat, desto dumpfer wurde der Sound insgesamt.
0:47:39–0:47:47
Und das war aber alles dann, wenn du zwei drei Tonabnehmer hattest, nichts mehr, wo man das wirklich so auf dem Reißbrett berechnen konnte.
0:47:47–0:47:53
Weil die Tonabnehmer selbst hatten zwar ein Widerstand, aber die haben ja auch immer noch Wasser durchgelassen.
0:47:53–0:47:57
Wenn du den Strom als Wasser siehst, dann können sie auch irgendwie vorstellen, dass man irgendwie so ein,
0:47:58–0:48:09
Wassersystem am Strand baut und sich überlegt Ach, cool ist bei mir ein Damm rein, aber wenn du da den Namen rein machst, dann bricht das Wasser auf einmal hinten aus und so genauso war das dann auch, dass zum Beispiel bei Bässen,
0:48:09–0:48:16
gibt es bestimmte Bass Schaltung, wo das so ist, dass du im Prinzip alle anderen Schalter immer mitdenken musst, wenn du einen Schalter verdreht hast, weil,
0:48:17–0:48:19
der Wasserspiegel von diesem.
0:48:21–0:48:25
Pro Modell dann irgendwie davon beeinflusst wurde.
0:48:26–0:48:40
Ja, jetzt ist es so ich glaube, ich komme jetzt irgendwie so ein bisschen zum Ende mit der großen Frage Was, was mir jetzt eigentlich von meinem eigenen Reden so am meisten gefallen hat. Und ich glaube, für mich ist es immer.
0:48:41–0:48:50
Also ich habe, glaube ich selber in meiner eigenen Biographie eben diesen Moment der Innovation erlebt, als ich so selber versucht habe, diese Tonabnehmer zu wickeln und begeistert war, wie das geht.
0:48:50–0:48:58
Und vor dem Hintergrund, glaube ich, ist dieses Thema Innovation auf einer technischen Ebene, was einem natürlich gar nicht so klar wird.
0:48:58–0:49:04
Wenn man jetzt halt auf ich sag jetzt mal Spotify oder YouTube, also auf diesen Portalen,
0:49:05–0:49:17
Musik von früher hört, die dann vielleicht auch noch remastered wurde, dass die damals erfinden mussten, wie man das überhaupt aufzeichnet, wie man das aufnehmen kann, wie man es verstärken kann und wie Musik.
0:49:17–0:49:27
Und das ist natürlich das Spannende daran, Musik halt eigentlich nur im Moment entstehen kann, weil das ist bewegte Luft, das ist ja nichts, das ist ja keine Skulptur, es ist keine gegossene Bronze.
0:49:28–0:49:34
Und die Möglichkeit, es überhaupt aufzuzeichnen, gibt es ja auch noch nicht so lange.
0:49:34–0:49:42
Aber jetzt scheint so unerschöpflich zu sein. Also das 20. Jahrhundert ist ja ziemlich gut aufgezeichnet worden und wir haben jetzt scheinbar genug Musik für immer.
0:49:43–0:49:47
Aber dieses Innovations Thema, ich glaube, das finde ich halt total spannend.
0:49:47–0:50:00
Dieses diese Mischung aus Möglichkeiten, die neu entstehen, Beschränkungen, die diese Möglichkeiten mit sich bringen, aber auch den eigenen Wünschen, dass man irgendwie machen.
Florian Clauß
0:50:02–0:50:05
Ich, was mich interessieren würde, jetzt auch noch mal so deine.
0:50:06–0:50:13
Deine, deine, deine Geschichte gefragt, hinterfragt seine Biografie. Wie ist das denn? Du sagst es halt.
0:50:13–0:50:20
Musik ist dann halt bewegt. Luft Ja, aber die Frage ist auch, mit welcher Fertigkeit man die Luft dann so bewegen kann.
0:50:20–0:50:31
Also was mich, weil ich wirklich nie Instrument oder ich habe mal Orgel gelernt, aber mein Orgel Lehrer wollte mich ja nicht mehr. Ich war nicht sehr talentiert,
0:50:33–0:50:40
bin also mit Musik habe ich es, höre ich gerne, aber ich kenn mich nicht so aus, wie es man spielt.
0:50:41–0:50:52
Wie ist denn die Fehlertoleranz von von so einer Strom Gitarre im Vergleich zu einer akustischen oder musst du oder kannst du da in so einer Strom Gitarre dann halt wenn du spielst?
0:50:52–0:51:06
Kann man da schneller zu Erfolgen kommen, weil man da so diese Fertigkeit nicht so haben muss wie bei einer klassischen Gitarre? Oder wie würdest du jetzt schon eigenen können das jetzt vergleichen miteinander?
Micz Flor
0:51:06–0:51:09
Ja, also es ist schon so, dass diese e Gitarre, die.
0:51:13–0:51:20
Die genießt eine gewisse Schlampigkeit sogar manchmal, da kann man bestimmte Sachen machen, die bei einer akustischen Gitarre gar nicht machen könntest.
0:51:20–0:51:27
Das ist dann quasi auch ein Sprung hin zu Eddy Van Halen. Das ist der Gitarrenspieler, den jeder kennt von Jump. Die.
0:51:30–0:51:37
Band hieß auch Van Halen als Gitarrist unglaublich innovativ, aber eben auch auf einer technischen Ebene.
0:51:37–0:51:47
Der hat seine Gitarre umgebaut, der hat halt irgendwie gemerkt ich, ich dehne meine Saiten gerne, ich zieh die gern hoch. Dass es aber das Problem ist, wenn ich dann wieder loslasse, Danach ist die Gitarre verstimmt.
0:51:47–0:51:57
Dann hat er einfach angefangen, die Saiten fest zu schrauben. An beiden Enden braucht er dann aber einen anderen Micro Tuning Device wieder an seinem Vibrato.
0:51:57–0:52:05
Also das war jemand, der auch technisch viel innovativ geleistet hat, aber der hat auch dieses Shaping. Ich weiß nicht, ob er es erfunden hat, weil es gibt schon so einen alten.
0:52:06–0:52:20
Das Video ist auch großartig. Es muss finden so einen alten Blues Gitarristen ganz ganz früh Aufnahme. Der hat auch so einen ziemlich straighten Blues, singt, wie man sich so vorstellt und dann fängt er auf einmal an, wie so ein Verrückter auf dieser Seite so rum zu tappen. Aber es ist großartig.
0:52:21–0:52:29
Helen hat das vielleicht sogar gesehen, bevor es YouTube gab und hat dieses Shaping, was man aus diesen Solos auch kennt. Wo diese, wo er mit der rechten Hand.
0:52:29–0:52:39
Die Saiten auch runterdrücken und dieses runterdrücken. Wenn du es hart genug machst und die Gitarre eben verstärkt ist und vielleicht noch einen Kompressor drauf hat. Und dann?
0:52:40–0:52:51
Dann brauchst du die nicht mehr anschlagen. Also einfach das Hämmerchen runterhauen. Das macht das schon, dass du entstehenden Sound aus der konnte man ziemlich viel machen. Da gibt es auch jetzt inzwischen ganz viel neue.
0:52:52–0:53:04
Das hat glaube ich gerade so ein Revival. Ich bin ja da nicht mehr so dran. Aber kann ich auch noch mal ein paar Videos suchen von Leuten, die unglaublich viel zwischen Zupfen und Tappen so abwechseln? Das ist schon.
Florian Clauß
0:53:04–0:53:09
Aber du musst jetzt nicht so sehr oberste Akkorde spielen oder irgendwas.
0:53:10–0:53:13
Das wird dann halt schon so ein bisschen abgefangen durch.
Micz Flor
0:53:14–0:53:24
Glaube, jeder muss grinsen, wenn er oder sie erst mal im Proberaum ist, gar nicht Gitarre spielen kann, eine Gitarre umgehängt bekommt,
0:53:24–0:53:29
so ein Plättchen in die Hand, dann macht man eben diesen Verstärker auf elf und du haust dann einfach mal drauf. Hau mal drauf.
0:53:30–0:53:36
So diesen Sound. Dann denkst du Wow, das war ich. Das hat schon was. Es hat schon was.
Florian Clauß
0:53:35–0:53:39
Und alles ist ja auch den Moment mehr Ach, das ist.
Micz Flor
0:53:37–0:53:40
Auf jeden Fall. Das ist. Das ist das.
0:53:40–0:53:53
Das funktioniert eigentlich immer noch. Das ist so, wie vielleicht für manche kalt duschen oder joggen oder so ist es für mich schon auch so, dass man im Proberaum einfach mal zwei Minuten Krach macht, so richtig sich frei schüttelt. Das funktioniert schon.
0:53:55–0:53:58
Ja. Wo sind wir hier?
Florian Clauß
0:53:58–0:54:04
Ja, das ist hier so! Das ist eine eigene Siedlung. Ist schon sehr speziell.
Micz Flor
0:54:05–0:54:09
Das ist interessant. Das ist. Erinnert mich ein bisschen an da, wo du wohnst.
Florian Clauß
0:54:09–0:54:13
Ja, es ist schon ein bisschen anders. Noch.
Micz Flor
0:54:13–0:54:17
Also, wir sind jetzt hier bei Philipp Jakob Rauch Straße.
0:54:18–0:54:25
Und ich lerne vom Straßenschild, das das der erste Dorf Schulze von Mülheim um 1747 war.
0:54:27–0:54:30
Hab ich nicht gewusst. Nämlich. Hör mit!
Florian Clauß
0:54:29–0:54:42
Das ist so das Mülheim ist so glaube ich so das Hobbit von Berlin und das Umland genau das Hobbit Heim so hier vergraben.
Micz Flor
0:54:34–0:54:35
Das Auenland meines.
Florian Clauß
0:54:44–0:54:46
Im am Müggelsee.
Micz Flor
0:54:45–0:54:49
Am Müggelsee? Ja. Also ich nehme das jetzt mal einfach so mit.
0:54:49–0:54:54
Ich sammle mich mal so ein bisschen, Ich habe Spaß gehabt. Ich hoffe, das ist für irgendwen interessant.
0:54:55–0:54:58
Nicht, dass wir aus der Puste Leute verlieren.
0:54:59–0:55:05
Aber wie gesagt, ich muss mal gucken, weil das war mir total wichtig, das mal zuzulassen.
0:55:05–0:55:17
Und das Problem für mich dabei ist halt, es gibt so einen Teil, wo ich nicht über etwas spreche, sondern wo ich von mir spreche und den weiß ich aber noch nicht genau.
0:55:17–0:55:24
Deshalb ist es interessant für mich mit diesem Thema, weil ich, weil ich da emotional so verbunden bin, dass es mir manchmal so wegrutscht.
0:55:24–0:55:26
So, und da muss ich mal gucken.
Florian Clauß
0:55:26–0:55:31
Nun ja, aber ist es glaube ich auch jetzt sehr, also nicht weggerutscht, sondern es war ja auch,
0:55:32–0:55:42
sehr viel Musikgeschichte in der Theologiegeschichte Instrumentenbauer usw also sehr spannende Themen, die da aufgeworfen habe ich natürlich überhaupt keine Ahnung von.
0:55:43–0:55:47
Aber der Link zu dir, ja, der, der der ist auch spannend.
0:55:47–0:56:00
Und wer wäre wirklich interessant, dann das noch mal aufzugreifen und vielleicht für dich das immer zu konkretisieren, was, was dich da so treibt. Also.
Micz Flor
0:56:00–0:56:07
Das ist gerade wenn es so ein Innovations Pitch wäre, würde ich jetzt gerne sagen Ja, es ist super. Also nehmen Sie es noch mal mit. Denken Sie noch mal drüber nach.
0:56:08–0:56:12
Da ist was. Ich spüre das. Also, Ihre Energie ist ungebrochen.
0:56:13–0:56:23
Ich bin gespannt. Und in diesem Sinne. In diesem Sinne. Und mit diesem Flugzeug verabschieden wir uns von heute und für heute.
Florian Clauß
0:56:14–0:56:16
Ich weiß gar nicht gemeint mit.
Micz Flor
0:56:23–0:56:30
Tschüss. Und wir sehen uns auf der Netzseite. Hinterlasst bitte Kommentare auf iTunes. Es hilft uns wirklich.
0:56:31–0:56:32
Vergiss nicht, laufend zu reden.
Florian Clauß
0:56:33–0:56:38
Und das Ganze findet die unter eigentlich minus Podcast öde.
0:56:39–0:56:45
Und ja, dann sagen wir Tschüss. Bis zum nächsten Mal und bis dann.

Mehr

Happy End: Wahlfamilie verbrennt sogenannte Freunde

Zehn Episoden zu zweit, in der elften die erste mit Gast: Chris ist zu Besuch in Berlin und unterhält sich mit Flo - wie schon so oft - über Horror, speziell über Ari Asters vieldiskutierten Film "Midsommar" (2019 A24). Horror ist ja von Natur aus hoffnungslos bedeutungsdicht - quasi ein zeckenbefallener Dickicht aus Brennnesseln, Schlamm und Schilf - es ist also kaum Zeit alles anzusprechen, was uns an diesem vielschichtigen zeitgenössischen Meisterwerk begeistert. Wir hasten durch entzündlich-aufschürfende Themen wie Familie/Gemeinschaft, Trauma/Trauer, Schuld/Strafe, das Monströse, das Folk Horror Genre, Gen- und Gesellschaftsengineering, während wir einen sterbenden See umkreisen.

Shownotes

Mitwirkende

avatar
Chris Flor
Erzähler
avatar
Florian Clauß

Transcript

Chris Flor
0:00:00–0:00:01
Und das mit dem Wind geht wirklich Sachsen.
Florian Clauß
0:00:00–0:00:03
Und es mit jedem in der Tüte oder so.
0:00:04–0:00:11
Liebe Diana ist nicht gut da wir sind auch hergekommen ist es super diesen Weg zu laufen der ist toll ok.
0:00:13–0:00:20
So herzlich willkommen bei eigentlich Podcast eigentlich Episode 11.
0:00:20–0:00:30
Eventim Podcast wo wir laufen drehen und beim Reden laufen und das sollte ich heute Premiere werden das glaube ich in einem Podcast schon mal angekündigt.
0:00:31–0:00:36
Der elf auf der Tenten Episode ist es uns aber auch erlaubt Gäste einzuladen und,
0:00:37–0:00:49
ich freue mich ganz besonders dass wir einen Gast ihr haben den ich noch von früher kenne und der heute das Mikrofon übernimmt von Mitch,
0:00:50–0:01:01
und ich darf ihn vorstellen Chris Chris Flor das Mikrofon bleibt auch in der Familie wir meinem Nachnamen hört also Chris Hallo Christa willkommen.
Chris Flor
0:01:00–0:01:13
Hallo hallo ja da freut mich wenden sich für mich sehr geehrte ich bin bisschen aufgeregt aber ja wir haben uns ja früher auch schon häufiger über so lachen unterhalten und ich hoffe das wird dann genauso laufen das war einfach dass das einfach so passiert.
Florian Clauß
0:01:13–0:01:23
Ja das ist so ist so ist die auch die Idee von eigentlich Podcast einfach reden und so ist es auch die Idee entstanden mit und ich,
0:01:23–0:01:31
wir laufen und wir haben uns früher wir sind früher viel wandern gegangen wir sind immer noch am Wandern und dann haben wir uns Geschichten erzählt und wir dachten dass es vielleicht ein Podcast wird Marco,
0:01:31–0:01:36
genau Chris uns verbindet auch eine aufnahme Vergangenheit,
0:01:36–0:01:43
wir waren ja meist beide Teile eines Künstlerkollektiv sie wieder groß in Mode sind.
Chris Flor
0:01:43–0:01:48
Er wird wieder viel erwähnt Kontakt TV.
Florian Clauß
0:01:47–0:01:59
Wann wächst die Haut genau das war am Ende der 90er wir einen Kollektiv mit mehreren Leuten gehabt die auch Internetradio dann produziert haben.
0:02:00–0:02:05
Und da haben wir auf einige Beiträge zusammen gemacht.
0:02:06–0:02:13
Mir fällt jetzt ein Beiträge konkret im Titel ein Slash Slash über Slash Slasher Filme.
Chris Flor
0:02:12–0:02:19
Über den Scream hat mir unseren angeschaut der daraus kam und das war ja eben,
0:02:19–0:02:30
auch so spät 90er halt also mit der späten 90er sondern sondern Selbstreferentialität im Slasher-Film das wurde dann ja ein eigenes Genre dann eine zeitlang auch,
0:02:30–0:02:40
nicht nur die ganzen Fortsetzung von dem Scream sondern halt auch andere Filme dir nachher auch dieses selbst repariert haben und das ja.
Florian Clauß
0:02:40–0:02:50
Ist bei genau das ist auch unterwegs so weil es so ein Steckenpferd von uns ist es ja wieder immer wieder diese Meter Erzählungen der Film macht sich selbst zum Thema im Film,
0:02:50–0:02:57
und deswegen habe ich von Wes Craven damals auch einmalig wie er dann halt auch so einfach diese ganze Horror,
0:02:57–0:03:06
Filmgeschichte mit in den film eingewoben hatten an das ist er ja suspends daher kaum kommt das alle wussten wie Horrorfilme,
0:03:06–0:03:20
weil sie aufgebaut sind alle Protagonisten und das haben wir gleich da ja mal zum Thema gemacht das war ja und auch heute bleiben wir so ein bisschen bei unserem Kernthema ich muss sagen eigentlich Podcast ist ja eigentlich auch ein Film Podcast,
0:03:20–0:03:23
letztes letztes Mal sind wir so ein bisschen abgeschwiffen,
0:03:23–0:03:31
in die Welt der biologischen aber wir haben ja noch die Kurve bekommen mit Phase 4.
Chris Flor
0:03:30–0:03:32
Alpha Saphir auf der gesprochen.
Florian Clauß
0:03:32–0:03:34
Ja Phase 4.
Chris Flor
0:03:33–0:03:38
Ja es ist ja auch ein bisschen hier in Biologie bleiben bei auch ein bisschen drin.
Florian Clauß
0:03:37–0:03:50
Genau wir bleiben auch wir sind hier auch nicht weit von Bad letzten mal weg wir sind hier wieder bei Löwen sind laufen wieder um den um den See diesmal thematisieren aber weniger,
0:03:50–0:03:53
die Austrocknung von Brandenburg höher gehen dann auch mehr,
0:03:54–0:04:02
in dem Bereich Horrorfilm was natürlich auch die ausdrucken ist ja auch ein Horror für sich aber hatten wir schon thematisiert,
0:04:02–0:04:08
Und ja Christa wollte ich dich fragen ja was hast du denn uns mitgebracht.
Chris Flor
0:04:08–0:04:17
Also wir hatten uns ja kurz unterhalten was wir machen können wollte halt auch was aktuelleres machen und in Film der uns beiden total gut gefallen hat in den,
0:04:17–0:04:20
letzten Jahren war mit zumal von Ari Aster,
0:04:21–0:04:30
der von 2018 war der glaube ich das ist gar nicht so lange her dass der rauskam ist meiner Meinung nach schon schon in den Klassiker,
0:04:30–0:04:38
und den da wir uns geeinigt dass wir uns über den unterhalten ich hatte den damals als ich den das erste Mal gesehen hatte.
0:04:39–0:04:43
Angeschaut und dann gleich danach noch mal geguckt weil der mich so beeindruckt hat.
Florian Clauß
0:04:43–0:04:45
Okay das ist ja ausgehalten sich gleich noch mal.
Chris Flor
0:04:45–0:04:51
Gleich noch aushalten hatte ich nur noch nicht wo ich wollte halt auch weil weil ich gemerkt habe und das ist das ein paar Sachen ich wollte nicht genau.
0:04:52–0:04:59
Ergattern hat noch mal schauen was da genau passiert das sind also ich bin halt eben fantastisch habe den jetzt vor ein paar Tagen der noch mal gesehen,
0:04:59–0:05:06
habe dann aber gemerkt dass der schon ich habe den dann den Director's Cut angeschaut der der noch mal so eine halbe Stunde länger 20 Minuten länger ist,
0:05:07–0:05:16
habe gemerkt dass der mich dann schon stark mitgenommen hat halt wie so ein guter Horrorfilm halt der bleibt an einem hängen und man denkt da die ganze Zeit runter ich habe immer wieder über den film nachgedacht auch.
0:05:17–0:05:24
Auch am also arriacher der hatte ja vorher einen Film gemacht der der hereditary.
Florian Clauß
0:05:23–0:05:31
Harry Harry the Terry Disney aussprechen aber das ist Vererbung nachgeguckt.
Chris Flor
0:05:31–0:05:45
Hereditary genau ist interessant wenn man sich mit Leuten unterhält so Lieblingsfilm damals als ich den Mütze Mal gesehen habe habe ich häufiger Leute getroffen wir haben total einen Film gesehen mit zur mal und viele Leute fanden nicht so gut Infantin hereditary,
0:05:45–0:05:51
dann ganz fantastisch und den irgendwie nicht und ich vielleicht können wir da auch ein bisschen drauf eingehen was sie denken warum,
0:05:51–0:06:05
dieser Film obwohl der hatte schon fantastisch ist komischerweise halt ziemlich unbeliebt auch beim bei manchen Leuten ist auch auch gerade jetzt auf YouTube und so weiter gibt es ziemlich gibt's ja häufiger negative Kritiken dazu,
0:06:07–0:06:08
da kann man drüber unterhalten.
Florian Clauß
0:06:07–0:06:09
Wahrgenommen interessant ja.
Chris Flor
0:06:09–0:06:10
Aber ja also die.
Florian Clauß
0:06:10–0:06:13
Ich kann mir auch vorstellen warum warum der jetzt aber das können wir ja.
Chris Flor
0:06:13–0:06:17
Geil das, können wir später noch mal besprechen also soll ich mal drauf ein.
Florian Clauß
0:06:17–0:06:24
Ich wollte nur kurz erzählen wie wir das auch noch mal so ein bisschen verbindet und wie ich den Film gesehen hat das erste Mal,
0:06:24–0:06:30
und zwar das war auch ich glaube der ist 2019 rausgekommen und ich habe den zusammen mit Mitch,
0:06:30–0:06:35
geguckt und es ist irgendwie so zwei Tage bei uns
0:06:35–0:06:48
und wir haben dann tagsüber den film angefangen ja und der Film das muss ich kann man ja schon mal so vorwegnehmen der spielt komplett im Hey und er hat auch ganz also es war Sommer zu den geguckt.
Chris Flor
0:06:48–0:06:54
Der Director's Cut spiele ich nicht komplett umhergehen und auch er sowieso spielt der Anfang des ne also der Große.
Florian Clauß
0:06:54–0:06:56
Nee aber der geht,
0:06:56–0:07:07
richtig richtig richtig und wirst mal halt irgendwie draußen hell und heiß und mit und ich haben dann halt auch alle Erfolge runter gelassen den Film geguckt und wir saßen irgendwie so,
0:07:07–0:07:15
nicht nur schweißnass von der Hitze sondern auch einfach von der angeschwollen ist es von dem Film und irgendwann mussten wir stoppen,
0:07:15–0:07:23
vier Uhr nachmittags Mail wird nicht mehr ausgehalten hat weil der uns so gequält haben am nächsten Morgen weiter geguckt und ich glaube das ist mir selten passiert,
0:07:24–0:07:32
das ist denn unter den Horrorfilm weil der mich so mitgenommen hatte dann halt auch Aquarium auf auf Start gedrückt habe alles war ich.
Chris Flor
0:07:32–0:07:41
Ja bye bye Haufen kann kein vielleicht noch mal drauf eingehen sollte Horrorfilm mit der ist sehr überwältigen der Film weil halt auch sehr viele Sachen parallel,
0:07:41–0:07:54
gleichzeitig Bedeutungsebenen übereinander und sich verschachteln und sowas ja auch bisschen die Definition von einer der oder eine ein Charakteristikum von horrorist ist ja ne über Konnotation,
0:07:54–0:07:55
das,
0:07:55–0:08:10
das einfach etliche Bedeutung halt übereinander verlagert sind nebeneinander verlagert sind sich teilweise auch sich ausschließende das sorgt für eine Orientierungslosigkeit die dann halt auch üben dieses dieses dieses Gefühl diesen dillhage für Schaft,
0:08:10–0:08:13
das ist da ja auch das ist da auch drin.
Florian Clauß
0:08:13–0:08:23
Also ähnlich wie wenn quasi wenn man Achterbahn fährt und wird ein Wort schlecht ist es ja eigentlich nur Anzeigen des Körpers dass er halt auf Vergiftung reagiert,
0:08:23–0:08:28
körperliche schlecht werden ist ja immer so ein Zeichen du musst dich halt übergeben,
0:08:28–0:08:35
und das ist eigentlich so ein so ein körperlicher Mechanismus um Hals Qualität um die vergiftet gibt auszustellen und.
0:08:36–0:08:45
Das kommt daher dass es halt irgendwie diese schlecht sein dass halt die Sinneswahrnehmungen nicht mehr mit dem normal körperlichen Befinden überein.
0:08:45–0:08:53
Und deswegen reagiert er halt irgendwie mit schlecht sein und weil er denkt der Körper denkt es vergifteten ist passiert dass du das bei Achterbahn fahren oder bei solchen Sand.
Chris Flor
0:08:53–0:09:06
Ja und in also in dem Film ist Internet noch mal diese Orientierungslosigkeit wird dir dann auch über verschiedene Substanzen hergestellt bei den Charakteren in dem Film dann wollte ich Nachricht später dann auch noch mal drauf eingehen aber es interessant also verschiedene Farben der Vergiftung,
0:09:06–0:09:18
nl sind Winter ja auch in dem Film sind auch in dem Film vorhanden aber das ist interessant ja der Körper der Geist hat irgendwie einen anderen Eindruck als der Körper das ist das Signal von Körper,
0:09:18–0:09:27
dass ich irgendwie vergiftet bin irgendein Substanzen sind wir drin die muss raus und dann wird mir schlecht ja unten also ja dreht sich ein auf der Magen um dann auch auch nebenbei.
Florian Clauß
0:09:26–0:09:35
Ja weil du sagst das so, überlagern sich Sachen und das ist ja egal wie so ein overload der dann halt eben zu seiner des in die Orientierung für und danach sind Angstgefühl auslösen kann.
Chris Flor
0:09:34–0:09:40
Also Intent ich gleich ich erzähl mal die Geschichte und dann möchte ich da gleich danach auch noch mal auf die.
0:09:41–0:09:46
Also was worüber der Film eigentlich handelt es ist dann da da gehe ich danach drauf ein,
0:09:46–0:10:01
also erstmal die Geschichte so du hast dir Dani Dani Augen und das ist auch interessant für dich Dani ordinary after ist halt irgendwie so eine reimt sich auf eine gewisse Art also ich habe.
0:10:01–0:10:10
Es ist ebenso zweisilbige vor und Nachnamen und auch mit AA und so weiter na ich weiß nicht was ich noch vielleicht können wir sollten wir dann nicht weiß nicht was.
Florian Clauß
0:10:10–0:10:14
Ja ich glaube vielleicht sowieso ne ja dann laden,
0:10:14–0:10:23
dies ist die Spiegelschrift auch eine Rolle ne Schrift und und und Zeichen na also das heißt ja ja also diese ganze Runen Kultur.
Chris Flor
0:10:23–0:10:25
Achso ja ja ja ja ja.
Florian Clauß
0:10:23–0:10:31
Die Architektur die vielleicht ist es wirklich auch in ein System und die Achse die da rein spielerisch gezogen wird also kann man jetzt.
Chris Flor
0:10:30–0:10:43
Also und unten und wie gesagt also Waldholz horrorist lässt lassen sich Aufenthalt keine Science-Fiction wo man sagt die Sache bedeutet das und ne das ist halt auch die Sachen sind werden hatte Bedeutungsfelder aufgemacht und voll geladen,
0:10:43–0:10:46
und dann ist es auch nicht unten bekommt halt,
0:10:46–0:10:54
und man kann es halt nicht wie wir hatten Kafka man kann den halt nicht eins zu eins übersetzen was bedeutet der sondern bis es halt einfach da da wird,
0:10:54–0:11:02
ja spielerisch mit umgegangen oder halt einfach er wird halt einfach da was aufgemacht können wir draus machen was man will.
0:11:03–0:11:09
Also die Dani Arten Danny Orden die es fängt damit an ist es Winter,
0:11:09–0:11:19
es ist ich weiß es nicht genau ich würde sagen irgendwo im Mittleren Westen vielleicht so bei Chicago würde ich mal denken also es ist halt so kalt und Winter wir haben.
0:11:19–0:11:30
Vom vom visuellen vielleicht kann man sagen also wenn sie hört man hört halt im Hintergrund zu entzünden schwedische Folklore Musik nur eine Stimme die singt und man sieht halt,
0:11:30–0:11:41
die Wälder gefroren und so weiter und dann geht man halt mit der Kamera kommt Inhalt man sieht aber ich würd mal sagen mittleren Westen der USA.
0:11:42–0:11:56
Geht man halt rein wenn man sieht die man sieht ein älteres Ehepaar Mittel altes Ehepaar im Bett schlafen so siehts aus und dann kommt die Dani nach vielleicht ist es jetzt zu viel zu GTA ich mache mich mal versuchen.
Florian Clauß
0:11:56–0:11:58
Kirilmak.
Chris Flor
0:11:57–0:12:01
Okay aber Jan den Wald da drin weil morgen noch hier.
Florian Clauß
0:12:00–0:12:04
Ja ist ja wir sind woanders gelaufen.
Chris Flor
0:12:04–0:12:06
Ja ja genau.
Florian Clauß
0:12:05–0:12:18
Aber vielleicht kann man da schon mal sagen und jetzt möchte ich das wissen also die kamera Arbeit ist glaube ich wirklich der Schlüssel von dem Erfolg von den film von Astana weil die so also der der,
0:12:18–0:12:25
Kameramann Pavel selsky heißt der glaube ich polnischer Kameramann,
0:12:25–0:12:35
das ist schon phänomenal wie er es schafft da so diesen suspends allein durch die Kamerafahrten aufzubauen und auch der Anfang du weißt nicht warum aber es ist creepy.
Chris Flor
0:12:35–0:12:36
Na ja ja,
0:12:36–0:12:50
ist er ja klar am Anfang ist er ja erstmal dieses Bild die ganze Geschichte des Films wird quasi ich habe jetzt letzte mal nur den den Director's Cut gesehen aber du siehst halt die ganze Geschichte des Films ist also bevor man über brillenkammer Aufnahmen sieht sieht man halt eben,
0:12:50–0:12:55
so von links nach rechts die Geschichte des Films also eine folkloristische Zeit.
Florian Clauß
0:12:55–0:12:57
Okay.
Chris Flor
0:12:56–0:13:05
Aufgebaut da kann man dann noch mal hin danach sich das angucken oder beim zweiten oder dritten mal gucken wie es mir dann halt was dass ich jetzt ganz toll dass du der erste Schnitt,
0:13:06–0:13:20
auch mit dem Bären und so weiter und dann dann komm halt eben diese Winterlandschaften erst im ländlichen dann kommen wir halt eben in Insul vorstellig es rein ich ich denke halt auch aber mich hat halt ich bin nicht so ganz und visueller Typen ich hatte es natürlich,
0:13:20–0:13:34
beeindruckt aber für mich war auch der Sound und die Musik halt auch sehr wichtig du hast doch eben diese folkloristische Musik sehr viel due in Quarten und dann kommen dann die Terzen Quinten und dann kommen halt die Katzen dazu oder ist halt ne,
0:13:34–0:13:37
also sehr sehr,
0:13:37–0:13:47
ja pastorale nicht lieblich also auch schon so bisschen fremd also die Musik klingt fremd obwohl sie eigentlich so.
0:13:48–0:13:59
Mit mit dir im mit den mit den Kerzen und den Quinten also ganz stark eigentlich in der westlichen Musik verankert ist erscheint die ein trotzdem sehr sehr sehr fremd auf eine Art okay wir sehen halt,
0:14:00–0:14:05
das Haus und es stellt sich halt an draußen dass ich es ist ja gestern erzähl was von mal die.
Florian Clauß
0:14:05–0:14:18
Wie viel grüner ganz kurz also ist bei einer Spoilerwarnung hier ist Paul und Paula weiß halt auch echt brutal teilweise ist gerade die Traumatisierung von Dani jajaja.
Chris Flor
0:14:15–0:14:29
Die Geschichte erzählt jetzt mal die Geschichte wird halt hin und her geschickt man sieht halt man sieht hat Dani wie sie also dani hat von ihrer Schwester die bei Paula ist also bipolare wir Winzer.
Florian Clauß
0:14:29–0:14:31
Störung bipolar.
Chris Flor
0:14:30–0:14:32
Bipolare Störung hat.
Florian Clauß
0:14:32–0:14:34
Borderline aber wie ist er bipolar.
Chris Flor
0:14:34–0:14:43
Bipolar wird über bipolar wird nur erwähnt hat eine E-Mail eine E-Mail von ihr bekommen wo wo sie gesagt hat ich halts nicht mehr aus,
0:14:43–0:14:56
Mom und Dad kommen auch mit goodbye und dann ist Schluss und dann schreibt er halt ein paar E-Mails hinterher und es kommt halt nichts mehr zurück.
0:14:57–0:14:58
Und am.
0:14:59–0:15:07
Wenn er immer merkt schon wie Danny und hält sich dann mit einer Freundin vor ihr und fragt sich ob sie jetzt ihren Freund Christian,
0:15:08–0:15:16
anrufen sollte aber sie würde so viel von ihm immer erwarten und er wäre schon genervt von ihren sie möchte ihn nicht von sich wegdrücken,
0:15:16–0:15:24
und dann aber zugute lässt hält die sind doch nicht aus und ruft ihn dann trotzdem anruft ihn an und er hängt halt gerade mit seinen Freunden ab,
0:15:24–0:15:26
und man merkt halt.
0:15:26–0:15:39
Sie reißt sich zusammen um nicht allzu anhänglich zu wirken man merkt von ihm auch er sitzt halt und seine Freunde 1 bemerkt dass er sich eigentlich von ihr distanzieren möchte sich aber nicht traut in der passive Mensch dieser Quiz Kinder,
0:15:39–0:15:43
das ist so diese Charaktereigenschaft die sich dann immer wieder bemerkbar machen wird,
0:15:44–0:15:52
und eigentlich werden dann auch schon in dem Moment diese ganzen Charaktere die in den film sind halt vorgestellt das ist halt eben der Küsschen der das jetzt du hast dann den.
0:15:53–0:16:05
Mark das ist halt eben so ein so ein respektloser Typ der halt in denen gesagt ja du musst die verlassen die mag eh keinen Sex und so weiter schaue hier du könntest dir du könntest hier die,
0:16:06–0:16:17
die Bedienung hier in dem in der Pizzeria die wir sind könnte sie ins schwängern und so weiter Salzungen Wandtattoo respektloser Umgang genehmer Typ du hast den Josh dabei der,
0:16:18–0:16:18
ihr Sohn.
0:16:19–0:16:33
Sehr ehrgeiziger Student ist ja das hat diese Studentin Sache sehr ernst nimmt die sind alle auch im in der Anthropologie tätig in akademischen arbeiten auf ihre Doktorarbeit hin.
0:16:33–0:16:36
Und du hast dann Sex den Namen.
Florian Clauß
0:16:36–0:16:37
Denner Schweden.
Chris Flor
0:16:37–0:16:42
Der Schwede hatte das irgendwo aufgenommen Assistentin ein anderer Name der in den schwedischen Namen den kann man sich nicht so leicht.
Florian Clauß
0:16:42–0:16:44
Josh ist der.
Chris Flor
0:16:44–0:16:46
Tschechische schwarze.
Florian Clauß
0:16:46–0:16:59
Der schwarze Nonne genau der der Markt der Schauspieler den kannte ich halte er ziemlich charismatischer Ausdruck finde ich Gesicht auch dann bei Maze Runner auch mitgespielt.
Chris Flor
0:16:59–0:17:00
Den habe ich nicht gesehen.
Florian Clauß
0:17:00–0:17:02
Maze Runner ist dieser lavery.
Chris Flor
0:17:02–0:17:03
Airdesign.
Florian Clauß
0:17:03–0:17:11
Ja im Prinzip die tribute von panem wir machen jetzt mal auf ja das ist halt so auch so diese typischen was kann ich ihm.
Chris Flor
0:17:11–0:17:12
Das war ja der schaut dich auch abgeholt hat.
Florian Clauß
0:17:12–0:17:17
Wir hatten eine etwas in der Gruppe von irgendeiner von diesem Protagonisten mitgespielt.
Chris Flor
0:17:17–0:17:28
Lange Rede kurzer Sinn er unterhält sich halt mit dem Christian und dann irgendwie kommst Du nachher noch vorbei und so und er möchte halt eigentlich nicht und der Mark ist auch schon genervt warum nimmst du das Telefon jetzt überhaupt ab,
0:17:28–0:17:35
wenn wenn du doch eigentlich nicht mit der zusammen sein solltest und dann kommt halt ein zweiter Anruf durch und sie nimmt ab,
0:17:35–0:17:44
und dann schnitt halt in das Haus wo wir die die das Ehepaar schon haben schlafen sehen geht halt von Garage aus,
0:17:44–0:17:48
er sieht man halt wie die Feuerwehr reinkommt das Auto ausmacht,
0:17:48–0:18:00
und man sieht ein Schlauch der hat quasi in den Dingen hat rein mit Gasmasken und Inhalt und Haus rein und da liegen die alle mit Kohlenmonoxidvergiftung da ist halt ein Schlauch der ist bei den Eltern im Schlafzimmer unter der Tür durch,
0:18:01–0:18:10
und die Schwester von danni sitzt irgendwie auch da hat sich den Schlauch vors Gesicht gebunden hat sich irgendwie übergeben die Augen sind halt rot und sind halt alle tot.
Florian Clauß
0:18:10–0:18:16
Paul traumatisch dass er sich so krass finde was ich auch monströsen alles aus so auch nicht mitgefahren.
Chris Flor
0:18:16–0:18:18
Ja ja ja ja ja also nicht.
Florian Clauß
0:18:17–0:18:23
Lebt noch und dann kann ich nichts Schlimmeres vorstellen als so eine Konstellation.
Chris Flor
0:18:23–0:18:32
Und unter ich meinte das in das Schlimme es hat auch du hast die hat halt schlagartig ihre ganze Familie verloren aber ist sowieso schon jemand die halt,
0:18:32–0:18:39
Extreme also mehr Merkels in der auch Laufe des Films aber die hat Extremwert auf Familie auf der Zugehörigkeit legt,
0:18:39–0:18:54
und A und B und das schon irgendwie schon sie studiert auch Psychologie hat erfährt man ja auch später und wahrscheinlich auch Psychologie um dann halt eben dir der Familie zu helfen die Familie zusammenzuhalten,
0:18:54–0:18:57
aber die Familie ist sowieso schon sabotiert durch diese,
0:18:57–0:19:06
durch diese bei Paula Geschichte von von von der Schwester und auf einmal hat sie niemanden mehr und dann sieht man halt wieder
0:19:06–0:19:18
Christian Sitz mit einem Kumpel zerda das Telefon klingelt alle Rollen ihre Augen ist es gar nie er hebt ab und die Sache ist halt Christian wollte ja scheinbar hat sich überlegt mit dir Schluss zu machen.
0:19:18–0:19:21
Geht halt ab und der hört sie nur so heulen,
0:19:21–0:19:35
und der nächste Schritt ist wo wo sie hat bei Danny im Zimmer sitzen siehe zusammengekauert auf seinem Schoss und heult hat natürlich weil da gerade dieser Schock und so weiter nicht schreit und,
0:19:35–0:19:42
er sitzt da starrt vor sich hin so scheiße ich komme hier nicht mehr raus also jetzt geht's nicht mehr.
Florian Clauß
0:19:42–0:19:49
Genau es ist so eine Art von also es gibt diese KdU breakup movie kannst du wahrscheinlich besser als ich,
0:19:49–0:19:59
also wenn du aus Amerika da mehr Kontakt zu hat wie war das ja gar nicht klar wissen würde so auch einer der klassischen Horrorfilme im breakup Song also breakup heißt.
Chris Flor
0:19:57–0:19:59
Ja ja ja aber da.
Florian Clauß
0:19:59–0:20:10
Filme und eigentlich wollte quasi der Freundin ganze Zeit Schluss machen aber nur muss auch noch mal sagen sie hat auch echt Angststörung schon vorher gehabt du siehst sie halt mit.
Chris Flor
0:20:08–0:20:11
Na ja sie nimmt diese Tabletten.
Florian Clauß
0:20:10–0:20:18
Ja und habe nachgeguckt was das ist das ist halt so ne also das ist ich habe den chemischen Namen vergessen aber es ist es.
Chris Flor
0:20:17–0:20:19
Ja ich habe hier aufgeschrieben.
Florian Clauß
0:20:18–0:20:21
Wird er ist klar die Sonne.
0:20:22–0:20:32
Ja genau und es gewittert in Europa und dann andere Namen verkaufen das ist natürlich klassischer Dings Antidepressiva also das.
Chris Flor
0:20:31–0:20:38
Sie nimmt es halt sie wird nervös und sie nimmt es dann halt so ja klar sie hat das vor schon ja also ja jetzt
0:20:38–0:20:47
fehlt halt hat von ihrem Leben und und ja sie nimmt schon vorab diese Tabletten und es kann halt natürlich durch die Traumatisierung in der Familie sein oder was auch immer,
0:20:47–0:20:56
na da kommt ja sonst blöd was man könnte halt wirklich ins Tausendste und halt einsteigen aber ich gehe erstmal einfach mal die Geschichte durch wir sind jetzt da.
Florian Clauß
0:20:55–0:21:05
Genau wir können glaube ich auch ein bisschen schneller durch die mal welche oder wir können auch dann einsteigen aber ich glaube es immer ganz gut den Rahmen der Geschichte noch mal so kennen zu lernen oder zu wissen.
Chris Flor
0:21:05–0:21:15
Aber der Austauschstudent hatte diese ganzen Anthropologen eingeladen dass sie mit ihm zusammen nach Schweden gehen zu seiner Kommune die haben alle,
0:21:15–0:21:18
wir haben jedes Jahr halt eben so eine Mittsommerfest,
0:21:18–0:21:25
aber halt alle 90 Jahre halt auch was ganz besonderes und das ist halt jetzt so dieses 90 Jahre fest kommt halt jetzt auf sie zu und
0:21:25–0:21:38
die ganzen Küsschen Georges Mark und dir den der der Schwede die hatten halt sich vorgenommen da zusammen hin zu fahren und deshalb sich anzuschauen als und der Josh
0:21:38–0:21:43
wollte sowieso der schreibt dann Doktorarbeit über Mittsommerfest.
0:21:44–0:21:51
Und ja die wollten dass alle alle da zusammen hingehen mag erzählt natürlich davon ja wie toll dann halt die schwedischen Frauen und so weiter.
0:21:52–0:21:54
Dann.
0:21:55–0:22:05
Erinner gehen alle auf dem Party Dani ist dabei hört dass die darüber reden Christian hatte ihr natürlich nicht erzählt dass ihr dahin geht weil er irgendwie Angst hatte wie sie darauf reagiert oder so.
Florian Clauß
0:22:05–0:22:12
Ja ich glaube er wollte auch vorher schon Schluss machen aber hat sich dann halt in dieser Situation hast du jetzt auf keinen Fall so machen.
Chris Flor
0:22:11–0:22:12
Ja ja,
0:22:12–0:22:27
und und also und dann lädt er sie halt auch weil er halt einfach nicht anders kann Lethe sie ein ja ja ich wollte dich fragen ob du auch dahin mitkommen möchtest weil sie seither wieso weiß ich davon nichts und hatte ja ich wollte dich überraschen also so komplett hanebüchen,
0:22:27–0:22:34
und uns wie und er sagt denn dein Freund ja ja ich habe sie eingeladen aber sie kommt sowieso nicht mit,
0:22:34–0:22:48
und dann aber alles in allem so zusammenkommen und Dani kommt rein einschließlich dann ja auch hier dann komme ich mit weil auch gerade der Schwede sagt hey hier ich finde es total gut wenn du mitkommen würdest auch und die entscheidet sich Inhalt mitzukommen die kommt.
Florian Clauß
0:22:47–0:22:56
Ja genau der Macht immer eine extra Einladung für sie und es wiederholt er auch erzählen mal da sind ich freue mich ganz besonders dass du dabei bist.
Chris Flor
0:22:56–0:23:03
Wann ist auch ihr Geburtstag an der Tag nachdem sie ankommen ist und hat auch ihr Geburtstag und erzählt sie ihm halt dann auch,
0:23:03–0:23:06
sie kommen also schließlich kommen sie an den,
0:23:06–0:23:17
in Schweden müssen halte vom Flughafen mit dem Mietwagen fahren sie erstmal raus ins ländliche in und treffen sich auf der Wiese mit ganz vielen anderen.
Florian Clauß
0:23:17–0:23:22
Darf ich auch noch mal ganz schön grandiose Kamerafahrt.
Chris Flor
0:23:21–0:23:24
Autoversicherung Drehtür.
Florian Clauß
0:23:23–0:23:32
Allgemein hat quasi ist diese klassische Kamera Fatima natürlich aus shining kennt nennt man sieht dieses Auto quasi von oben erstmal,
0:23:33–0:23:48
Handy Kamera sieht die erfolgte kann man das Auto von oben daneben das Auto von hinten und auf und dann kommt die Kamera auch wieder nach oben und dann aber kippt die kamera nach vors heißt irgendwann kippt die ganze Straße so über Kopf und man sieht,
0:23:48–0:23:54
Auto auf dem Kopf fahren und dazu kommt noch in den ganz gerne mir ganz unheimliche Musik.
0:23:55–0:24:01
Memento Spannung einfach nur durch so ein relativ einfaches filmisches Mittel entsteht,
0:24:01–0:24:12
Und aber so ganz ruhig gefunden also ich finde diese Kamera hat die ist so präzise einfach du folgst dir die hat ja fast so ein dokumentarischer,
0:24:13–0:24:24
Arbeit ist das von der Kamera ist nicht so dieser jumpcut oder sowas und dann du bist die Kamera fährt immer ganz ruhig lang und du entdeckst dann halt Sachen und die beunruhigen dich.
Chris Flor
0:24:24–0:24:30
Ja oder du versuchst auch im Kopf dafür umzudrehen aber es klappt halt irgendwie nicht dass Witz ist bleibt auf dem Kopf.
0:24:31–0:24:41
Seltsam irgendwie ganze Sache ich habe das denn auch versucht im Auto drin sitzt hat Josh natürlich hat er sein Buch auf dem Knie über Runen auch der Nazi also Nazis und.
0:24:42–0:24:43
Deiner geht's denn halt irgendwie so dumm,
0:24:44–0:24:58
okay die kommen halt dann an so einer großen Wiese an und da sind dann halt also ganz viele junge Leute die sich einander begrüßen die kennen sich gut weil die halt alle in dieser Community sei dieser Gemeinschaften Gemeinde gemeinsam aufgewachsen sind.
0:24:58–0:25:04
Und auch auch andere Außenseite also andere.
0:25:05–0:25:10
Sind halt auch treffen sie halt auch so ein so ein Pärchen aus London ist da noch mit dabei,
0:25:11–0:25:19
die halt jemand die der Bruder von unserem Schweden ist er blöd immer der gute Mann haben dürfte mitgebracht hatte.
0:25:20–0:25:28
Und dann wird halt erst mal als erste wieder zurück schon Hey wollen wir alle hier wir haben Pilze wollte Pilze essen,
0:25:28–0:25:39
also psychedelische Pilze und danny hat natürlich keinen Bock weil sie hat eben gerade das Trauma hinter sich hat aber durch diesen Denmark Gruppenzwang und so weiter wird dann,
0:25:39–0:25:47
kriegt sie ja dann so ein Tee und die nehmen halt alle diese Pilze zusammen ich fand diese Szene schon mal auch eine Schlüsselszene wo die alle so drauf kommen,
0:25:48–0:25:57
weil erstmal also mag merkst du ja also wie für mich geht der Film um zusammen also geht um Trauer Zusammengehörigkeit.
0:25:57–0:26:12
Um El Sid Kultgemeinschaft und Familie irgendwie dass also die diese schischek Sachen entsteht weg sagte irgendwie wenn wenn man wissen möchte worüber der übernatürliche Teilen im Horrorfilm geht muss man sich anschauen worüber der Film geht.
0:26:13–0:26:22
Außerhalb dessen na und dann außerhalb dessen ja gehört diese breakup Film es ist es ist die Familie trauert nicht Familie ist gestorben,
0:26:23–0:26:38
und wie gehört man also was bedeutet so eine Gemeinschaft führen was bedeutet ist Familie zu haben und ohne Anzünder für mir Zugang Mark sagt sie von Anfang an ein Handy Daniel sagt ja ich nehme später und dann wir müssen alle zusammen müssen alle gemeinsam drauf,
0:26:38–0:26:47
und hatte die nehmen dann alle diese Pilze sitzen hat Dame sieht Ann-Christin auch wie er darauf reagiert der Wurm anmerken sein Körper fühlte sich gar nicht wohl geht so,
0:26:47–0:26:54
vor und zurück dann Mark sagt und irgendwie sagt dann ihr seid alle meine echte Familie,
0:26:55–0:27:03
irgendwie toll dass ihr meine Familie seid er legt sich dann hinter das fühlt sich so gut an hinlegen legt euch alle hin wird legen uns alle hin also der möchte das,
0:27:03–0:27:09
bei denselben Chip haben weil er halt eben auch dann zu dieser Familie dazu gehören.
Florian Clauß
0:27:08–0:27:09
Verbundenheit dann auch.
Chris Flor
0:27:09–0:27:12
Die Verbundenheit genau und der der Schwede.
0:27:12–0:27:21
Der Schwede erzählt hat irgendwas von wegen dass die Natur wie ein dass die Natur intuitiv weiß wie ein sie in Harmonie bleibt und.
Florian Clauß
0:27:22–0:27:31
Ich finde es gar nicht so schlimm das mit den namen dass wir den nicht wissen weil der geht auch irgendwann im Laufe der Geschichte unter ne am Ende ist der nicht mehr als Charakter wichtig.
0:27:32–0:27:41
Okay okay dann lass uns aber ich finde die anderen haben noch immer irgendwie aber der ist hier ein bisschen assimiliert in diesem in diesem aber da können wir gleich noch mal zu.
Chris Flor
0:27:40–0:27:47
Ja ich habe so Angst weil wir sind jetzt schon auf diese Seite des Sees und es gibt halt noch Stunden dazu erzählen aber wir müssen ja.
Florian Clauß
0:27:46–0:27:49
Wir können auch vielleicht ein bisschen beschleunigen.
Chris Flor
0:27:48–0:27:49
Okay ja ja müssen.
Florian Clauß
0:27:50–0:27:55
Aber dann mal sagen wann die ersten wahrnehmbaren Spezialeffekte.
0:27:55–0:28:07
Thema einmal siehst du auch Dani wie sie so lange auf der Wiese sitzt du voll im Porträt dann verschreckt auf guckt und dann der Hintergrund dieser ganzen,
0:28:07–0:28:09
auf einmal sowieso wieso,
0:28:09–0:28:22
Ölfilter Qualität weggelegt wird also alles der Baum der will dann auch eine Spirale ganz kurz und dann guckt ihr auf ihre Hand und aus ihrer Hand wechsel zu Gras draußen.
Chris Flor
0:28:22–0:28:36
Naja sie ist verwurzelt quasi also wie sie wird halt eins mit der mit der Natur so sie kriegt aber dann halt irgendwie so kommt halt dann doch schief drauf Renten sinnlos sieht eine Gruppe die lacht denkt sie lachen über sie geht dann in so ein,
0:28:36–0:28:43
Hütchen und denk da ihre tote Schwester drin zu sehen und wenn dann zu schreien und dann schnitt nächster Tag.
Florian Clauß
0:28:44–0:28:56
David auch da noch mal kurz eine Sache die ist auch glaube ich so ein so ein Schlüsselmoment des Films weil das nämlich über auf dem Filmplakat ist kennt keine andere Schauspielerin die so einen Mappen monton also so ein
0:28:56–0:28:58
Gesicht ziehen Kanone
0:28:58–0:29:11
einen Flunsch aber so einen Sohn Angst die zieht dann den Mund nach und und da kommt dieses Gesicht auch zweite Mal nachdem sie hatte er den Tod von ihren Eltern und ihrer Schwester erfahren hat dass sie diese unglaubliche Wut Trauer und,
0:29:11–0:29:17
in einem Gesicht das ist durchaus das Filmplakat das kommt immer wieder vor und dies ist das candy.
Chris Flor
0:29:16–0:29:18
Naja naja.
Florian Clauß
0:29:17–0:29:25
Start also ich finde diese Säge heißt freuen Florenz Pipers also ich finde auch dass ihre Stimme,
0:29:25–0:29:27
Und es überhaupt dir ganz Erscheinung ganz.
Chris Flor
0:29:27–0:29:28
Später wenn sie sinkt.
Florian Clauß
0:29:28–0:29:37
Ja ja genau ihr ganz anschauen vereinigen ist gibt er da, noch mal zu das Ende aber irgend Erscheinung ist sehr nah an Scarlett johannsen,
0:29:37–0:29:39
ihre Stimme ist auch total.
Chris Flor
0:29:39–0:29:41
Ja ja stimmt schon so eine tiefe Stimme.
Florian Clauß
0:29:41–0:29:47
Und und er wird eine tiefe Stimme und dieses bei Hörner dieses wurden als kalt Johannsen dieses Betriebssystems.
0:29:47–0:29:57
Deswegen ist sie dir so vertraut die Stimme von Scully und nicht sehr ähnlich und auch von der Figur her das lustige ist ich habe nämlich gesehen dass die Black Widow die Superhelden.
0:29:58–0:30:05
Spielt sie quasi auch eine Form von Black Widow ich habe nicht darüber nicht Reinigungskit in Scarlett Johansson Diana black.
0:30:06–0:30:11
Wir sind noch mal so als connection ganz interessant.
0:30:11–0:30:25
Also genau sie kommen dann genau sie haben den Pilztrip dann kommen die gemeinsam laufen wir noch den Rest des Weges nur sie haben nirgendwo geschlafen mit mir ist es auch dann dann kriege ich halt irgendwie so ok es wird nicht dunkel du auch für diesen Erfahrung mit Summer eine sms.
Chris Flor
0:30:25–0:30:36
Ja es wurde nie da sie den fange an Herbert was überhaupt dunkel ja ein kleines bisschen aber nicht wirklich und dem dem er dem Markt und welche gefällt dir auch gar nicht ok ja vielleicht machst du weiter.
Florian Clauß
0:30:36–0:30:46
Ignorier ich würde also die kommen dann halt in in in dieses also in diese Gemeinschaft in die Kultgemeinschaft kommen die dann halt an dieses.
Chris Flor
0:30:46–0:30:51
Du oder meinst du wir sollten einfach anfangen über die Sonne wirklich die Geschichte weil der passiert jetzt noch war.
Florian Clauß
0:30:51–0:30:56
Ja ja das weiß ich habe auch wir sollten das ein bisschen abkürzen also vielleicht kann man das ja ne also,
0:30:56–0:31:07
insofern abkürzen sie kommen dann an werden aufgenommen alles super freundlich sind alle aber auch so uniformiert in weißen Kleidern also sehen aus wie eine religiöse Kultgemeinschaft
0:31:07–0:31:11
sprechen immer so schwedisch unverständliche Sprache und haben.
Chris Flor
0:31:11–0:31:13
Können aber auch alle englisch.
Florian Clauß
0:31:13–0:31:14
Genau Englisch genau ja ja ja,
0:31:15–0:31:29
aber Folgen einer Logik die erstmal von aussen für die Gruppe sogar nicht ersichtlich ist ne also es ist halt die Art und Weise wie sich am Tisch setzen dann hat das tippt der Tisch hat dann halt quasi einen ganz komische Form für falls du mir lange Tafel dir aber
0:31:29–0:31:31
dann so aufgestellt ist wie so ein Schriftzeichen fast.
Chris Flor
0:31:31–0:31:33
Wir sind nur Rune ja das sind auch immer ruhen also.
Florian Clauß
0:31:33–0:31:44
Erinnern auch immer ruhen die haben dann halt zu verschiedene Hütten Holzhütten die schlafen gemeinsam einen großen Schlafsack oder auch die ganze Schlafsaal total verziert ist und es ist alles so,
0:31:44–0:31:54
auf den ersten Eindruck total freundlich nett aber auch irgendwie ein bisschen komisch ja also ist passiert dann immer irgendwas Komisches und dann.
Chris Flor
0:31:54–0:31:58
Ja es ist glaube was sind halt was man dann irgendwie so erkennt ist das erhaltene,
0:31:59–0:32:06
Kultur quasi geschaffenes in Gemeinschaft geschaffen wurde die versucht eben wie wieder Schwedens gesagt hat so in harmony,
0:32:06–0:32:15
mit mit der Welt zu leben mit der der der Umwelt also eins mit der Natur zu sein dann auch Dankbarkeit und,
0:32:15–0:32:29
dem Lebensmittel und also den den in den Liveticker den Tieren und den Pflanzen gegenüber gibt auch sehr viele so pflanzlich Getränke die dann halt getrunken werden die halt auch eine psychische Wirkung.
Florian Clauß
0:32:29–0:32:31
Ja die nimm ein dauern Drogen.
Chris Flor
0:32:31–0:32:40
Die neben der Auen ganze hat auch eine Feier natürlich ist es wahrscheinlich unterm Jahr nicht ganz so wichtig aber da werden halt haben immer Pulver und und trinke und.
Florian Clauß
0:32:40–0:32:49
Und am Puls ja und und und die sind auch komplett gemischt von der Altersstruktur her ne sind halt
0:32:49–0:33:01
eigentlich total normal wie die ganz normale Schweden aus wie man sich das so vorstellt auch so Hausmänner Hausfrauen ne ganz normale Familien und eben diese.
Chris Flor
0:33:01–0:33:12
Städte am Attersee von ich bin ein Teil von ich geil wo dann hat dieser eine Mann gefragt wie gefällt euch mein Kleid und dann sagt er ok er sieht ein bisschen girly aus so ein alter Mann so wird langsam 55 60 Jahre alt,
0:33:12–0:33:17
und er sagt dann ja sieht etwas Curly aus dem tänzelt dann so rum halt auch machst nur Spaß,
0:33:17–0:33:24
und sag das zeigt irgendwie der soll zeigen die androgyne Natur also das Natur eben Vivi,
0:33:24–0:33:38
dihairesis Wort hermaphroditisch wie haben vor die sich die Natur ist das soll das in die ausdrücken dass er eben keinen dass sie beide Geschlechte irgendwie so darstellen ist ist Inhalt auch eben in der Kleidung spiegelt sich das wie der uneben auch die,
0:33:38–0:33:40
Generation Leben in Harmonie.
Florian Clauß
0:33:40–0:33:48
Ja die Leben in Harmonie aber es gibt dann den etwas erstereignis ich bin jetzt gleich mal rein was so was so auch total verstörend.
Chris Flor
0:33:47–0:33:58
9 Tages Festival passiert dann und dann dann sind dann halt verschiedene Ereignisse die sich dann halt so die dann begangen werden in dieser Feier des 90jährigen,
0:33:58–0:34:08
90jährigen fest in einer gibt Sachen die halt auch noch dazu weil es gibt ja einerseits also man merkt quasi,
0:34:08–0:34:22
spiel die die Gesellschaft wie aufgebaut ist oder ist er auch was denn auch immer erwähnt wird von den Leuten erklären dass ja auch die Leute den sprechenden englischen erklären dann warum die dies und das machen und es immer im Einklang mit der Natur zu sein und so weiter,
0:34:22–0:34:29
na wie gesagt ja wir haben jetzt hier den Test erste Mal seit 90 Jahren wieder das große Fest und,
0:34:29–0:34:38
das Lied wie hervorragend in diesem Fall irgendwie das ist Mittsommer dass es diesmal auch das heißeste und Hälfte,
0:34:38–0:34:49
Sommer ist seit der Geschichte der Geschichtsschreibung und da fand ich ihn halt sehr interessant was hat einerseits diese Sache okay eins mit der Natur Einklang du hast halt nur Nachhaltigkeit,
0:34:50–0:34:55
nenne Nachhaltigkeit die dann halt da nicht hergestellt werden will soll aber andererseits hast du halt diese,
0:34:55–0:35:09
es ist der wärmste also der heißeste Sommer in der Geschichte also heiß ist da die Welt stirbt auch da schon irgendwie also das wird er nicht wirklich erwähnt also auch obwohl die halt ebenso innerhalb dieser.
0:35:09–0:35:17
Natur dann halt irgendwie scheinbar in Harmonie leben ist ist er trotzdem schon mal in Norby immer was mobiles ist da halt schon dabei.
0:35:18–0:35:20
Mobile.
Florian Clauß
0:35:20–0:35:25
Also es gibt ja ich will ja ich könnte man da so rein interpretieren wenn ich jetzt vielleicht sagen soll
0:35:25–0:35:32
ist eher eine Sache von Iris gibt einen abgeschlossenen Kultur und Werte und Einverständnis Raum von dieser
0:35:32–0:35:42
Gemeinschaft in mir erstmal so auf den Linda erstmal gar nicht so durchdringend ne und was natürlich dann halt so ein Unterbau und es ist glaube ich so ein bisschen was.
Chris Flor
0:35:42–0:35:45
Ja aber ich ich würde sagen dadurch dass die Filme schon kennt
0:35:45–0:35:57
wissen wir worauf hinaus wir wissen wie wissen dass es halt eben diese Einklang mit der Natur ist also alt auch dadurch etwas vorwegzunehmen ist halt eben bezieht sich ja auch auf den ruhiger mehr in das ist halt dieser Folk Horror
0:35:57–0:36:03
wo ist ja eben auch genau darum geht außerhalb von der von der,
0:36:03–0:36:07
post-industrial Schnecken sterben.
Florian Clauß
0:36:07–0:36:10
Wir sind Bremsen übrigens in den Zeltner.
Chris Flor
0:36:10–0:36:19
Also das hat eben in seiner post-industrial world dann halt irgendwie dann wieder zurückgekehrt wird auf so einen nach nachhaltig.
Florian Clauß
0:36:19–0:36:28
Ja das ist auch ganz wichtig um und um noch mal dir diesen gap zwischen quasi zwischen der Zivilisation Skulptur aus den die Student.
0:36:29–0:36:37
Und dem was dann halt quasi diese diese religiöse Gemeinschaft führen können Werte Werte Körper vor oder mit dem filmwerte Bauchfell.
0:36:37–0:36:42
Das ist ja das können wir auf jeden Fall es gibt es gibt starke regeln,
0:36:42–0:36:51
also es gibt halt nicht nicht und diese glückliche Gemeinschaft und eine Regel ist halt das ab einem gewissen Alter und das ist und das ist halt so was dafür ein ganz brutal macht,
0:36:51–0:36:54
der für Dich einfach hin und es geht halt ne.
Chris Flor
0:36:53–0:36:56
Na ja das ist erst wo man denkt oh hoppla.
Florian Clauß
0:36:55–0:37:08
Na und dieses unglaubliche ich ich mache das Wort ein Shake sogar ne gerne verbindlich immer wieder einen Podcast aber du unglaubliche Handlung dann zeigt nämlich
0:37:08–0:37:09
72 Jahre,
0:37:09–0:37:19
müssen sich quasi oder werden dann halt die älteren wären dann halt getötet oder müssen sich selber umbringen müssen von einer Klippe springen,
0:37:19–0:37:23
und er in den Tod genießen bisschen so wie flucht ins 23
0:37:23–0:37:37
the 100 mit dem Leser wenn man 30 wird muss man einen Laser rein das ist halt auch so wahrscheinlich erstmal so das Commitment wenn ich dazu gehöre dann stimme ich zu dass ich dann halt mich von dieser Klippe stürzt und dann geht's ja diesen dann kommen die alle mit und sind alle ok und auf 1.
Chris Flor
0:37:38–0:37:39
Die wird ja nicht was passiert.
Florian Clauß
0:37:39–0:37:50
Disney oben auf der Klippe wie dann halt die Frau da auftaucht und dann einfach runter springt auf so ein also auch schon deinen Kopf zerschellt,
0:37:50–0:38:01
das ist auch sehr explizit also wird auch gezeigt wie dann halt der zerschmetterte Kopf und dann folgt ca der Mann der ältere Mann zögert so ein bisschen springt aber.
0:38:01–0:38:11
Über so einen springt mit den Beinen runter und man sieht sieht man da schon vorher so ein ein ein Mitglied der der der Gemeinschaft der so einen großen Holzhammer trägt.
0:38:12–0:38:13
Und und.
Chris Flor
0:38:13–0:38:15
Schweden.
Florian Clauß
0:38:14–0:38:17
Da ist wieder ganz klassisch,
0:38:17–0:38:29
Ursache Wirkung der Horror der alte Mann liegt da und so ein bisschen so eine hat sie nicht getraut und mit dem Kopf dann runter zu springen was er will und will eigentlich nicht sterben und dann kommt der.
Chris Flor
0:38:29–0:38:41
Ja nee aber es ist ganz wichtig dass auf der fängt halt an zu schreien der sitzt ja der hat sich das Bein gebrochen offener Bruch des beiden hängt eigentlich nur noch so lose an so ein bisschen Haut dran rum er schreit aber dann alle Leute rundherum die,
0:38:41–0:38:48
also als Gemeinschaft spüren die auch alle authentisch den Schmerz an dem und fange hat alle an zu schreien also.
Florian Clauß
0:38:47–0:38:49
Bestimmt ja ja ja genau das ist.
Chris Flor
0:38:49–0:39:00
Richtige richtige authentischer Schmerz alle schreien und dieser Schmerz der hat diese Gemeinschaft zugefügt wird durch diesen Schmerz der des Individuums das Individuum,
0:39:00–0:39:07
das halt Schmerz hat wird gibt dir der Schmerzen von eingetragen und er muss beendet werden und dann.
Florian Clauß
0:39:06–0:39:20
Genau dann wird einfach der dann später Hammer geschwungen und der Kopf zertrümmert und er wird dann halt auch also getötet also dass genau das immer muss sagen dieses diese Tüte dieser Körper der,
0:39:20–0:39:26
der Gemeinschaft ne ist es auch so ein Resonanzkörper da ist er merkt man zum ersten Mal das,
0:39:26–0:39:39
wie gesagt diese Gefühle dann halt Quali so oder die Schmerzen die Emotionen dann halt so von diesem ganzen so resoniert werden also wird er so verstärkt das kommt ja dieses Motiv kommt ihr dann immer wieder bis zum Schluss nachrüsten,
0:39:39–0:39:46
Formung kommt er dann wieder er genau das ist ja die erste und dann ist natürlich bei dem und das ist halt immer,
0:39:46–0:39:55
das ist immer so die Frage die guten Horrorfilm ist das der dann halt glaubwürdig weiter erzählt dass die Protagonisten nicht in diesem Moment aufstehen sagen
0:39:55–0:39:57
ich bin draußen ich fahr weg ja.
Chris Flor
0:39:57–0:39:59
Level gibt es zwei von denen sagen dass.
Florian Clauß
0:39:59–0:40:05
Ja diese anders genau die Arbeit aber eben diese können ja nicht weg sondern die werden dann wieder von der Gemeinschaft an
0:40:05–0:40:15
geholt und ihr versteht das noch nicht ganz hinter der äußerlich ganz komisch aus aber wir können es uns bei uns Tradition wir machen das schon immer so bitte lasst euch nicht davon beeindrucken,
0:40:15–0:40:23
also aber das ist so ein ganz klarer Regelbruch mit der mit Quali dem westlichen Menschenbild,
0:40:23–0:40:30
was man so hat na das ist halt so das ist halt so wo du auf einmal merkst okay wir sind in ganz anderen Wertesystem jetzt drin.
Chris Flor
0:40:30–0:40:36
Und es werde System lohnt sich weicher anzusprechen also diese Sache dass das Individuum halt,
0:40:36–0:40:48
es gibt also in unserer Welt hat man ja irgendwie quasi oder hatte ich dann mir so gedacht die Illusion dass man potentiell das Individuum die Möglichkeit hat unbegrenzte leben,
0:40:48–0:40:57
und dass durch diese Sache dass man sagt wir genden das Leben einfach um damit das Individuum der Gesellschaft nicht,
0:40:57–0:41:04
zur Last fällt und auch damit das Individuum seine würde vielleicht behält gegenüber.
0:41:05–0:41:09
Also wird wird wird das Leben quasi mit mit 72 beendet,
0:41:09–0:41:17
das ist halt einfach geil also diese Illusion wird einfach halt weggeblasen es ist gibt es nicht diese Unsterblichkeit des Individuums,
0:41:17–0:41:26
im Individualismus im westlichen in villöses den gibt's halt nicht der ist gibt hat die Gemeinschaft die Gemeinschaft lebt weiter diese Minecraft lebt nachhaltig weiter,
0:41:26–0:41:33
also dass die und da hin in zugehend merken da halt eben auch Erde,
0:41:33–0:41:41
Grinch ist ja auch dann später in diesem Gespräch wie das denn hier aussieht dass man so Inzucht z.b. vermeiden da wird halt gesagt ja wir,
0:41:41–0:41:46
passen schon sehr gut auf und wir Ingenieuren deshalb schon sehr wer sich mit wem,
0:41:46–0:41:55
wer mit wem halt Kinder kriegen kann und außerdem holen wir uns von Zeit zu Zeit auch so nublas nennen sie das also neues Blut von außen rein,
0:41:55–0:41:58
Und also quasi,
0:41:58–0:42:07
ja also diese diese Gemeinschaft oder merkt halt sowohl eben Geburt und Tod Sexualität all diese Sachen sind Gemeinschaft.
Florian Clauß
0:42:07–0:42:08
Kontrolliert ja.
Chris Flor
0:42:07–0:42:18
Fortpflanzung und und so weiter ist ja es ist alles wird alles von der Gemeinschaft bestimmt.
Florian Clauß
0:42:17–0:42:30
Ja es ist so ein bisschen erlaubt mir den Sidekick auf meinem auf die unsere auf die Folge davor mit Ameisen Ameisen sind ja auch wenn die dann ein gewisses Alter erreichen dann ziehen sie sich auch zum Sterben zurück und es gibt immer um dich mein Schatz
0:42:30–0:42:35
aber das habe ich gemeint.
Chris Flor
0:42:36–0:42:40
Da kann ich ja nichts dafür aber ja wir müssen trotzdem mal schneller.
Florian Clauß
0:42:40–0:42:46
RM nicht zu aber wie viel laufen auch langsamer vielleicht wenn wir Laura stiller laufen dann geht die Handlung auch schon.
Chris Flor
0:42:45–0:42:48
Meinst du vielleicht wann sind wir schneller wieder angekommen und dann müssen wir.
0:42:49–0:42:51
Müssen auf eine Runde gehen.
Florian Clauß
0:42:50–0:43:03
Wie viel rund Müller okay also dieses der erste verstörende Einschnitte in in dieser Geschichte und ich kriege ihn ja ganz zusammen weil ich muss gestehen ich habe das zweite Mal den film,
0:43:04–0:43:10
in schneller Geschwindigkeit geguckt und dann ab und zu mal gibt's gibt es.
Chris Flor
0:43:10–0:43:19
Nenne die sind halt relativ interessant die verschiedenen Personen reagieren da anders darüber auch auf den Sack also der Mark ist überhaupt gar nicht erst hingegangen da könnt ich halt ein Mittagsschlaf,
0:43:19–0:43:28
ich bleib da der in den Unterschied nicht aus halt die flotten Schweden hat sich anzugucken und hat dort auch seine synovate seine E-Zigarette da,
0:43:29–0:43:40
und dann dieses Paar aus London die drehen halt total durch als sie das sehen und lassen sich auch nicht beruhigen und entschließen sich das am nächsten Tag abreisen,
0:43:40–0:43:43
Dani Dani selber möchte auch abreißen.
0:43:44–0:43:52
Kommt dann aber das ist in der in den normalen Karten nicht drin das ist in diesem Director's Cut ist es dann da gibt's nur eine Nacht Szene noch mal,
0:43:52–0:44:06
boah irgendwie ja doch noch 100.000 und da ist es dann wirklich nachdem gesagt vielleicht wurde deswegen rausgeschnitten ist hat noch ein weiteres Ritual wo dann halt einen Baum an dem sie geopfert wird der Baum ist halt so geschmückt,
0:44:06–0:44:16
oder wird in der Baum in Wasser rein geworfen und dann sag dann und wie so ein Theaterstück ins hat der Schmiede auch gesagt dass die ganze dieses ganzen Rituale sind wie ein Theaterstück,
0:44:16–0:44:28
er kommt in einer bevor er sagt es scheint als ob sie also der See noch nicht satt ist hört ihr das so Grummeln ihres Magen sondern ein Ich höre es nicht oder vielleicht doch und dann kommt halt so ein Kind kommt das.
Florian Clauß
0:44:28–0:44:32
Das habe ich gemacht.
Chris Flor
0:44:31–0:44:45
Ist halt auch so geschmückt wieso einbauen wir sind Weihnachtsbaum und sagst du nein dann dann opfere ich mich dann musst halt vielleicht ein Mensch dann auch rein und dann kann sie halt ok und Dani ist Gesicht ich die Drähte als Handy langsam,
0:44:45–0:44:59
daneben die das Kind an an Füßen und an an Schultern und also zwei Leute und schwingende sind beliebt legen den Stein auf dem Bauch und schwingendes so als wenn dann kurz davor deshalb reinpassen treffen dann,
0:44:59–0:45:14
Dani geht das vor sag Neustadt und dann tritt aber auch eine von diesen Schweden und sagte Stopp sie der Junge der Junge war jetzt so mutig schon das reicht schon aus als Opfer und hat auch von da hatte ich nicht gefragt ob das halt auch,
0:45:14–0:45:18
ob Dani quasi das gibt Schwickert hat diese,
0:45:18–0:45:26
also schon somit in das kollektive kollektive rein oder ob sie das vorweggenommen hat aber.
Florian Clauß
0:45:26–0:45:34
Also ich meine man könnte hier noch mal so einen kleinen zeitkick aufmachen in Richtung Opfern weil es ist ja auch ein ganz wichtiges Motiv bei diesem,
0:45:34–0:45:41
Film es geht dir dann halt quasi auch in die höchste opferformel Menschenopfer geht das ja wieder sehr ausnutzen ist er.
Chris Flor
0:45:41–0:45:43
Und wieder ruhiger man ist dann ja auch dann wieder.
Florian Clauß
0:45:43–0:45:53
Genau da ist sie auch sehr also Anfang ist ja jetzt eine kultische Handlung die ganze ja schon immer und es ist halt genau ich will mal sagen so jetzt.
0:45:54–0:46:04
Wenn man jetzt von der Vernunft orientierten Gesellschaft aus geht in dir das irgendwie jetzt jetzt keinen kein religiöser in nichts religiöses gibt,
0:46:04–0:46:18
dann musst mir auch nicht Opfer Nacken abgelaufen ist immer so eine 1 einer Gottheit oder einer anderen Spiritualität dann einfach für für,
0:46:18–0:46:27
meistens darzubieten und hat damit die Ernte damit halt irgendwie Lebensgrundlagen dann Lebensgrundlagen wiederhergestellt werden dass das halt und man geht dann von einer anderen,
0:46:27–0:46:38
Instanz und das ganz allgemein zu fassen aus und die dann halt durch die Opfer besänftigt beruhigt oder angesprochen ist und man hat dir ne Lebensgrundlage mit das so weitergehen kann
0:46:38–0:46:47
hergestellt wird na das ist so ganz grob gesagt und es ist immer so ein Teil geben und dann wieder auch was bekommen also es sind Deal Situation die da geschaffen wird.
Chris Flor
0:46:47–0:46:54
Was sie hat eben dann interessant finden bei bei dem Mittsommer im Vergleich zu eben mit dem vickermann Scheiße hast du den dann noch mal an.
Florian Clauß
0:46:54–0:46:55
Nee ich habe mir die ich habe.
Chris Flor
0:46:55–0:46:57
Okay weil ich habe mit denen extra vorher noch mal an.
Florian Clauß
0:46:57–0:46:59
Wie viele mal durchgelesen ekd.de.
Chris Flor
0:46:58–0:47:09
Bye bye bye week man hattest du eben dann halt auch du hattest ihn so eine ländliche Gemeinde und du hattest dann halt so einen adligen der dann halt dazu kam das ist dann der Vorfall gewesen von dem Christopher Lee,
0:47:09–0:47:13
und die Kundin hat eine bestimmte Art von,
0:47:13–0:47:20
Agrikultur dafür schaffen mussten die Menschen halt auch er eins mit der Natur sein und deswegen hat er so eine Sünde heidnische,
0:47:20–0:47:29
Religion der eingeführt die halt eben dann so auch sehr das widerspiegelt was ich früher mal gegeben hat und dann wurden hat auch verboten das heißt jeden Menschen die das lebt,
0:47:29–0:47:33
haben an diese Geschichte geglaubt bei dem Midsommar scheint es mir,
0:47:33–0:47:41
dass die ganzen bietest den besten erklärt wurde war das wo das immer auf eine Art erklärt die gezeigt hat dass es nie also nicht zynisch aber doch,
0:47:41–0:47:50
reflektiert und wissenschaftlich und wir wissen alles so das sind alles nur Gleichnisse unsere Opfer und so weiter also,
0:47:50–0:48:00
wir machen das z.b. die Leute springen darunter nicht um Opfer wirklich da zu bringen sondern das ist alles in der Tradition so aber wir wissen in Wirklichkeit ist das,
0:48:00–0:48:02
also diese ganzen Rituale sind,
0:48:03–0:48:17
werden dann doch rational irgendwie erklärt und haben alle diesen dieses Motiv der der Gemeinschaft der starken Gemeinschaft in der Nachhaltigkeit obwohl halt alle sich bewusst sind dass das dieser religiöse Unterbau,
0:48:17–0:48:20
wohl fehlt also hauptsächlich größtenteils.
Florian Clauß
0:48:20–0:48:29
Vielleicht auch noch mal dazu dass diese die innergemeinschaft ja auch so der der Qualität der heiliger Ort der der der,
0:48:29–0:48:36
der Ort wo sie auch so also das Innerste zusammengehalten wird das Handy Bibliothek ne also Hilfe,
0:48:36–0:48:42
über diese ganze Runenschrift die auch auftaucht irgendwie eine Schrift geführte Gemeinschaft
0:48:42–0:48:53
aber gleichzeitig wohl dass du auch völlig wieder so wie du sagst oder nicht so Ebenen Horrorfilm übereinander kommen die einfach so aus ganz anderen quotation zusammen gespielt werden es ist halt so,
0:48:53–0:48:58
das wird ein Buch quasi da gibt es eine behinderte.
Chris Flor
0:48:58–0:49:05
Du in den Frühling gezüchtete sowieso wieder Papst also in der vermittelnde Instanz zwischen dem,
0:49:06–0:49:18
ein zwischen den Nissan des ursprünglichen und wir haben quasi über gezielte Inzucht ingenieuring Inzucht Engineering haben die eine Person geschaffen,
0:49:19–0:49:32
die deren am Bewusstsein nicht eingetrübt wird durch rationales Denken also quasi eine Verbindung hat er zu diesem ursprünglichen und und und die Person Schatz gibt um diese,
0:49:33–0:49:37
der malte mit Fingerfarben in der oder die.
Florian Clauß
0:49:37–0:49:43
Wenn Sie kannst du vom Gesicht her nicht so richtig identifizieren sehr entstelltes Gesicht,
0:49:43–0:49:52
und genau sie mal dann oder eher mal dann den Fingerfarben über diese Seiten würde sich auch davor schon bisher immer ein gewisses Abstraktion Slayer na ist ja genau,
0:49:52–0:49:59
diese reflexionsebene die sie selber dann halt mittragen und sagen das ist ja kein echtes Opfer wir machen das sind nur als Zeichen Leerzeichen ist in,
0:49:59–0:50:11
wird es aber gleichzeitig fängt dann halt diese Person an da drauf zum Malen und das und und und das wird Inhalt auch in dieses Buch wurde Inhalt auf die Seite übermalt und würde einige Schriften mit zu lesen ist,
0:50:11–0:50:16
das Buch wird dann halt bei so einer bei so ein opferritus würden halt auch daraus vorgesungen.
Chris Flor
0:50:16–0:50:31
Ja was aber halt auch eingesetzt sagen wir dir die älteren wir nehmen dass diese dieses diese Darstellung des unbeeinflusste vom rationalen denken und wir interpretieren das und dann werden wir auch einen runter rum geschrieben in diese Bücher.
Florian Clauß
0:50:30–0:50:32
Ja stimmt genau.
Chris Flor
0:50:32–0:50:44
Das heißt die es gibt also das wird dann auch nicht dass wir dann doch wieder vermittelt und auch wieder du hast halt eigentlich hast du dann auch wieder die die rationalen älteren die denn auch wieder,
0:50:44–0:50:53
die das hat eben einfach also es ist dann auch wieder nicht und es ist nicht unvermittelt enthalten vermitteltes.
0:50:54–0:50:59
Nr vermittelte Botschaft den Inhalt auch vielleicht verfälscht man weiß es ja nicht nehmen also.
Florian Clauß
0:50:59–0:51:02
Ich habe das ist halt auch ein Mittel von einem guten Horrorfilm,
0:51:02–0:51:10
im Sinne Bedeutungsebene einfach nur anzudeuten oder so anders um das zu visualisieren,
0:51:10–0:51:17
und einfach da hinzustellen und dann gibt's natürlich total viel Bedeutung Träume die da rein gelesen werden können diese halt wieder so
0:51:17–0:51:28
wie wir das jetzt gerade machen das kann man ja so um die Schrift ist dann halt quasi ein kulturelles Zeichen für und alles ist es halt toll weil dieser Film ganz viele solche Räume aufbaut ne.
Chris Flor
0:51:28–0:51:37
Ich habe eine Idee wie wir jetzt ein bisschen schneller vorankommen ich denke jetzt kippt diese Film nämlich um mal kurz und wird schon im Slasher-Film und dann halt in der traditionellen Schläuche.
Florian Clauß
0:51:37–0:51:38
Genau das.
Chris Flor
0:51:38–0:51:44
Wird halt jeder wenn was schlecht macht wird man dafür bestraft und zwar mit dem Tode,
0:51:44–0:51:48
so ein Talent also dass das ist ja auch wieder werden den VKU,
0:51:48–0:52:02
halt eben wie VI man aber wir haben halt auch eben diesen Slasher-Film jetzt wo dann halt auch richtige Echo ist ganz starke Echos Texas Chainsaw Massacre und so weiter solche Sachen drin sind mit Gesicht mit Haut Haut Masken und welchen Geschichten,
0:52:02–0:52:11
Leatherface wo dann halt jetzt nach und nach alle getötet wenn ich habe jetzt auch aufgeschrieben was jetzt diese Sünden sind die hat jede Person,
0:52:11–0:52:13
dann halt so begeht also wir haben,
0:52:13–0:52:28
Sünden werden bestraft mit dem Tod Wasser die ersten du hast ja diese diese dieses Pärchen aus London die halt abreisen wollen das so ein bisschen so eine moralisieren die sagen das ist falsch wie ihr das macht unsere West unser westliches Verständnis von Individualismus ist wichtiger,
0:52:28–0:52:34
Und und dieser diese Illusionen Unsterblichkeit des Individuums ist wichtiger als was ihr halt jetzt hier macht die werden.
0:52:34–0:52:44
Die verschwinden war am Anfang in diesem Film verschwinden dann hat die Leute mein hört hat vielleicht meinen Schrei in der Ferne weiß aber nicht genau was mit denen passiert gehört genauso hast du denn den Mark.
0:52:45–0:52:46
Der.
0:52:47–0:52:59
Irgendwie hat eben so eine so eine gewisse Respektlosigkeit immer zeigt was hat Susanne Charaktereigenschaft ist d was gemacht wenn als diese diese zwei alten gestorben sind verbrannt werden die wären dann auch schon die Asche wird auf in den
0:52:59–0:53:05
ahnenbaum das sind tut der Baum der da liegt wird wird die Asche drauf gesagt und er muss halt irgendwann mal Schiffen,
0:53:05–0:53:13
und pinkelt dann halt an den Baum und wird dann halt da die die sieht einer besonders einer von denen Dorf Leuten,
0:53:13–0:53:17
von der von der Gemeinde ist halt sehr erschüttert davon,
0:53:17–0:53:27
und der wird dann halt auch so von der Frau Weg gelockt die wohl irgendwie auch schon Auge auf ihn geworfen hatte vorher aber die wird er weg gelacht und der taucht Inhalt auch nicht mehr auf.
0:53:28–0:53:28
Manager.
0:53:30–0:53:35
Nee aber dann spielt er komme gleich dann wenn wir können jetzt gleich mit Zeitraffer dazu du hast halt denn jetzt auch den,
0:53:35–0:53:43
der Christian nachdem dieser dieser Sprung von dem Felsen passiert entschließt sich Christian halt eben auch,
0:53:43–0:53:54
seine Doktorarbeit weil der hatte die ganze Zeit nicht gewusst worüber er seine Doktorarbeit schreiben soll weil halt eben so ja also weiß ja nicht wohin hat sich dann halt auch.
0:53:54–0:53:59
Hängt sich halt an so Sachen eigentlich immer ran ne und der hat sich dann.
0:53:59–0:54:05
Entschlossen okay ich schreibe jetzt auch meine Arbeit hier rüber und erzählt es Inhalt dem Georges,
0:54:05–0:54:18
jedes hat mir geplant hat der Drucksensor ist halt total angepisst und und wirft ihm dann halt eben auch so Sachen vor du hängst nicht überall nur dran Du hast keine eigenen Ideen und so weiter und und Christian sagt nee ich mache ich mache das trotzdem und an.
0:54:18–0:54:28
Okay sie hatten also Josh fängt dann an zu recherchieren um den halt diese Arbeit zu schreiben lässt sich diese Sache mit diesen Büchern mit in der Heiligen Schrift auch erklären,
0:54:28–0:54:40
und fragt ob er die fotografieren darf der der älteste der ältere der aus aus dem aus dem aus der Gemeinde ist also so ein Geistlicher oder so sag ihm nein kannst du nicht fotografieren,
0:54:40–0:54:48
so schleicht sich nachts in diese Bibliothek hinein wo diese ganzen Bücher stehen und fängt an mit seinem Handy die Dinge so zu fotografieren.
0:54:48–0:54:58
Und auf einmal hörte was dreht sich rum und danach hier Mark bist du das und dann ja dann kommt halt Mark da drauf zu und dann kriegt er auf einmal eins über die Rübe gehauen.
0:54:59–0:55:04
R&M dann sieht man sie in das Gesicht von Mark und sieht halt eben das ist halt so ne,
0:55:04–0:55:14
Leatherface mäßige halt so eine Gesichtsmaske dann halt dann vor geschnallt ist über bald jemand an der wir wissen nicht genau wir wissen gar nicht wer wir aus dem Dorf hat jemand aus dem Dorf.
0:55:15–0:55:24
Also jetzt bleiben zu dem Zeitpunkt bleiben von diesem juxplatz bleiben eigentlich nur noch Christian und Danny übrig und da ist in erzählt der letzte Akt,
0:55:24–0:55:30
passiert Inhalt der Wii die letzte Feierlichkeit der Meier quasi jetzt fängt er an zu regnen.
0:55:31–0:55:41
Der maientanz und diese ganze da was sie auch noch angebahnt hat ist das relativ offensichtlich wird das eine,
0:55:41–0:55:49
ein junges Mädchen aus dem Dorfer die hat gerade die Geschlechtsreife erreicht hat dass sie wohl plant irgendwie mit dem Christian,
0:55:50–0:55:56
anzubandeln also auch schon Bilder gesehen hat vorher und sich entschlossen hatten mit ihm und im.
Florian Clauß
0:55:55–0:56:00
Na ja und er hat in seinem Fall hat er dann auch einen Schamhaar.
Chris Flor
0:56:00–0:56:05
Schamhaar was hat sowas ja auch vorher gelernt haben das ist ebenso ein Ritual zum Liebeszauber Ritual.
0:56:05–0:56:11
Also das Dispo an sich halt irgendwie alles an und.
Florian Clauß
0:56:11–0:56:17
Und ich immer nur sagen dass Dani halt quasi mehr und mehr in dieses Zentrum von dieser Gemeinschaft.
Chris Flor
0:56:17–0:56:31
Geh mal hier dran an den ahnenbaum wir waren jetzt da bei dir der letzte Tag der wir haben zwei Überlebende quasi also final Girl und und noch eine ein Opfer.
Florian Clauß
0:56:31–0:56:44
Genau wie ich wollt nur sagen dass Dani immer sich mehr in das Zentrum von dieser Gemeinschaft gerückt wird oder sich also es ist halt so dass ich weine dann wird sie halt gerade zu der,
0:56:44–0:56:46
Midsommar was ist das denn für ein.
Chris Flor
0:56:46–0:56:53
Mit zum und dann möchte ich auch noch mal sagen es ist seltsam die sagen einerseits Mittsommer also mit Sommerfest aber die sagen auch die may Queen.
Florian Clauß
0:56:53–0:56:56
Wie genau may Queen genau das ist.
Chris Flor
0:56:55–0:56:57
Mai warum im Mittsommer im Mai.
Florian Clauß
0:56:57–0:57:08
Kann ich auch genau das haben die auch so abgespeichert als McFit wenn er aber sie wird sie wird in auch in einen Rausch Ritual dann wurde gemeinsam Drogen genommen.
0:57:08–0:57:18
Um den Maibaum und dann quasi sowieso Auslese der war zuletzt übrig bleibt ist gerade so die Maikönigin in ja.
Chris Flor
0:57:18–0:57:27
Wir haben es ja vielleicht erklären das war also ein bisschen also auch so parallel zu verdiene zwei sein zwei Sachen bei an sich an einmal dieser,
0:57:27–0:57:32
dieser Maitanz wurden halt die Geschichte erzählt wird,
0:57:32–0:57:46
das als die alte Zeit hätte der Teufel alle irgendwie besessen und die hätten sich alle zu Tode getanzt und jetzt würde das jedes Jahr tanzen die Frauen in um Umgebung
0:57:46–0:57:52
die Stirn zu bieten und war diejenige die halt am längsten tanzen nicht umfällt ist Inhalt die may Queen,
0:57:52–0:58:06
gleichzeitig also das bei Ansichten gleichzeitig soll es auch zur Paarung kommen und das neue Blut von dem Christian in den Inn in das in die Gemeinschaft einzuführen über über diese Maja wie sie hieß,
0:58:06–0:58:14
die also von fondatioun dezidierten Liebeszauber mit ihm mit ihm gemacht hat und es die Sache ist auch das,
0:58:14–0:58:24
Dani das halt auch so am Rande mitkriegt und und Küsschen das auch mitkriegt aber es wird halt nie richtig thematisiert und sie das wohl auch so ein bisschen angepisst dass er sich dann nicht,
0:58:24–0:58:30
konkrete von distanziert dass es da wohl so paar Augen kommen soll ja und dann dann werden.
Florian Clauß
0:58:30–0:58:32
Ein chronisch oder.
Chris Flor
0:58:31–0:58:39
Ja ja nee aber das hat auch wieder Typ also ich habe deshalb wirklich glauben seine Sünde ist halt eben dass er dann so mit rein das ist auch diese Sache er wird dann,
0:58:39–0:58:53
auch von der ältesten von der Dorfältesten oder von der Leiter Leiterin oder sowas quasi Frau wird er dann in so ein Raum und dann erklärt sie sind sehr wir wollen dass Du Dich hier mit meiner passt irgendwie und dann sagt er eigentlich nun,
0:58:53–0:58:56
ich bin doch hier mit meiner Freundin also sagt das wirklich auch,
0:58:56–0:59:05
und dann hat Dagi na ja nee aber es ist doch auch du möchtest doch deine Arbeit hier drüber schreiben und dadurch hast du dann einen tiefen Einblick in die deshalb hier funktioniert,
0:59:05–0:59:12
und dann sagt er sogar noch na kann ich das nicht auch so machen und zu schauen ohne dass ich damit involviert bin als er versucht dich da raus.
0:59:13–0:59:23
Und er sitzt dann draußen und schaut dieser Mai diesen Tanz zu und dann kommt jemand auf ihn zu und alle seine Frauen gibt ihm so ein Getränk in die Hand und sag ihr trinkt das in der fragt was ist das,
0:59:23–0:59:25
ja das ist ne.
0:59:25–0:59:36
Das ist ein Getränk das macht deine deine Abwehr gegen neue Einflüsse macht Destiny dann tun kannst neue Einflüsse er auf dich einladen und er sagt ne ich möchte lieber nicht trinken,
0:59:36–0:59:43
ich habe Angst dass ich schräg drauf komme und die insistiert halt nee nee trink das und so weiter und dann ergibt es dann halt irgendwie weg,
0:59:43–0:59:54
also die Sache ist er hat wirklich versucht sich sicher gehen diese zu wenn Arbeit nicht genug also er hat nicht nee war nicht eindeutig genug hat nicht nicht also er hat sich dann als und als es dann nimmt,
0:59:54–1:00:01
weil halt eben seine Abwehrkräfte weg sind ist es eigentlich wegen geschiedene steht ein Pferd halt auf dieser Schiene seinem Unheil.
Florian Clauß
1:00:01–1:00:15
Extremes passiver Typ und der Hund steht halt auch in dir in der wird ja dann auch komplett passiv gemacht das ist kann man dann auch aber ändern aber gleich erzählt aber genau dann findet diese.
Chris Flor
1:00:15–1:00:22
Trink erstmal aber ab dem ab dem sind nur noch Substanzen in den drin die ihn dann halt wirklich er hat keine weil er in die.
Florian Clauß
1:00:21–1:00:23
Erinner.
Chris Flor
1:00:23–1:00:24
Er ist ja wirklich nur noch.
Florian Clauß
1:00:24–1:00:33
Ja er muss nicht noch nicht mal gehäutet werden wieder an das weiß ich schon die Fülle und genau es kommt sie dieser Paarung.
Chris Flor
1:00:33–1:00:37
1 in Edersee vorher noch.
1:00:37–1:00:44
Diese Seite total geil also diese Sache auch wo wo man merkt also Christian sitzt halt irgendwie daran schaut zu wie seine Danny,
1:00:44–1:00:56
quasi die tanzende um drum rum um diesen Maibaum sind erste 20 Girls und dann halt immer weniger die fallen hin erschöpft oder rennen ineinander fallen und dann ist halt immer weiter dabei sie ist halt ein außen,
1:00:56–1:01:04
Tage Amerikanerin mit CrossFit wahrscheinlich gestärkt und so weiter und ist bleibt Inhalt dann der ständig unter auf den Beinen und er merkt hat auch wie.
1:01:05–1:01:17
Da hat er das Getränk noch nicht getrunken er merkt wie sie quasi so von ihm ist schon so sich weg bewegt man sieht halt den ganzen Augen und man sieht halt irgendwie so für eine trauernde auf so eine Panik irgendwie in sein Gesicht erwachsen.
1:01:17–1:01:31
Und deine gewinnt dann halt und wird dann so hochgehoben und wird so weggetragen und und also während den Tanz merkt sie auch dann merkt Dani auch dass sie nicht nur Schwedisch versteht wenn die an die Leute schwedisch reden sondern dass sie sich.
1:01:32–1:01:39
Und also ohne Worte ohne Sprache kommunizieren kann mit anderen unter in dem Moment.
Florian Clauß
1:01:39–1:01:44
Das ist vielleicht auch der Moment wo das wo ich denn Qualität zusammen.
1:01:44–1:01:52
Übersinnlichen Thai, sonst ist er im Vergleich zu den film davor den heritage.
Chris Flor
1:01:51–1:01:52
Hereditary.
Florian Clauß
1:01:52–1:01:57
Den ich nicht aussprechen kann Film da ist ja auch vieles wird ja auch ähnlich,
1:01:58–1:02:03
Ingwertee ist er meinte ähnlich aber dann gibt's halt noch diese übersinnliche Ebene drin,
1:02:03–1:02:14
die kommt ja dann auch noch mal und und da den film ist halt nix Sinsheim wirklich der eine ist ja alles nur so quasi in dieser kultischen Gemeinschaft und wie verhandelt und SG.
Chris Flor
1:02:13–1:02:16
Als engineering hat will ich das.
Florian Clauß
1:02:16–1:02:28
Und das einzige was du natürlich passiert ist alles was du willst mache ich am Ufer vorbei lange und das einzige Grund ist nett immer so das was über sie nicht passiert ist dann eher so eine Rausch Erfahrung durch Drogen.
1:02:28–1:02:36
Evoziert neue ausgelöst und da halt auch ne das ist halt nichts was irgendwie übersinnlich.
Chris Flor
1:02:37–1:02:40
Außer halt eben dann mit viel Kommunikation da fängt Sohn hat an.
Florian Clauß
1:02:40–1:02:50
Ja ja da ist aber auch das könnte halt irgendwie weißt du wie halt Leute die auf LSD lesen sind können halt irgendwie wenn du dann über 95% der Schrift Updates Turnier.
1:02:51–1:02:57
Halt die ganzen Buchstaben lesen mein Herz ohne alles kann ja schon sein dass es der Zunge raus Erfahrung ist sie auch wie ein.
Chris Flor
1:02:57–1:02:58
Büstenhalter.
Florian Clauß
1:02:58–1:02:59
Ja also.
1:03:00–1:03:10
Genau und dann hast du eigentlich dann kommt das Finale so nah indem ist es der letzte Akt dann du wolltest mir mal was zu dem Tanz sagen.
Chris Flor
1:03:11–1:03:17
Ja nee eigentlich nur dass die ja das war es glaube ich schon.
Florian Clauß
1:03:17–1:03:26
Okay das macht und ich genau dann kommt es zu dieser völlig merkwürdigen Szene von dem wo die.
Chris Flor
1:03:26–1:03:39
Anna-Lena doch vielleicht dann doch also die Sache ist Inhalt Küsschen hat halt dann das Getränk getrunken die Dani wird hochgehoben wird weggefahren wie sagt irgendwie noch und er schaut so verloren sagt okay jetzt muss
1:03:39–1:03:44
Steam neue McQueen muss jetzt die die Felder segnen,
1:03:44–1:03:57
und dann fragt er kann ich Küsschen mitnehmen und dann sage ich nein das musst Du alleine machen und dann wird die halt weggefahren und er bleibt alleine zurück alle haben halt so weiße Kleidung an Danny auch schon er ist der einzige noch in infinite Plauen,
1:03:57–1:04:05
Inseln im blauen T-Shirt und blaue Hose dunkelblau bleibt dann halt irgendwie so einsam zurück und verwirrt und hat auch,
1:04:05–1:04:13
fühlt sich nicht wohl in seiner Haut halt auch wegen diesem Ding was er dann halt genommen hat so und bleibt dann hat er langsam und dann kommt sie.
Florian Clauß
1:04:13–1:04:27
Genau dann gesehen aber vielleicht noch da allein SMS schon gesagt Dani ist vielmehr im Zentrum von diesem politischen Gemeinschaft aber muss auch sein dass es bei ihr selber persönlich so ist dass sie.
1:04:28–1:04:39
Auf einmal mit der Gemeinschaft ist ne weil wir wirklich immer so dieses Problem wo ist die Zugehörigkeit ihre Familie Fleck hat sich umgebracht oder ihr scheiß hat sie umgebracht,
1:04:39–1:04:42
und ihren Eltern getötet es gibt keinen,
1:04:42–1:04:52
LG Zubehör ist mit ihrem Freund nicht so richtig angenommen so habe angenommen wird von den Freunden verschwand es auch nicht so scheiße auf einmal ist nicht so ein bisschen so wie in der Gemeinschaft dann angekommen.
Chris Flor
1:04:52–1:05:01
Ja es gibt ja auch dieses Gespräch wo denn der Schwede der Freund als diese dieser bekannte von denen dann halt gesagt ja hier du bist halt du kommst das an der Welt,
1:05:01–1:05:10
wo ist halt immer darum geht was hast du was hast du nicht und so weiter und du hast zwar Christian aber fühlst du dich von dem aufgehoben fühlst du dich da zu Hause,
1:05:10–1:05:17
und ich habe hier einen zu Hause wir haben ja ein Zuhause meine Eltern sind auch gestorben die sind verbrannt als ich als ich ein Kind war,
1:05:17–1:05:29
und macht es dann schon irgendwie auf und Danny versucht ja auch die ganze Zeit immer Christian mit einzubeziehen versucht dann halt irgendwie seine Verbindung mit ihm herzustellen er halt aber auch so,
1:05:29–1:05:33
er blockt ist halt dann auch immer so ab er kann ja.
Florian Clauß
1:05:35–1:05:42
Genau und an und Lenkung ist in dieser Schlüsselszene der immer Mutter schon seit fast so biologisch Begattung,
1:05:42–1:05:54
Entdeckung Szene fällt in den Gemeinderaum auch wieder so kultisch hergestellt sind und ab Gemeinderaum alles aus Holz siehst du den halt mehrere nackt,
1:05:54–1:06:00
Frauen alle einen Alters die dann halt um um die 40.
Chris Flor
1:06:00–1:06:01
Altemeier.
Florian Clauß
1:06:01–1:06:02
Maja,
1:06:02–1:06:13
die auf dem Boden liegt in die Beine breit machen dann wird er also in ein einem Fell herangeführt Küsschen und es fängt Inhalt dieser Beischlaf an.
Chris Flor
1:06:13–1:06:17
Auch aber die singen alle auch gleich die die singen handelt.
Florian Clauß
1:06:15–1:06:28
Die sehen genau und und dann ist halt auch so diese Übertragung der ganzen Gefühle ja wird halt quasi von denen von den Frauen mit dem Hintergrund resoniert um die singen und tanzen dabei.
Chris Flor
1:06:28–1:06:37
Und also auch als dann Maja anfängt zu zu stöhnen fangen dann alle anderen Frauen auch mit ID denselben lautem Armen die dann halt auch nach.
1:06:38–1:06:45
Ja und unter die Maja und vielleicht also eine andere Frau so mittel alte Frau.
1:06:46–1:06:52
Ciao ciao ciao die also anstatt dass sie also.
1:06:53–1:07:02
Anstatt ist sie halt dem Küsschen in die Augen schaut schaut sie halt eben diese anderen Frauen die Augen es ist halt klar dass du es jetzt darum geht dass sie quasi ihre.
1:07:03–1:07:10
Wer was bedeutet das.
Florian Clauß
1:07:10–1:07:12
Hast du bekommen.
1:07:13–1:07:17
Aha ja also die sind auch voll dabei.
1:07:17–1:07:30
Gleichförmig PCV und und halt leichte hat Dani dann Wind bekommen von und kommt in diesen Raum rein und sieht dann halt genau diese Szene ja und,
1:07:30–1:07:37
stützten raus und hat wieder diese völlige Entzerrung in ihrem Gesicht also dieses und.
Chris Flor
1:07:38–1:07:39
Fängt auch an so zu schreien und zu.
Florian Clauß
1:07:39–1:07:54
Genau und und und und du hast das Gefühl der bricht dieser ganze die ganze Trauer das ganze Leid bringt in diesem Moment raus und sie kriegt dann aber auch dann kommen auch andere Frauen herbei und die nehmen das wieder auf.
Chris Flor
1:07:53–1:07:59
Ja die Frauen die ihr eigentlich gesagt haben sie soll da nicht hingehen sie soll nicht gucken was er denn passieren Danny geht dir trotzdem nur den Schein nach,
1:07:59–1:08:12
dieselben Frauen haben dann auch wieder so einen sehr authentischen Schmerz Teilen die mit der Danny jammern genauso wie sie und man merkt dass sie es halt auch ernst man also die obwohl sie wissen was das ist obwohl sie,
1:08:12–1:08:19
Erdteil diese Kultur sind Jeans ist Danny trotzdem auch schon Teil der Gemeinschaft der sie ihren Schmerz hat mit.
Florian Clauß
1:08:19–1:08:24
Mitzuteilen und auch in einer grandiosen sehen also ich glaube das ist so
1:08:24–1:08:33
wir sehen wo ich den Teil den schauen auf dem Rücken hatten also dieses Schreien und Stöhnen und auch von der Choreographie her ist es also,
1:08:33–1:08:43
diese alten somit gehen mit den Bewegungen des ganz ganz starke Szene ist das also da ist auf jeden Fall diese Geschirr Arbeit von Astra und die kamera Arbeit muss man wieder sagen,
1:08:43–1:08:52
und das was den film so sehenswert macht genau das ist glaube ich so der Punkt wo dann halt einfach der Kat bei dem Paar endgültig der break up Film,
1:08:52–1:08:57
es ist gebrochen ja und dann kommt halt gerade zum Ende hin es gab schon
1:08:57–1:09:08
a am Anfang so eine Hütte ein Haus das sieht aus wie so ein Hexenhäuschen was du in Dreiecksform hat und wo auch dann halt gesagt dass ich nie da da da kann man nicht reingehen das ist ein kultischer Ort,
1:09:08–1:09:12
ja und dann wird quasi in diesem Haus ne.
Chris Flor
1:09:12–1:09:14
Na du feierst noch.
1:09:15–1:09:17
Weil die dann dann kommt nämlich noch mal hin die sitzen alle noch.
Florian Clauß
1:09:17–1:09:19
Jetzt gibt's freier.
Chris Flor
1:09:18–1:09:24
Also Lea gut der Christian nämlich nachdem dann hat auch so eine Frau nimmt seinen Po und und.
1:09:24–1:09:35
Das dass er endlich fertig wird damit er die Begattung endlich zu Ende ist er ist halt total und Didi Didi Maier legt sich schon so auf dem Rücken macht die Beine hoch damit der Samen und sag ich will das Baby schon in mir,
1:09:35–1:09:37
NDR Kristin ist jetzt egal.
Florian Clauß
1:09:37–1:09:39
Wie bei Big Lebowski diese.
Chris Flor
1:09:39–1:09:45
Ja genau genau der Christine sind dafür schon egal den lassen sie einfach hin in Frieden der hatte seinen Job.
1:09:47–1:09:56
Der rennt hat dann sogar aus irgendwie nackt schämt sich auch so im Trend Inhalt im Internet immer noch drauf irgendwie rennt in so ein Haus rein sieht da den,
1:09:56–1:10:07
ein den Londoner am an der Decke hängender sein auch Sitze die Haut ist abgespannt wieso Flügel und Blumen in den Augen und so weiter also sind doch auch aussehen wie ein bisschen in diesen,
1:10:07–1:10:11
Hannibal TV-Serie irgendwie.
Florian Clauß
1:10:11–1:10:25
Sehr wenige Securvita aber so die Haut aufgespannt und dann aber im Hühnerstall sowieso rituell arrangiert hat ja der dann halt irgendwie auch wieder sowas abartiges hat ne genau.
Chris Flor
1:10:25–1:10:28
Und dann hat sie mit Blumen auch in so natürlich und dann kommt er halt so man rein,
1:10:28–1:10:36
und so bläst die man hat und Staub ins Gesicht und dann sieht man so von seiner Sicht der fliegt so auf dem Boden so schräg und dann kommt er runter,
1:10:36–1:10:46
und tippen Sie die kommt ihr mit den Fingern aufs Auge zu und dann sieht man halt wie dann erst die eine Seite macht den Finger so runter an dem einen Auge sieht man wie die rechte Seite
1:10:46–1:10:57
erst dunkel wird und dann wird die linke Seite dunkel also der kann noch nicht mal die Augen schließen dann wird er von außen gemacht und dann die nächste Stelle ist halt die Kamera zu dunkel und dann wird's wieder auf der rechten Seite hell auf der linken.
1:10:57–1:11:05
Denn so eine Frauentag ok du kannst nicht reden du kannst dich nicht bewegen gehst du weg und er sitzen und im Rollstuhl,
1:11:05–1:11:19
und dann sind wir auf dem Platz und dann wird halt gesagt und dann wird halt die Auflösung dann wird er gesagt ok wie jedes Mal in dieser Feier wir bieten neuen Opfer da 4insider vier new blood,
1:11:19–1:11:20
und 1,
1:11:20–1:11:34
da darf unsere neue may Queen darf entscheiden wer das ist ob es einer von uns ist oder der letzte Nougat der übrig geblieben ist der Christian also die ins die die new blood die gestorben sind natürlich die alle alle die halt bis jetzt getötet wurden,
1:11:34–1:11:46
und dann haben sich ein paar Leute bereithalten haben wir die zwei alten von den von den Einheimischen die sind auch schon dabei zwei haben sich bereit erklärt irgendwie geopfert zu werden.
1:11:47–1:11:49
Also reden auch von Menschenopfern schon die wissen jetzt,
1:11:50–1:12:00
diese Menschen auf der und Dani soll halt jetzt entscheiden soll hat jetzt einer von der Gemeinschaft getötet werden oder halt eben der new blood Christian und man sieht halt ihr Gesicht und man sieht sein Gesicht,
1:12:00–1:12:08
Und also sein Gesicht des Ausdrucks tot weil weil er sich halt nicht bewegen kann aber die Augen ganze Jahr Inhalt,
1:12:09–1:12:18
und man sieht aus Danis Gesicht irgendwie eine Trauer aber halt dann auch erkennen dass sie halt eben den Küsschen als Opfer dann halt auserwählt.
1:12:19–1:12:24
Werde das passiert und das ist glaube ich eben diese Sache dass sie dass sie diese Entscheidung,
1:12:25–1:12:31
entweder sie sagt okay ich möchte also können wir halt überlegen ich möchte meine also entweder ich möchte den Küsschen bestrafen oder,
1:12:32–1:12:43
ich möchte also Valeria meinen Vertrauen verletzen oder was ich mit der Frau geschlafen hat oder was auch immer oder weil er halt kein guter Freund ist oder oder ich möchte auch die Gemeinschaft,
1:12:43–1:12:44
nicht,
1:12:44–1:12:56
ich möchte die Gemeinschaft schützen ich möchte niemand von unserer Gemeinschaft Opfern lassen ich möchte lieber den Nudeltopf Anlassen von der von außen kommt ich glaube da ist dann halt eben das ist nicht so ganz klar warum sie halt diese Entscheidung.
Florian Clauß
1:12:55–1:13:02
Ja also ich glaube das ist dein Sohn auch diese Assimilation in den Wertegemeinschaft
1:13:02–1:13:10
wie sie auch schon so quasi am eigenen Leib gespürt hat ne und das lässt sie dann halt dazu bewegen weil sie merkt dann ist diese Gemeinschaft ist in 1,
1:13:10–1:13:21
als Indianer Gemeinschaft wo ich herkomme hier ist ja genau dieser gap zwischen der westlichen Kultur und dieser religiösen Kultgemeinschaft na und das ist ja auch da knüpft sich ja mal so eine ganze
1:13:21–1:13:31
interessante Kritik an dem Film auf nämlich das quasi das können wir gleich noch mal drüber reden aber vielleicht erzähl mir jetzt kurz
1:13:31–1:13:37
den Schluss nah der Schluss ist dann das dann halt Quali Opfer aufgebaut werden in diesem Dreiecken Haus.
Chris Flor
1:13:37–1:13:44
Finnisches Strohpuppen den dann die Gesichts heute von diesem toten dann so aufgezogen werden und dann sitzen hat lebend,
1:13:45–1:13:50
noch die beiden die beiden Schweden halbsitzende noch irgendwie mit dabei
1:13:50–1:13:58
mein hatte vorhin ne Szene auch wo dann halt ein Bär der die ganze Zeit irgendwie auch im Käfig ist aber nicht erwähnt in dem Ort an ist der denn sie rausgenommen wird und dann
1:13:58–1:14:07
wird an der Christian halt in diesen Bär rein mit dem berfeld oben drüber schaut danach aus dem Maul quasi so raus sitzen auch und schaut halt jeder sowieso
1:14:07–1:14:14
passiv halt vor sich hin dann wird dann halt dann auch so ein so einer von den älteren sagt dann irgendwie
1:14:14–1:14:25
du böser Bär du wirst jetzt auch hier geopfert und während du hier sitzt und brennend denke darüber über deine Untaten Nathan also.
1:14:26–1:14:34
Aufgebrummt und unten sitzen da und das geil fand ich halt eben auch noch dann kommt ihr dann rein und dann kommt in einer rein mit so einem,
1:14:34–1:14:43
mit so einer getrunken und wenn du so eine kleine dann kann das Medikament auf dem Stäbchen und dann geht er zu den beiden Schweden hin nicht zum Christian aber das sind meine Schweden und sagt hier,
1:14:43–1:14:52
the year I feel no pain also für keine Schmerzen und gibt dir in den Hals so ein so ein Ding auf die Zunge damit die keine Schmerzen fühlen.
1:14:53–1:14:56
Und dann Tür geht zu den Tim nisthaus,
1:14:56–1:15:08
aber dann passiert halt die sitzen alle drinnen und die Flammen kommen und und man sieht hat das Gesicht wieder von Christiane der Bär brennt aber er kann ja nichts mehr kann sicher spüren aber ich kann ehrlich sagen und dich nicht bewegen,
1:15:08–1:15:14
und dann erreicht das Feuer diese beiden Schweden und auf einmal spüren die Schmerzen fangen halt an zu schreien,
1:15:15–1:15:20
na und das ist dann halt diese angesehene erstens also Gigi feel no pain aber die spüren den Schmerz.
1:15:21–1:15:29
Aber dann denk mal ok vielleicht wurden die irgendwie an der Nase herumgeführt aber dann gehst du halt raus und dann fangen die ganzen im Dorf fangen auch alle an zu schreien,
1:15:29–1:15:34
von dem Schmerz der Verbrennung von den also wissen die auch dass der sehr geht,
1:15:35–1:15:42
den Schmerz nicht gemacht hat und dann diese die letzte Szene und und diese Wahnsinn da sollte man das vielleicht überreden,
1:15:42–1:15:51
ist in Haltingen alle brechen zusammen und schreien und du hast du Dani und sie ist in diesem Blumen riesen Blumenkleid wie sieht's oder so eine große Raupe oder so sein.
1:15:52–1:15:58
Irgendwie und wie schaut sich das Ganze so an und sie fängt dann an so zu strahlen auf einmal.
Florian Clauß
1:15:58–1:16:04
Ja das ist ja bevor sie bevor sie dann halt auch wirklich in diesem Schmerz nehmen aber sie ist schon.
Chris Flor
1:16:02–1:16:06
Nenne mir der Schmerz kommt die letzte Szene.
Florian Clauß
1:16:06–1:16:13
Bitte das Wetter aber davor ist ja auch so jetzt ist es fertig bestimmt Angst Gesicht was ich schon vorher hatte und dann,
1:16:13–1:16:25
dann passiert es auf einmal wohin totale Strahlen in die völlig völlig glücklich glücklich überstrahlt dann in die Kamera guckt und dann die schwarzen ändern dann ist der Film.
Chris Flor
1:16:25–1:16:32
Na ja und dann kommt deine Witzany im gonna shine anymore ne aber ich fand das halt eben das dass sie lacht also das ist in die Sache sie.
1:16:33–1:16:43
Ist die Teil der Gemeinschaft die halt mit schmerzt ist sie nicht sondern sie lacht weil sie Teil dieser Gemeinschaft jetzt ist aber irgendwie ist quasi,
1:16:43–1:16:55
also hat sie sich da jetzt rein geschummelt na die Sache ist sie ist in quasi das darauf genommen in diese Gemeinschaft aber sie ist ja wirklich nicht Teil der Gemeinschaft sein wenn sie Teil der Gemeinschaft wäre würde sie den Schmerz Teilen.
1:16:56–1:17:04
Sieht halt ja wieder den Schmerz mit dem Christian noch teilt sie den Schmerz mit der Gemeinschaft sondern sie lacht halt niemand lacht dort.
Florian Clauß
1:17:03–1:17:09
Ja ja ja ich mögen müssen uns die noch mal angucken weil ich das denke diese Screenshots die ich gemacht habe genau.
Chris Flor
1:17:09–1:17:11
Ich will Hunde fertig habe genau geguckt ist ganz.
Florian Clauß
1:17:11–1:17:24
Aber dieses total angsterfüllte Gesicht erhielt ich habe schon das Gefühl dass sie dann halt diesen Schmerz verspürt und dann also quasi mit der Auflösung dass die Hütte zusammen und er ist halt gerade dann das getan wurde das,
1:17:24–1:17:28
die Opfer vollbracht und dann fängt sie an so zu Strato habe ich das in der.
Chris Flor
1:17:27–1:17:31
Julian mir aber nicht also die anderen sind noch am schreien.
Florian Clauß
1:17:31–1:17:38
Sehr gut aber sie ist dann halt irgendwie so ja okay angekommen also ich hatte so ein bisschen das Gefühl sie ist dann halt so,
1:17:38–1:17:46
jetzt in decani über die Ufer getreten und diese Anne Kultgemeinschaft dass sie dann halt so da mit einen einen einen glücklichen Abschluss für Sie,
1:17:46–1:17:52
empfindet ne und leicht ist es ja genau dieses new blood was die was ist Kollektiv braucht,
1:17:53–1:18:05
nicht zu oder so wären halt die neuen Mitglieder aufgenommen also wahrscheinlich ist es dieser extreme Ritus dann halt eher so dass das jetzt auch Tyler Gemeinschaft wird und alle anderen wohnen auch so quasi als sie mir.
Chris Flor
1:18:04–1:18:14
Also ich hatte dass er so gesehen dass es halt eben zwei Monster in dem Film gibt und es eine Monster ist eben diese diese Inzucht Figur in das andere Monster ist Danny,
1:18:14–1:18:20
ein Monster halt eben auch nur über konnotierte Figur und das dass Danny halt eben nicht.
1:18:21–1:18:30
Bin in Wirklichkeit nicht zu der Gemeinschaft gehört also quasi das weiß nicht parasitär oder so aber also weil sie halt eben,
1:18:30–1:18:38
wie dieses Glück alt nicht spülen sollte weil das geht dass es wieder das Opfer ist ja das Opfer der Gemeinschaft ist die Gemeinschaft opfert,
1:18:39–1:18:42
geile Menschen dddd,
1:18:42–1:18:54
Opfer Teil der Gemeinschaft für die Gemeinschaft ne und dass sie quasi diesen Schmerz also sie der der Schmerz ist noch irgendwie über diese Schuld mit diesem dass sie den Christin geopfert hat aber sie.
1:18:55–1:18:58
Alte Sitzecke.
Florian Clauß
1:18:58–1:19:02
Nee das kann z.b. Käfer.
Chris Flor
1:19:02–1:19:10
Weil da gehe ich auf dem schicken in den Chemie auch also mit also ich fand es halt ja und da wollte ich eben noch mal diese diese Idee des Monsters hat eben noch noch drüber reden.
Florian Clauß
1:19:09–1:19:16
Deswegen zu Qualität die sich ergebenden.
Chris Flor
1:19:12–1:19:17
Mirjam wurde sterben, eigentlich ja genau.
Florian Clauß
1:19:17–1:19:26
Ja ich habe auch noch eine einen ein Interpretationsansatz sie nicht vorstellen würde aber genau dann ich es anders aber es gibt zwei Monster Figuren die dann halt so ein.
Chris Flor
1:19:26–1:19:34
Ja und und ich wollte halt auch ein bisschen ich hatte gedacht dass du vielleicht dann auch mehr über diesen manipulierte Monster dann halt so reden kannst aber,
1:19:34–1:19:45
also ich also ich hatte irgendwie weiß nicht ob dieser Ideen hatte weil ich wusste nicht ich konnte nicht genau ich konnte nicht genau greifen was das bedeutet was diese Inzucht Wesen dann hat genau bedeutet,
1:19:45–1:19:54
für mich war es halt eben so Danny ist eben sitzt immer noch zwischen den Welten hat ihren Individualismus mitgebracht er hat sich auch ein bisschen,
1:19:54–1:19:56
sie hat sich befreit,
1:19:56–1:20:07
Von von der alten Welt in der sie nicht hat sich quasi hat ihr Ego ihr Individuum in bessere Umstände hinnüber gewechselt,
1:20:07–1:20:14
dadurch durch diesen breakup und dadurch dass sie in der neuen Familie aufgenommen wurde gehört aber nicht authentisch dazu.
Florian Clauß
1:20:14–1:20:23
Aber würdest du jetzt also wenn du mit dem Monster Begriff kannst du den noch mal so quasi was was für eine was für eine Begrifflichkeit von Monster oder wie würdest du den definieren,
1:20:23–1:20:32
wenn es gibt er diese Geschichte ist Monsters wo dann halt mit Golem mit Frankenstein und diese diese geschaffenen 19 die dann halt so konstruierte Monster,
1:20:32–1:20:37
oder was wird oder würde er seine psychologischen.
Chris Flor
1:20:37–1:20:49
Wenig wird schon schon ihr sumsum occasion Monster Begriff also eben das war Judith halberstam war das glaube ich dass also die hat es als er seine gender Sache bezogen aber dass das Monster halt eben auch,
1:20:50–1:20:57
gendermäßig über konnotierte dann man kann auch insgesamt sagen also der Monster ist halt so ein Sünden Bedeutung,
1:20:57–1:21:11
Ort in der Geschichte der hat eben über konjugiertes also nicht nur mit gender hat und dann auch auch mit mit verschiedenen Bedeutungen aber halt auch Monster also in Flächen Teil von allen sind wie Frankenstein oder Sebastian eben
1:21:11–1:21:15
Dinge die die zusammen die nicht zusammen gehören,
1:21:15–1:21:28
zusammengefügt werden irgendwie und dann halt was wir kreierten Individuum das halt aus verschiedenen Versatzstücken die eigentlich nicht zusammen gehören zusammengefügt wird und dann halt.
1:21:28–1:21:35
Ja da halt an deine eigenen in einem Individuum das halt eben diese verschiedenen Aspekte hat,
1:21:35–1:21:44
so und da hatte ich dann nebenbei ihr Gehalt gesehen wie sie also zwischen den Welten oder in beiden Welten also drin hat also,
1:21:45–1:21:54
dann auch ein bisschen ebenso vielleicht ebenso ein parasitärer vielleicht innen in dieser neuen Gesellschaft drin weil sie hat eben den Schmerzen nicht trägt,
1:21:54–1:22:00
sich aber doch den Trost in Toast von von dieser Gemeinschaft holt.
Florian Clauß
1:22:00–1:22:15
Okay also das heißt in in diesem rituelle Nacht wird sie quasi bekommt sie dann halt diese Monstrosität quasi die sie aber auch als individuelle Entscheidungen ganz schlüssig wieso.
Chris Flor
1:22:15–1:22:20
Sie merkt das ist der richtige Weg für mich damit ich kriege was ich bekomme.
Florian Clauß
1:22:18–1:22:30
Ah okay also es ist sowohl eine Befreiung von ihrer alten Gesellschaft wie auf von der kultischen Gemeinschaft da einige ist die dann halt schon eine befreite indem sie halt über beide Gesellschaften dann steht da durch.
Chris Flor
1:22:31–1:22:46
Also so hätte ich das gedacht aber halt eben auch nicht wirklich authentisch also nicht wirklich Teil der Gesellschaft wo sie eigentlich doch auch Teil der Gesellschaft sein möchte aufgenommen werden möchte aber dann eigentlich bekommt was sie wollte auch von dem Christian,
1:22:46–1:22:55
eben akzeptiert in aufgenommen zu sein ne aber aber sie gibt's sie selbst braucht keine Arbeit.
1:22:56–1:23:02
Wirklich zu leisten dafür also ich habe frag mich auch eben diese Grund ich glaube.
1:23:03–1:23:16
Wenn man sich so YouTube Kritiken und so weiter angeschaut wird dann auch häufig abgestritten dass es halt irgendwie um um Trennung geht oder blablabla oder dass es ein Film über Trennung ist und so weiter so nebelig aber immer merkt auch dass viele.
1:23:16–1:23:21
Männer wie Frauen diese denn die Figuren nicht mögen.
1:23:22–1:23:31
Und also wo wobei ich also wir beide die wahrscheinlich schon sehr sympathisch und uns mit der Definition können.
1:23:32–1:23:40
Aber vielleicht ist das der Grund auch weil ja weil die halt auch.
1:23:41–1:23:44
Ganz ganz sauber ist die hat auch nicht also.
Florian Clauß
1:23:44–1:23:54
Ja aber ich möchte jetzt aber noch mal ein Stück für Danny brechen weil ich glaube das hat mir schon am Anfang gesagt es gibt glaube ich keine andere Konstellation,
1:23:54–1:24:07
um eine Figur eine Protagonistin in einem Film so zu traumatisieren wie das denn dieser Film gemacht hat alles heißt was die vielleicht was sicher im im ersten Minuten.
1:24:08–1:24:15
Das heißt das wär jetzt so ein bisschen gemein soll ich mal jetzt sie dann halt also Monster danach weil ich ich glaube Jesus natürlich.
Chris Flor
1:24:15–1:24:20
Aber die Monster kann ja auch nichts dafür ne das ja auch.
Florian Clauß
1:24:20–1:24:25
Bestimmt aber er ist sie muss ja quasi diese diese diese diese light Erfahrung ist Traumata,
1:24:26–1:24:38
ja irgendwie verarbeiten und das ist ja vielleicht ist es ja auch dann eine gewisse monströse Verarbeitungsmethode um dann halt letztendlich damit halt irgendwie fertig zu werden so wie sich das dann halt irgendwie,
1:24:38–1:24:45
ja wie sie halt also enjoy quasi traumatisiert wurde also ist eine gewisse Heilung vielleicht.
Chris Flor
1:24:45–1:25:00
Ja ja nee ich glaube auch also eben dieser dieser die das dachte ich halt eben dass der Traum dass der Film geht halt eben auch um Trauer und halt eben diese diese Trauerprozess über diese Monate und dann vielleicht sind sie auch dann die sieben Wochen oder sowas.
1:25:01–1:25:03
Nee das ist halt ihm Wochen später.
1:25:03–1:25:13
Also glaube ich auch aber ich glaube ich möchte nicht gegen die Dani sagen also ich meine nur dass sie halt eben nicht wirklich.
1:25:14–1:25:21
Nicht komplett angekommen ist in der in der Gemeinschaft und dann ein bisschen Halt als Individuum dort landet,
1:25:22–1:25:32
einfach aus dem Grund weil sie halt eben in den letzten zehn das Fangen hat eben das beunruhigen und ich denke halt auch dass das die letzte Szene ist also eben dieser Schocker der Schocker in dem Film ist das Sila.
Florian Clauß
1:25:32–1:25:33
Ja ich bin ich auch.
Chris Flor
1:25:34–1:25:39
Und und das und eigentlich sollte sie halt nicht eigentlich sollte sie halt.
Florian Clauß
1:25:38–1:25:40
Einige einige.
Chris Flor
1:25:40–1:25:44
Entweder Mitleiden mit dem Christian oder Mitleiden mit ihrer neuen.
Florian Clauß
1:25:44–1:25:57
Ganz genau aber ich glaube was Sie für ein Leid ertragen das ist ja übermenschlich ok und dann dass die anderen Monster Figur wäre ich für dich diese diese Infos inzestuös inzestuös geschaffene ja die.
Chris Flor
1:25:57–1:26:12
Halte dir die Vermittler oder die Seite Ursprung diese Figur die Zugang zu der zu dem unverfälschten Blick auf die Welt hat quasi schon so erleuchtet.
1:26:12–1:26:14
Ja nicht erleuchte aber er was erzählt man.
Florian Clauß
1:26:14–1:26:23
Also ich habe da noch mal also ich hätte es jetzt eher so interpretiert wie ich schon gesagt hat dass sie dann in der Mannschaft angekommen ist und dann eher so oder würde ich jetzt,
1:26:23–1:26:30
auch einer Film Interpretation Filmanalyse von Wolfgang Schmidt hatten auch in dem Film,
1:26:30–1:26:37
dann das so ausgelegt es gibt dann halt gleich die westliche Gemeinschaft die ist so von,
1:26:37–1:26:41
also ja die Zivilisation ist natürlich so werteorientiert ja,
1:26:41–1:26:50
es gibt die Menschenrechte die halt genau eben klar für jedes Individuum dann definiert was was was die sich denn halt auch,
1:26:51–1:27:00
weißt du dass du geschützt bist dass du dich halt aber dass du recht hast und dass Du entsprechend die Menschenwürde unantastbar ist gleichzeitig ist es aber auch eine zerfallende Gesellschaft,
1:27:01–1:27:07
du siehst dass die Qualität die es gibt Inhalte in die typischen Erkrankungen geht anhand zum,
1:27:07–1:27:16
Tod der Eltern und der der der Schwester fühlt also es gibt diese diese Teilnahmslosigkeit die sie erfährt also es gibt keine wirkliche,
1:27:16–1:27:24
Kyle aber immer ein Handwerker eine Hochkultur aber gleichzeitig fallen so die innersten menschlichen Werte dann halt auch,
1:27:24–1:27:37
er zusammen und und ist schafft keine Identifikation die sind alle Position slows oder in der in der höchsten Ausformung in Küsschen halt weil der natürlich dieses total passive dann verkörpert ja.
Chris Flor
1:27:37–1:27:48
Und und die Familie quasi noch da ist also ein letzter also eine letzte Zugehörigkeit die die einen halte auffällt aber wenn die dann halt weg fällt die satomec schermelleh dann ist es halt doch nichts.
Florian Clauß
1:27:48–1:27:50
Er müsste ja nur noch irgendwie Smartphone oder irgend
1:27:50–1:28:03
du bist ja nur noch in so einer virtuellen Gemeinschaft dann am Hals suchen aber das funktioniert auch auf der anderen Seite hast du da diese extrem stark werteorientierte Kultgemeinschaft die halt auch genau weiß
1:28:03–1:28:08
also nach einem nicht Einsicht Sehbahn Regelwerk Menschenrechte gibt's da nicht,
1:28:09–1:28:21
ja und dann gibt's halt irgendwie NOW unter und da findet man halt irgendwie und Jung Position und halt ne das ist halt so du dir aber das Ding ist halt und das was du dass der Film halt so einen genialen kniften der Macht ist heute,
1:28:22–1:28:29
es gibt ja auf der Welt ne wenn du jetzt zu meinen wegen keine Ahnung der Film in irgendein also in Sohn,
1:28:29–1:28:39
weiß ich nicht in afrikanischen Land spielen würde dann wäre es gibt es gibt es gibt ja dann halt bestimmte Länder wo halt Menschenrechte nicht geachtet werden.
Chris Flor
1:28:39–1:28:41
Also oder also.
Florian Clauß
1:28:40–1:28:53
Na und dann wärst Du gar nicht ok dann hat man die geschrieben man könnte es irgendwie so anthropologisch dann halt oder man kann es halt irgendwie so einordnen ja das ist jetzt in Schweden ansiedeln,
1:28:53–1:29:08
diesen ganzen Diskurs Detail außen vor und lässt es halt wirklich zusammen westlichen dispose werden ne und das ist halt auch schon guter Kultgemeinschaft in Schweden zulassen im Zentrum von Europa wo die Menschenrechte Quaddel mitentwickelt wohnt und.
1:29:08–1:29:14
Dann fällt ich frage der. Dabei.
1:29:14–1:29:21
Das legitimiert genau die Silke diese Entwicklung das halt so ne das dann am Position in sum,
1:29:21–1:29:34
radikalen sind die auch die Menschenrechte untergraben so annehmen kannst weil du auf einmal neuen halt hast ne also das passiert in dieser ganze Zerfall den wir jetzt halt auch irgendwo wir haben vorhin drüber gesprochen am Frühstückstisch.
1:29:35–1:29:48
Werte Zerfall in Amerika und und durch die Spaltung der Gesellschaft ist auf einmal so eine Barriere konnte ich nicht hier bei mir im Sinne von dass jeder so seine eigenen Werte hat ja dass die dann halt auch auf einmal so spruchreif und na das dann halt auch,
1:29:48–1:29:57
da jetzt so um die ganzen Menschenrechte verloren gehen ist eben auch ein Teil von dieser Teilnahme losigkeit in dieser westlichen Gesellschaft,
1:29:58–1:30:01
also die Frage wo wo kann quasi,
1:30:01–1:30:08
eine neue Wertegemeinschaft entstehen die jetzt nicht irgendwie so menschenverachtend ist es wert so quasi so.
Chris Flor
1:30:08–1:30:18
Ja also ist auch interessant weil dieses diese Kollektivismus der hat dann auch eben in dieser in diesen also sowohl bei dem Rücken meiner Tasche sind mit zur mal sind das ist ja eigentlich auch,
1:30:19–1:30:30
widerum das Gegenteil von dieser von dieser neuen Rechten die dann halt eben diesen Individualismus halt wer nach vorne schiebt wohingegen ihr zu einer Hündin liberalistische,
1:30:31–1:30:40
na du Link also nicht nicht Kultur nicht nichtig economisch aber so ein kultureller Liberalismus dann ja eigentlich eher schon auch versucht auf so eine.
1:30:41–1:30:52
Auch auf den Kollektivismus er zu setzen und dass das wohl alles ist irgendwie wird eingerechnet nicht nur die Rechte des Individuums aber er.
Florian Clauß
1:30:51–1:31:00
Ja gut aber ich meine du hast ja auch solche Sachen wieso also die halt irgendwie auch so kultisch oder Seepark Boys oder ist diese an diese auch in uniformiert und halt.
1:31:01–1:31:09
Irgendwie so Kollektiv dann also du definierst dich dann halt auch über Gleichgesinnte ich glaube das ist er dann so allgemeiner gesprochen.
Chris Flor
1:31:09–1:31:13
Okay also jetzt jetzt weniger also ok weniger als dieser,
1:31:13–1:31:27
USA hat auch noch mal ein extremes Beispiel was hat eben bipolar halt auseinander geht und dann halt auch Sachen zusammen geworfen werden die eigentlich vielleicht nicht natürlich zusammen kommen weil der hat ein zwei Parteien System hast und da musst du das halt alles du musst dann halt,
1:31:28–1:31:30
werte musst du halt alles bipolar trennen.
Florian Clauß
1:31:30–1:31:36
Ja das ist glaube ich auch eine spezielle es gibt keine Grauzonen oder irgendwie hier du musst halt immer die.
Chris Flor
1:31:36–1:31:42
Und es gibt keine mehr in mehr als eine dem Idioten stimmt nur eine Dimension auf der wird Inhalt hielten die Hälfte durchgeschnitten.
Florian Clauß
1:31:41–1:31:52
Ja ja ja gut aber das wäre jetzt immer so quasi das wäre er dann halt eine Interpretation die dann darauf setzt dass Daniel dann hat in dieser kultischen Gemeinschaft dann halt,
1:31:52–1:32:04
Anschluss findet und da auch im so eine Wertstabilität wieder oder sind ich meine du musst ja eh total schräg drauf sein und ob diese Rituale machen zu können muss er seinen ganzen Werte Haushalt.
1:32:05–1:32:18
Du musst halt durch irgendwie so einen Prozess um den halt irgendwie ernsthaft dann in so einer kurdischen Gemeinschaft mitwirken zu können das ist ja irgendwie auch so eine Initialisierung wieder Inhalt da passieren muss.
1:32:19–1:32:19
Aber.
Chris Flor
1:32:19–1:32:31
Ja und mit dir auch bewusst gemacht wird das ist halt das dann also die Leute die da aufgewachsen sind natürlich die sind damit groß geworden aber Dani geht ihr da rein und und wählt,
1:32:31–1:32:45
dieses Wertesystem nach ihren die weckt halt vor und nachteile ab und hat diese Schwede versucht sie auch davon zu überzeugen dass dieses System indem er groß geworden ist das mit der Muttermilch aufgesogen hat,
1:32:45–1:32:55
eigentlich mit der eigenen Muttermilch aber mit der Milch von den anderen an anderen Frauen eben in die Rinde der Gemeinschaft weil seine Eltern ja zugestanden keine Ahnung,
1:32:55–1:33:01
aber dass er sie hat eben das.
1:33:02–1:33:11
Selber selber diesen diesen Schritt macht ja sie sie wird sie ist sie bekommt das vorgestellt und und wählt das dann,
1:33:12–1:33:15
als als ihr als ihren Werdegang also sie ist.
Florian Clauß
1:33:15–1:33:18
Ja vielleicht hättest auch der Schwede ohne Namen.
Chris Flor
1:33:18–1:33:19
Ja aber der.
Florian Clauß
1:33:19–1:33:21
Vielleicht hätte er das schon gesehen von Anfang.
1:33:21–1:33:30
Ich muss ja ich meinte es ja auch der ist ja eigentlich auch nur deshalb monströse Figur weil er dann halt so seine ganzen Freunde unterwandert weiß was danach,
1:33:31–1:33:36
also dass er eigentlich dann halt genau diesen Deal macht und die alte alle dann da,
1:33:36–1:33:46
er opfert er ist derjenige der dir anschafft also erst quasi der Menschenopfer hinter dir auch eine völlig krasse Figur Lieder.
Chris Flor
1:33:46–1:33:53
Aber das ist halt auch weil du meintest er verschwindet im Handy und es stimmt gar nicht weil er taucht immer wieder auf und erzählt hat der nee sodass er,
1:33:53–1:34:04
was sie dort hat in USA was sie hier haben könnte mehr der weniger und als sie dann may Queen wird kommt er dann so auf sie zu und nimmt ihren Kopf und küsst sie auf den Mund.
1:34:04–1:34:11
Und unten werden Küsschen nachher drüben ist Küsschen ist schon auf dem Weg irgendwie verbrannt also ist schon auf den Schienen da.
Florian Clauß
1:34:11–1:34:21
Schon so also eigentlich ist schon alles gelaufen ne aber man muss er zuschauen es mir noch erfahren also es heißt aber für diejenigen die dann halt quasi dabei sind die ist sind ja nur schon so.
Chris Flor
1:34:21–1:34:23
Aber er er hat.
Florian Clauß
1:34:22–1:34:24
Dir schon klar dass ende.
Chris Flor
1:34:24–1:34:34
Also er hat natürlich auch seine Freunde sozusagen verraten und hat dann quasi auch sich quasi seine nächste Partnerin vielleicht dann auch so,
1:34:34–1:34:43
dann halt so geholt er hat ja auch langsam anfangen die so gezeichnet als er die als Geburtstagsgeschenk hatte er irgend so eine Zeichnung von ihr gemacht.
Florian Clauß
1:34:43–1:34:53
Wir hätten so einen emotionalen wünsche ich Ihnen Zugang und hatten auch noch mal so ein Ehepaar auch ja er hat immer andere Ebene ja also wir sind jetzt irgendwie,
1:34:54–1:35:03
Hamm langsam in den Händen See umrunden sind als wir an dem Punkt oder gestartet erkennt im.all gestartet sind ich würde es auch so langsam zum Ende.
Chris Flor
1:35:03–1:35:05
Ja ja wir müssen auch hier weiter.
Florian Clauß
1:35:03–1:35:08
An so wie man das irgendwie ich wollte fragen so noch mal so wie es jetzt so,
1:35:09–1:35:21
Tradition ist in unserem eigentlich Podcast so gibt es also erst noch irgendwas was du noch zu dem Film zu sagen hast du heute oder ich meine die sind jetzt wir haben glaube ich eigentlich eigentlich ganz lange Inhalt zusammen,
1:35:21–1:35:26
Inhaltsangabe gemacht und haben glaube ich sein so ab und zu mal dann so diese.
Chris Flor
1:35:26–1:35:34
Interpretiert ja ich habe es gab es ich habe gerade mir da ein paar Notizen gemacht und ich gab es ist ja ein bisschen ich hatte,
1:35:34–1:35:48
ja ich hatte so viele wie es halt auch ist immer irgendwie nach Hausarbeit geschrieben hat damals wieder so ein Artikel mal tausend Ideen die man halt alle eigentlich rein packen möchte und dann am Ende reicht die Zeit nicht aus oder wenn man halten Vortrag gehalten hat in der Uni oder sowas kann man kommt halt nicht zu allem,
1:35:48–1:35:56
was man sagen möchte und ich hatte eigentlich hätte ich auch noch gerne über also mal ganz schnell nach also.
1:35:58–1:36:03
Dröna gut.
1:36:04–1:36:15
Dann breakup des Gesellschafts Engineering Nachhaltigkeit Tod des Individuums habe ich alles gesagt was genetische Individuum was ist mit dem in Zusammenhang wollte ja was der was der bedeutet.
Florian Clauß
1:36:15–1:36:22
Wolltest du mich jetzt gerade sowieso zur Interpretation was helfen monströse ist in dem in der in der Inzucht Figur.
Chris Flor
1:36:21–1:36:28
Ich fand den halt auch eben hat mir auch erwähnt dich ich fand halt auch dass der Zeitpunkt dass dieser Film.
1:36:29–1:36:36
Erinner wäre auch interessant das Nummer zu vergleichen eben mit diesem anderen rickermann der halt auch in der schottischen also auch in der westlichen,
1:36:36–1:36:48
die sind auf dem westlichen Insel dann halt was über Steiß genau die die Gegensätze sind zwischen den beiden Film was das gleiche ist ich fand halt auch natürlich 2018,
1:36:48–1:36:51
ist halt auch ne,
1:36:51–1:37:05
also be the same seit 1974 2018 das sind halt beides so Zeiten in wo&wo Hall psychedelische Kultur eigentlich so Auffüllung Hochstand irgendwie.
Florian Clauß
1:37:05–1:37:16
Ok Google würdest es 2018 nachher zu dieser diese dieses also wie jetzt so quasi die Chemo Drogen dann halt in der in der Gesellschaft oder.
Chris Flor
1:37:15–1:37:24
Ja auch also LSD und und Pilze und so weiter das alles ist ja sehr präsent momentan in in der in der Jugendkultur.
Florian Clauß
1:37:22–1:37:25
Erinner jugendkulturelle also die.
Chris Flor
1:37:25–1:37:30
Byebye.de millennial ist angekommen wieder und ich habe,
1:37:31–1:37:36
ja gut ich weiß nicht wie genau was das bedeuten sollte aber ich hatte fand es dann doch erwähnenswert.
1:37:36–1:37:41
Das halt eben diese diese Idee z.b. wir sind eigentlich eins
1:37:41–1:37:55
mit der Natur wir müssen harmonisch sein die diese Erkenntnis dass die Gesellschaft in der wir leben eben in fremden ist von von von unserer eigenen Natur und von der Natur der Welt und diese global warming Geschichte und so weiter dass das
1:37:55–1:38:03
halt eben der Mainstream Kultur momentan halt auch dadurch sehr zugänglich ist weil diese Erfahrung halt diese psychedelischen Erfahrung halt eben auch,
1:38:04–1:38:08
der Jugendkultur gemacht werden siehst ist ja auch wenn die dann diese Pilze Angeboten kriegen,
1:38:08–1:38:22
wissen die alle sofort was sie damit machen müssen also alle diese ganzen Anthropologie Student die Psychologiestudentin also alle klarmachen dass Mitte sind da wird überhaupt gar nicht gefragt ob oder nicht sondern eigentlich nur wann und jeder weiß genau wie viele nehmen muss also das ist nur eine kommt.
Florian Clauß
1:38:22–1:38:26
Denke das ist schon auch wieder so komplett kulturell verankert.
Chris Flor
1:38:26–1:38:36
Ihr ja und und aber er hat ihm auch das Diesel dieses Bewusstsein über das Individuum dass ich dein Alter Ego sich auflöst und so weiter das ist ja auch,
1:38:36–1:38:40
das Publikum bei swissmilk millennial Publikum,
1:38:40–1:38:49
hat diese Erfahrung schon gemacht dadurch und dadurch sitzt sitzt der Film dann halt auch dann aber halt eben auch dieser,
1:38:50–1:39:04
dieses Unwohlsein da drunter also dieser Horror dieser Verbundenheit mit der Natur das dass wir auch eine Teil der Natur sind adidas dieser Horror der da drunter liegt ist halt dann aber auch schon eben schon erfahren worden durch durch irgendwelche Betrieb erfahr.
Florian Clauß
1:39:04–1:39:10
Ja ja oder auch das halt irgendwie auch die psychotische Gesellschaft halt irgendwie so also Drogen die dann halt irgendwie so,
1:39:11–1:39:16
so emsig Hosen oder auch eben an Zuständen führen können gleichzeitig aber auch irgendwie so ne,
1:39:17–1:39:26
Auflösung davon ist anscheinend in dieser in dieser kultischen Gemeinschaft wo ist dann halt irgendwie so einen ganzen normalen Platz finden kann ja.
1:39:27–1:39:33
Wir wir haben ja auch schon uns zu der Folge immer das heißt alle Links und alle Referenzen,
1:39:34–1:39:43
wie kann man noch mal so nachlesen dass wir jetzt noch nicht erwähnt haben also genau ich wollte noch ein ein ein ein ein Teil war ja noch mal die Frage was.
1:39:44–1:39:56
Also bei eigentlich mache ich dann auch immer oder machen wir dann immer so am Ende so ein bisschen Recap was was was war jetzt für dich noch mal so ein eigentlich Moment werden wir zusammen gelaufen sind was du jetzt vorher so,
1:39:56–1:40:02
warst du gar nicht so oft so ein Aha-Erlebnis dass ich noch gar nicht so voll auf dem Schirm hat es gab es da so ein Moment
1:40:02–1:40:16
ich kann vielleicht diesen Moment ich mein wir könnten fast hingehen weil der relativ am Anfang brauche aber das was du über quasi so die Wirkung von Horrorfilm das habe ich ihr dann auch gleich wieder mal so agitiert nehme ich
1:40:16–1:40:26
diese Überlagerung von verschiedenen kondensationsenergie im zu dieser Verwirrung stellen kann ist das für mich immer so ein völliges Aha-Erlebnis wie Horrorfilme
1:40:26–1:40:28
wirken können weil ich finde es auch doof
1:40:28–1:40:46
isonzotal willkürlich was sie da für ein rundes Thema mein Gesicht ist völlig egal ob die da so eine Inzucht verschrobene Figur hinsetzen ja aber allein dadurch dass die Heizung viele Bildebenen einfach übereinander ohne Bedeutung und dann kannst du halt so ein Horror dann dann wird er noch mal soviel also,
1:40:46–1:40:55
dann fängt der an dann zu wirken so in diesem Umfeld sind hiervon die Nummer so ein richtigen Aha-Moment für mich so zu,
1:40:55–1:41:03
weil die sowieso ein HowTo Horror Videos wie das funktioniert also kann man ja so many oder schreiben dann mach das.
1:41:03–1:41:12
Und dann kommt halt irgendwie automatisch Fahrer raus ja und das finde ich bei dem Film kann man das auch so ganz handfest irgendwie so zeigen wie wir das hoffentlich auch,
1:41:13–1:41:14
zum bisschen auch demonstriert haben.
Chris Flor
1:41:15–1:41:23
Ja bei mir ja ich hatte für mich war was vielleicht auch dann da vorne diese.
1:41:25–1:41:29
Mir wir sind halt diese ganzen visuellen Sachen die du immer wieder rein gebracht hast sind mir,
1:41:30–1:41:35
auf Anhieb nicht so aufgefallen ich habe natürlich Bilder im Kopf wenn ich in den film denke aber eigentlich sind es
1:41:35–1:41:45
trotzdem Ja ich habe dass er angekommen cäpt'n irgendwie gesehen und dass du dann halt irgendwie natürlich ist mir aufgefallen dass die Kamera so Umfeld z.b. aber dass diese.
1:41:46–1:41:52
Also wie wie wie stark diese Bilder da drin sind hatte ich dann doch nicht,
1:41:52–1:42:01
hatte ich denn doch nicht so auf dem Schirm sind für mich war alles halt einfach den film voll von Ideen und und das dass es halt eben eben geht mit diesen Runen,
1:42:01–1:42:09
also das ist halt eben um Sünde Sünde Darstellung sind Wissen der Darstellung geht und hat auch mit mit diesem Fingerfarben,
1:42:10–1:42:13
also Navi wie kann man das halt eben ausdrucken also.
Florian Clauß
1:42:13–1:42:20
Nee aber ich kenne das also nicht mal für dich denn der Moment wenn du mal so wo ist ja noch mal so ein RH gehabt ja.
Chris Flor
1:42:20–1:42:32
Also Ende das ist eben nicht nur in den Film von von Ideen und Konzepten ist sondern dass es halt eben auch ein visueller sehr visuelle Film ist der.
Florian Clauß
1:42:32–1:42:46
Ihr wurde es ist Benz einfach auch ganz stark von von der von der Visualität getragen der von der Kamera Arbeit also es ist glaube ich so was was was mich vor allem wenn ich den gar nicht so stark gesehen habt würde ich also dann im Nachhinein,
1:42:47–1:42:56
A&A Reiniger ist ganz ganz gut wie sich das jetzt dann noch mal diese Sichtweisen zusammenfügen hier indem eigentlich Podcast.
Chris Flor
1:42:56–1:42:58
Ja was sie auch noch.
1:42:59–1:43:13
Ob die auch ich hatte das Gefühl dass bei diesem Christian die Augen irgendwie häufig als ob die so mit so einem Filter nach bearbeitet wollen wir ich hatte irgendwie das Gefühl dass die Augen von ihm immer sowieso geschwärzt sind oder sowas.
Florian Clauß
1:43:12–1:43:14
Nette milchig oder.
Chris Flor
1:43:14–1:43:22
Ja also die Wand außen außenrum blau das weiße war blau und dann aber denen die Iris und alles ist so sieht immer so sehr schwarzer.
Florian Clauß
1:43:22–1:43:33
Ja es stimmt dass irgendwas du auch gesagt hast dass diese Präsenz dieser des Blickes wenn er sich nicht mehr bewegen kann das wird ja so zermürbend und es ist auch komisch also ob man allein,
1:43:33–1:43:41
das ist so passiert weil man Weise kann die nicht mehr bewegen und dann als auf diese Augen konzentriert ist oder ob da noch irgendwas für den Augen gemacht wird es dir also,
1:43:41–1:43:49
die ganze Zeit so ich weiß was du meinst er guckt die ganze Zeit so und es ist total also auch wenn er verbrennt ist als ob das jetzt so.
Chris Flor
1:43:49–1:44:01
Der Blick ist halt immer auch sowieso verloren und irgend also so so so pausenlos ist halt immer so ein so ein vielleicht ist es zum Foreshadowing von Anfang an dass er halt einfach so schon von Anfang an des Films einfach
1:44:01–1:44:06
SVR wird schon geopfert das ist schon schon klar er sitzt da und ja ja.
Florian Clauß
1:44:06–1:44:12
Aber er ist so aber er ist halt das Opfer weil er sich selbst irgendwie so verhält dass wir zum eggerwirt.
Chris Flor
1:44:11–1:44:15
Na ja gefällt dir auch so Arschloch mäßig dann wird.
Florian Clauß
1:44:14–1:44:22
Ja ich habe nicht aschloch er kann nicht anders ist vielleicht auch gar nicht so eine Entscheidung dir selber für sich getroffen hat.
1:44:23–1:44:32
Ja ne Chris vielen vielen Dank dass du das bei eigentlich warst hat mir viel Spaß gemacht war cool und.
1:44:33–1:44:41
Wie gesagt das ganze läuft unter eigentlich - podcast.de da werden wir auf jeden Fall noch mal,
1:44:41–1:44:50
die Links zu der Episode publizieren und vielleicht schaffst du auch noch einen kleinen Text einfach nur so muss ja nicht immer der keinen Vortrag sein,
1:44:50–1:44:58
dann also genau also in diesem Sinne ich hoffe euch hat es auch Spaß gemacht es war auf jeden Fall sehr weit Blog.
Chris Flor
1:44:58–1:45:01
Reha herrje.
Florian Clauß
1:45:00–1:45:08
Aber ja dann das nächste Mal wieder eigentlich 12 und jetzt will ich sagen tschüss.
1:45:11–1:45:12
Tschüss.

Mehr

Auf einem Menschen kommen 2,5 Millionen Ameisen.

Im Build-Up zu Halloween geht es um Königinnen, deren Hirne degenerierten, als sie Kinder bekamen; Wissenschaftler:innen, die Beine amputieren, um herauszufinden, ob die Probanden Schritte zählen können; Stämme, die andere versklaven; gigantische unterirdische Pilze, die von emsigen Völkern gleichzeitig gefüttert und verspeist werden; epische Kämpfe, deren Fronten ganze Kontinente zu umspannen scheinen. Kurzum: Ameisen sind das Thema der 10. Eigentlich Episode. Schon von klein auf hat sich Flo für die staatenbildenden Insekten begeistert. Stundenlang konnte er einen Ameisenbau beobachten und sich fragen: wie machen die das? Wie können so viele Tiere auf einem Haufen so strukturiert zusammenarbeiten? Wie kommunizieren die Tiere untereinander? Können Ameisen sehen? Diesen Fragen und viele weiteren Phänomenen rund um verschiedenen Ameisenarten gehen wir in dieser Folge nach. Unsere Laufroute führt uns wieder durch Brandenburg, wir wandern auch ein Stück des Jakobwegs entlang. Am Ende der Episode geht es doch wieder um Film - einen Film zum Thema "Ameisen": um den legendären Creature Horrorfilm "Phase IV".

Shownotes

Mitwirkende

avatar
Florian Clauß
Erzähler
avatar
Micz Flor

Transcript

Micz Flor
0:00:00–0:00:07
Hallo zur zehnten Episode des eigentlich Podcast.
0:00:08–0:00:13
Auch heute werden wir wieder laufen beim Reden und Laufen, Reden.
0:00:16–0:00:29
Und Trinken. Wir werden nur ein Teil laufen. Wahrscheinlich gar nicht die Rennstrecke. Aber wir laufen den Teil vom Jakobsweg, der hier in Bahnen,
0:00:31–0:00:35
den wir gerade berühren, im. Wir laufen los. Direkt, obwohl es ein Stein ist.
0:00:36–0:00:45
Ist auch eine ganz interessante kurze Anekdote dazu, weil ich einmal gehört habe von jemandem, der im Rahmen von 1 € Job Hilfe!
0:00:46–0:00:51
Diese Zeichen es gibt ja diese Muschel, die Jakobsmuschel, die als Wegzeichen angeschraubt wird. Immer.
0:00:53–0:01:02
Die hat er angeschraubt und man hat ihm erst später gezeigt, dass die, dass die Muschel angeblich immer in die Richtung zeigen muss, in der es halt nach Santiago de Compostela geht,
0:01:04–0:01:13
gar nicht klar ist Die sind mal so, mal so und auch hier dieser Stein zeigt in die falsche Richtung, weshalb es immer wieder wohl passiert, dass Leute hier einfach aus Versehen geradeaus laufen.
0:01:13–0:01:18
Aber diese Muschel sollte eigentlich der Hochzeit und da laufen wir ja.
Florian Clauß
0:01:18–0:01:32
Hallo, von meiner Seite. Weißt du, warum es jetzt eine Muschel ist? Jakobsweg. Jakobsmuscheln? Ja, aber warum? Warum? Quasi das Zeichen dieses. Dieses Pilgerweg ist eine Muschel.
Micz Flor
0:01:25–0:01:26
Jakobsmuscheln gibt es.
0:01:32–0:01:33
Also Jakobsweg.
0:01:35–0:01:47
Soweit ich das weiß, geht es um den Apostel Jakobus, der wohl dessen oder dessen Gebeine im neunte Jahrhundert in Santiago de Compostela gefunden wurden.
0:01:48–0:01:59
In Spanien und in der Zeit begann das, das eben diese Pilgerfahrten, das war dann irgendwie eine neue große Pilgerstätte war sehr, sehr beliebt.
0:01:59–0:02:05
Und an diesen ganzen Handelsstraßen und eben auch hier durch Spanien haben sich dann diese Jakobs Wege gebildet.
0:02:06–0:02:13
Und das finde ich immer so erstaunlich, dass diese so religiöse Themen, dass sie sich halt so lange halten.
0:02:13–0:02:21
Es war neunte Jahrhundert, zehntes elftes fünf, das also hunderte von Jahren war das komplett.
0:02:24–0:02:34
Gesetz, also das Pilgern eben. Infrastruktur hat sich gebildet. Viele, also die Kirche hat auch eben wirklich so was Herbergen mäßiges an diesen Wegen mit angebracht.
0:02:35–0:02:46
Und erst gerade eben auch hier in der Gegend mit Luther und der Reformation wurden diese ganzen Pilgerfahrten entwertet und wieder aufgelöst.
0:02:46–0:03:00
Ja, dann ist es ein bisschen nach hinten getreten. Und dann war es so, dass mit der Säkularisierung in Frankreich wohl auch noch viele von diesen Herbergen, die den Kirchen gehörten, oder die, die leiteten, die wurden wohl auch aufgelöst.
0:03:01–0:03:04
Und dann ist es so ein bisschen in den Hintergrund getreten.
0:03:06–0:03:11
Aber ich muss gestehen, ich weiß nicht, nach welchen Kriterien diese.
0:03:12–0:03:14
Jakobsweg wirklich ausgeschrieben werden.
Florian Clauß
0:03:15–0:03:19
Er Wir. Ich kenne nur genug Freunde oder Bekannte.
0:03:19–0:03:31
Die, die den Jakobsweg aber erst sehr viel weiter südlicher, dann in Frankreich oder Spanien dann angefangen haben zu laufen.
0:03:31–0:03:33
Deswegen hat mich das überrascht, dass hier auch Jakobsweg ist.
0:03:34–0:03:37
Aber man hat das Gefühl, dass überall Jakobsweg ist.
Micz Flor
0:03:37–0:03:43
Ja, es ist so ein bisschen wie so ein wie so ein Netz von wegen kannst du überlegen. Ich meine, jetzt ist ja sowieso alles erschlossen.
0:03:44–0:03:50
Dann fliegen die halt bis zum Pilgerweg. Aber das ging halt früher nicht. Früher muss es halt los pilgern, so wie wir es loslaufen.
0:03:52–0:04:00
Und deshalb muss es ja natürlich von überall Orte geben, wo man bis nach Spanien kommt, wenn man losläuft.
0:04:01–0:04:05
Aber was ich jetzt wirklich Jakobsweg nennen darf und was nicht, das weiß ich nicht. Ja.
Florian Clauß
0:04:05–0:04:16
Auf jeden Fall laufen wir heute den Jakobsweg, teilweise ein Teilstück des Jakobsweg, wahrscheinlich nur 3 bis 4 Kilometer lang und machen dann hier die Runde.
0:04:16–0:04:20
Und ich habe mein Thema heute mitgebracht.
0:04:21–0:04:26
Ja, ich habe mich gebeten, nichts zu wissen.
Micz Flor
0:04:25–0:04:29
Nichts zu wissen. Und ich habe alles vergessen.
Florian Clauß
0:04:28–0:04:31
Ich habe alles vergessen. Ja, ich weiß nicht.
Micz Flor
0:04:30–0:04:34
Also, ich weiß nicht. Und hatte sogar vergessen, dass ich nichts wissen durfte.
Florian Clauß
0:04:34–0:04:37
Und ich glaube, das ist nur so ein bisschen.
Micz Flor
0:04:35–0:04:41
Ich glaube nur so ein bisschen in meinem meinem Staat und Firma gefunden.
Florian Clauß
0:04:39–0:04:41
Meinem mein Start ins Thema geschuldet,
0:04:44–0:04:51
weil ich jetzt mal vielleicht machen wir hier mal kurz halt, vielleicht finden wir mein Thema hier irgendwo.
Micz Flor
0:04:44–0:04:51
Weil ich dachte mir, vielleicht machen wir hier mal kurz halt, vielleicht finden wir mein Kummer hier irgendwo.
0:04:51–0:04:53
Okay, Wie auch immer.
Florian Clauß
0:04:51–0:05:01
Also wir sind jetzt hier in so einer, in so ein, in so einem kleinen Graben neben neben der Straße und hey, lass uns mal gucken.
Micz Flor
0:04:56–0:05:01
In so einem kleinen Graben neben der Straße und vielleicht mal gucken.
0:05:02–0:05:13
Aber jetzt kann ich mir denken Darf ich mir denken, es geht um Ameisen? Ja, ja, super. Ganz toll wie diese hier. Tolles Thema.
Florian Clauß
0:05:03–0:05:13
Jetzt kann ich mir denken Ja, du darfst dir denken. Ja, hier, hier, Hier ist eine Ameise, die diese hier ist.
0:05:13–0:05:20
Es ist sehr wahrscheinlich eine heimische, braune, schwarzbraune Ameise.
Micz Flor
0:05:14–0:05:23
Es ist sehr wahrscheinlich eine heimische, braune, schwarzbraune Ameise. Daneben sind komische Fliege, die irgendwie nicht richtig in die Puschen kommt.
Florian Clauß
0:05:24–0:05:32
Ja, genau. Also, das war jetzt mein Mein Beginner Thema. Diese Ameisen, die du hier siehst, das sind die Arbeiterinnen.
Micz Flor
0:05:24–0:05:32
Ja, genau. Also das war jetzt mein mein Beginner Thema. Diese Ameisen, die du hier siehst, das sind die Arbeiterinnen.
Florian Clauß
0:05:32–0:05:35
Hier sehen wir auch wahrscheinlich einen Zugang zum Nest.
Micz Flor
0:05:32–0:05:37
Hier sehen wir auch wahrscheinlich einen Zugang zum nächsten und.
Florian Clauß
0:05:36–0:05:42
Und ich glaube, dass das Thema verbindet uns auch sehr.
Micz Flor
0:05:38–0:05:42
Ich glaube, dass das Thema verbindet uns auch sehr.
0:05:43–0:05:50
Uns beide. Ja, uns auch, Herr. Na, ich glaube, es war so, damals, als wir uns kennengelernt haben.
Florian Clauß
0:05:43–0:05:45
Uns beide. Ja, uns auch.
0:05:46–0:05:53
Na, ich glaube, es war so damals, als wir uns kennengelernt haben. Du hast Psychologie studiert, ich Theaterwissenschaft.
Micz Flor
0:05:50–0:05:53
Hier studiert ich Theaterwissenschaft.
0:05:55–0:05:59
Wir hatten die Ameisen im Kultur und Gesundheits betrieb.
0:06:00–0:06:03
Ganz fleißig, immer geradeaus, immer weiter.
Florian Clauß
0:06:02–0:06:13
Eines der frühen Themen, die uns dann so fasziniert haben, ist Wie funktioniert das Gehirn und auch Wie funktioniert so Schwarmintelligenz?
0:06:14–0:06:17
Das war ja dann war ich eigentlich ziemlich bei allen.
0:06:17–0:06:24
Ich weiß nicht, ob ich da im Rahmen meines Studiums mit beschäftigt hast, aber auf jeden Fall hast du mich mit deinem Wissen beeindruckt.
0:06:24–0:06:30
Und vielleicht kriegen wir das jetzt auch noch mal so ein bisschen reaktiviert. Schwarmintelligenz.
0:06:31–0:06:35
Die Faszination für mich selber sind Ameisen.
0:06:36–0:06:41
Tiere, die ich auch in meiner Kindheit immer mit ausgiebigst beobachtet habe,
0:06:42–0:06:54
wo ich dann irgendwo auf dem Weg saß und die Fugen von von dem Sand zwischen den Pflastersteinen beobachtet habe, wie da die Ameisen raus gekrabbelt sind, wieder reingekommen sind,
0:06:55–0:06:57
und was mich so halt immer noch.
0:06:58–0:07:03
Also was mich auch jetzt wirklich zu dem Thema bewegt hat, so getrieben hat, ist die Frage von,
0:07:05–0:07:14
wie? Wie schafft? Wie? Wie schafft es so eine so ein Start von Ameisen in eine Kolonie miteinander zu kommunizieren?
0:07:15–0:07:18
Was was passiert?
0:07:19–0:07:26
Wie passiert dann Kommunikation zwischen den Tieren? Das kann konnte ich mir immer nicht so richtig vorstellen.
0:07:30–0:07:37
Zumal ja auch so scheinbar eine durch die Masse eine gewisse Intelligenz entsteht.
0:07:37–0:07:46
Und das ist ein total faszinierendes Thema für mich und dem bin ich so ein bisschen nachgegangen und,
0:07:48–0:07:53
habe mir auch als Vorbereitung ein Hörbuch dafür angehört.
0:07:54–0:08:04
Ein Buch von Susanne Holze, Evolutionsbiologen, und hat das Buch geschrieben Weltmacht auf sechs Beine.
0:08:05–0:08:18
Und das ist wirklich so A sehr, sehr informativ, interessant und anekdotisch, sehr anekdotisch erzählt.
0:08:19–0:08:25
Also kann ich empfehlen und hat mich auch noch mal so ein bisschen tiefer in diese Welt der Ameisen gebracht.
0:08:25–0:08:39
Und das Interessante daran das ist es halt aus so einer Evolutions Biologie, also auch aus einer Evolutions Sichtweise heraus, weil ich glaube, das ist so,
0:08:41–0:08:42
wenn man sich die Ameise anschaut.
0:08:44–0:08:59
Die Ameisen sind glaube ich nachweislich vor 100 Millionen Jahren die ersten Funde, aber man vermutet es schon vor 130 Millionen Jahre, die ersten Ameisen quasi so entstanden sind.
Micz Flor
0:08:59–0:09:13
Und er es mit Ameisen. Das Tier Ameise, so wie wir es heute kennen, abgetrennt von anderen. Oder der Staat von vielen. Genau. Genau. Noch mal eine Frage.
Florian Clauß
0:09:11–0:09:16
Genau das ist genau meine Frage. Also, es ist ein.
0:09:17–0:09:20
Ein soziales Insekt.
0:09:20–0:09:28
Ja, Also sozial bedeutet, es bildet Gemeinschaften nicht für ein Sozial.
Micz Flor
0:09:24–0:09:27
Wir sind nicht mit Punk hat nichts mit Punk zu tun.
Florian Clauß
0:09:28–0:09:35
Aber es gibt ja, es gibt halt alle möglichen hier. Tiere, die halt euch soziale Gemeinschaften bilden.
0:09:36–0:09:37
Ich komme gleich noch mal drauf zu sprechen.
0:09:38–0:09:43
Vor 130 Millionen Jahren also keine Zeit ist es so?
0:09:43–0:09:56
Quasi die letzte Zeit, wo auch die Dinosaurier noch auf der Erde gelebt haben, ist das Tier entstanden und eigentlich in allen möglichen Entwicklungs Variationen.
0:09:56–0:10:09
Das das was Evolution ausmacht ist quasi so die Weitergabe der Gene und damit auch die Adaption die die in der Genveränderung passieren.
0:10:10–0:10:17
Und das ist so und da kommen wir wieder zu einer neuen sozialen Gemeinschaft von Tieren.
0:10:17–0:10:31
Sozial bedeutet das eine Staaten bildende Insekten, Gemeinschaft oder Tier Gemeinschaft dann auf auf die eigene Weitergabe der Gene verzichtet,
0:10:32–0:10:35
sondern das halt in einer Arbeitsteilung organisiert.
0:10:36–0:10:46
Und man hat dann immer eine oder mehrere Königinnen, die für die, für die für die Eiablage oder für die Nachkommenschaft sorgt.
0:10:46–0:10:55
Und dann verschiedene quasi Kasten sozusagen von anderen Tieren, die sich die bestimmten Aufgaben nachgehen.
0:10:56–0:11:07
Und das ist eigentlich so ganz grob geteilt bei den Ameisen. Also wir haben also ich sage deswegen nicht Insekten, weil die nackt Mule, das ist ein Säugetier, die ist zum Beispiel auch ein soziales Tier.
Micz Flor
0:11:08–0:11:11
Okay. Aber ansonsten fällt mir spontan ein Natürlich die Biene.
Florian Clauß
0:11:12–0:11:18
Die biene ist. Es gibt denn auch immer. Da kommen wir auch zu deiner Ursprungs ursprünglich vorherigen Frage zurück.
0:11:19–0:11:28
Es gibt immer gewisse Facetten Ameisen, die haben nicht von Anfang an in der Kolonie und das hat sich entwickelt. Das ist dann evaluiert.
0:11:29–0:11:39
Das ist bei den Bienen können sie es auch sehr gut sehen. Es gibt dann halt die Biene, die so eine primitive soziale Gemeinschaft bilden, wo es eine lose Arbeitsteilung ist.
0:11:40–0:11:43
Es gibt ein Insekt, gibt Wespen, die dann zum Beispiel nur singulär sind.
0:11:44–0:11:58
Der Vorteil also, dass wenn du als Wespe quasi musst du dann immer für deine Nachkommen auch sorgen. Und wenn das individuelle Tier draufgeht, dann fällt auch die Nachkommenschaft hin.
0:11:58–0:12:09
Und das ist halt so In einer sozialen Gemeinschaft ist es so, dass dann das individuelle Tier sich dann opfern kann für die Gemeinschaft.
0:12:09–0:12:19
Dass du das das Tier quasi und das kann man bei Ameisen, Ameisen allen möglichen Varianten gut beobachten, dass immer,
0:12:20–0:12:26
der die Gemeinschaft mehr zählt, sozusagen als das als das individuelle Tier.
0:12:26–0:12:39
Und das ist natürlich in einer und das alles quasi für die für die Königin dann auch geopfert wird, damit die überlebt, weil die dann natürlich das Überleben der, der, der,
0:12:39–0:12:44
der Familie oder des, der der Gene dann halt auch zuständig ist.
0:12:44–0:12:47
Und die Frage ist natürlich, warum funktioniert das?
0:12:47–0:12:57
Weil das ist. In der Evolutionsbiologie ist das eine ganz entscheidende Frage, weil die funktioniert ja so, dass die Weitergabe von Gehen.
0:13:00–0:13:09
Immer so eine individuelle Sache ist. Du willst, dass deine Nachkommen, also wenn deine Nachkommen mit dein Gen weiter überleben,
0:13:09–0:13:21
dann hast du jetzt so das egoistische Gene, dann wird das halt weitergetragen und dann dann deine Absicherung ist quasi ist dann halt biologisch dann erfüllt.
0:13:22–0:13:26
Und um das so ein bisschen pathetisch auszudrücken.
0:13:27–0:13:40
Und das wird ja scheinbar bei den bei einer Gemeinschaft von von Ameisen, von den Insekten wird es ja aufgelöst, weil es ja nur eine Königin oder mehrere.
0:13:40–0:13:48
Also es gibt, wird quasi der dem einen Tier überlassen, die Eier auszubrüten, also die Gene weiterzugeben.
0:13:48–0:14:02
Das Ding dabei ist. Und warum dann quasi sich so eine so eine Phase, so ein festes Band zwischen den Tieren ergibt, ist nämlich, dass die Schwestern untereinander genetisch höher verwandt sind als mit der Mutter.
0:14:03–0:14:16
Und das liegt daran, dass die das die Königin hat. Im Prinzip also das weibliche Tier der Ameise hat zwei Chromosomensatz Sätze.
0:14:17–0:14:24
Und wenn, wenn sich dann einmal im Leben, bei den meisten Ameisen paart sich dann die Königin einen sogenannten Hochzeits flug.
0:14:24–0:14:29
Also Ameisen sind Haut Flügel ab, das heißt sie haben durchsichtige Flügel.
0:14:29–0:14:36
Und einmal entwickeln nicht auch alle Tiere Flügel, nur eben die Königin und die die männlichen Tiere?
0:14:37–0:14:40
Einmal ein Leben wird dann, äh, hat sich dann die,
0:14:41–0:14:52
die Königin mit den männlichen Tier oder mit mehreren und hat dann ein Leben lang quasi Spermien, mit denen sie dann die Eier befruchten kann.
0:14:53–0:14:58
Und das ist, da gibt es ein extra Organ dafür, Spermien Sack. Und es ist wirklich.
Micz Flor
0:14:59–0:15:03
Spermien. Das klingt ja sehr exotisch. Kann ich mir gar nicht vorstellen, dass Spermien in Säcken.
Florian Clauß
0:15:04–0:15:11
Alles wirklich Faszinierende ist, dass teilweise die Königin bis zu 30 50 Jahre alt werden können.
0:15:11–0:15:18
Ja, es ist auch noch ein ungelöstes Rätsel in der Wissenschaft.
0:15:18–0:15:32
Wie kann ein Tier so alt werden? Ja, und gleichzeitig kann man feststellen die Königin in dem Moment, wenn sie denn die Kolonie abgesetzt hat, wenn sie denn anfängt Eier zu legen.
0:15:33–0:15:37
Sie muss ja erst mal ein Nest suchen. Kolonie Und da gibt es auch so verschiedene Strategien.
0:15:37–0:15:43
Das ist absolut faszinierend, was da für unterschiedliche Strategien sich entwickelt haben in der Evolution.
0:15:43–0:15:56
Und ich werf das jetzt so ein bisschen durcheinander, weil ganz viele Anekdoten von unterschiedlichen Ameisenarten kann es ja nicht so, aber es ist einfach in dieser, in dieser Varianz und in dieser,
0:15:57–0:16:01
in diesem Ausgestaltung, was sich da entwickelt hat, absolut faszinierend.
0:16:02–0:16:08
Deswegen werde ich auch immer so ein bisschen drüber springen, aber teilweise sind es tropische Ameisen, heimische Ameisen.
0:16:08–0:16:10
Die größte Vielfalt kommt natürlich in den Tropen vor.
0:16:11–0:16:14
Also wir haben bis zu 30.000 Arten, sind glaube ich gezählt.
0:16:15–0:16:25
Also es ist eine unglaubliche Artenvielfalt bei den Ameisen und auch entsprechend dann halt eine Variation in den Lebensweisen.
0:16:25–0:16:35
Na das ist auch, hat sich innerhalb der JahrMillionen konnte sich das auch evolutionär so gut entwickeln und die Königin,
0:16:35–0:16:41
hat ihren Hochzeits Flug, findet dann irgendwo eine Kolonie und dann fängt die an halt Eier zu legen.
Micz Flor
0:16:41–0:16:49
Das heißt, sie kriegt während des Hochzeits flugs für Jahrzehnte genügend Spermien, die sie dann selber in sich aufbewahrt.
Florian Clauß
0:16:49–0:16:54
Die werden dann aufbewahrt. Und dann? Ich meine, dass es mit dem Sex auch so ne.
0:16:54–0:17:03
Also wahrscheinlich fällts dann auch einfacher auf Sex verzichten für die anderen, weil du passt nicht einmal und dann bist du einfach nur so eine Eierlegen Maschine.
0:17:04–0:17:17
Das entwickelt sich auch. Es wird ja dann als die Ameisen früher das erste Mal so beobachtet von einem 18 19 Jahrhundert, äh, das war noch die Zeit der Monarchie.
0:17:18–0:17:25
Da hat man natürlich das Vokabular übertragen von es gibt einen König als Arbeiters und es wird alles von oben regiert regiert.
0:17:25–0:17:39
Aber das ist in der in so einer Kolonie eigentlich nicht der Fall, nämlich dass das die Königin hat, eigentlich dann, sobald sie ihre Aufgabe erfüllt, nichts mehr zu sagen.
0:17:39–0:17:45
Also die degeneriert quasi, die bildet dann sämtliche Muskelgruppen jetzt zum,
0:17:47–0:18:00
Fliegen wie die Muskeln werden zurückgebildet und auch ganze Hirn Teile, die nichts mit der Eiablage zu tun haben, wenn halt auch zurückgebildet ist, heißt die kann nichts mehr anders machen, außer nur diese eierlegende.
0:18:00–0:18:07
Und das was, was es so unglaublich faszinierend macht ist einfach Es wird immer alles im Kollektiv entschieden.
0:18:07–0:18:13
Ja, und das hat damit zu tun, wie Ameisen miteinander kommunizieren.
0:18:13–0:18:18
Also es werden bestimmte Reizschwelle überschritten und wenn, dann halt.
0:18:19–0:18:31
Wenn meinetwegen bei einer Futtersuche oder beim Wenn das Nest zerstört wurde und es muss jetzt ein neues Nest gefunden werden, dann gibt es auch so Untersuchungen, wie funktioniert da ist, schwärmen die ersten aus.
0:18:31–0:18:35
Die suchen dann halt irgendwie eine günstige Gelegenheit.
0:18:36–0:18:43
Dann hat ein Tier 111 Nest, ein potenziell neues Nest gefunden.
0:18:43–0:18:49
Geht es zurück zu seinen Schwestern und Kommunique, kommuniziert dann in dem sogenannten Tandem.
0:18:50–0:18:56
Tandem Walk, wollte ich schon sagen, aber es ist im Prinzip ein so ein so eine Art von,
0:18:57–0:19:06
Lauf, dass dann die andere Ameise mitkommt, um sich dann überzeugen zu lassen, dass das eine gute Möglichkeit ist, ein neues Nest zu bauen.
0:19:07–0:19:16
Und dann muss die andere Ameise sich dann halt überzeugen lassen, wenn sie sagt so ne passt nicht, denn dann verschwindet auch diese Zeremonie,
0:19:16–0:19:26
ist es halt auch nicht interessant, aber wenn wenn die dann halt auch angefixt ist, dann läuft die halt auch zurück zu dem ursprünglichen Nest und holt ihre Schwester.
0:19:27–0:19:31
Und so wird es halt quasi so eine gewisse, wenn es genügend Ameisen überzeugt.
0:19:31–0:19:44
Und dann gibt es da nicht wieder so eine kritische Masse, die dann halt diese Reizschwelle dann halt wieder so in nächstes Level bringt und dann wird quasi dann ist es so, dass das Kollektiv entschieden wird und alle sagen okay, aber erst mal ist es nur so eine individuelle.
0:19:45–0:19:52
Eine Ameise hat was gefunden und muss es jetzt quasi so der, der den anderen so mitteilen.
0:19:52–0:19:57
Und das ist dann halt wieder in dieser Masse von Ameisen.
0:19:57–0:20:03
Und ich glaube da in diesem Muster von einzelnen Tier zu starten,
0:20:04–0:20:16
da passiert halt ganz viel über so eine, über so eine Reizschwelle, die sich dann halt zu einem nächsten Level dann bewegen und dann, dann entscheidet sich dann halt so eine für einen Umzug und.
Micz Flor
0:20:16–0:20:22
Interessant, weil natürlich, was du vorhin gesagt hast, mit reinspielt. Diese Top down Diskussion, die man zuerst sehen wollte.
0:20:22–0:20:30
Es gibt die Königin, die auf dem Thron sitzt, am besten so gezeichnet mit einem Stab und einer Krone, die entscheidet und dann müssen die Arbeiterinnen alles irgendwie erledigen.
0:20:30–0:20:35
Und die Idee dahinter ist natürlich auch eine Form der Effektivität. Hat auch was Militärisches.
0:20:35–0:20:41
Das heißt, man kann mit wenig energetischen Aufwand komplettes komplexes System bewegen.
0:20:42–0:20:52
Was du beschreibst in diesem Bottom up Thema, es ist ja eigentlich überhaupt nicht ressourcenschonend, da muss die hinrennen, dann läuft wieder zurück, dann holt die noch eine, dann läuft die wieder zurück.
0:20:52–0:21:02
Noch zwei vier was auch nicht da hinten, guck mal, die war noch irgendwo. Und das ist dieser Entscheidungsprozess ist in sich selbst unglaubliche Verschwendung von Ressourcen.
0:21:02–0:21:09
Wurde ja eigentlich keine Ahnung. Schon bauen könnten, wo die eigentlich Futter suchen könnten, um bei dem Thema eigentlich zu bleiben.
0:21:10–0:21:24
Aber interessant, dass das dann natürlich andersherum an diesem Kipppunkt wahrscheinlich so ist, dass dann sind alle mit im Boot, dann gibt es keine Polarisierung, sondern dann ist es entschieden für alle.
Florian Clauß
0:21:25–0:21:32
Und wir kommen noch mal dieses, genau dieses, dieses Prinzip, dass jede einzelne Ameise in diesem ganzen Spiel eine Rolle spielt.
0:21:32–0:21:39
Nur so kannst du halt quasi in so einem Schwarm auch eine gewisse Optimierung erzeugen.
0:21:39–0:21:44
Weil wenn einer entscheidet und er macht eine falsche Entscheidung, dann ist halt alles kaputt.
0:21:45–0:21:55
Während wenn das in so einer in so einem Schwarm erfolgt, dann ist die Möglichkeit, dass das die beste Entscheidung für alle war, hintenraus höher gekommen.
0:21:55–0:22:01
Auch gleich nochmal darüber zu sprechen, nämlich wenn es um um Algorithmen geht, also Ameisen, Algorithmen.
0:22:01–0:22:06
Und das ist auch noch mal so, diese Übertragung in eine Software Technologie. Und so weiter.
0:22:06–0:22:13
Weil das genau das Problem noch mal so beschreibt. Von. Von der. Von der Effizienz.
0:22:13–0:22:17
Solche Entscheidung halt im Schwarm zu machen, gibt es aber.
Micz Flor
0:22:15–0:22:20
Zu machen, gibt es aber auch in der Sozialpsychologie schon zwei Befunde.
0:22:21–0:22:34
Das eine ist Grog think, das Thema. Das kam aus den Zeiten der Kubakrise, wo man merkte, dass in der amerikanischen Regierung relativ schlechte Entscheidungen getroffen wurden, um damit umzugehen. Und die haben das dann untersucht.
0:22:34–0:22:45
Man hat gemerkt, dass die Reihenfolge, in der bestimmte Leute sitzen oder wer sprechen darf, wer das Schlussplädoyer in Gruppensitzungen hat, dass es sehr stark den Bias der Gruppen Entscheidungen,
0:22:46–0:22:52
bewegen kann und dass zum Beispiel damals sehr viel Militär die Sitzung eröffnet hat und auch abgeschlossen hat.
0:22:53–0:22:57
Das heißt, die Entscheidungen waren sehr immer im Sinne der militärischen Entscheidung.
0:22:58–0:23:08
Das heißt, da hat man dann versucht, andere Organisationsprinzipien einzuführen, die es zulassen, auch diverse Meinungen besser mitwirken zu lassen.
0:23:09–0:23:18
Und dem das ist jetzt auch eine Ameise ist sehr große Ameise, die wird entsprechend größer.
Florian Clauß
0:23:11–0:23:19
Ist es auch eine andere Ameisenarten. Die Scouts ist eine Ameise, die wird in Mengen größer und es gibt.
Micz Flor
0:23:19–0:23:24
Und es gibt ja manchmal, die laufen jetzt auch hier so rüber, quer über unsere Straße.
0:23:24–0:23:28
Aber manchmal sieht man Ameisen, Straßen, wie sie auch heißen, wo die wirklich so rein ein Glied sind.
0:23:28–0:23:42
Aber hier, ich guck seit damals gesagt, das ist auf dem Boden. Und ich sehe, ich sehe jetzt zum Ersten Mal diese Großen, die irgendwie in die gleiche Richtung zu gehen scheinen. Aber eben nicht in einer Straße. Ist vielleicht so eineinhalb Meter breit ein Ameisenstaat. Es gibt tatsächlich eine.
Florian Clauß
0:23:37–0:23:41
An der Straße. Ja, es ist ein Ameisenstaat.
0:23:41–0:23:51
Es gibt tatsächlich eine invasive Art hier auch, die sich hier niedergelassen hat, die sich von einem normalen braunen Weg Ameise nicht unterscheidet,
0:23:52–0:24:05
äußerlich aber in dem Verhalten, nämlich die Macht richtig so Teppiche von Straßen und ist entsprechend viel effizienter in der Futtersuche und bringt so ein bisschen die heimischen Arten zurück.
0:24:06–0:24:12
Aber dann ist es auch normal mal es ist ja immer so diese Frage von Ich hab dich, Du wolltest nur einen Punkt machen mit dem.
Micz Flor
0:24:11–0:24:18
Und machen mit dem er. Das zweite war eben diese Entscheidung in Gruppen. Wer will, kann einfach weitergehen. Ich habe bloß diese großen Ameisen da.
0:24:19–0:24:25
Das zweite war dieses, was du gesagt hast, dass die Gruppe dann die bessere Entscheidung fällt.
0:24:25–0:24:38
Einerseits konnte man beobachten, die Entscheidung ist potenziell schlechter in Gruppen, weil die Gruppe hat angeblich entschieden. In Wahrheit gab es aber so eins State Setting, was halt bestimmte Entscheidungen bevorzugt hat.
0:24:38–0:24:49
Das andere ist, dass man solche Experimente gemacht hat, wo man zehn 15 Leute eine Liste gegeben hat mit 15 Gegenständen zum Beispiel. Sie sind in der Wüste verschollen.
0:24:50–0:24:56
Können Sie die Reihenfolge der Wichtigkeit aufschreiben, was sie brauchen, damit sie überleben können?
0:24:56–0:25:05
Und da war es so, dass der Mittelwert, die Gruppen Entscheidung immer besser war als die Einzelentscheidungen, also in der in der in der Varianz, also in der Treffsicherheit sozusagen.
0:25:06–0:25:13
Und das wiederum ist dann eben das Gegenargument zu sagen, dass die Gruppe in der Diskussion dann doch die bessere Lösung finden kann.
0:25:14–0:25:18
Aber der Unterschied der Gruppen Strukturen da ist natürlich, dass die eine hierarchisch sortiert war.
0:25:18–0:25:30
Da war der Präsident und das hohe Militär mit am Tisch, während die andere Gruppe waren einfach zufällig gesammelte Studenten und Studierende und Studentinnen von der Uni, die das halt machen.
Florian Clauß
0:25:31–0:25:38
Ich glaube, wir sind auch so, es ist noch mal eine ganz andere Dimension, die dann jetzt in den Experimenten, die du beschreibst, reinkommt.
0:25:38–0:25:48
Diese psychologische Dimension, die jetzt quasi in so einer, in so einer ganz flachen Form wie bei den Ameisen, noch eine andere.
0:25:49–0:25:53
Aber, aber es ist schon so eine gewisse Algorithmen dahinter, die sich vergleichen lässt. Wir können.
0:25:54–0:26:02
Später wollte ich noch mal auf, auf die, auf die es eben auf diese Algorithmen dann zu sprechen komme.
0:26:02–0:26:14
Ich würde nur ein eine Sache zu Ende führen, um um dann auch biologisch zu verstehen, warum es ein Vorteil ist, sich in einem Kollektiv zusammenzuschließen,
0:26:15–0:26:22
wo dann halt nur eine war und wo dann nur die Königin dann eben die Nachkommenschaft erzeugt, nämlich diese Verwandtschaftsgrad.
0:26:22–0:26:36
Da war ich ja noch mal stehen geblieben mit den, dass die Königin zwei Chromosom ersetzt hat und in diesem Hochzeitstag die Spermien einsammelt und das Männchen die Männchen. Das finde ich auch total faszinierend.
0:26:36–0:26:38
Männchen entstehen aus befruchteten Eiern.
0:26:39–0:26:43
Ein Männchen draußen gibt noch mal ein extra Begriff. Den biologischen habe ich vergessen.
Micz Flor
0:26:40–0:26:40
Menschen im Rausch.
Florian Clauß
0:26:44–0:26:53
Aber es gibt Es gibt einige Arten, die können halt unbewachte Eier und dann können die sich daraus dann weiterentwickeln.
0:26:54–0:26:59
Aber Männchen entstehen dann immer grundsätzlich Unberührtes das Ei und es bringt nur ein Chromosomensatz mit.
0:26:59–0:27:04
Und dann gibt es ich kann es nicht genau alles noch mal beschreiben, aber es gibt noch die Allele.
0:27:04–0:27:08
Das ist noch so eine Form von genen Kombination.
0:27:08–0:27:18
Es gibt die genetische, also die Abfolge von von den von den einzelnen Gen, aber Allele, die dann noch mal gewisse Aussteuerung machen.
0:27:18–0:27:31
Und es ist so, dass die, äh, die Schwestern untereinander im Mittel entweder 50 % oder bis zu 100 % miteinander genetisch gleich sind, im Mittel halt 75 %,
0:27:31–0:27:34
und damit halt eine höhere Verwandtschaft haben.
0:27:34–0:27:39
Und jetzt das Angenommen, dieses Muster des egoistischen Gens,
0:27:39–0:27:51
ist halt für die einzelne, für die einzelne Ameise dann vorteilhafter, eben in dem Staat sich dem Staat quasi so früh unterzuordnen, als jetzt als Individuum selber dann halt nachkommen, weil die,
0:27:51–0:27:56
Möglichkeit, dass ihr Generationen weitervererbt wird, damit höher ist. Deswegen.
0:27:57–0:28:03
Es ist so die Erklärung dafür, dass es so Staaten bildende Gemeinschaften von Tieren gibt.
Micz Flor
0:28:03–0:28:09
Okay, das ist aber. Ich habe das Gefühl, wir müssen jetzt noch einen Tag dranhängen, weil das ist so ein Riesenthema.
0:28:09–0:28:18
Ich freue mich total. Super Thema, aber ich merke die ganze Zeit, ich will dazwischen grätschen und möchte sagen Und was du jetzt gerade beschreibst, ist natürlich so!
0:28:22–0:28:30
So Hypothesen geleitet. Also das Gehen will sich fort fortsetzen. So, und dieses Gen ist deshalb, wenn das dann Geschwister sind, dann haben die alle die gleichen.
0:28:30–0:28:39
Das heißt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich durchsetzen, selbst wenn sie selber nicht Kinder zeugen, was sowieso im Staat schon nicht mehr möglich ist in dieser Form von den Ameisen jetzt.
0:28:39–0:28:51
Dann ist es trotzdem gut im Staat zu dienen, weil die eigenen Gene weitergehen. Das würde ja, das ist quasi das, was du jetzt argumentiert, dass aber biologisch ein Gesetz Ja und gleichzeitig ist es natürlich dann die Frage, wenn man.
Florian Clauß
0:28:45–0:28:48
Das ist, das ist evolutionsbiologisch ein Gesetz.
Micz Flor
0:28:54–0:29:07
Im gleichen Denken auch sagt, dass die Ameisen ja miteinander in Kontakt stehen, diese Entscheidung fällen. Da gibt es bestimmte Algorithmen oder bestimmte Energielevel. Wenn die überschritten werden, werden bestimmte Entscheidungen.
0:29:08–0:29:17
Das hieße ja, es müsste dann auch einen Rezeptor oder ein sensorische System geben. Was was sagt, bist du?
0:29:18–0:29:19
Hast du meine Gene?
Florian Clauß
0:29:21–0:29:25
Ja, gut, dass du es sagst. Nämlich genau das ist der nächste Punkt, den ich dann halt.
0:29:26–0:29:38
Wie kommunizieren die Ameisen untereinander? Wie können die wahrnehmen, dass du quasi eine Artgenossen von mir bist oder eben eine eine fremde Art, ein fremder Stamm ist?
0:29:39–0:29:45
Also es gibt da untereinander gibt es halt Ameisen, die haben auch territoriale Kämpfe, weil die natürlich dann.
0:29:47–0:29:56
Wenn einer, wenn eine benachbarte Kolonie der gleichen Art hat, aber in unterschiedlichen, also hat leicht unterschiedliche Gene.
0:29:56–0:29:59
Das ist das Prinzip von Vererbung ist ja immer, dass,
0:30:00–0:30:12
eine gewisse Angepasste oder eine Mutation dann, äh dann Vorteile für die Nachkommen sichert, weil zum Beispiel keine Ahnung irgendeine Mutation von einem Gen es bewirkt hat,
0:30:13–0:30:23
dass dann eben der ein bestimmtes bestimmter Pflanzen Saft verdaut werden kann und damit noch eine ganz andere Futter Quelle erschlossen werden kann.
0:30:23–0:30:35
Das ist ja dann das ist also so ganz konkret, so läuft ja dann Mutation ab und dann sichert sich, wenn diese Mutation weitergegeben wird an die Nachkommen, dann ist dann das Überleben,
0:30:36–0:30:45
quasi für die Nachkommen gesicherter als jetzt für die für die gleichen Artverwandten, die halt nicht diese Mutation haben.
0:30:45–0:30:53
Deswegen gibt es halt auch unter den Ameisen Kolonien gleicher Art auch territorial Kämpfe, weil dann die Gene zu unterschiedlich ist.
0:30:53–0:30:55
Die Frage ist, wie erkennen die sich? Und dann gibt es halt.
Micz Flor
0:30:56–0:31:00
Kann ich sagen, bevor du den Cliffhanger auflöst, kurz eine Fußnote für die Shownotes.
0:31:00–0:31:04
Eine großartige reguläre Folge wieder, die beschreibt Es gibt wohl von,
0:31:05–0:31:15
in Kalifornien irgendwo, wo die den Podcast aufnehmen, einen Vorgarten, wo der Kampf zwischen einem südlicheren und einem nördlicheren Ameisen Volk, was riesig ist.
0:31:16–0:31:23
Das würde ich auch noch drüber reden, dass die teilweise wirklich unglaublich groß miteinander verbunden sind.
0:31:24–0:31:37
Die kämpfen da und das ist großartig. Beschrieben wird wohl bei dem Menschen, der da wohnt. Im Vorgarten ist es im Prinzip so wie an The Wall in Game of Thrones Das Wasser, die kommen da aufeinander.
Florian Clauß
0:31:36–0:31:38
Je größer der Schreibtisch.
Micz Flor
0:31:37–0:31:47
Und er beschreibt Es ist einfach so, da türmen sich dann wirklich tote Ameisen, wenn die sich da treffen und da diese diesen Grenzkonflikt haben.
0:31:48–0:31:50
Fußnote Weiter geht es also Wie kommen?
Florian Clauß
0:31:49–0:32:02
Genau. Aber da kann ich gleich mal reingehen, weil das jetzt, was du beschrieben hast, noch mal so zeigt wie jetzt so unterschiedliche Strategien oder Kolonie Größe.
0:32:03–0:32:07
Das kann man feststellen bei invasiven Arten, die eingeschleppt wurden.
0:32:08–0:32:21
Hier auch in Europa ist es die argentinische Ameise, die mittlerweile über 80 % der Küstenstreifen zwischen Portugal und Italien bevölkert.
0:32:21–0:32:24
Und das ist eine riesengroße Kolonie.
0:32:24–0:32:29
Also das sind, das sind quasi ganz viele, auch ganz viele Königinnen.
Micz Flor
0:32:31–0:32:35
Also definiert, Definiert sich kolonisieren über die Gene oder über die soziale?
Florian Clauß
0:32:31–0:32:34
Aber über die Gene? Genau.
0:32:35–0:32:41
Und das Ding ist dabei, Das heißt über über die Gene leitet sich das ab.
0:32:41–0:32:44
Also das heißt, es gibt Milliarden von Tieren.
0:32:45–0:32:53
Und das heißt, du kannst ein Tier nehmen aus Portugal und dann in eine Kolonie von von Italien dann verpflanzen.
0:32:54–0:32:59
Die wird als als Ein Schwestern Tier akzeptiert. Und das Ding dabei ist nämlich äh.
0:32:59–0:33:07
Wie das bei invasiven Arten ist, ist es halt meistens nur ein. Also es gibt den genetischen Flaschenhals. Eine Königin wurde verschleppt.
0:33:08–0:33:15
Das heißt, die sind genetisch alle identisch. Und das heißt, die können, die können sich halt so auch erkennen.
0:33:15–0:33:19
Aber das ist ein genetisches, ein genetischer Stamm. Bis auf.
0:33:20–0:33:30
Es gibt nämlich eine Mutation, die entstanden ist und die merkwürdigerweise genau in Katalonien entstanden gibt eine Enklave, die halt eben mutiert ist und wo die sich gegenseitig bekriegen.
0:33:31–0:33:36
Also in dem Moment, wenn dann wieder eine Mutation entsteht, sind es wieder konkurrierende Kolonien.
0:33:36–0:33:40
Und das ist halt so, das ist eigentlich total faszinierend.
0:33:41–0:33:45
Das ist auch der Grund, warum dann irgendwann invasive Arten wieder kollabieren.
0:33:45–0:34:00
Jetzt können die sich extremst effektiv ausbreiten, aber irgendwann passt sich halt die heimische Arten mal wieder an oder es gibt Mutationen, dass dann halt die die Tiere untereinander sich dann halt auch wieder in Territorial Kampf begeben.
0:34:00–0:34:08
Weil natürlich so eine riesengroße Kolonie viel effektiver und diese Ameise ist auch wesentlich aggressiver bei der Futtersuche.
0:34:09–0:34:12
Und wie erkenne ich die Tiere untereinander? Es gibt.
0:34:12–0:34:18
Es gibt also wenn du dir so eine Ameise noch mal im Kopf vorstellen, wir sind hier gerade in der.
0:34:18–0:34:21
Kannst du dir vorstellen, woher der Begriff Ameise kommt?
0:34:22–0:34:29
Also so ein Wort. Also es gibt natürlich wieder unterschiedliche Stämme, aber wenn du dir die Ameise noch mal so vorstellst.
0:34:29–0:34:34
Das könnte man so übersetzen in. Also von Weise in Abschnitte geteilt.
0:34:35–0:34:41
Es gibt dann halt quasi in Kopfbereich Brustbereich und den den Darm bereich, den Unterleib.
0:34:41–0:34:56
Und das ist so Ameisen Abschnitte geteilt und die Ameisen haben einmal auch so eine Art von quasi eine Molekül Schicht, die sich über ihren Panzer zieht.
0:34:56–0:35:01
Und diese Schicht ist dann so angenäht, also so ein so ein Fingerprint.
0:35:01–0:35:12
Und anhand dieses dieser Schicht können die sich dann halt entsprechend erkennen, ob das jetzt so eine aus einer aus der gleichen Kolonie ist oder aus einer unterschiedlichen Kolonie.
0:35:13–0:35:17
Und dann eine Ameise kommuniziert über diese.
Micz Flor
0:35:18–0:35:21
Das heißt, sie haben Rezeptoren und müssen diese für.
Florian Clauß
0:35:20–0:35:25
Genau das und das sind diese Fühler. Das heißt, die sind wirklich Chemiefabriken. Das ist absolut interessant.
0:35:25–0:35:30
Die haben über 70 Drüsen, um ihre Mooney zu,
0:35:31–0:35:41
bauen und können darüber kommunizieren und haben dann diese Fühler, die dann halt auch nur so, die sind quasi so tast und schmeck Werkzeug in allem.
0:35:41–0:35:47
Aber die natürlich die ganzen Rezeptoren für die für die Pheromone haben und können dementsprechend das Feld auch lesen.
0:35:47–0:36:01
Das heißt, die können dann halt erst mal bei der Spurensuche, aber auch untereinander taktile dann halt quasi kommunizieren über diese Pheromone und können damit halt auch die einzelnen Tiere riechen.
0:36:01–0:36:09
Und ob die jetzt vom gleichen, von der gleichen Kolonie kommen oder ob die jetzt krank sind oder so was und können dann halt auch entsprechend darauf reagieren.
0:36:09–0:36:13
Also alles funktioniert über Chemie.
0:36:13–0:36:19
Also ganz, ganz viel funktioniert da über Chemie und das finde ich auch so unglaublich.
0:36:19–0:36:22
Das war dann für mich dann auch noch mal so, ja klar.
0:36:23–0:36:31
Also die Frage, wie kommuniziert werden kann, ist dann halt äh über über diese Moleküle.
0:36:31–0:36:41
Und ich meine, klar, das kennen wir bei Menschen auch, aber du hast ja quasi ein ganz anderes Setup in so einem Ameisenstaat und du hast da auf der einen Seite gibt es ein Nest.
0:36:42–0:36:45
Auf der anderen Seite gibt es halt Bedürfnisse und du musst Futter finden.
0:36:46–0:36:52
Es gibt dann irgendwelche Umwelteinflüsse. So hält man das Nest dann quasi verlassen musst Und,
0:36:52–0:37:04
du hast ja ganz viele Einzeltiere und damit hast du aber auch so ein ganz anderes Setup von so ein individuelles Tier, was dann halt alleine auf Futtersuche geht. Und du hast ein ganz anders.
0:37:04–0:37:19
Ja, wenn du jetzt so in der Software denke, dann halt so ein eigenes Framing. Also muss halt gucken wie wie arbeitest du denn damit damit und was für Variationen können sich dann halt aufgrund von dieser Konstellation eben ergeben.
0:37:19–0:37:24
Und Ameisen kommen halt in häufig stabilen.